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  • Day154

    Mirissa - Tag 1

    March 3 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C

    Hotelzimmer ist bezahlt, ich bin mit samt meinem Gepäck am Bahnhof von Galle und habe mein Zugticket nach Mirissa in der Hand. Am Bahnsteig treffe ich auf Australier von Tasmanien und ein deutsches Mädel aus Frankfurt/Main. Die Bahn bringt mich heute nach Mirissa, ein Hafenstädtchen, das bekannt ist für Whale Watching, Strand und Seafood.

    Die Fahrt über unterhalte ich mich mit der Frankfurterin, die einen Ort vor mir aussteigt. Am Bahnhof von Mirissa angekommen sozialiere ich mich spontan mit 2 anderen deutschen Frauen und teile mir mit ihnen ein Tuk Tuk. Das klappte doch schon mal super.

    Meine Unterkunft finde ich auch flink, kann sofort mein Zimmer beziehen, springe in meinen Bikini und packe meine Sachen für den Strand. Allerdings heißt es zuvor noch nach einem Geldautomaten Ausschau halten, denn mit 50 Rupies komme ich nicht weit und vorallem bekomme ich nicht viel zu essen dafür. Was darauf passiert, zeigt wieder wie klein die Welt doch manchmal ist. Während ich nach meinem ATM Ausschau halte, geht eine Frau vor mir und sucht mit Hilfe ihres Handys ganz offensichtlich ebenfalls nach dem Weg. Sie dreht sich um, unsere Blicke treffen sich und wir schauen uns beide super überrascht an! Können es beide kaum glauben! Es ist die Holländerin, die auf der Whitsundays Segeltour in Australien vor 3 Monaten das Bett unter mir hatte. Was für ein Zufall, zumal sie quasi gleich wieder zu ihrem Bus muss. Deshalb unterhalten wir uns auch nur für 5 min. Sie erzählt mir, dass sie aufgrund meiner Berichte auch nach Myanmar gereist ist, es ebenfalls sehr faszinierend fand und am Mittwoch wieder zurück nach Hause fliegt. Als wir uns verabschieden wünschen wir uns noch alles Gute und sind beide noch immer etwas perplex über diesen Zufall.

    Als ich mich endlich mit Geld versorgt hatte, bin ich auf dem Weg zum Strand an einem Waffelladen vorbei gelaufen und habe beschlossen mein Frühstück nachzuholen. Bananenwaffel und Kaffee Latte. Oh ja, das brauche ich jetzt. Wenig später treffe ich auf der Straße Alex, den Deutschen aus der Bahn von vorgestern wieder und wir gehen gemeinsam an den Strand.

    Leider macht der Regen am Abend dann einen ordentlichen Strich durch unsere Abendplanung mit Live Musik und Weinchen. Aber egal, ich muss eh früh raus, denn ich habe mir einen Whale Watching Trip für morgen früh gegönnt. Also borge ich mir von meiner Guest House Vermieterin einen Regenschirm und gehe in das Fischrestaurant um die Ecke, um mir wieder ein Oktopuscurry zu bestellen. Und auch hier schmeckt es wieder ganz anders.
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