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  • Day36

    Puerto Lopez - Portoviejo - Quito

    June 6, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Am zweiten Tag in Puerto Lopez unternahm ich mit einem Deutschen vom Hostel eine Velotour. Zuerst fuhren wir gut 10 km zur Comunidad Agua Blanca. Diese hat eine Schwefelquelle, wo man baden kann. Mich kostete es ziemlich Überwindung, da mir wieder Erinnerungen an Stromboli und den wochenlangen Schwefelgestank der Kleidung hochkam, aber zum Glück konnte der Gestank nicht mit jenem in Italien mithalten und so gab es auch für mich ein Bad ;)
    Danach fuhren wir weitere 10 km bis zum schönen Strand Las Frailes. Die Wellen waren ziemlich gross und das Plantschen machte richtig Spass!

    Am nächsten Tag verliess ich den Ort und machte mich auf nach Portoviejo, zur Gastfamile von Amina. Da es in Portoviejo nicht viel zu tun gibt, entschlossen sich die Gastschwestern, mit mir nach Guayaquil zu fahren. Die eine von ihnen, studiert da, wir schliefen bei ihr in der WG. Ihr Ziel war es, mich davon zu überzeugen, dass Guayaquil nicht nur hässlich und gefährlich ist. Wirklich erfolgreich waren sie damit jedoch nicht. Am Samstag gingen wir nach einem Brunch in den Parque Historico, einen kleiner Tierpark, der gefiel mir tatsächlich gut. Abends gingen wir in einen Club, als einziger tanzender Baum unter Latinas kam ich mir ein wenig fehl am Platz vor ;)
    Am nächsten Tag zeigten Sie mir noch ein touristisches Stadtviertel, aber Stadt ist halt einfach Stadt. Was mich überraschte, wir nahmen nie ein offizielles Taxi, da zu viele Geschichten kursieren, was alles schon passiert ist. Stattdessen bestellten wir jeweils ein Cabify, ein Pendant zu Uber. Am Abend probierten wir Krebs, es ist lustig zum essen, da man die Schale mit einem Hammer aufschlägt. Geschmacklich ist es mit Fisch vergleichbar.

    Nachher ging es zurück nach Portoviejo, eine ebenfalls hässliche Stadt (laut einer der Gastschwestern noch hässlicher als Guayaquil, da ein Erdbeben vor drei Jahren viele Spuren hinterliess, die noch nicht vollständig behoben sind). Daher fuhren wir an den Strand, wo wir leider wegen der gelben Fahne nicht baden durften.

    Am Dienstag nahm ich die achtstündige Busfahrt nach Quito in Angriff. Am Mittwoch stand daher eine weitere Free Walking Tour auf dem Programm, dieses Mal in der Hauptstadt. Es hat einige sehr faszinierende Kirchen, die so überladen sind an Malereien und Schnitzereien, dass man aus dem Stauen nicht rauskommt. Generell gefällt mir die Altstadt sehr gut :)
    Heute fuhr ich mit dem Teleferico (einer Gondel) mit zwei Amerikanerinnen vom Hostel auf einen Berg hoch, von welchem man eine tolle Sicht auf das riesige Quito hat. Wir liefen ca. 5 min bis zu einer Schaukel, die sich super für Instagram-Kitsch-Fotos eignet. Für meine beiden Gspändli war das genug, sie gingen wieder runter, ich schloss mich stattdessen zwei Deutschen an, um weiterzulaufen und eine kleine Wanderung zu machen.

    P.S. Wenn ihr euch fragt, warum ich nicht mehr Fotos raufstelle, ich kann pro Artikel nur 10 raufladen (aber wenn es mal meeegaaa viele Fotos gäbe, würde ich euch natürlich einen Extraartikel machen ;)
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