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  • Day298

    Reef Island

    April 5, South Pacific Ocean ⋅ ☀️ 29 °C

    Wieder einmal zieht es uns hinaus in die Lagune, heute aber nicht schwimmend oder tauchend, sondern auf einem Boot. Wir machen eine der landestypischen Excursions auf eine kleine Insel, die auf der anderen Seite des Atolls liegt. Nach ca. einstündiger Bootsfahrt kommen wir an einem schönen Strand mit ein paar Häuschen an, wo wir später Mittag essen werden. Nach kurzem Halt geht es weiter zur Reef Island, einem kleinen Teil des Atolls, der von Vulkanstein geprägt ist.

    Wir haben hier etwas Zeit und nutzen sie, um im glasklaren, aber leider nur einen Meter tiefen Wasser zu schnorcheln. Eigentlich das perfekte Gebiet für Kinder und Einsteiger. Es gibt viele kleine Fische, Korallen und Muscheln anzuschauen und auch ein, zwei Riffhaie treiben in diesen flachen Gewässern ihr Unwesen. Allerdings sehen sie das wohl eher umgekehrt, da sie immer die Richtung ändern, wenn wir zu nahe sind.

    Nach dieser mehr oder minder erfrischenden Aktivität (30°C Wassertemperatur) gibt es auf dem Boot Getränke und Kokosnüsse 😋. Kurz darauf sind wir auch schon wieder auf dem Inselabschnitt voller Kokosnusspalmen und den kleinen Häusern. Hier lebt die Familie unseres Guides und verwöhnt uns mit einem ausgiebigen Buffet voll Reis, Kokosbrot, Fisch, Poisson Cru 🥰 und ein wenig Hühnchen. Auch Baguette ist vorhanden, daran merkt man an jeder Ecke den französischen Einfluss, neben der Sprache natürlich. Wir futtern uns also voll und bekommen anschließend ihren geschäftigen Kokos- bzw. Kopra-Familienbetrieb zu sehen. Erklärung Kopra: Getrocknetes Kernfleisch von Kokosnüssen, aus dem Kokosöl gewonnen wird. Der Rohstoff ist jedenfalls reichlich vorhanden und so kommen wir auch noch in den Genuss von reichlich frischem Kokoswasser, lecker!

    Wir lassen es uns jedenfalls sehr gut gehen und genießen das Inselfeeling. Auf dem Rückweg schauen wir noch einmal bei den Delfinen vorbei, können aber leider im Ozean bei Wellengang nicht mit ihnen schwimmen. Zum Abschluss wird noch ein wenig im "Aquarium" getaucht, einem Spot der voller kleinerer, teils bunter Fische ist.

    Glücklich und immer noch satt kommen wir am späten Nachmittag in unserem Apartment an und freuen uns über den tollen Tag.
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