Sito Brown

Joined August 2017
  • Day28

    Wieder zuhause

    July 8 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Die letzte Etappe war ereignisarm. Den Tempomaten auf 104 km/h eingestellt, tuckerte ich gen Heimat. Nicht mal von Stau kann ich berichten. Zuhause angekommen, wurde ich schon sehnsüchtig vom schwarzen Fellbeutel erwartet. So soll's sein :-)

    Tageskilometer: 407 km - Gesamtkilometer: 1763 km

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  • Day27

    Marina Mehlbergen

    July 7 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war ja zum Glück nicht mehr viel zu räumen. So war ich um 10:30 Uhr abfahrbereit. Mein Navi ließ mich heute nicht im Stich und brachte mich sicher zu meinem Zwischenhalt in Hengelo. Hier hab ich beim Jumbo noch ein bisschen eingekauft. Zeug für zu hause und zum Abendessen. Die Niederlande sind ja ein Convenience Food Paradies. Ich stand vor dem Regal mit den vorgeschnibbelten Gemüsemischungen wie einst DDR Bürger vor dem westlichen Katzenfuttersortiment. Was für eine Auswahl! Dazu noch eine Packung Schoarma, fertig ist das frisch gekochte Abendessen.
    Bis es so weit war, schickte mich Google aber erstmal auf abenteuerlich schmale Landstraßen. Wann gibt es endlich das Update für die verschiedenen Fahrzeuge? Oder wenigstens für bevorzugte Wegstreckenbreiten?

    Gegen 18 Uhr kam ich bei meinem heutigen Übernachtungsplatz an: Stellplatz Marina Mehlbergen. Hier wurde ich gleich in ein Gespräch verwickelt. "So einen Eriba wollte ich auch mal... blablabla..." Das ist genau das, was man sich wünscht, wenn man irgendwo ankommt, die Blase drückt, man sich den Stellplatz noch suchen muss und die zweite Halbzeit des Endspiels schon begonnen hat. Bis ich fertig sortiert war, stand es schon 2:0 und das Spiel war gelaufen. *grrr*
    Aber wenigstens war mein Essen lecker und hier ist es schön ruhig.

    Tageskilometer: 455 km - Gesamtkilometer: 1356 km
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  • Day26

    Zelte abbrechen in Renesse

    July 6 in the Netherlands ⋅ 🌧 16 °C

    Heute morgen stand ein weiterer Abschied an. Die Kölnerinnen machten sich auf den Weg zurück. Als sie weg waren, machte ich mich daran, das Vorzelt abzubauen und alles reisefertig zu verpacken. Schließlich geht es für mich morgen auch wieder zurück nach Osten. Bis ich so einigermaßen fertig war, dauerte es bis zum Nachmittag. Dann drehte ich eine kleine Runde mit meinem rein muskelbetriebenen Klapprad. Mit sowas ist man ja inzwischen schon so etwas wie ein Exot. Die E-Bikes sind inzwischen jedenfalls deutlich in der Mehrheit. Ich muss mich mal nach einem Klapp-E-Bike umschauen. Das geht ja so nicht weiter ;-)
    Am späten Nachmittag begann es zu regnen. Also verzog ich mich zur weiteren Abendgestaltung in den Wohnwagen. Stünde das Vorzelt noch... Aber so ist es eben. Stünde das Vorzelt noch, dann müsste ich es morgen nass einpacken und zuhause zum Trocknen wieder auspacken. So rum ist's schon besser.
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  • Day25

    Ein Tag am Strand

    July 5 in the Netherlands ⋅ ☀️ 19 °C

    Wieder ein sehr sonniger Tag heute. Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von einem Teil der Gruppe, der heute schon abreisen muss. Dann geht es an den Strand für einen Spaziergang im Sand. Bei Ebbe lässt sich's gut laufen und für's leibliche Wohl wird hier sehr gut gesorgt. Alle paar hundert Meter ein Pavillon. Wäre mal spannend herauszufinden, wieviele Pavillons man so schaffen kann an einem Tag. Wir beschränken uns heute auf zwei. Beim zweiten haben wir eine sehr gute Aussicht auf Strand und Leute und wir erheben eine Statistik darüber, wieviele von diesen Wurfzeltstrandmuscheln von Männern und wieviele von Frauen zusammengefaltet werden... können. Ergebnis: die Frauen stellen sich deutlich geschickter an.
    Abends müssen noch Biervorräte vernichtet werden, weil morgen wieder ein Abschied ansteht, und so dauert es noch eine ganze Weile, bis wir den Weg ins Bett finden.
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  • Day24

    Zierikzee

    July 4 in the Netherlands ⋅ ☁️ 17 °C

    Ein weiterer sonniger Tag erwartete uns. Heute machten wir einen Ausflug nach Zierikzee zum Städtchen gucken und shoppen. Ich weiss nicht, warum die Holländer es so viel besser hinkriegen, aber es sieht einfach schön verträumt aus mit den kleinen Häusern, den Blümchen überall und den Lädchen, in denen man immer was interessantes entdecken kann. Hier in Zierikzee nahmen wir auch unser Abendessen in einer Pizzeria ein und fuhren dann zurück zum Sunsetgucken am Strand von Renesse. Hier hielt ich meine Füße kurz ins Wasser und die Sonne machte es sehr spannend, ob wir sie zum "Neiditschen" nochmal zu Gesicht bekommen würden, so dicht hatte sich inzwischen der Hochnebel gebildet. Aber am Ende wurde alles gut.Read more

  • Day23

    Ein sonniger Tag in Renesse

    July 3 in the Netherlands ⋅ ☀️ 17 °C

    Es sind eigentlich nur 19 Grad angesagt, doch es fühlt sich an wie ein knackiger Sommertag. Die Sonne scheint unablässig und wir frühstücken bei den Kölnerinnen "im Garten". Danach richte ich mich erstmal vollständig häuslich ein, bevor es mit den Rädern nach Downtown Renesse geht. Ganz schön voll hier, denke ich und weiß gleichzeitig, dass das für hiesige Verhältnisse noch wenig ist. Aber wenn man gerade aus der norwegischen Abgeschiedenheit kommt...

    Nachmittags bin ich zu erschöpft, um noch mit an den Strand zu radeln. Der muss dann wohl noch auf mich warten, ich brauche eine Mütze Schlaf. Die bekomme ich auch in meinem gemütlichen Schlafzimmer und so kann ich mich abends konzentriert dem Seafood Barbeque widmen, das wir für heute geplant hatten. Ich hatte ein paar unserer Fischfilets mitgebracht. Die wurden ergänzt durch Lachs und Shrimps, dazu Grillgemüse und Couscous. Sensationell! Toll, was man beim Camping alles zaubern kann.

    Als es frisch wird, ziehen wir um in mein Vorzelt und spielen dort eine weitere Runde Begrifferaten "Der Waschbär in der Zettelbox". Acht Personen in diesem kleinen Raum geben ordentlich Wärme ab und so halten wir es noch eine ganze Weile aus.
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  • Day22

    Oldschool navigieren nach Zeeland

    July 2 in the Netherlands ⋅ ☀️ 18 °C

    Eigentlich sollte es ein ganz normaler Reisetag werden. Matti wurde aus seinem Versteck geholt und das Navi, also das Telefon, mit den neuen Zieldaten gefüttert. Dann rollte das Gespann ganz gemütlich davon, bis... ja, bis ich zu einer kleinen Pause anhielt und, wie üblich, das Telefon mit raus nahm. Ab da ging nichts mehr. Bildschirm schwarz, keine irgendwie geartete Tastenkombination vermochte das Gerät wieder zum Leben zu erwecken. Nicht mal die Nadel meiner Woodoopuppe konnte mich retten. Was tun hier in the middle of nowhere? Ich kannte den genauen Weg nicht, konnte niemanden anrufen und spürte ob der Ausweglosigkeit meiner Situation einen leichten Panikschüb. Ich zermarterte mir das Hirn und plötzlich kroch ganz nebelig ein Wort in mein Bewusstsein. Karte! Landkarte! "Kauf dir eine Landkarte" war jetzt ganz deutlich zu hören. Zum Glück konnte ich auf der Tankstelle noch mit EC-Karte zahlen und machte mich gleich ans Kartenstudium. Wie lange ist es her, dass das noch die übliche Vorgehensweise beim Reisen war? Von dem Moment an war es jedenfalls ein ganz anderes Reisegefühl, viel aufregender irgendwie. Ich beruhigte mich langsam und hatte sogar Spaß dabei, abwechseln auf die Karte und die Schilder zu schauen. Erkenntnis: Die Verkehrsführung um Rotterdam ist für die Tonne. Etwa zwei Stunden später hatte ich plötzlich wieder volle Kontrolle über das Telefon und erreichte zum Schluss dann doch noch zielstrebig meine Endstation.

    Hier in Renesse stehe ich zusammen mit den Kölnerinnen auf einem Campingplatz. Zum Abendessen gab es Burger Marke Eigenbau und der Aufbau des Vorzeltes hat sich auch direkt bezahlt gemacht als es langsam schuppig wurde und wir alle dort gemütlich zusammensitzen konnten.

    Tageskilometer: 454 km - Gesamtkilometer: 901 km
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  • Day21

    Hamburch deine Perle

    July 1 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Über den langen Ritt von Hirtshals nach Hamburg gibt es eigentlich nichts zu sagen, außer dass es ein langer Ritt war. Heftiger Wind wehte über der Autobahn, sodass volle Konzentration gefordert war, um nicht von der Straße geweht zu werden. Gut, dass Matti noch nicht hinten dran hängt. Der wartet ungeduldig in Delmenhorst auf mich.

    Zunächst ging es aber nur zur Zwischenstation nach Hamburg. Hier wurde als erstes die Kühlbox ausgepackt. Ich war ja schon gespannt, ob die Fischfilets den mehr als 48-stündigen Aufenthalt dort überlebt hatten. Erleichtert stellte ich fest, dass die meisten Fischfilets noch komplett gefroren waren. Nur einige wenige waren angetaut. Da sie vakuumiert sind, sollte das aber kein Problem sein. Ab dafür in die Kühltruhe. Hier sind sie vorerst sicher. Hoffe ich zumindest, denn ab jetzt habe ich keine Kontrolle mehr darüber ;-) Dann wurden die letzten Klamotten aussortiert, die nicht weiter mitfahren sollen, und ein leckerer Burger mit Hei Ke bei Frau Möller rundete diesen anstrengenden Tag ab.
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  • Day20

    Abhängen in Stavanger reloaded

    June 30 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Hei Ke und Sito Brown mussten heute schon früh zum Flughafen. Da hieß es dann Abschied nehmen. Das waren zwei tolle Wochen zusammen am Fjord. Das Versorgungsfahrzeug nahm abends die Fähre. Bis dahin vertrieb ich mir die Zeit wieder überwiegend am Strand und sah den Einheimischen bei ihren Sonntagsausflügen zu. Selbst das stürmische Wetter heute konnte sie nicht davon abhalten, ein erfrischendes Bad im kalten Meer zu nehmen.

    Für die Rückfahrt nach Hirtshals habe ich mir diesmal eine Deluxe Kabine gegönnt. Die hatte ein Fenster zum Rausgucken und war auch tatsächlich ganz gemütlich. Und sogar günstiger als die Innenkabine auf der Hinfahrt. Dabei war die Fähre voll mit norwegischen Familien auf dem Weg zu ihrem Sommerurlaub. Wie gut, dass ich den Abend entspannt in meiner Kabine verbringen konnte und nicht in einer der unruhigen Lounges. Sogar das Fussballspiel wurde in einem an Bord empfangbaren Fernsehkanal übertragen, aber das war ja nicht so erfreulich :-/
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  • Day19

    Abreise nach Stavanger

    June 29 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Das Wetter hat uns die Abreise heute etwas erleichtert. Bei dem Wind, der heute deutlich stärker war als in den ganzen zwei Wochen zuvor, wären wir heute sicher nicht auf's Wasser gegangen. Mit dem Packen unserer sieben Sachen konnten wir uns zum Glück Zeit lassen. Es wurden keine neuen Gäste erwartet. So dauerte es bis zum frühen Nachmittag, bis wir alles im Auto verstaut hatten. Für die Rückreise nach Stavanger wählten wir diesmal eine andere Route, länger zwar als auf der Hinfahrt, aber dafür mit nur einer Fährverbindung. Auf dem Campingplatz nahe dem Flughafen stellten wir unsere Zelte auf und fuhren zum Dinner nach Stavanger. Hier war heute Abend der Teufel los. Laute Musik dröhnte aus den Boxen der Hafencafés. Dieses Wochenende hat in Norwegen die Urlaubssaison angefangen. Das merkt man ;-)Read more

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