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  • Day17

    General Sherman

    July 7, 2009 in the United States ⋅ 25 °C

    Heute klingelt der Wecker schon um 6.30 Uhr. In Windeseile verlässt Malte unser La Quinta-Hotel und braust mit dem Wagen zum Tehachapi Loop. Heute muss es doch endlich mit den Fotos klappen! Der Zufahrtsweg zum Fotofelsen ist mit etwas Vorsicht zu genießen, der Hyundai droht mehrere Male aufzusetzen. Und tatsächlich kommt er eine gute Minute zu spät... ein Zug schraubt sich bereits den Loop herab. Da eine solche Fahrt aber mehrere Minuten dauert, kann er zumindest noch einige »Not-Motive« machen, denn die Loks befinden sich noch in der Wendel.

    Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir erst einmal das Frühstück mitnehmen. Nach dem Packen unserer Sachen satteln wir die Pferde. Wieder geht es über die 58 nach Bakersfield, diesmal aber von dort aus in Richtung Norden zum Sequoia National Park. Hier stehen die eindrucksvollsten und größten Bäume des gesamten Erdballs. Obwohl dieses Ziel anfangs nicht auf unserer Liste steht, sehnen wir uns nach dichtem Wald – tagelang nur Wüste, das kann auf die Nerven gehen!

    Die kleine Straße in den Nationalpark windet sich durch die malerischen Wälder hinauf auf rund 1800 Meter Höhe. Schon entlang der Zufahrtsstraße stehen Bäume, dessen Ausmaße wir uns als Nordeuropäer kaum vorstellen können. Natürlich besuchen auch wir einige der Attraktionen, wie den Tunnel Log – die »Höhle« durch einen umgestürzten Baum – oder den »General Sherman«. Obwohl nur rund 35 Meter hoch, gilt er als größter Baum der Erde. Sein Durchmesser beträgt offiziell 30 Meter, und jedes Jahr kommen auch jetzt noch vier Zentimeter hinzu. Und das, obwohl der Baum offiziell als tot gilt. Das Bild mit uns vor demBaumriesen haben übrigens nette Schweizer gemacht.

    Die Fahrt dauert nicht ganz drei Stunden, für eine Richtung wohlgemerkt. Wieder kommen wir erst am späteren Abend in Tehachapi in unser Hotelbett.
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