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  • Day21

    Cold War Museum

    August 8, 2019 in Lithuania ⋅ 🌧 14 °C

    Das Wetter passte heute zum Besuch des Cold War Museums. Der Himmel war grau und es regnete. Die Straßen waren auch nicht der Hit 😳.
    Auf dem Areal des Museums befanden sich bis 1979 atomare Sprengköpfe, die auf wechselnde Städte in Europa gerichtet waren.
    Heute befasst es sich mit der Zeit des Kalten Krieges von 1946-89.
    Deren Historiker gehen inzwischen davon aus, dass die Atombombenabwürfe auf Japan 🇯🇵 nicht nur Rache für Pearl Habour sondern auch zur Eindämmung des Kommunismuses in Asien sein könnten.
    Mit Operation Anadyr 1963 werden 162 Sprengköpfe auf Kuba stationiert. Der kubanische Staatschef Fidel Castro war über das Ausmaß informiert und sich bewusst, dass der Abschuss eines Sprengkörpers die Zerstörung Kubas bedeutet hätte.
    Ein einziges Mal waren die Raketen in Litauen auf Ziele in Europa zum Abschluss bereit gemacht worden. Dieses war zur Zeit des Prager Frühlings 1968. Letztendlich wurden die Sprengköpfe 1979 aus von dieser Abschussrampe (heutiges Museum) entfernt, da die Abschussvorrichtungen inzwischen veraltet waren und ein Umbau sich nicht rechnete.
    1987 hatten USA und UdSSR so viele Atomwaffen, um die gesamte Erde mehrfach zu zerstören. Ronald Reagan und Michail Gorbatschow schlossen daraufhin einen Abrüstungsvertrag. Somit wurde auch die restlichen Raketen aus Litauen entfernt.
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