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  • Day32

    Hasta luego México!

    April 28 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir sind nach einem ruhigen zehnstündigen Flug in Paris gelandet und warten am Gate auf unseren Flieger nach Hamburg.
    Wir können gar nicht glauben, dass wir bald wieder Zuhause sind und der normale Alltag auf uns wartet.
    Wir sind dankbar für die Zeit, die wir hatten, die ab jetzt Teil unserer Erinnerung sein wird. Es war eine unglaubliche, highlightreiche, abenteuerliche Reise, über die wir oft sprechen und an die wir noch öfter denken werden. Ob es die verwunschenen Ruinen von Palenque oder Tulum oder Chichén Itzá waren, der Tauchkurs oder das Tauchen in der Cenote, die traumhaften Strände von Holbox, der Isla Mujeres oder Puerto Escondido, die Cenoten in Tulum und Bacalar, die Wasserfälle in Chiapas oder die Schildkröten, Krokodile, Affen und viele andere Tiere oder das leckere mexikanische Essen oder die köstlichen Mangos oder jede einzelne Stadt oder das insgesamt mehr als 3.500 km Busfahren - alles davon war wunderbar und hat uns unglaubliche Erfahrungen geschenkt.
    Wir werden dieses vielseitige Land wieder besuchen und freuen uns jetzt schon darauf.
    Bis dahin sagen wir: Auf Wiedersehen México!
    HASTA LUEGO MÉXICO! 🇲🇽
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  • Day31

    Der letzte Tag in Mexiko-Stadt

    April 27 in Mexico ⋅ ⛅ 18 °C

    Der letzte Tag bricht an - unglaublich aber wahr. Wir sind ziemlich traurig, wollen noch nicht nach Hause. Wir packen zum letzten Mal unsere Backpacks. Wir lassen sie im Hotel, machen uns wie gewohnt auf den Weg zum Bäcker und dann zur Metro.
    Für den Transit in Paris brauchen wir einen Corona-Test, also ist eine Teststation unsere erste Anlaufstelle. Wir bezahlen pro Person 579 Pesos (~26€), die größte Geldverschwendung in diesem Urlaub. Wir füllen die nötigen Unterlagen aus, warten noch kurz und sind dann dran. Es ist der unangenehmste Test, den wir je machen mussten. Es wurde so tief in der Nase gebohrt und als ob das noch nicht reicht, heißt es „una más“, noch einmal und zwar die andere Seite. Eva kommt aus dem Testraum und warnt den wartenden Fabi „Aua, die gehen so tief rein.“ Fabi freut sich schon.
    Mit brennenden Nasen geht es zum Museo de Antropologia, wo wir erstmal in einem kleinen Park unser Frühstück essen. In dem Museum ist die ganze Geschichte der Urvölker Mexikos zu sehen, unter anderem die der Maya und Azteken. Wir erfahren über ihre Götter, ihr Leben und vieles mehr. Es ist eine unglaubliche Ausstellung mit vielen schönen Stücken von vor mehreren tausend Jahren. Auch die moderneren indigenen Völker sind dargestellt. Wir verbringen viele Stunden mit Staunen. Und das alles für 85 Pesos (~3,90€). Nur zum Vergleich: Das Frida Kahlo Museum hätte 250 Pesos (~11,40€) gekostet, ist erheblich kleiner und zeigt das Leben einer Person.
    Entgegen allen Wettervorhersagen ist nach unserem Museumsbesuch strahlend blauer Himmel. Wir entscheiden uns, den restlichen Tag draußen zu verbringen. Wir gehen durch den botanischen Garten, essen noch einmal vegane mexikanische Tacos und Tortas und machen uns langsam auf den Weg zum Hotel. Wir besuchen die Post, die wir schon gestern bei der Free Walking Tour gesehen haben. Das Gebäude ist einfach wunderschön. Ansonsten setzen wir uns kurz vor den Palacio de Bellas Artes hin, geben in einem Souvenir-Shop so viel Geld aus, dass wir noch zum Flughafen kommen und holen unser Gepäck.
    Wir fahren mit der Metro zum Flughafen und haben Glück: den ganzen Weg bis zur Metro regnet es nicht, wir sehen nur gewaltige Blitze. Als die Metro dann überirdisch fährt regnet es in Strömen - México weint, weil wir abfahren.
    Wir erreichen den Flughafen nach einer stürmischen Fahrt, geben unsere Backpacks ab, gehen durch den Sicherheits-Check und warten am Gate auf unseren Flug nach Paris. Der Flug dauert 10 Stunden und 40 Minuten, in denen wir hoffentlich viel schlafen können. In Paris haben wir etwas mehr als vier Stunden Aufenthalt bevor es weiter nach Hamburg geht.
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  • Day30

    Mexiko-Stadt: Historisches Zentrum

    April 26 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Unser Tag beginnt mit einer Free Walking Tour durch das historische Zentrum. Leider mit Ausnahme des Zócalo (Hauptplatz), da dieser gesperrt ist. Wir nehmen uns fest vor, es später noch einmal vorbeizukommen und es zu versuchen. Während der Tour erfahren wir viel über die Geschichte Mexikos und der Hauptstadt. Hier sind übrigens einige Gebäude total schief, dass ist nicht nur von außen sichtbar, sondern auch von innen, manchmal läuft man in einem Gebäude leicht bergauf/bergab. Vor allem schwere Gebäude sinken ab. Das liegt daran, dass die Stadt auf einem See gebaut wurde. Warum baut man eine Stadt auf einem See? Weil die Menschen damals von ihrem Gott den Auftrag bekommen haben, die Stadt dort zu errichten, wo ein Adler eine Schlange auf einem Kaktus verspeist. Und das war auf einer kleinen Insel in der Mitte eines Sees. Also wurde dort die Stadt errichtet. Dieses Bild von dem Adler, der eine Schlange auf einem Kaktus verspeist ist auf der mexikanischen Flagge zu sehen. 🇲🇽
    Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass jede Metro-Station neben dem Namen auch ein kleines Bild hat, da die Metro gebaut wurde, als viele Mexikaner*innen nicht lesen konnten. Mit den Bildern war es dann auch für jene möglich, die Metro zu nutzen.
    Nach der Tour besuchen wir den Torre Latinoamericana, um einen Blick auf die Stadt zu haben. Bis wir zum höchsten Punkt kommen mussten wir uns allerdings etwas gedulden, denn es regnet auf einmal in Strömen. Als es aufhört, dürfen wir hoch.
    Im Anschluss geht es durch das chinesische Viertel zum Food- und zum Souvenir-Markt. Dort schlendern wir etwas herum, doch die besten Souvenir-Märkte haben wir schon hinter uns.
    Wir wollen ins Frida Kahlo Museum, welches ziemlich weit außerhalb ist. Während wir Mittagessen recherchieren wir dazu noch etwas und erfahren, dass man Tickets im Voraus buchen muss und dass es sich für den Aufwand und einem doch ziemlich hohen Preis im Gegensatz zu anderen Museen in der Stadt nicht wirklich lohnt. Also nutzen wir die Zeit anders, gehen noch einmal zum Zócalo, der zum Glück wieder zugänglich ist. Außerdem besuchen wir eine kostenfreie Ausstellung von Yvonne Domenge und das Casa de los Azulejos.
    Wir gehen ins Hotel, um uns auszuruhen, einzuchecken und uns etwas frisch zu machen, bevor wir zu Abend essen.
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  • Day29

    Teotihuacan & La Roma

    April 25 in Mexico ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Wecker klingelt um 7 Uhr, wir wollen uns früh auf den Weg nach Teotihuacan machen, zur Sonnenpyramide. Es ist die drittgrößte Pyramide weltweit und man kann sie sogar besteigen.
    So früh kommen wir allerdings doch nicht los, weil Evas Handy über Nacht nicht geladen hat. Da es sich am besten zur Navigation eignet, muss dies etwas nachgeholt werden.
    Ursprünglich wollten wir ein Uber zu den Pyramiden nehmen, allerdings basierte diese Entscheidung auf einem Preis von <200 Pesos (~9€), der an diesem Morgen auf 899 Pesos (~40€) angestiegen ist. Gegen eine geführte Tour haben wir uns entschieden, weil diese mindestens 850 Pesos (~38€) pro Person gekostet hätte und man insgesamt 8 Stunden unterwegs wäre. Wir nehmen also den Bus, von dem das Auswärtige Amt abrät. Aber was soll schon passieren, wir haben vier Nachtfahrten hinter uns und sogar einen Teil der Strecke auf der „gefährlichen“ Straße 199.
    Mit Frühstück im Gepäck geht’s zur Metro. Für 5 Pesos (~0,23€) pro Person fahren wir, inklusive zwei Mal umsteigen, zum Busbahnhof Nord. Dort kaufen wir unsere Hin- und Rückfahrt-Tickets für je 52 Pesos (~2,40€) pro Person und Fahrt. Die Busfahrt dauert etwas mehr als eine Stunde und wir haben Sicht auf bunte Favelas und später auf die Pyramiden.
    Dort angekommen bezahlen wir den Eintritt von je 85 Pesos (~3,90€). Als erstes begrüßt uns die große Sonnenpyramide. Doch was sehen wir dort? Es sind keine Menschen auf der Pyramide - sie ist abgesperrt, nicht zugänglich. Wir sind enttäuscht, wir haben uns so darauf gefreut. Doch was wir hier sehen ist ernüchternd. Wir holen trotzdem alles raus, was hier geht. Das ist tatsächlich nicht allzu viel. Wir laufen um die Sonnenpyramide, laufen zu einer anderen Pyramide, laufen auf dem Gelände herum und laufen nach einer Stunde zur Straße, wo unser Bus abfährt.
    Knapp fünf Stunden vom Hotel bis zurück in die Stadt dauert dieser Ausflug. Es hat sich gelohnt, weil wir uns so nicht ärgern können, dass wir nicht dort gewesen sind. Es hat sich aber auch gleichzeitig nicht gelohnt, weil wir nicht auf die Sonnenpyramide durften und wir so bis auf eine nette Aussicht nicht viel gesehen haben.
    In der Stadt angekommen, geht es in das hippe Viertel La Roma. Dort lassen wir uns treiben und stoßen immer wieder auf schöne Plätze und Parks, wie zum Beispiel auf den Parque México. Er ist ein bisschen Dschungel mitten in der Stadt. Außerdem gibt es viele schöne Cafés und Restaurants, die aber eher an deutsche Preise grenzen. Wir essen in einem mittelteuren Restaurant Burger und später auf der Straße noch ein Eis.
    Auf dem Weg ins Hotel gehen wir an weiteren sehenswerten Monumenten vorbei. Wir sind heute ziemlich viel gelaufen (~25.000 Schritte), deswegen bleiben wir für heute im Hotel - morgen haben wir wieder viel vor.
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  • Day28

    Puebla & México-Stadt

    April 24 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute erkunden wir die Stadt Puebla. Wir lassen uns treiben, entscheiden spontan, wo wir hingehen. Unser einziges Problem: in jeder Straße gibt es irgendetwas Schönes zu sehen, sei es eine Kirche, ein schönes Gebäude oder was auch immer. Manche Gebäude sind mit kleinen bunten Fliesen verziert, die an Gebäude in Portugal erinnern. Wir gehen also entspannt durch viele Straßen, schauen in viele Kirchen (wirklich viele) hinein und gehen über Flohmärkte und Souvenir-Märkte.
    Gestern Abend haben wir ein Restaurant gesehen, welches wir Mittags ausprobieren. Das coolste ist, dass wir in einem Metro-Abteil sitzen und dass das Essen schmeckt. Im Führerhaus des Metro-Abteils sitzt zwischendurch ein Kellner (an diesem Tag waren wirklich nur männliche Kellner dort), der die Rechnungen ausdruckt.
    Gestärkt können wir die Reise zu unserer letzten Station antreten - México-Stadt. Mit dem Uber fahren wir zur Busstation, kaufen unser Ticket und sind nach weniger als zwei Stunden in der Hauptstadt. Wir wohnen in der Nähe vom Palacio de Bellas Artes.
    Es fängt an zu Gewittern und zu regnen, als wir uns etwa dazu essen besorgen wollen, aber wir gehen trotzdem raus. Der Regen hört schnell wieder auf und wir essen Tortas vor dem Palacio de Bellas Artes. Danach gehen wir zurück ins Hotel. Dort angekommen fängt es wieder an zu regnen.
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  • Day27

    Oaxaca & Puebla

    April 23 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Wieder bricht ein Tag an, an dem wir zuerst packen müssen. Wir machen uns ohne unsere Backpacks auf den Weg in die Stadt zu dem Bäcker von gestern Abend. Wir kaufen unser Frühstück und essen auf dem Hauptplatz. Von dort aus geht es weiter zur Free Walking Tour. Wir lernen viele Dinge über die Stadt, sehen neue schöne Orte, besuchen einen Markt, eine Schokoladenfabrik und eine Textilfabrik.
    Die Stadt ist bunt und wir erfahren, dass wenn man sein Haus streichen möchte eine Genehmigung von der Stadt braucht, denn in einer Straße darf es nicht zwei Häuser mit der selben Farbe geben. Unser Guide zeigt uns ein Haus, welches ohne Genehmigung gestrichen wurde. Dieses Haus ist von der Stadt beschlagnahmt worden und nicht mehr bewohnt.
    In der Schokoladenfabrik probieren wir dunkle und weiße pure Schokobohnen, die ziemlich bitter schmecken. Danach testen wir noch etwas Schokolade, die uns beiden aber überhaupt nicht schmeckt. Die Schokolade hier ist krümelig, wir haben das Gefühl, auf Zucker herumzukauen.
    Die Textilfabrik ist beeindruckend, hier wird alles per Hand bzw. mit vollem Körpereinsatz gemacht. Schaut Euch das Bild an: ein Mann steht auf zwei Pedalen und verlagert immer abwechselnd sein Gewicht von der einen auf die andere. Gleichzeitig zieht er mit einem Arm und voller Kraft an einem Band, welches den Faden von der einen zur anderen Seite transportiert. Es sieht wahnsinnig anstrengend aus.
    Im Anschluss an unsere Free Walking Tour gehen wir noch zu einem kleinen Markt bevor unsere Reise weiter nach Puebla geht.
    Auf der knapp fünfstündigen Fahrt können wir schöne Landschaften mit vielen unterschiedlichen Kakteen beobachten.
    In Puebla angekommen, sind wir total erstaunt, wie riesig der Busbahnhof ist. Es gibt über 80 Gates, an denen die Busse abfahren. Wir versuchen einen Bus in die Stadt zu finden, erfahren jedoch, dass es keinen gibt und müssen Taxi fahren. Der Vorgang ein Taxi zu besorgen ist äußerst skurril. Zunächst kaufen wir das Ticket für die Taxifahrt an einem Schalter (~4€). Mit diesem gehen wir zu einem anderen Schalter, an dem wir eine Nummer erhalten, die zu dem Taxi gehört, welches wir nehmen sollen. Mit der Nummer gehen wir zu dem drei Meter entfernten Taxi, übergeben sie dem Taxifahrer, steigen ein und kommen knapp 20 Minuten später am Hotel an.
    Nach dem Check-In gehen wir in die Stadt, essen etwas und schlendern noch ein bisschen über den Hauptplatz. Uns gefällt diese Stadt, die so komplett anders zu den bisher gesehenen ist.
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  • Day26

    Oaxaca

    April 22 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der langen Nachtfahrt kommen wir im Hotel an und können noch nicht einchecken, also machen wir uns frisch und gehen in die Stadt. Es gefällt uns sehr gut hier, Oaxaca ähnelt San Cristobal de las Casas. Es gibt schöne Kirchen, Kathedralen und weitere Sehenswürdigkeiten, fast jede Straße und Gasse ist bunt und einladend. Es gibt zwei große Märkte, den einen mit hauptsächlich Souvenirs, den anderen mit Essen. Wir schlendern zuerst über den Souvenir-Markt, aber es ist eine Reizüberflutung, wir kaufen nichts. Da es dann Zeit zum Mittagessen ist, gehen wir in den Essens-Markt und bestellen eine Spezialität Tlayudas mit Mole. Und ab jetzt geht es los. Das Essen schmeckt überhaupt nicht, wir müssen es stehen lassen. Dieser Geschmack lässt sich nicht erklären, nur in ein Wort fassen: ekelig. Also wollen wir uns Fruchtsäfte kaufen, eine weitere Spezialität ist der Kaktusfrucht-Saft. Wir nehmen so einen und einen Kiwi-Melonen-Saft. Damit setzen wir uns auf ein paar Steine auf dem Hauptplatz und probieren freudig. Der Kaktusfrucht-Saft schmeckt nach nicht besonders viel, aber das was wir schmecken ist ungenießbar. Auch der Kiwi-Melonen-Saft schmeckt als wäre er mit Wasser vermengt. Diesen trinken wir fast auf, aus dem anderen isst Fabi die Nüsse und Papaya raus und den Rest schmeißen wir weg. Eine Frage stellen wir uns: Was machen Nüsse und Papaya in einem Kaktusfrucht-Saft?
    Wir gehen zum Hotel, es ist mittlerweile kurz vor Check-In, aber das Zimmer ist noch nicht fertig. Dafür sind wir es. Wir sind absolut müde und hungrig, außerdem enttäuscht von dem Essen und den Getränken. Um die Zeit zu überbrücken überredet Eva Fabi zu einem Restaurant in der Nähe zu gehen. Wir teilen uns einen Burger, einen lecken Burger mit leckeren Pommes! Unsere Energie ist wieder etwas aufgetankt, wir checken endlich ein und machen nach der Dusche einen wohlverdienten Mittagsschlaf.
    Abends brechen wir wieder auf um zu Essen. Wir gehen zu einem Restaurant mit guten Google-Bewertungen und freuen uns endlich etwa Richtiges zu essen. Fabi bestellt Enchiladas, Eva eine Empanada. Dazu gibt es leckeres Wasser mit Zitrone und Minze. Wir bekommen ein paar Chips mit Salsa vor dem Essen, die nach Evas Meinung nach verbranntem Popcorn schmecken. Dann kommt Fabis Essen. Was sollen wir dazu sagen? Es schmeckt einfach giftig. Irgendein Gewürz lässt das Ganze schlimmer als Hustensaft schmecken. Irgendwann kriegt auch Eva ihr Essen. Das schmeckt nach nichts. Also wirklich nach gar nichts. Es ist wieder ein Reinfall. Als die Kellnerin kommt und fragt, ob alles gut war, antwortet Eva einfach „No.“ Die Kellnerin hat damit wohl nicht gerechnet, also fügt Eva noch ein „Don’t worry“ hinzu. Die Kellnerin scheint etwas erleichtert. Am Ende müssen wir einen Zettel ausfüllen, was gut und was schlecht war. Alles war gut, außer das Essen. Aber wofür geht man denn in ein Restaurant?
    Wir laufen noch etwas durch die Stadt, es sind zwar viele Menschen unterwegs, aber sonst ist nicht viel los. Bei einem Bäcker kaufen wir noch etwas Gebäck, in der Hoffnung einen leckeren Abschluss für diesen Abend zu finden und tatsächlich - die Backwaren schmecken sehr gut - man darf die Hoffnung niemals aufgeben. Jetzt können wir uns zufrieden auf den Weg in Hotel machen und den Rest des Abends entspannen und früh schlafen.
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  • Day25

    Puerto Escondido: Playa Coral

    April 21 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute bricht unser letzter Strandtag dieser Reise an. Eva steht wieder zum Sonnenaufgang auf und Fabi schläft weiter. Dann packen wir und machen uns strandfertig. Unsere Backpacks lassen wir an der Rezeption. Wir kaufen Wasser, unser Frühstück und Mittagessen im Supermarkt und gehen dann zum Playa Coral, weil dieser uns am besten von allen gefällt.
    Kleines Fazit zu der Stadt Puerto Escondido: Es gibt nichts, keine Sehenswürdigkeiten. Sie ist alles andere als schön und ist abschnittsweise von absolut ekligen Gerüchen durchzogen. Aber der Strand ist wirklich traumhaft - dafür lohnt es sich herzukommen.
    Den Strand genießen wir heute besonders, schwimmen, spielen, lesen, Muscheln sammeln, essen und schlafen.
    Als es Zeit ist zu gehen, sind wir traurig. Fabi bringt es aber gut auf den Punkt: „Der nächste Strand wartet schon auf uns.“ Wir drehen uns um, ein letzter Blick auf den Playa Coral und dann laufen wir weiter. Wenige Minuten später bemerken wir, dass wir unsere Schuhe am Strand vergessen haben, also rennt Fabi zurück und Eva wartet auf den Felsen und macht noch ein paar Fotos. Dann heißt es aber wirklich Abschied nehmen.
    Wir holen unsere Backpacks, duschen am Pool, gehen in ein überbewertetes Restaurant, kaufen Wasser und etwas Frühstück und warten dann auf unseren Bus.
    Wie immer geht die Fahrt pünktlich los. Wir befinden uns auf der Zielgeraden nach México-City. Nächster Stop ist Oaxaca. Es liegen 11 Stunden Fahrt vor uns, unsere letzte Nachtfahrt.
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  • Day24

    Puerto Escondido: Playa Coral & Bacocho

    April 20 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Während Eva aufsteht um sich den Sonnenaufgang anzuschauen, schläft Fabi noch etwas weiter. Wir lassen es heute Morgen gemütlich angehen, holen Geld, gehen Frühstücken (Pancakes mit Ei und Sirup, Orangensaft und Kuchen). Gestärkt geht es weiter zum Playa Coral.
    Hier ist fast nichts los, es sieht wunderschön aus. Allerdings scheinen die Wellen wieder zu hoch zum Schnorcheln oder gar zum Schwimmen.
    Wir legen unsere Sachen ab, und laufen zunächst einmal zum Nachbarstrand, zum Playa Bococho. Hier wollen wir heute eine Organisation bei der Freilassung von Schildkröten unterstützen, aber dazu später mehr.
    Playa Bococho ist ein langer Sandstrand, hier sind nur ein paar Spaziergänger*innen unterwegs. Wir gehen wieder zurück zum Playa Coral und wagen einen Versuch, ins Wasser zu gehen, klappt aber nicht wirklich. Also gehen wir zunächst zurück auf unseren Platz.
    Mehr Besucher*innen kommen an den Strand, einige versuchen ebenfalls vergeblich ins Wasser zu gehen, andere schaffen es, was dazu führt, dass die Zweifel verfliegen und mehr Menschen ins Wasser gehen, wie wir zum Beispiel. Das Wasser ist angenehm kühl, die Wellen weiterhin sehr hoch. Sie haben eine Kraft, die einen mit jeder kommenden Welle an den Strand trägt und mit jeder gehenden Welle wieder ins Wasser. Zweiteres ist ein Gefühl, als würde man fliegen. Jedenfalls brauchen wir hier nicht zu versuchen, mit eigener Kraft aus dem Wasser zu kommen, sondern wir müssen uns von den Wellen tragen lassen. Es macht Spaß, ist aber auch anstrengend. Einmal wird Eva so von einer Welle erwischt, dass sie an den Strand gespült wird. Als sei das noch nicht genug, kommt direkt eine zweite, überrollt sie und schubst sie noch weiter raus. Es ist nichts passiert, nur ein bisschen Salzwasser in der Nase. Auch Fabi wird einmal von einer Welle umgeworfen.
    Abgesehen davon spielen und lesen wir am Strand, sammeln Muscheln und Korallen.
    Der Hunger packt uns und wir gehen durch eine eher untypische Hotelanlage, die einer Ruine gleicht, hoch zur Straße. Im Restaurant trinken wir einen leckeren Frucht-Smoothie und essen Spaghetti, die ganz okay sind.
    Wir wollen zügig zurück zum Strand, denn die Freilassung der Schildkröten hat bereits begonnen. Diesmal dürfen wir nicht durch die Hotelanlage. Eine Frau an der Rezeption stellt sich uns in den Weg und verlangt 50 Pesos pro Person. Also müssen wir außen herum gehen, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Anstatt auf der Straße zu laufen, wollen wir Stufen nehmen, doch auch hier werden wir von einem Wächter zurückgepfiffen und müssen auf der Serpentinenstraße herunterlaufen. So etwas haben wir auch noch nicht erlebt, aber was bleibt uns anderes übrig.
    Bei den Schildkröten angekommen sehen wir schon unzählige Menschen und denken, wir sind zu spät. Es gibt allerdings genug Schildkröten, sodass immer wieder Gruppen zwischen 17 und 19 Uhr zur Freilassung kommen können. Für jeweils 100 Pesos (~4,50€) bekommen wir eine Hälfe einer Kokusnussschale.
    Mit der Schale in der Hand erklärt uns ein Mann, warum es wichtig ist, die Schildkröten kontrolliert auszusetzen.
    In México leben 7 von 8 Schildkrötenarten, die es auf der Welt gibt. Die drei größten Gefahren für Schildkröten sind alle auf den Menschen zurückzuführen.
    1. Ein Volk in México raubt die Schildkröteneier, um sie zu essen, deswegen ist es notwendig sie zu schützen.
    2. Der Klimawandel, wodurch der Sand zu warm ist und zu viele Weibchen geboren werden, deswegen werden die Schildkröten hier im Schatten ausgebrütet.
    3. Durch die Bauten am Strand wird der Strand immer kleiner und die Schildkröten finden den Weg nicht mehr, um ihre Eier abzulegen. Aus diesem Grund werden bei der Freilassung die Schildkröten in den Sand gesetzt, damit sie alleine den Weg ins Meer finden.
    Wir werden angewiesen, die Schildkröten nicht zu berühren, denn unsere Hände sind voller Schmutz und Chemikalien, wie z. B. Sonnencreme oder Desinfektionsmittel. Außerdem sollen wir ihnen Namen geben. Dann geht es auch schon los, wir sind die ersten, doch dann werden wir gebeten, unsere Maske aufzusetzen. Mist! Wir haben keine dabei. Also T-Shirt irgendwie als Maske umfunktionieren und wieder ab in die Schlange.
    Wir bekommen jeder eine winzige Schildkröte und sind ganz entzückt. Dann wollen wir auch nicht lange warten, machen ein paar Fotos und lassen sie laufen. Evas Schildkröte Luna ist im Vergleich zu Fabis Schildkröte Fearless recht schnell im Wasser. Fabis läuft nämlich zunächst nicht zum Wasser sondern etwas parallel.
    Als es beide ins Wasser schaffen oder besser gesagt als die Wellen sie packen, schauen wir noch etwas zu und gehen dann zurück zu unseren Sachen am Playa Coral.
    Dort angekommen gehen wir direkt ins Wasser, diese Abkühlung tut so gut. Danach genießen wir lesend die Abendsonne. Den Sonnenuntergang schauen wir uns am Playa Bococho an. Es ist der schönste bisher in diesem Urlaub, auch wenn er komisch aussieht, denn es liegt Staub in der Luft, wodurch die Sicht nicht klar ist. Die Sonne als leuchtend roter Ball ist bis zum Schluss zu sehen.
    Wir machen uns auf den Weg ins Hotel, es ist noch total heiß. Die Dusche ist eine Wohltat.
    In Puerto Escondido machen die meisten Restaurants nachmittags oder um 21 Uhr zu, also gehen wir in eines der wenigen Restaurants das noch offen ist, essen Pizza und trinken Guave-Saft.
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  • Day23

    Puerto Escondido: Playa Carrizalillo

    April 19 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir schlafen bis 8 Uhr morgens, erledigen noch ein paar Dinge und dann geht es an den Playa Carrizalillo.
    Auf dem Weg dorthin essen wir eine Bowl aus Früchten, ein bisschen Mandelmilch und wenig Müsli.
    Am Strand suchen wir uns gleich einen Platz im Schatten. Auf dem Wasser sind Surfer*innen unterwegs, die Wellen sind hier ziemlich stark, sodass wir auch nicht Schnorcheln können. Stattdessen springen wir in die Wellen. Fabi erkundet etwas die Felsen, wir sammeln Korallen und gehen wieder ins Wasser. Wir entspannen uns auf unseren Handtüchern, lesen, bis plötzlich die Menschen anfangen zu schreien. Eine große Welle rollt über den Strand, wir springen auf, greifen, was wir greifen können, ein Mann nimmt unsere Schuhe und wir halten alles hoch - Glück gehabt, es ist nichts nass geworden. Danach stehen alle rum und wissen nicht wohin mit den ganzen Sachen, schließlich ist der Boden nass. Wir legen uns dennoch wieder hin, gehen noch einmal ins Wasser. Die Wellen sind mittlerweile bestimmt 3m hoch.
    Wir liegen wieder am Strand, beobachten wie eine Welle alle Surfer*innen vom Brett haut und sagen „Die Welle könnte hoch werden.“ Wir stehen auf, die Welle kommt näher, wir schnappen unsere Sachen und die Welle überrollt den ganzen Strand, inklusive einem Schuh von Fabi.
    Für uns ist das die Welle, die uns zum Gehen veranlasst. Glücklich und von der Sonne gebräunt geht es ins Hotel, Abendessen im selben Restaurant wie gestern und schlafen.
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