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  • Day26

    Oaxaca

    April 22 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der langen Nachtfahrt kommen wir im Hotel an und können noch nicht einchecken, also machen wir uns frisch und gehen in die Stadt. Es gefällt uns sehr gut hier, Oaxaca ähnelt San Cristobal de las Casas. Es gibt schöne Kirchen, Kathedralen und weitere Sehenswürdigkeiten, fast jede Straße und Gasse ist bunt und einladend. Es gibt zwei große Märkte, den einen mit hauptsächlich Souvenirs, den anderen mit Essen. Wir schlendern zuerst über den Souvenir-Markt, aber es ist eine Reizüberflutung, wir kaufen nichts. Da es dann Zeit zum Mittagessen ist, gehen wir in den Essens-Markt und bestellen eine Spezialität Tlayudas mit Mole. Und ab jetzt geht es los. Das Essen schmeckt überhaupt nicht, wir müssen es stehen lassen. Dieser Geschmack lässt sich nicht erklären, nur in ein Wort fassen: ekelig. Also wollen wir uns Fruchtsäfte kaufen, eine weitere Spezialität ist der Kaktusfrucht-Saft. Wir nehmen so einen und einen Kiwi-Melonen-Saft. Damit setzen wir uns auf ein paar Steine auf dem Hauptplatz und probieren freudig. Der Kaktusfrucht-Saft schmeckt nach nicht besonders viel, aber das was wir schmecken ist ungenießbar. Auch der Kiwi-Melonen-Saft schmeckt als wäre er mit Wasser vermengt. Diesen trinken wir fast auf, aus dem anderen isst Fabi die Nüsse und Papaya raus und den Rest schmeißen wir weg. Eine Frage stellen wir uns: Was machen Nüsse und Papaya in einem Kaktusfrucht-Saft?
    Wir gehen zum Hotel, es ist mittlerweile kurz vor Check-In, aber das Zimmer ist noch nicht fertig. Dafür sind wir es. Wir sind absolut müde und hungrig, außerdem enttäuscht von dem Essen und den Getränken. Um die Zeit zu überbrücken überredet Eva Fabi zu einem Restaurant in der Nähe zu gehen. Wir teilen uns einen Burger, einen lecken Burger mit leckeren Pommes! Unsere Energie ist wieder etwas aufgetankt, wir checken endlich ein und machen nach der Dusche einen wohlverdienten Mittagsschlaf.
    Abends brechen wir wieder auf um zu Essen. Wir gehen zu einem Restaurant mit guten Google-Bewertungen und freuen uns endlich etwa Richtiges zu essen. Fabi bestellt Enchiladas, Eva eine Empanada. Dazu gibt es leckeres Wasser mit Zitrone und Minze. Wir bekommen ein paar Chips mit Salsa vor dem Essen, die nach Evas Meinung nach verbranntem Popcorn schmecken. Dann kommt Fabis Essen. Was sollen wir dazu sagen? Es schmeckt einfach giftig. Irgendein Gewürz lässt das Ganze schlimmer als Hustensaft schmecken. Irgendwann kriegt auch Eva ihr Essen. Das schmeckt nach nichts. Also wirklich nach gar nichts. Es ist wieder ein Reinfall. Als die Kellnerin kommt und fragt, ob alles gut war, antwortet Eva einfach „No.“ Die Kellnerin hat damit wohl nicht gerechnet, also fügt Eva noch ein „Don’t worry“ hinzu. Die Kellnerin scheint etwas erleichtert. Am Ende müssen wir einen Zettel ausfüllen, was gut und was schlecht war. Alles war gut, außer das Essen. Aber wofür geht man denn in ein Restaurant?
    Wir laufen noch etwas durch die Stadt, es sind zwar viele Menschen unterwegs, aber sonst ist nicht viel los. Bei einem Bäcker kaufen wir noch etwas Gebäck, in der Hoffnung einen leckeren Abschluss für diesen Abend zu finden und tatsächlich - die Backwaren schmecken sehr gut - man darf die Hoffnung niemals aufgeben. Jetzt können wir uns zufrieden auf den Weg in Hotel machen und den Rest des Abends entspannen und früh schlafen.
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