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  • Day2

    Röschu und der wilde Westen

    April 8, 2018 in Switzerland ⋅ ⛅ 17 °C

    Wichtige Notiz für alle Leser: Der zweite Blogpost wird deutlich kürzer :-)

    Der zweite Ferientag beginnt konsequenter Weise in Solothurn. Sara meinte, dass wir schon bis um 6:00 Uhr schlafen sollten, sonst werden wir es nicht La Rochelle schaffen. Recht hat sie, als der Wecker geht steckt uns der gestrige Tag immer noch tief in den Knochen. Aber wir sind beide immer noch in guter Laune (was doch angesichts des Horror-tags in Genf einigermassen erstaunen mag) und müssen zuerst mal tanken. Es würde eine lange Reise werden, das wird sofort klar, Google meint ca. 8 Stunden und dreissig Minuten. Das Problem ist aber auch, dass Google keine Pausen macht :-) Sara hat zudem noch etwas Probleme mit dem Rücken, was die ganze Unternehmung schon fast wieder wie ein Kamikaze Akt erscheinen lässt. Aber wie schon im ersten Blogpost erwähnt, wir wollen nach La Rochelle - das Meer schmecken, vielleicht darin baden, eine Sandburg bauen (ok, das habe ich Sara dann erst gestern vorgeschlagen, als wir angekommen sind) und den Hafen besichtigen. Mehr über La Rochelle gibts im nächsten Blog.
    Wir fahren also vollgetankt mit Röschu (Röschu ist der Name von Sara's Auto, aber nur bis wir wieder zurück in der Schweiz sind) in Richtung Jura, warum auch immer Google nun findet, dass dies schneller ist als über Basel oder Genf, wir starten. Und dann merken wir, dass es zwar eine lange Fahrt und eine Zerreissprobe wird, aber schon die aufgehende Sonne (Foto 3) entschädigt etwas für den langen Trip durch Frankreich. *Vorwärtsspulen* Nach ca. 4 Autostunden machen wir eine längere Pause auf einer Raststätte und kämpfen beide etwas. Und ein Schoggihase in meiner Tasche, den ich vergessen hatte auszupacken, hat leider die Reise nicht so gut überstanden.
    Wir sind aber tapfer und kämpfen uns mit Patent Ochsner, Züri West, Manau, Japrazz (sehr gute Musik, wer gerne eine Mischung zwischen Jazz und Rap mag
    Spotify: https://open.spotify.com/track/4rHBJT3s2fpKfuvdQnyHba) und Parov Stelar durch Frankreich. Röschu macht gut mit, wir sind stolz auf ihn :-) Die Zeit aber bis zum Ziel will einfach nicht richtig abnehmen. Sara sagt mir behutsam, ich solle nicht mehr laut die verbleibende Zeit kommunizieren, das mache alles noch schlimmer (Sorry Sara he, aber Recht hat sie allemal)
    Ich gebe aber als Co-Pilot alles und weise Sara zusammen mit Google sicher in Richtung La Rochelle. Nach einer verpassten Gelegenheit zu tanken (meine Schuld), wird der Tank leerer und leerer, keine Tankstelle in Sicht. Röschu hat noch 40km Moscht, es wird knapp. Heute ist aber das Glück auf unserer Seite und neuer Sprit kann nach ca. 30 km aufgefüllt werden. Nachdem wir auch noch 100 Euro Maut für die Reise zahlen mussten, rückt la Rochelle in Sicht. Wir halten den Finger aus dem Fenster und können das Salz riechen. Jetzt können die Ferien langsam beginnen. 10 Stunden nach unserer Abfahrt in Solothurn sind wir dann in unserem Hotel in La Rochelle.

    Ende Roadtrip, weiter gehts im nächsten Blog...
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