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  • Day6

    14.6. Kurzer Stop in Gorontalo

    June 14, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 24 °C

    3:45 Uhr aufstehen im Urlaub!? Hilft ja nichts... kurz frisch gemacht und zu Fuß zum Flughafen. Dort angekommen schwitzen wir nicht schlecht, aber es ist noch auszuhalten. Am Flughafen gönn ich mir einen Bagel mit Schinken, Ei und Käse. Wenn man hier am Gate nicht aufpasst wird man fast vergessen 😅 Gate 2 und 3 trennt nur eine Tür, die dann aber gemeinsam in den selben Gang führt. Auf beiden Gates fliegen binnen 15 min. 4 Flieger. Deutsch wie wir sind warten wir brav am Gate 2 bis ich ca. 5 min. vor Abflug sage, dass da doch irgendwas nicht stimmen kann, und so war es dann auch, denn alle werden über das selbe Gate zur Startbahn gebracht. Das Flugzeug ist eine kleinere Propeller-Maschine, die ca. 80 Leute fasst. In Gorontalo angekommen lernen wir per Zufall den Indonesier "Heli" kennen, der erstens sehr gut englisch spricht, zweitens auch weiter auf die Togians will und drittens auch noch die Tauchschule gehört, die direkt bei unserer Lodge Puki-Puki ist. Wir haben uns gleich zusammen getan, uns einen Fahrer organisiert und uns in ein Hotel fahren lassen um unser schweres Gepäck los zu werden, da wir hier bis ca. 15 Uhr in der Stadt ausharren müssen, bevor die Fähre kommt. Als erstes wollen wir eine Bank aufsuchen um uns jeder 10.000.000 indische Rupia abzuheben, was sich als sehr schwierig erweist, da die Automaten mit viel Glück max. 2.500.000 Rupia auf einen Vorgang auszahlen. Meine Kreditkarte ist in Indonesien gesperrt, weswegen wir nur mit Julia ihrer abheben können. Bei einem dieser Abhebevorgänge lässt Julia versehentlich ihre Karte stecken, da hier erst das Geld entnommen und dann erst die Karte freigegeben wird. Jetzt stehen wir gerade also ohne Kreditkarte da, aber die Bankangestellte sichert uns zu, dass wir Sie in 2 Stunden wieder haben können, da dann die Angestellten wieder da sind, die den Schlüssel zum Automaten haben. Sollte das nicht so sein werden wir Sie einfach nach den Togiangs wieder holen, dafür haben wir in unzähligen Abhebevorgängen mittlerweile genug Geld zusammen... Nachdem wir Julias Karte von der Bank geholt haben, fahren wie mit dem Tuk-Tuk zum Hafen, an dem die Fähre anlegt. Elly organisiert unsere Tickets und wir kaufen uns noch etwas zu essen an einem der Stände. Auf der Fähre setzen wir uns ganz oben aufs Deck, auf ausrangierte Bussitze, die man bequem nach hinten klappen kann. Unsere Plätze sind nur überdacht, weswegen wir leichte Bedenken haben, ob es nicht etwas frisch werden könnte. Nach dem ablegen blicken wie noch etwas auf das Land und staunen über die beeindruckenden Wolken im Mondlicht. Außer uns sind 5 weitere Europäer an Bord. Jetzt essen wir und schauen uns einen Film an, nachdem wir dann schlafen gehen wollen.
    Ich schlafe im Gegensatz zu Julia nicht sonderlich gut, weshalb ich mir Frauenfußball anschaue, es spielt Italien gegen Jamaika und am Ende steht es 5:0.
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