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  • Day2

    Unterwegs in Birmingham

    April 1, 2017 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 11 °C

    Ich finde ja es gibt kaum Orte die wirklich schirch sind. Natürlich gibt es die eine oder andere Stadt, in der (fast) jeder Winkel glänzt, und andere Orte, deren Schönheit sich erst auf den zweiten Blick offenbart, aber interessante Ecken haben wir bis dato fast überall gefunden.

    Nachdem mich meine britischen Kollegen im Vorfeld allesamt mit fragenden Blicken bedacht hatten, als sie erfuhren, dass wir nach Birmingham fahren, und ich wenig Charmantes wie „hässlichste Stadt Englands“ zu hören bekommen habe, war ich schon umso mehr gespannt - und wurde am Ende des Tages nicht enttäuscht.

    Zugegeben, Birmingham versprüht jetzt wenig Großstadtflair und ist hauptsächlich durch seine industrielle Vergangenheit geprägt, überrascht aber zwischendurch immer wieder mit sehr netten Flecken.

    Zunächst starteten wir unseren Bummel im Jewellery Quarter. Anders jedoch als beispielsweise beim Wiener Fleischmarkt ist der Name hier nicht nur Hinweis auf die Vergangenheit, sondern auch heute noch Programm. Es reiht sich Backsteinhaus an Backsteinhaus und beherbergt tatsächlich eine endlose Anzahl an Juweliere. Nach einem Abstecher zur architektonisch extrem coolen Bibliothek schlendern wir weiter durch die Innenstadt und erkunden schlussendlich die Birminghamer Kanäle. Insbesondere der Brindleyplace und das pittoreske Gas Street Basin mitsamt dem daran anschließenden top-modernen Einkaufszentren The Mailbox und The Cube laden zum Verweilen ein. Die abschließende Kanalrundfahrt auf einem der sogenannten Narrowboats ist zwar äußerst entschleunigend, bietet darüber hinaus jedoch wenig Highlights.
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