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  • Day13

    viele km, lange Fahrt,brennende Sonne

    February 25 in South Africa ⋅ ☀️ 31 °C

    Montag morgen . Die Fahrt geht weiter ins Unbekannte. wir haben 840km vor uns, die wir auf zwei Tage aufteilen wollen. Der nächste Stop, etwa die Hälfte, ist in Mthata oder Umtata. das ist die Heimat von Nelson Rhilala Mandela. Bis dahin fühlen wir uns plötzlich wie in einem andern Land.

    Die Garden Route ist hinter uns und wir passieren durch die Transkei. Wir fahren lange Strecken durch dichtes leuchtendes Grün Serpentinen rauf und runter über Passstrassen durch kaum bewohnte Gebiete. Immer den Benzinpegel im Auge, denn Tankstellen sind sehr dünn gesät und wir wollen ja nicht mit leerem Tank stehen bleiben. Irgendwann lechzen wir nach kaltem Getränk und steuern das nächste Dorf an. ooo wo sind wir denn da? Ist das noch Südafrika? Völlig anders als das bisher Gesehene. Luft ist stickig, es sind sehr viele schwarze Menschen unterwegs, kein Einziger Weisser. Jede Menge Abfall liegt überall auf dem Boden herum. Dem Trottoir entlang ist am Boden oder auf Brettern Ware oder Esswaren zum Verkauf feilgeboten. Am Strassenrand stehen zig Kleinbusse, die die Menschen von A nach B befördern.

    Wir erlauben uns einen kurzen Abstecher durch das wundersame Dorf zu fahren. Auf der Strasse spazieren Esel und Herdenweise Geissen herum ohne sich um ein Auto zu kümmern. Viele Kinder begegnen uns in Schuluniform. es gibt nur eine kurze geteerte Strasse durchs Dorf der Rest ist alles Naturstrasse. Bei jedem Haus steht auch ein grosses grünes Fass, das das Regenwasser auffängt.
    Weiter gehts bis Mthata Zu unserer nächsten Unterkunft. Unterwegs erleben wir einen grossen Schreck. Es sind meist mehrspurige Schnellstrassen was aber Kuh, Geissen Schafe Esel nicht davon abhält über die Strasse zu spazieren, so steht vor und genau mitten auf der Strasse ein Esel still. Höchst selten sehen wir Tierabsicherungen.

    Google leitet uns in der Millionenstadt Mtata an ein völlig falsches Ort. Nur dank einem freundlichen Autofahrer haben wir unsere Unterkunft doch noch gefunden. Eine sehr begüterte Madame hat uns in ihrem Heim empfangen.
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