Renate Hauser

Berufsschullehrerin mit einem Faible für Reisen in alle Welt
Living in: Frankfurt, Deutschland

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  • Day1

    Anlässlich des Besuches unseres Patenkinds ergab sich die Möglichkeit einen Escape Room in Frankfurt zu testen.

    Unsere Wahl fiel auf Trapped - real escape. Hier buchen wir den Raum Insanity.
    Auf der Firmenhomepage: www.trappd.de befindet sich folgende Beschreibung des Raums:

    'Timmendorf an der Ostsee. April 2009. 
     Nach der Trennung von Tony und einem Selbstmordversuch wurde Vanessa in die Psychiatrie eingewiesen. Trotz vollständiger Genesung, kann sie gegen ihren Willen nicht entlassen werden. Ihr zuständiger Arzt Dr. Grabowski verliebt sich in die schöne Frau und will ihr irgendwie helfen. Eines tristen Tages ist das Zimmer der Patientin leer... Wie ist es ihr gelungen, sich aus einer Hochsicherheits-Psychiatrie zu befreien? Eine Frage, die sich bis heute jeder stellt…'

    Zu dritt arbeiten wir uns Hand in Hand durch die Rätsel, die sehr unterschiedlich schwer sind, nehmen 2 Tipps in Anspruch und schaffen es in 50 Minuten aus der Psychiatrie zu fliehen.

    Ein kurzweiliger und spannender Besuch. Vielen Dank.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day1

    Das schöne Wetter des heutigen Vatertags wollten wir nutzen. Also haben wir uns am Nachmittag aufgemacht in Richtung Nierstein um mindestens 3 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

    1. Ein wenig Bewegung haben.
    2. Die Umgebung von Frankfurt besser kennenlernen
    3. Das schöne Wetter genießen

    Einer Empfehlung des Heftes 'Wandern in Frankfurt und Rhein-Main' folgend haben wir eine Route/einen Spaziergang mit gut 5 km Länge ausgesucht.

    Der Weg war wirklich sehr angenehm zu laufen und bot schöne Ausblicke.
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  • Day15

    Nach 2 Wochen vorwiegend indischem Essen zieht es uns heute ins 'Wildfire', das brasilianische Spezialitätenrestaurant des Crowne Plaza.

    Nach anfänglicher Verwirrung lassen wir uns die Karte erklären. Aus dem Bauch heraus wählen wir beide die 'Five Meats' - Hühnchen, Lamm, Rind, Schwein und Garnele soll es geben. Wie das Ganze genau funktioniert haben wir noch nicht vollständig begriffen, aber wir lassen uns überraschen.

    Zunächst kommt ein Brotkorb mit Butter und Olivenpesto. Soweit so einfach. Danach gehen wir an das Salatbuffet und unsere erste Vorspeise wird der Salat. Auch noch easy. Im Anschluss werden wir gefragt, ob es Suppe sein darf und wir lassen uns eine kleine Menge Suppe servieren.

    Nachdem die Suppe abserviert ist, erhalten wir leere Teller, eine Zange und einen Button. Der Service erklärt uns, dass uns der Chefkoch so lange weiter Essen servieren wird, bis wir diesen Button umdrehen. Nach dem Button kommen noch 5 verschiedene Dips auf den Tisch. Und dann geht es auch schon los. Der Chefkoch, mit dem wir vorher schon am Buffet in ein nettes Gespräch gekommen sind, kommt mit einem Spieß mit 2 Garnelen zu unserem Tisch. Mit Hilfe seines Messers serviert er die beiden Garnelen. Nach kurzer Zeit kommt er wieder und bringt 2 Schweinebratwürste am Spieß. Die passenden Dips empfiehlt er uns immer gleich mit und ein Schwätzchen ist auch mit drin.

    Der Service ergänzt zwischendurch​ noch Reis und Grillgemüse zur Mahlzeit. Da steht der Chefkoch auch schon wieder mit einem Rinderspieß bei uns. Er schneidet Stücke ab, die wir mit einer Zange abnehmen. Mit Lamm und Hühnerschenkel geht es weiter. Wir haben einen Heidenspaß und der brasilianische Küchenchef amüsiert sich mit uns. Nach einem Nachschlag an Rind und Garnele müssen wir dann jedoch kapitulieren.

    Als wir schon dachten, unser Essen ist beendet, kam unsere Servicekraft mit einer Eisbirne zu uns an den Tisch. Eine regelrechte Eisskulptur. Im Inneren eine Art 'Cakepops'. Mit Schokolade umhülltes Eis am Spieß. Eine schöne Geste dachten wir noch und bestellten die Rechnung. Unsere Servicekraft informierte uns dabei, dass sie unsere gebratene Ananas bereits bestellt habe. Wir waren völlig baff, dass wir jetzt sogar noch eine Nachspeise bekommen.

    Die Nachspeise kam dann auch prompt und mit ihr noch für jeden ein Schälchen Erdnusseis. Speziell für uns, mit den besten Grüßen des Küchenchefs. Also schlemmern wir noch unsere Nachspeise. Der Küchenchef schaut auch nochmal an unserem Tisch vorbei. Wir sprechen über sein neu kreirtes Eis aus gerösteten, salzigen Erdnüssen und ratschen auch sonst noch ein wenig.

    Ein gelungener Barbeque-Abend mit einem Heidenspaß geht zu Ende. Welch schöner Abschluss für diesen Urlaub.
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  • Day15

    Für 1200 Rupien, also rund 17 €, lassen wir uns von einem Hotelfahrer in die MGF Metropolitan Mall fahren. Der Fahrer wartet vor Ort 2 Stunden auf uns und bringt uns dann wieder zum Hotel zurück.

    Die MGF Metropolitan Mall ist eine relativ kleine Mal, die eine Kombination aus westlichen Shops und indischen Shops bietet und stellt daher einen schönen Abschluss unseres Urlaubs dar. Direkt daneben liegt die City Center Mall, die wir uns auch noch kurz ansehen.

    Zum Abschluss schlendern wir noch ein wenig die Straße auf und wieder ab, fahren dann aufgrund des eher schwülheißen Wetters wieder zum Hotel zurück. Insgesamt lässt sich allerdings sagen, dass Gurgaon die Wuseligkeit Indiens mit der eher westlichen Modernität verbindet - ein runder Abschluss für unsere Indienrundreise, die uns bisher eher ein Indien gezeigt hat, dass noch deutlich weniger entwickelt ist als Europa.
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  • Day15

    Das Crowne Plaza in Gurgaon ist unser letztes Hotel unserer Reise. Von hier aus geht es morgen zurück zum Flughafen und dann mit Air India zurück nach Frankfurt.

    Das Crowne Plaza ist ein klassisches Business-Hotel und das Zimmer angenehm. Im Business Centre können wir schon gleich mal für unseren einchecken und unsere Sitzplätze wählen. Das Hotel liegt gut zum Flughafen und in einer der moderneren Satellitenstädte Delhis. Daher haben wir die Möglichkeit nochmals ein wenig shoppen zu gehen und den Urlaub in Ruhe ausklingen zu lassen.Read more

  • Day15

    Um 9:30 starten wir beim Hotel. Unser Weg führt uns heute zum Flughafen von Jodhpur, von wo aus wir nach Delhi fliegen.

    Surender ist überpünktlich wie immer. Wir nutzen die Gelegenheit, dass unser Guide erst später zusteigt, ihm für seine gute Arbeit zu danken und ihm sein Trinkgeld zu geben. Schließlich muss die Agentur nicht wissen, was er bekommen hat. Wir haben uns stets gut aufgehoben und sicher bei ihm gefühlt und er hat sich immer gut um uns gekümmert. Auf unsere Frage hin, was wir ihm für die Wasserflaschen, mit denen er uns stets versorgt hat, schuldig sind, winkt er nur ab und möchte kein Geld. Etwas wehmütig nehmen wir Abschied von ihm, er war ein wirklich guter Fahrer.

    Für uns geht es zum Baggage Check, der am Airport Jodhpur kurz nach der Eingangstür ist. Die Koffer werden hier sofort überprüft und erhalten ein 'Siegel'. Mit den Koffern geht es dann weiter zum CheckIn-Schalter (es gibt insgesamt 3 davon). Hier kommen die Koffer auf eine stationäre Waage. Das Gewicht interessiert aber niemanden wirklich. Die Baggage Tags werden aufgeklebt und die Koffer hinter dem Schalter gestapelt. Danach wartet man in der Halle, bis der Flug zum Security Check aufgerufen wird. Hier wird das Handgepäck durchleuchtet und jeder abgetastet. Danach sitzt man in einer weiteren Halle und wartet auf das Boarding. Der direkte Blick auf den Security Check ist dabei recht unterhaltsam. Zum Boarding kommt dann ein Mitarbeiter, stellt ein Schild auf, sperrt eine Gittertüre auf und streicht die geboardeten Sitzplätze auf einem Sitzplan aus. Danach marschiert alles kreuz und quer über das Vorfeld, um das Flugzeug herum und steigt ein.

    Leider ist der Flieger mit sehr vielen Sitzen bestückt, so dass wir verhältnismäßig großen Europäer bei diesem Jet Airways Flug doch ziemlich beengt sitzen. Zum Glück dauert der Flug nur 75 Minuten. Angekommen werden wir wieder von einem Mitarbeiter von IndoAsiaTours empfangen und von einem Fahrer zum Hotel gefahren.
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  • Day14

    Eine unglaubliche NULL. Wir haben keine einzige Kuh gezählt. Der Innenstadt Bereich von Alt- und Neujodhpur scheint kuhfreie Zone zu sein.

    Faszinierenderweise haben wir 2 Innenstadt/Altstadt-Kuhherden entdeckt, die an der Straße 'wohnten' und keinen Stall hatten.

    Dafür können. Wir in unserem Hotel süße 'Chipmunks' (Streifenhörnchen) beobachten, die versuchen vom Überfluss der Touristen ein Scheibchen abzubekommen.

    Auch Katzen und Babykatzen hat unser Hotel.
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  • Day14

    Woran ich mich auch gewöhnen könnte, ist bis in den frühen Nachmittag Besichtigungsprogramm zu machen und dann nach einer kurzen Ruhepause den Rest des Nachmittags am Pool zu verbringen.

    Der Vorteil ist zum einen, dass bei Temperaturen, wie wir sie gerade um 15 Uhr haben, die Besichtigungen bei ertragbareren Temperaturen stattfinden. Zum anderen, dass​ man zu Zeiten besichtigt, zu denen noch weniger Touristen unterwegs sind. Und zum dritten, dass man einen entspannenden Bade-/Relaxurlaub mit einem Kultururlaub verbinden kann. Zu guter Letzt ist ein weiterer Vorteil, dass der Urlaub günstiger wird. Zum Beispiel ist momentan aufgrund der hohen Temperaturen die eigentliche Reisezeit für Indien bereits vorbei, wir befinden uns in der sogenannten Nachsaison, die preislich günstiger ist , als die Hauptsaison. Wir hätten aufgrund der Schulferien nicht wirklich einen anderen Reisezeitraum gefunden, aber trotzdem ist es ein positiver Nebeneffekt, etwas weniger zu zahlen.

    Nach unseren Poolnachmittag, duschen wir und gehen direkt in die Rooftop Bar. Da wir in den letzten Tagen mehr gegessen haben, als wir das gewohnt sind, entscheiden wir uns für kleine Snacks als Abendessen, anstelle eines vollwertigen Essens. Dazu gibt es leckere Cocktails, die hier im Vergleich zu anderen Hotels relativ günstig sind.

    Zusätzlich können wir von der Bar aus einen tollen Blick auf das Mehrangarh Fort genießen.
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  • Day14

    Nach dem Besuch des Bazars fuhr der Guide mit uns noch in ein Restaurant am Rande Jodhpurs in Richtung Flughafen zum Mittagessen, das Winds Restaurant.

    Trotz unserer eigentlichen (Reise-)Gewohnheit mittags nur einen kleinen Snack zu Essen, sind wir auf dieser Reise oft dem Vorschlag des Besuch eines Restaurants vom Guide oder Fahrer gefolgt, da diese dort oft kostenlos mit verköstigt werden.

    Das Restaurant hat einen Außenbereich mit großem Pavillon und einen klimatisierten Innenbereich.
    Die indischen Restaurants bieten aufgrund der 'kühlen' Bauweise oft kaum Sicht nach draußen und sind sehr dunkel, deshalb entscheiden wir uns trotz der wahrscheinlich wieder 40 Grad für einen Platz im schattigen Garten.

    Wir bestellen ein Hauptgericht Murg Jodhpuri, das ist ein Chicken Curry mit typischer regionaler Gewürzmischung, dazu Naan Brot. Die Erfahrung zeigte, dass​ meist ein Hauptgericht aufgrund doch recht üppiger Portionen für 2 reicht. Das Essen war gut und sehr günstig.

    Dann gehts ab ins Hotel.
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  • Day14

    Von der Festung aus geht es wieder zum Uhrturm. Ein Bauwerk der Engländer.

    Von hier aus geht es zu Fuß in den Bazar. Der Bazar ähnelt sehr den Märkten, die wir aus China kennen. Sie sind allerdings noch einfacher. Die Waren werden nämlich meist auf dem Fußboden auf Tüchern ausgebreitet. Die Läden sind noch kleiner und noch karger ausgestattet.

    Wir schauen uns den Stoffmarkt an (Inder kaufen häufig nur den Stoff und Nähen ihre Kleidung selbst, oder lassen sie für kleines Geld von einem Schneider nähen.). Passieren dann den Lebensmittelmarkt, den Getreidemarkt,... und sehen so verschiedenste Bereiche.

    Das normale Einkaufen läuft folgendermaßen ab. Der Inder betritt den Laden, natürlich ohne Schuhe, setzt sich auf den mit Teppich oder Tüchern ausgelegten Boden. Er sagt dem Verkäufer, was er haben möchte. Der breitet alles, was er hat, vor dem Käufer aus. Der betrachtet die Waren und wenn er sich für etwas der angebotenen Dinge interessiert, wird der Preis ausgehandelt und stets per Handschlag besiegelt. Dies können wir häufig beobachten.

    Der Spaziergang durch den Bazar ist eine faszinierende, wenn auch extrem laute und quirlige Erfahrung. Vor allem, da die Inder selbst durch die engsten Gassen hupend mit dem Roller und bei den breiteren Gassen hupend mit dem TukTuk fahren.

    Stau vor dir? Hup doch mal. Entgegenkommendes Fahrzeug? Vorsichtshalber hupen. Fußgänger am Rand unterwegs? Lieber Mal hupen. Einmal hupen? Könnte überhört werden. Lieber mal 3* hupen. Eigentlich hupt jeder immer und überall. Einmal konnten wir einen​ Vater beobachten: auf seinem Roller stand vor ihm seine kleine Tochter, geschätzt 5 Jahre alt, und was durfte die Kleine? Nach Herzenslust hupen.

    Das zweite gewöhnungsbedürftige ist die schiere Zahl an Menschen, die hier unterwegs ist. Überall wuselt und wurrelt es. Zum Glück sind die meisten Inder mindestens einen Kopf kleiner als wir, so dass wir immer den Überblick behalten.

    Am Ende unseres Spaziergangs besuchen wir noch ein Stoffwarenhaus (Maharani Textiles & Handicrafts) Über 8 Halbetagen reiht sich Raum an Raum. Stoffballen liegt über Stoffballen, Bahnen lehnen an der Wand. Ein wahrer Dschungel. Der Eigentümer, ein bekannter Unternehmer, der auch für verschiedenste europäische Designer arbeitet, erklärt uns seine Stoffe und Muster. Er erzählt von seiner Zusammenarbeit mit den Designern. Und ganz nebenbei möchte er uns natürlich auch etwas verkaufen. Ganz günstig, weil er ja der Hersteller ist und rund 8000 Näher, Weber und Sticker für ihn arbeiten. Seine Waren sind wirklich außerordentlich schön und gut gearbeitet, aber man kann schließlich nicht alles kaufen und indische Textilien passen nur begrenzt zu unserem Wohnstil. Sollte jemand allerdings Bedarf an Bettwaren, Tischdecken, Überdecken und dergleichen haben, können wir den Laden durchaus empfehlen. Qualität und Preis schienen für uns hier zu stimmen, soweit man das als Laie überhaupt beurteilen kann. Uns wurden auf alle Fälle schon hässlichere Sachen deutlich teurer angeboten.
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  • Day14

    Bereits 1459 begann Maharadja Rao Jodah mit dem Bau für das Fort Mehrangarh und legte damit den Grundstein für die neue Hauptstadt des Marwar Reiches. Jodhpur hieß früher Marwar und wird auch heute von den alten Leuten noch so genannt. Marwar bedeutet Stadt der Toten/Gefallenen, da die früheren Maharadjas fast alle auf dem Feld im Krieg gefallen sind.

    Bis 1940 wurde immer noch am Fort gebaut, da bis dahin die Herrscherfamilie dort gewohnt hat. Heute ist das Fort Museum, Denkmal und Aussichtspunkt zugleich.

    Zunächst betritt man das Fort durch das Jai Pol. Ein großes Tor, das mit einer aufwendigen Freskenmalerei verziert ist. Kurz hinter dem zeigt eine Miniatur den Aufbau der Anlage. Sie wird auch Pfauenfestung genannt, da die Aussichtsplattform den Kopf des Pfaus bildet, die eigentliche Festung den Körper und die restlichen Bereiche den zusammengefalteten Schwanz. Fantasie haben sie ja schon die Inder.

    Mit dem Aufzug geht es dann auf den Felsen hinauf. Von dort aus kommen wir auf eine Terrasse, die einen sensationellen Blick auf die Stadt bietet. Hier erkennt man auch sofort, warum Jodhpur auch die blaue Stadt genannt wird.

    Ein Rundgang führt nun durch die Festung. Auf diesem Rundgang sind verschiedene Höfe, Räume und Ausstellungen zu sehen. Ein Raum zeigt zum Beispiel die verschiedenen Sänften, mit denen die Maharadjas und ihre Frauen getragen wurden, ein anderer beherbergt eine Waffensammlung, ein weiterer zeigt Miniaturmalerei...

    Unter anderem sehen wir auch den ehemaligen Frauenhof, der mit Geldern der Bundesrepublik Deutschland restauriert wurde.

    Alles in allem ist es eine wirklich gelungene Kombination und die Festung sehr schön zu besichtigen. Hier könnte man Stunden verbringen, wenn man sich alles genau ansieht. Wir bekommen einen guten Eindruck und etliche Erklärungen zu den Exponaten und machen uns dann wieder auf den Weg.

    Schließlich gibt es noch mehr zu sehen.
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  • Day14

    Um 9 geht es wieder los. Unser neuer Guide wartet an der Hotelrezeption auf uns. Daran könnte man sich gewöhnen. Überall hingefahren zu werden, nicht überlegen zu müssen, was man besichtigen könnte,...

    Unser erster Programmpunkt des Tages ist Jaswant Thada. Benannt wurde das Gebäude nach dem ersten Maharadscha, für den es erbaut wurde. Der Maharadja Jaswant Singh II. von Marwar (so hieß Jodhpur früher) wurde an dieser Stelle verbrannt. Um ihm zu Gedenken wurde 1899 an seiner Einäscherungstätte ein 'kleines Baby Taj Mahal' errichtet.

    Baby Taj Mahal aus mehreren Gründen: zum einen wurde das Gebäude ebenfalls mit weißem Marmor verkleidet, zum anderen stammt der Marmor aus dem gleichen Marmorsteinbruch wie der des Taj Mahals und zum dritten wurde die persische Symmetrie des Taj Mahals übernommen. Noch heute pilgern die Inder hierher, da sie glauben, dass Jaswant Singh auch im 'Jenseits' Kraft hat, den Menschen zu helfen. Sie bringen ihm ihre Wünsche dar und beten ihn wie einen Heiligen an.

    Nach dem hinduistischen Glauben müssen die Toten verbrannt werden und ihre Asche in heiliges Wasser, am besten Ganges-Wasser gestreut werden. Daher bleibt eigentlich nichts mit einem Grab vergleichbares zurück. Um die Asche ihrer Toten in heiligem Wasser verstreuen zu können, nehmen manche Inder weite Wege und hohe Kosten auf sich. So fährt zum Beispiel ein Zug direkt von Jodhpur nach Varanasi (heilige Stadt am Ganges). Dieser Zug ist stets nur zu 2/3 besetzt, aber alle Tickets sind verkauft. Die leeren (aber bezahlten) Plätze sind für die Seelen der Verstorbenen​ gedacht. Nur wer ein zusätzliches Ticket löst, den kann die Seele begleiten.

    Wer es sich leisten kann, errichtet dann jedoch an der Einäscherungsstätte einen sogenannten Kenotaph. Diese Kenotaphe können unterschiedlich groß und unterschiedlich prunkvoll ausgestaltet sein. Hierhin kommen dann die Angehörigen zurück, um der Verstorbenen zu Gedenken und für eine möglichst gute Reinkarnation zu beten. Das Jaswant Thada ist sozusagen ein überdimensional großer Kenotaph und das Areal außen herum für Kenotaphe der Familien der Maharadjas reserviert.
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