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  • Day12

    Forsvik

    May 24 in Sweden ⋅ 🌧 8 °C

    Eine Packung Müsli, Couscous, Tomatensauce und Kekse bereichern nun meinen Proviant. Wo kriegt man als nächstes etwas, ist immer die große Frage beim Wandern.
    Von Mölltorp geht es bei Regen weiter. Niesel und Schauer wechseln sich ab, für heute ist die Wetterprognose ein Volltreffer. Wohl dem, der nicht seine Regensachen hat liegen lassen 😉.
    Nach der Hälfte der Strecke: ein Hinweisschild zu alten Festungsanlagen aus dem vorletzten Jahrhundert. Bunker, die aus Natursteinen zur Verteidigung der Nachbarstadt Karlsborgs errichtet wurden und bald schon ihre Bedeutung verloren, als die Artillerie genauer traf. Dann bin ich auch schon in Forsvik und treffe auf den berühmten Götakanal. Gleich dahinter das Café Ana, das interessiert mich gerade mehr. Das Interieur sieht aus wie aus den Anfangszeiten des Kanals. Eine Mußestunde verbringe ich hier, Kaffee und Kuchen entschädigen für den nassen Nachmittag. Anschließend geht's noch Schleuse gucken und ins lokale Museum, das in liebevoll restaurierten Industriegebäuden beheimatet ist. Der Eintritt ist frei. Ich lerne dort durch viel Anschauungsmaterial und einen Kinofilm, dass Forsvik auf eine lange und erfolgreiche industrielle Vergangenheit zurück blicken kann, doch die Schiffskrise der 1970er den Ort niedergehen ließ. Gebäude zerfielen, Anlagen wurden verkauft. Heute ist hier nicht viel los. Das Museum zieht wohl erst im Sommer die Touristen an. Am Wochenende fährt hier kein Bus.
    Aber ich bin gut unter gekommen, ich habee ein Bett im STF Hostel Forsvik bereits aus Hjo reserviert. Den Schlüssel gab's im Ana.
    Und was morgen sein wird, sehen wir morgen.
    Bis dahin.
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