Geboren im wunderschönen Kesternich (Nordeifel) hat mich der Job 2008 nach Düsseldorf verschlagen. Gerne teile ich die Eindrücke meiner Wander- und Reisebegeisterung mit Euch 🥾 Vielleicht wandern wir ja mal gemeinsam eine Etappe… 😊 Message
  • Day7

    Tag 7 - Höfen nach Füssen

    September 8 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Trotz Medikamenten-Cocktail war die Nacht nicht besonders gut. Dieser f****** Husten hält mich weitestgehend wach und ich höre dem Regen zu anstatt zu schlafen 🤷‍♀️
    Dementsprechend bin ich heute morgen gerädert und fühle mich krank 😏

    Zumindest war im Gegensatz zum „Nasser Hund Zimmer“ der Rest des Hotels wirklich behaglich und das Frühstück vielfältig und gut.

    Aufgrund meiner angeschlagenen Verfassung und des immer noch anhaltenden Regens beschließen wir, mit dem Bus direkt nach Füssen zu fahren.
    24 km und +700 HM -400 HM 🥾kann ich auf keinen Fall schaffen. Mein Ehrgeiz muss leider hinten anstehen ☺️

    Eine gute Entscheidung wie sich nun zeigt.
    Nach ein bisschen durch Füssen bummeln und dem Fußmarsch zum Lechfall bin ich froh, dass wir endlich ins Hotelzimmer können und ich mich ausruhen kann.

    Wir gehen später noch kurz raus um eine Kleinigkeit zu essen. Und dann stirbt auch noch die Queen. R.I.P. her Majesty Queen Elizabeth II ☺️
    Zumindest wurde das Wetter wider Erwarten doch noch sonnig ☀️

    Sehr viele Fotos habe ich heute nicht für Euch 😬
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    Traveler

    Dieser Abschnitt wäre ab Grenze DE noch einmal richtig schön, aber auch anstrengend geworden. Da ist es so schon besser. Gute Besserung!!!

    Traveler

    Meine Queen ist nicht mehr. Als Kanadierin darf ich heute auch trauern. Jetzt wird der Karl doch noch König.

    Traveler

    Es sollte leider nicht sein. Dafür schauen wir uns heute noch die Schlösser an. Morgen geht‘s dann wieder heim ☺️

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  • Day6

    Tag 6 - Stanzach nach Höfen

    September 7 in Austria ⋅ ☁️ 19 °C

    Die medizinische Wirkung des Lechweg Bier 🍺 von gestern blieb leider aus. Auch Rotwein 🍷 und Williams 🍐 beim Abendessen führten nicht dazu, dass ich mich heute besser fühle.

    Dennoch starten wir gestärkt vom Frühstück in die heutige Etappe. 19 km ohne großartiges Höhenprofil sollten doch machbar sein 🥾

    Bei Regen ziehen wir los. Ich ernte irritierte Blicke, weil ich in kurzer Hose und Bluse nur mit Schirm unterwegs bin 🤷‍♀️

    Nach kurzer Zeit kommen wir über einen Feldweg direkt zum Lech, der sich nach verregneter Nacht heute von seiner „verschlammten“ Seite zeigt.
    Unser Weg geht weiter über Feldwege und Waldwege immer mehr oder weniger nah des Lech. An einer Weggabelung überholen wir eine Damencombo, welche beim Frühstück an einem der Nachbartische gesessen hatte.

    Nach ca. 6 km spannt sich eine Hängebrücke über den Lech. Obwohl sie nicht auf unserer Route liegt gehen wir aus Spaß an der Freude einmal rüber und wieder zurück. Inzwischen sind wir geübte Hängebrückenspezialisten und heute war die Brücke auch nicht so lang und so hoch und so wackelig 🤓

    Inzwischen hatte es längst aufgehört zu regnen und mein Outfit für heute war genau richtig gewählt 🤩

    Es ging immer weiter abwechselnd über Wald- und Feldwege. Plötzlich taucht vor uns die Damencombo auf und wir fragen uns, warum die jetzt vor uns sind, obwohl wir die doch vorher überholt haben 😳
    Die müssen doch irgendwo abgekürzt haben 🤣

    Wir folgen weiter den Wegen wobei uns das „L“ immer zuverlässig den Weg weist und kommen an einem wunderschönen tütkisfarbenen Baggersee vorbei. Hätte man jetzt Badesachen dabei ☺️

    Der Lechweg zieht einen großen Bogen um Weißenbach. Inzwischen knallt die Sonne erbarmungslos ☀️und ich bin ziemlich erledigt und lechze einer Sitzgelegenheit im Schatten entgegen, die sich im Ortskern direkt neben der Kirche auch findet.
    Und da sind sie schon wieder, die „wilden Hühner“ aus der Damencombo. Sitzen da gemütlich und essen. Als wir genauer hinschauen merken wir, dass es noch eine 2. Combo gibt und wir da was verwechselt hatten. Die Combo die wir morgens überholt hatten würden wir viel später noch mal wieder treffen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob mir hinsichtlich der Combos noch jemand folgen kann - macht aber nix 🤓🤷‍♀️

    Ich trinke ein großes Radler und bestelle mir eine Rindssuppe mit Kaasknödel. Heiße Brühe soll ja bei Grippe helfen. Hinterher war ich mehr parat als vorher.

    Natürlich schauen wir auch hier noch kurz in der Kirche 💒 vorbei, wo Heike noch die Predigt liest 🤣

    Bevor wir auf einen Feldweg kommen, welcher in praller Sonne nach Höfen führt kommen wir noch durch kleine Dörfchen.

    In Höfen angekommen gehen wir zunächst zur Bushaltestelle und fahren nach Reutte. In einer Apotheke decke ich mich u.a. mit Hustenlöser ein. Ich hoffe auf eine bessere Nacht 😬

    Zurück am Busbahnhof fährt nach einiger Wartezeit, in der es stark regnet und gewittert, der Bus der Linie 110 ein, welcher uns zurück nach Höfen bringen soll. Der Busfahrer war etwas sehr speziell 🤓 Auf keinen Fall durfte sein Bus schmutzig werden. Der Einstiegsbereich war mit blauem Papier ausgelegt. Im „Führerhaus“ hing ein Dyson Handstaubsauger und alle Fahrgäste wurden zurechtgewiesen, dass bloss nichts schmutzig werden darf. Sehr schräg und witzig.
    Passend zur Ankunft in Höfen hört es auf zu regnen und ein toller Regenbogen 🌈 steht am Himmel.
    Im Genießer-Restaurent essen wir noch sehr lecker zu Abend, bevor wir gegen 18:15 h in unsere heutige Unterkunft einchecken.
    Unser Gepäck müssen wir noch aus dem Keller ins 1. OG bringen. Zum Glück gibt’s einen Aufzug. Oben angekommen warten doch noch ein paar Stufen und mehrere Zwischentüren auf uns. Ich fürchte, aus diesem Irrgarten finden wir so leicht nicht wieder raus 😂😂😂

    In unserem Zimmer riecht es übrigens nach nassem Hund 😬😬😬
    Wir sind maximal begeistert 🤷‍♀️
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    Traveler

    Riecht man den Frodo immer noch?🤣

    Traveler

    Offensichtlich 🥹

    Pura-Vida

    Kann nicht sein-wir hatten keinen Regen und Frodo war auch nicht baden🤣

    Traveler

    So wie es hier riecht habe ich Frodo auch noch nie gerochen. Aber der „Duft“ ist schon echt unangenehm. Die bisher am wenigsten schöne Unterkunft auf der Strecke ☺️

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  • Day5

    Tag 5 - Elbigenalp nach Stanzach

    September 6 in Austria ⋅ ⛅ 16 °C

    Schon beim Wecken regnet es. Irgendwie bezeichnend für den heutigen Tag. Schon seit ein paar Tagen habe ich einen inzwischen immer heftiger werdenden Reizhusten. Heute morgen fühle ich mich insgesamt nicht wirklich gut 😏

    Dennoch ziehen wir nach dem Frühstück los. Im Supermarkt erst mal Salbeibonbons mit Honig besorgt. Auf eine Apotheke werden wir wohl erst am Donnerstag in Füssen treffen.

    Auf ca. 8 km Feld- und Waldwegen Richtung Häselgehr geht der Himmel immer mehr auf und die Sonne zeigt sich ☀️
    In Häselgehr folgen wir zunächst noch ca. 20 Minuten einem ansteigenden Feldweg zum Doser Wasserfall.
    Der Wasserfall versiegt aus unerklärlichen Gründen im Spätherbst und führt erst ab dem Frühling wieder Wasser. Es wird vermutet, dass ein unterirdischer See ursächlich dafür ist. Nach der Schneeschmelze füllt sich dieser und führt das Wasser über den Wasserfall ab…

    Vom Wasserfall geht die für heute geplante Etappe nach Stanzach mit +400 HM / -500 HM weiter.
    Dem sehe ich mich gesundheitlich nicht gewachsen 😬
    Wir beschließen, dass wir schließlich im Urlaub sind und auf keinem Wettbewerb. So drehen wir um, um von Häselgehr mit dem Bus nach Stanzach zu fahren. Auf dem Rückweg ins Dorf kamen wir mit einer Dame ins Gespräch, der wir gestern schon mehrfach begegnet waren.
    Sie schwärmte uns von Moni‘s Café im Ort vor. Eine ganz zauberhafte Kombination von Café und Dekoladen. Zu Heike‘s Verdruss konnte die Tiramisutorte noch nicht angeschnitten werden. Ich setzte auf die heilende Wirkung vom Lechweg Bier 🍺
    Praktischerweise war die Bushaltestelle direkt vor dem Haus und unpraktischerweise fuhr der nächste Bus erst in 90 Minuten 🤷‍♀️
    Also wanderten wir entlang des Lech nach Elmen, von wo aus wir für die letzten paar Kilometer den Bus nach Stanzach nahmen.
    Somit kamen für den heutigen Tag immer noch 18,5 km 🥾zusammen, auch wenn wir uns die Höhenmeter geschenkt haben.

    Aus unserem Hotelzimmer haben wir einen tollen Ausblick auf den Ort und das Bergpanorama. Für Hausgäste gibt es ein hervorragendes 4-Gänge-Menü zum unschlagbaren Preis von 17,50 €. In Lech nahmen sie 32 € für ein Wiener Schnitzel mit Pommes 😬 Okay, die Gourmet-Soßen (Ketchup und Majo) gab es gratis dazu 🤓

    Während des Essens regnet und stürmt es. Wir warten darauf, dass unsere zum Lüften auf den Balkon gehängten Klamotten draußen am Fenster vorbei fliegen 😂😂😂
    Nach einem Glas Rotwein zum Essen und einem Willi als Absacker fühle ich mich leicht angeschickert.
    Mein Husten ist eher schlimmer als besser. Ich hoffe, dass ich mich zumindest morgen so fit fühle, um die nächste Etappe zu bewältigen 🥾

    Okay Leuts, Bello legt sich jetzt noch ein Salbeibonbon auf die Zunge und hofft auf eine ruhige Nacht ✨✨✨
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    Traveler

    Och, das kenne ich gar nicht. Und? Hat’s geschmeckt?

    Traveler

    Ja! Sehr gut sogar! Heilende Wirkung hatte es allerdings keine 🤓

    Traveler

    Gute Besserung… bei mir fing es ja auf dem Mosel Camino auch mit einem Reizhusten an… ich hoffe, es ist nicht das, was ich hatte… 😬

    Traveler

    Dankeschön 🤩 Das 🦠hatte ich schon im Mai und es hat sich komplett anders angefühlt 🤷‍♀️

     
  • Day4

    Tag 4 - Steeg nach Elbigenalp

    September 5 in Austria ⋅ ⛅ 22 °C

    Den heutigen Tag beginnen wir mit einem wirklich sehr reichhaltigen Frühstück im
    Kräuterhotel Der Stern. Nachdem wir unsere Koffer erneut zwei Etagen runter in die Garage geschleppt haben, wird uns endgültig klar, dass wir viel zu viel Klamotten eingepackt haben 😬😬😬

    Bevor wir in  die heutige Etappe einsteigen gehts noch noch schnell in den Supermarkt um Wasser einzukaufen und in die nebenan liegende Käserei Soyer, um den vom Reiseveranstalter gestellten Voucher einzulösen. Den Käse lassen wir sicherheitshalber einschweißen, damit man uns nicht schon aus der Ferne riechen kann 🤓

    Von hier an geht es für ca. 6 km auf Feldwegen und Pfaden immer nah des Lech und ohne nennenswertes Höhenprofil nach Holzgau. Unterwegs kommen wir an einem Wasserfall und einer direkt daneben liegenden Kneipp-Anlage vorbei. Das Wassertreten schenken wir uns, sind wir doch gerade mal ein paar Kilometer unterwegs.

    In Holzgau angekommen bestaunen wir die bunt bemalten Häuser. Inzwischen brennt die Mittagssonne bei wunderbar blauem Himmel. Vom Dorfplatz wirft man unweigerlich erste Blicke auf die Hängebrücke, welche sich in 110 m Höhe auf einer Länge von 200 m über das Höhenbachtal spannt. In der hübschen Holzgauer Kirche 💒 finden wir etwas Abkühlung vor dem schweißtreibenden Aufstieg zur Hängebücke.
    Während wir uns in einem schattigen Unterstand von der Strapaze erholen dürfen wir einer Gruppenstreitigkeit beiwohnen. Eine Frau aus der Gruppe war wegen „dera depperten Fotos“ stark zurückgefallen und alle anderen mussten nun zum Ärgernis auf sie warten 🤣

    Nun - die Brücke hat echt arg geschwankt und meine Spannweite reichte so gerade aus, um mich während der Überquerung rechts und links festzukrallen. Bei Gegenverkehr wurde es schwierig 🤣
    Selbstredend hatte ich für depperte Fotos ins Tal keine Hand frei und sowieso den Blick immer schön geradeaus 🤩

    Nach der Querung der Brücke folgen wir einem Feldweg zu den Schiggenwiesen. Dort laufen wir immer wieder über Holzbrücken, die mich an‘s Hohe Venn in der Heimat erinnern.

    Anschließend folgen wir über mehrere Kilometer einem Panoramaweg bevor es über sehr schmale Pfade sehr steil und unwegsam ins Tal geht.
    Über eine Holzbrücke gelangen wir ans Lechufer, wo Heike für „ein deppertes Poserfoto“ ein unfreiwilliges Fußbad im Lech nimmt - mit Schuhen versteht sich 🤓

    Weiter geht es sehr sehr sehr steil bergan zur Talstation der Jöchelspitzbahn. Mit der Lechcard hätten wir noch auf den Berg ⛰ fahren können. Mir hat der Anstieg bis dahin alles abverlangt, so dass wir mit einem Bier 🍺 an der Talstation vorlieb nahmen.

    Der Weg ins Tal war auch wieder sehr eng, steil und unwegsam so dass wir für die letzten Kilometer Feldweg entlang des Lech nach Elbigenalp dankbar waren.

    Bei der Geierwally nahmen wir das Abendessen ein. Mussten aufgrund der vielen Gäste ziemlich lange warten und entsprechend lange sitzen.
    Das Aufstehen von der Bank anschließend verlief mit entsprechender sportlicher Eleganz NICHT 😂😂😂
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    Traveler

    Trotz Höhenangst habe ich diese Brücke überstanden. War besonders 🫣😬, da ich in der Mitte einem Wanderer mit ähnlichem Problem begegnet bin, der sich links und rechts festhielt und zunächst einfach nicht loslassen konnte/wollte. 🤣

     
  • Day3

    Tag 3 - Lech nach Steeg

    September 4 in Austria ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach den gestrigen 15 km fast nur bergab starte ich heute mit schmerzenden Oberschenkeln in den Tag 😬
    Auch das tolle Frühstück im Hotel Lärchenhof, aus dem wir heute auschecken, kann daran nichts ändern.

    Gegen 09 Uhr machen wir uns auf den Weg in den Ort, schauen uns noch die Kirche an. Unter sakralem Gesang kann dort ein gläserer Sarg mit einer skelettierten Leiche bestaunt werden.

    Für die heute insgesamt 24 km lange Strecke haben wir eine Planänderung vorgenommen.
    Zuerst fahren wir mit der Rüfikopfbahn auf den Berg, um von einer 360 Grad Aussichsplattform den Blick ins Lechtal zu genießen. In der Gondel treffen wir auf Georg und Beate, die wir gestern bereits kennengelernt hatten.
    Der „Liftboy“ trug während der Fahrt auf den Berg sehr zur Unterhaltung bei. Er imitierte mit seinen Lippen unterschiedlichste Instrumente, die sich zusammengeschnitten wie ein ganzes Orchester anhören würden. So hatte ich den Radetzki-Marsch noch nie gehört 😊

    Der Ausblick von der Plattform ist wirklich sehr beeindruckend.
    Von Georg und Beate haben wir uns an der Stelle verabschiedet. Sie wandern heute nur bis Warth, so dass wir uns nicht mehr begegnen werden.
    Wir haben nämlich beschlossen, unsere heutige Strecke zu verkürzen.
    Wir fahren also mit dem Bus von Lech nach Warth und steigen erst dort in die Etappe nach Steeg ein.

    In Warth angekommen geht es zuerst für ein paar hundert Meter über Teerweg durch den Ort bevor man auf einem schmalen, sehr steilen Pfad ins Tal wandert, eine Brücke über den Lech überquert und auf der anderen Seite wieder bergauf wandert.
    Oben angekommen befindet man sich auf einem mal schmaleren, mal breiteren Panoramaweg über Felder, Wiesen und durch Wälder. Immer den Blick sehr tief ins Tal und oben das Bergpanorama ⛰
    In Lechleiten geht es nochmal kurz über Teerweg, bevor man über einen Waldpfad auf einen breiten, mit Steingeröll ausgelegten Feldweg kilometerweit bergab wandert. Hier hören wir endlich wieder das tosende Wasser des Lech und können erste Blicke auf den im Tal liegenden Fluss werfen. Unten angekommen geht es noch eine Weile entlang einer Teerstraße und auch bergan durch ein Waldstück nach Steeg, wo wir im Kräuterhotel „Stern“ sehr gut untergebracht sind. Blöd nur, dass es keinen Aufzug gibt und wir unser Gepäck über die Treppe in die 2. Etage schleppen müssen 😬
    Erst mal alles hinstellen und wieder runter, um das wohlverdiente Bier/Radler zu trinken.
    Von der Bank komme ich kaum noch hoch. „Ich hann datt Jeföhl, ming Behn sinn verkiert erömm enjehange“ 😂😂😂
    Vor dem Abendessen muss aber noch flott geduscht werden.
    Also klettern wir mit schmerzenden Oberschenkeln erneut ins 2. OG rauf.

    Das Abendessen war gut, aber mit Lech nicht zu vergleichen - sowohl Qualitativ als auch preislich 🤓

    Jetzt aber gute Nacht - morgen geht’s weiter 😊
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    Pura-Vida

    Der Weg hat es schon in sich, obwohl es ja eigentlich nur runter geht🤣 Aber die Aussichten auf das Panorama sind klasse und entschädigen doch, oder?

    9/5/22Reply
    Traveler

    Unbedingt! Bisher ist alles mega schön. Bin abends so platt, dass ich mit meinen Reiseberichten hinterher bin 😬😬😬🤓🤓🤓

     
  • Day2

    Tag 2 - Formarinsee - Lech

    September 3 in Austria ⋅ 🌧 10 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem sehr guten Frühstück starten wir um 09:30 h mit dem Bus zum Formarinsee, von wo aus die erste Etappe des Lechweg zurück nach Lech startet.

    Zunächt wandern wir aber in entgegengesetzter Richtung, um noch einen 4 km Rundweg um den Formarinsee zu wandern. Ein guter Einstieg in den Lechweg dachten wir uns. Die ersten 2 km bis zur Freiburger Hütte verliefen auf einem gut ausgebauten Wanderweg mit tollem Blick auf den türkisfarbenen See. Während der ganzen Zeit hatten wir das Glocken-Geläut der dort freilaufenden handzahmen Kühe im Ohr.
    Während einer Rast an der Freiburger Hütte kamen wir mit Georg und Beate aus Mayen sehr nett ins Gespräch. Die beiden waren die Runde um den Formarinsee in entgegengesetzter Richtung gestartet und rieten uns wegen unserer Höhenangst von „dem unteren Weg“ mit dem Hinweisschild „Felsensteig - nur für Geübte“ ab.
    Keine Ahnung, was in dem Kaffee, den wir an der Freiburger Hütte getrunken hatten, drin war 🤷‍♀️ Wir hielten uns für geübt und trauten uns 🤓
    Damit begann für den heutigen Tag der Abschnitt „Mein Leben am Rande des Abgrunds“ Das war mal echt kernig mit grenzwertigen Passagen, auf denen man nur einen Fuß vor den anderen setzen konnte und sich an in die Felswand geschlagenen Metallhaken bzw. Seilen festkrallen musste, um nicht links den Abhang runter zu stürzen. Irgendwie sind wir dennoch am Ende des Rundweges lebend angekommen und konnten in die für heute geplante erste Etappe des Lechweg einsteigen.
    Auf einer 15 km langen Strecke ging es auf ziemlich anspruchsvollem Gelände aber mit wundervollen Ausblicken zurück ins Tal nach Lech. Das Rauschen des Lechwassers war ein ständiger Begleiter. Auch hier trafen wir wieder auf viele Kühe, Esel und Pferde, die alle ihre Streicheleinheiten einforderten. Im Öffnen und Schließen von Weidezäunen sind wir schon nach dem ersten Tag geübt.
    Immer wieder legten wir auf einer der zahlreichen Bänke eine Rast ein, um die schönen Ausblicke zu genießen.
    Ein Hygienebeutel aus unserer Unterkunft wurde zum Müllbeutel zweckentfremdet. Wir möchten schließlich das Lechtal so sauber verlassen, wie wir es vorgefunden gaben.
    Ein bisschen hatte ich Schiss, dass eine von Heike‘s Zigarettenkippen meinen Rucksack abfackeln würde 🤣
    Zwischenzeitlich hatte es begonnen zu regnen und das Rauschen des Lech wurde vom Prasseln der Regentropfen auf die Kapuzen der Regenponchos übertönt.

    Gegen 18 h kamen wir an unserer Unterkunft an. Obwohl ich der Wandervogel bin und Heike eher ungeübt im Wandern ist, war ich „parat wie‘n Brötchen“ und Heike erstaunlich fit.

    Für den Abend stand daher nur noch Duschen, Essen, Abgrätschen auf dem Programm 🤣
    By the way: Die Preise hier in Lech können sich schon sehen lassen 🤓

    Morgen geht’s weiter, sogar der Wettergott soll mitspielen ☀️
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    Traveler

    Schön beschrieben und weckt die Erinnerungen!😎😁👍

    9/5/22Reply
    Traveler

    Eine tolle Etappe, oder? Ich hatte allerdings vor dem frei laufendem Viehzeug mächtig Respekt 😬.

    9/5/22Reply
     
  • Day1

    Tag 1 - Anreise

    September 2 in Austria ⋅ ⛅ 17 °C

    Für den heutigen Tag der Anreise nach Lech am Arlberg lief der Wecker bereits um 05:45 h ab. Wir wollten den Tag entspannt angehen und in Ruhe noch nen Kaffee trinken, bevor das Taxi uns um 07:45 h abholte und zum HBF brachte. Genug Zeit, noch ein Brötchen für unterwegs zu kaufen hatten wir auch.
    Wider meinen schlimmsten Befürchtungen fuhr der EC pünktlich ein. Unsere reservierten Plätze waren durch Gruppendynamik belegt, so dass wir auf 2 freie Plätze auf der anderen Seite auswichen. Hier war man schon früh in Rotwein- und Sektstimmung.
    Ob die das so bis Freiburg durchhalten würden? Wir wissen es nicht, da wir in Koblenz umsteigen mussten.
    Auch die 2 Damen neben uns (auf dem Weg zum Bodensee) waren schon in Sektlaune.
    Im pünktlichen Anschlusszug nach Langen am Arlberg hatten wir Plätze im Abteilwagen.
    3 der insgesamt 6 Plätze blieben während der ganzen Fahrt frei.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das „Ash“ zu verdanken hatten. Ash stieg in Mannheim ins Abteil ein und war mit einer stattlichen Größe von ca. 1,90 m einfach eine Erscheinung. Mit Dreadlocks, vielen Tattoos, Stiletto-Fingernägeln, 4 cm Tunnel in den Ohrläppchen (in dem Fall schon eher Lappen), Nasenpiercing und komplett schwarz gekleidet war er schon etwas furchteinflössend und irgendwie traute sich niemand so richtig,sich dazu zu setzen. Einzige Ausnahme war so ein zugekiffter Typ, der die Tür aufriss und vermeldete, seine Oma würde uns alle töten 🤣 Später war er ganz handzahm, als er Heike für eine Zigarette anschnorrte und ihr zum Dank die Füße küssen wollte 🤓
    In Stuttgart hatte der Zug 15 Minuten Aufenthalt. Die perfekte Gelegenheit für eine Zigarettenpause auf dem Bahnsteig. Natürlich hatte Heike auch für Ash eine Zigarette übrig und bekam zum Dank die ganz frischen erst 2 Wochen alten Brüste präsentiert 😳 Aufgespritzte Lippen hatte er noch dazu. Wir glauben, Ash weiß selbst noch nicht so genau wo die Reise mit seinem Körper hingehen soll, seinen P**** möchte er aber auf jeden Fall behalten 🤣
    Ash verließ uns in Feldkirch und wir hatten das Abteil bis Langen weiter für uns.
    Dort angekommen kam nach 10 Minuten der Bus der Linie 91, welcher uns über den Flexenpass nach Lech brachte.
    Unser Hotel haben wir über einen kleinen Umweg schnell gefunden. Die Rezeption war schon geschlossen. Ein Umschlag mit meinem Namen und allen Instruktionen klebte von außen an der Tür.
    Schönes Zimmer mit Balkon und schönem Ausblick. Schnell bissl frisch machen und um die Ecke was essen und nun endlich im gemütlichen Bettchen.
    Die Zugfahrt war lustig aber auch anstrengend.
    Draußen regnet es. Wir hoffen auf schönes Wetter für die erste Etappe morgen. ☺️
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    Traveler

    Ich hoffe der Lechweg hat ausreichend Potential um dieses Erlebnis Zugfahrt zu überbieten! 😂🤣

    9/3/22Reply
    Pura-Vida

    Das ist doch das Oemeshorn👍

    9/3/22Reply
    Traveler

    Unvergessen, natürlich ist es das Oemeshorn!😁👍

    9/3/22Reply
    Traveler

    Ash ist doch bestimmt grad irgendwo vom CSD zurück. Euch ganz viel Spaß und gutes Wetter auf dem wunderbaren Lechweg.

    9/3/22Reply
     
  • Day444

    Neanderlandsteig Etappe 4

    June 6 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach viel zu langer Wander-Pause hatte ich für heute nochmal eine Wanderung auf dem Neanderlandsteig (4. Etappe von Velbert-Nordrath nach Velbert-Nierenhof) geplant.

    Auf dem Weg zum HBF stieg unterwegs Vom Ritchie (DTH) in den Bus ein. Da er mit einem Koffer und nicht mit einem Rucksack ausgestattet war, wollte er wohl kaum meine Wanderbegleitung sein 😉

    Am HBF zeigte sich dann, dass die aktuelle Verbindung zum Ziel schneller zu erreichen war als zum Start, so dass ich die Etappe in umgekehrter Richtung gewandert bin.

    Nach der Ankunf in Nierenhof ging es nach ca. 300 m durch den Ort direkt in einen Laubwald. Mehrere km schlengelten sich Feldwege ohne nennenswertes Höhenprofil durch das Felderbachtal. Da die Feldwege an vielen Stellen mit feinem Split ausgebessert waren hatte ich das Gefühl, meine Schuhe werden immer schwerer. Bekannterweise habe ich ja großes Talent dafür, Steine und Tannennadeln bzw. alles was sich an "Kleingedönse" auf dem Boden befindet, in meine Wanderschuhe zu "schleudern".

    Nach ca. 5 km befand sich an einer Weggabelung ein großer flacher Stein vor einem ziemlich trüben Tümpel. Eine gute Gelegenheit für ein Päuschen und Schuhe entleeren. Auch befand sich an dieser Gabelung ein sehr eindeutiger Wegweiser, wie der NLS weiter geht.
    Wie auf den vorherigen Etappen lässt auch auf Etappe 4 die Wegbeschilderung stark zu wünschen übrig und zaubert das ein oder andere Fragezeichen ins Gesicht.

    Im weiteren Verlauf der Strecke gab es immer wieder Verwirrungen, wo es denn nun lang geht. Da im Wald der Mobilfunkempfang nicht immer gut ist, konnte die App auch nicht immer helfen.
    So schenkte mir ein nettes Ehepaar, mit dem ich ins Gespräch kam, kurzerhand eine doppelt vorhanene Wanderkarte. Generell eine sehr nette Geste, aber kaum hilfreich, wenn man nicht weiß, wo man sich auf der Karte gerade befindet. Der NLS war auf der Karte im Übrigen auch nicht eingezeichnet...

    Dennoch fand ich meistens schnell den richtigen Weg, kam während eines sehr kurzen Platzregens in der zur rechten Zeit vorhandenen Schutzhütte mit einem Paar aus Hattingen sehr nett ins Gespräch. Nach wenigen Minuten hörte der Regen auf, der Himmel ging auf und jeder ging weiter seines Weges.

    Zwischenzeitlich befand ich mich in der "Elfringhauser Schweiz" und auch das Gelände wurde deutlich abwechslungsreicher. Ein Mix aus Waldwegen, Wiesenwegen vorbei an Feldern und auch Teerwegen mit oft kernigem Höhenprofil ging es irgendwann über den Deilbach. Der Deilbach bildet die Grenze zwischen dem Kreis Mettmann und Hattingen - also zwischen Rheinland und Westfalen.

    Ca. 3 km vor dem Ziel hatte ich nochmal extreme Probleme, den richtigen Weg zu finden. Befand sich doch, nach meiner Wahrnemung in einem „Schlupfloch in der Hecke" ein enger Zugang zu einem sehr steilen sehr schmalen Pfad, der sich letztendlich als der richtige Weg erwies.

    Die Etappe endet in Nordrath direkt neben einer Bushaltestelle. Nach der Ankunft musste ich geschlagene 30 Minuten auf den Bus nach Wuppertal-Barmen warten. Die morgens durch den Richtungswechsel eingesparte Wartezeit hatte ich nun hier. Wieder kam ich mit einem Paar, welches auch auf den Bus wartete, ins Gespräch und die Wartezeit wurde kurzweilig überbrückt.

    In Barmen hatte ich dann nochmal 20 Minuten Wartezeit auf den RE 4, der mich nach Düsseldorf zurück bringen sollte. Am Wuppertaler HBF gab es nochmal eine Verzögerung, da an einer früheren Haltestelle 2 Kinder ohne ihre Mutter in den Zug gestiegen waren. Der ganze Zug wurde durch das Bahnpersonal und die Polizei nach den Kindern durchsucht. Nach ca. 20 Minuten ging es dann weiter - es hatte offensichtlich ein gutes Ende mit den alleine reisenden Kindern gegeben.

    Auch wenn mir die Etappe insgesamt nicht sooo gut gefallen hat war es dennoch ein sehr schöner Tag in der Natur mit viel Vogelgezwitscher, dem Rauschen der Blätter im Wind, Plätschern des Wassers der Bäche und netten Begegnungen.

    Ich muss unbdingt wieder regelmäßig größere Wanderungen unternehmen. Mir schwant, dass ich nach dieser längeren Wanderpause morgen vermutlich einen Muskelkater haben werde...
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    Traveler

    Schuhe entleeren? Ich hoffe, es war kein Wasser drin...

    6/7/22Reply
    Traveler

    Die Antwort findest Du, wenn Du den Beitrag liest… 🤓

    6/7/22Reply
    Traveler

    Hatte ich überlesen... schon mal mit Gaters versucht?

    6/7/22Reply
    Traveler

    Im Sommer mit kurzer Hose? Öhm nein

    6/7/22Reply
    Traveler

    Ich sag ja auch nicht, dass es gut aussieht...

    6/7/22Reply
    Traveler

    Da mach ich lieber die Schuhe hin und wieder leer 😬

    6/7/22Reply
     
  • Day734

    Als „Touri“ in der eigenen Stadt

    June 4 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Eigentlich wollte ich spontan einen Tagestrip nach Koblenz machen. Schließlich ist mein Ticket 2000 für 3 Monate das 9 € Ticket. Die Wetterprognose sagte aber Regen ☔️ für den Nachmittag in Koblenz an und aus mir unbekannten Gründen fährt der RE 5 nicht mehr bis Koblenz und ein Umstieg in Köln-Deutz mit Wartezeit vermieste die Motivation.
    Aaaaber: In Düsseldorf iss et ja auch schön 🤩
    Es war ein toller Tag in meiner Stadt 💕
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    Traveler

    Sieht ja fast aus wie ein Banksy 👍 🇺🇦

    6/5/22Reply
    Traveler

    Eine gute Kopie eines Bansky wird es wohl sein

    6/5/22Reply
     
  • Day1

    Kein Tag wie jeder andere 💕

    May 28 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Endlich nochmal ein Tag nur für mein Patenkind und mich 💕
    Mit Leona im Lieblings-Wildgehege in Hellenthal. 🤩
    Da vergehen die Stunden wie nix 😊

    Im Kasperltheater haben wir die Geschichte vom Räuber Schwuppdiwupp und vom Zauberer Ratzeputz angeschaut. Einfach herrlich, wie die Kinder da mitgehen 🤓
    Die Flugshow der Greifvögel haben wir beobachtet 🦅
    Pommes und Eis gegessen und Limo getrunken 🍟 🍦🥤

    Alle möglichen Tiere wurden bestaunt, gestreichelt und gefüttert.
    Ganz besonders präsent, eitel und stolz waren heute die 4 auf dem Gelände freilaufenden Pfauen 🦚

    Auf dem Wald-Xylophon haben wir „Alle meine Entchen“ gespielt.
    Mit dem Waldtelefon wurde telefoniert ☎️
    Mit Schuhen über den Barfuß-Pfad gelaufen.

    Auf dem Spielplatz gespielt 😃

    Der Lux- und Geierfütterung haben wir zugeschaut.
    Es ist dort immer so toll, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene 😊
    Es war war ein ganz toller Tag 🥰
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    Traveler

    Also mich alte Schachtel hätte dieser Park genauso begeistert wie die kleine Maus.

    6/1/22Reply
    Traveler

    „Alte Schachtel“…. 😴😴😴

    6/1/22Reply
    Traveler

    😁

    6/1/22Reply
    Traveler

    Wildgehege Hellenthal. Immer einen Besuch wert! 😃

    6/1/22Reply
     

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