Joined April 2019 Message
  • Day251

    Cuenca & PN Cajas - Páramo Hiking 3.0

    February 9, 2020 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Jetzt waren wir in den letzten Wochen immer in Äquatornähe... Otavalo etwas nördlich, Quitó etwas südlich, Mindo und Galápagos ziemlich genau drauf.
    Nun sind wir in Cuenca doch schon ein gutes Stück auf der Südhalbkugel und das Reisen bleibt weiterhin eine aufregende Sache mit vielen schönen Begegnungen.
    Weitere Randnotiz: Sollte jemand meine gewohnte Kappe auf den folgenden Bildern vermissen - JA, ich hab sie verloren! 😢 Durch ein kleines Missgeschick von Tessa, landete sie bei voller Fahrt auf dem Boot vom Kicker Rock im Pazifik.

    Cuenca ist die viertgrößte Stadt Ecuadors und liegt auch schon wieder auf über 2.500 m. Besonders mittags fühlen sich die 20-22°C im Schatten angenehm, in der Sonne aber extrem heiß an. Das Zentrum hat wieder eine schöne Altstadt mit tollen Kirchen und dem kleinen 'Parque Abdón Calderón'. Ein Stück Zuhause finden wir im 'Café Austria' (eröffnet von einer Österreicherin) hier gibt es Sachertorte, Wiener Schnitzel und ein bisschen Kaffeehauskultur. Nur die Kellner sind nicht so grantig😅 Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt ist aber der nahegelegene 'Parque Nacional Cajas'.
    Mit dem Bus fahren wir morgens zur Parkverwaltung für die obligatorische Registrierung und den Erhalt diverser Informationen zu den einzelnen Routen. Zunächst gewöhnen wir uns wieder an die Höhe und gehen einen Trek von gut zehn Kilometern durch den Páramo. Dabei bekommen wir wieder richtig Lust auf's Wandern und haben immer noch die Information zum Camping vom Ranger im Kopf. Zurück in Cuenca besorgen wir kurzer Hand Verpflegung, organisieren Gepäckaufbewahrung und so weiter...
    Am nächsten Morgen stehen wir im PN Cajas am Ausgangspunkt für unsere zweitägige Tour. Die Routen vier und sieben führen uns entlang mehrerer der über 400 Lagunen. Die insgesamt 21,5 km beginnen bereits auf knapp 4.150 m und enden bei ca. 3.200 m. Die Strecke geht also eher abwärts, was grundsätzlich angenehm zu gehen ist. Wobei es auch einige sehr steile und intensive Anstiege gibt. Der mittlere Abschnitt scheint sehr wenig begangen zu werden, da teilweise kein Weg zu sehen oder hüfthoher Bewuchs vorhanden ist. Nach einem Tag an dem wir keine anderen Personen treffen, schlagen wir am Spätnachmittag an der Laguna Taitachungo unser Zelt auf und lassen uns die mitgebrachte Brotzeit schmecken. Es wird schnell kalt und wir verkriechen uns in die dicken Schlafsäcke. Frühs genießen wir noch einmal die Stille und Einsamkeit, bevor wir zusammenpacken und uns wieder auf den Weg machen. Je niedriger wir kommen, desto matschiger und sumpfiger wird das Gelände. Momentan ist Regenzeit, aber es hat seit Tagen nicht geregnet und wir sind froh darüber. Andernfalls kann ich mir nicht vorstellen, wie man manche Stellen passiert ohne baden zu gehen.
    Die Tour endet an der Laguna Zorrocucho und da Samstag ist, treffen wir ein paar Ausflügler. Zu unserem Glück waren Marco und seine beiden Töchter zum Angeln hier und machen sich gerade auf den Rückweg. Sie sind so freundlich und nehmen uns die 20 km nach Cuenca im Auto mit.
    Auch der dritte Páramo Hike hat gezeigt, dass uns die Landschaft und Natur hier sehr gut gefällt.

    Tags drauf sind wir ein bisschen faul. Telefonieren mit unseren Familien und Freunden, sitzen im Café, schreiben Footprints und fahren abends mit einem Nachtbus weiter nach Peru.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day245

    Islas Galápagos - parte IV & Guayaquil

    February 3, 2020 in Ecuador ⋅ ☁️ 28 °C

    Auch unsere letzten beiden Tage auf Galápagos verbringen wir am und im Wasser.
    Zuerst tauchen wir nochmals ab. Am 'Kicker Rock' halten wir wieder Ausschau nach Haien, finden aber erstmal einen riesigen Schwarm 'black-striped Salema' mit mehr als zwei Millionen Fischen. Es ist faszinierend daneben zu schweben und sieht gruselig aus, wenn einer aus der Tauchgruppe in den Schwarm eintaucht und quasi davon verschluckt wird. Ist man von den Fischen umgeben, ist es sehr finster und das Wasser einiges kälter. Für mich war das ein abschließendes Highlight vom Tauchen auf Galápagos. Tessa hatte zum Ende des Tauchgangs Luft übrig und konnte noch einige Minuten unten bleiben, währenddessen sah sie dann doch noch drei 'Hammerheads' (Hammerhaie).
    Den letzten Tag verbringen wir nochmal am Strand zu liegen und besuchen das 'Centro de Interpretación'. Ein kleines Museum, dass die Geschichte und aktuellen Probleme des Archipels auf interessante und bildhafte Weise darstellt.
    Am nächsten Morgen essen wir in der Markthalle nochmal leckere 'bolon completo' und zum Abschied gibt's eine Premiere. Zum ersten Mal auf unseren Reisen erledigen wir den Weg von einer Unterkunft zum Flughafen zu Fuß. 15Min. Fußweg und man steht vor der Minihalle mit sechs Check-in-Schaltern, einem Wartesaal und vier Souvenirläden.

    Am Spätnachmittag kommen wir in Guayaquil an und sind nach den Inseln mit soviel Stadt erstmal fast überfordert. Vor allem verwirrt uns, dass in der größten Stadt Ecuadors sonntags im Zentrum alle Shops und Restaurants geschlossen haben. Also geht's auf den modernen Malecón, wo sich scheinbar die halbe Stadt zum Flanieren trifft. Auch am nächsten Tag verbringen wir unsere Zeit am Malecón bzw. in den dortigen Cafés und organisieren und planen unsere nächsten Vorhaben. Auch wenn nur eine Durchgangsstation, hat uns Guayaquil und sein Malecón gut gefallen.
    Read more

    Das könnte " ECHT" sein. Hallo

    2/10/20Reply

    Papa😀👍

    2/10/20Reply
    Harald Fasching

    SUPER Aufnahme!!! 🤩

    2/14/20Reply

    Wow

    4/2/20Reply
     
  • Day241

    Islas Galápagos - parte III

    January 30, 2020 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    Zurück auf Isla Santa Cruz nutzen wir den angebrochenen Tag für einen Ausflug zu 'Las Grietas'. Eine kurze Wassertaxifahrt und 30min. Spaziergang führen einen zu einem natürlichen Pool in dem sich Süß- und Salzwasser mischen. Wieder schnorcheln wir und bestaunen große farbenprächtige Parrotfische. Am Rückweg schwimmen zwei kleinere Rochen im knietiefen Wasser direkt am Strand.

    Als letzte Station haben wir uns Puerto Baquerizo Moreno auf der Isla San Cristóbal ausgesucht. Also geht's wieder früh am Morgen zum Hafen auf eine der lanchas. Vorher wieder Gepäckkontrolle, es dürfen keine Früchte von Insel zu Insel mitgenommen werden. Die Angst vorm Einschleppen fremder Samen und Keime ist sehr groß. Drei Stunden später sind wir angekommen und schon wieder auf dem Weg zu den nächsten Schnorchel-Spots. Im Hafen und an den umliegenden Stränden wimmelt es nur so von Seelöwen mit ihren Jungen und es wird uns nicht langweilig sie zu beobachten oder mit ihnen zu schwimmen, außer an der 'Bahia Tijeretas', wo ein dicker Seelöwen-Bulle den Steg zum Wasser lautstark und mit vollem Körpereinsatz behauptet.
    Also suchen wir uns unseren eigenen Strand, mieten einen Roller und düsen eine Dreiviertelstunde in Richtung Osten. 'Playa Puerto Chino' ist Teil des Nationalparks und nach vorheriger Anmeldung, darf man hier sogar campen. Da wir ein Zelt mithaben, nutzen wir diese Gelegenheit und es lohnte sich absolut. Am Strand waren nur wir, unser Zelt, drei Seelöwen, zwei Schildkröten im Wasser und tausende Mosquitos... den Rest zeigen die Bilder/ das Video.
    Read more

    Nico Graf

    👍😀

    2/9/20Reply
    Harald Fasching

    😂👍😁😎

    2/14/20Reply
     
  • Day237

    Islas Galápagos - parte II

    January 26, 2020 in Ecuador ⋅ 🌧 25 °C

    Da Galápagos so viel zu bieten hat und wir einfach begeistert sind, hat dieser Abschnitt unserer Reise auch mehrere Footprints verdient.
    Also weiter geht's mit tollen Tieraufnahmen. Es sind nicht alle Bilder - speziell die unter Wasser - mit meiner Handykamera gemacht worden, aber in jeder Ausflugsgruppe war eine GoPro oder ähnliches vorhanden. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass man sich Abends auf ein Bier traf und Bilder auszutauschte, und wir uns während der Ausflüge voll auf's Tauchen und Tiere beobachten konzentrieren konnten.

    Vor einigen Wochen haben wir unsere Tauchscheine gemacht und Galápagos ist ein Unterwasser-Paradies. Rund um die Inseln treffen drei Meeresströmungen zusammen (Humboldt, Cromwell und Panamá). Was zu unterschiedlichen Temperaturen, aber auch einem großen Nahrungsangebot führt. Denn Rest kann man bei Wikipedia nachlesen, auf jeden Fall gibt's jede Menge Meeresbewohner zu sehen.
    Bei unseren beiden Tauchgänge an 'North Seymour' und 'Daphne Menor' werden wir nicht enttäuscht. Die vorbeiziehenden Rochen sind beeindruckend und die erste Hai-Sichtung in 15 m Tiefe erhöht den Puls und lässt den Sauerstoff-Tank schneller leer werden.

    Um auch andere Inseln des Archipels zu besuchen, nehmen wir eine Fähre (lancha) nach Puerto Villamil auf die Isla Isabela. Hier führt uns ein Schnorchel-Trip zu 'Los Túneles', wo wir unter Wasser ruhende whitetip-reef-sharks, riesige Schildkröten und Seepferdchen sehen. Über Wasser steht man den Blaufußtölpeln gegenüber. Wie immer hier auf den Inseln, hat man das Gefühl die Tiere beobachten die Menschen und nicht umgekehrt. Auch am nächsten Tag sehen wir bei unserer Fahrradtour riesige Landschildkröten in freier Natur. Nach zwei Tagen sagen wir bei herrlichem Sonnenaufgang ¡Adiós, Isla Isabela!
    Read more

    Helmut Rüth

    Tolle Bilder und Berichte. Lasst es euch weiter gutgehen. Ich denke an euch

    2/10/20Reply
     
  • Day234

    Islas Galápagos - parte I

    January 23, 2020 in Ecuador ⋅ ⛅ 26 °C

    ¡Bienvenido a Galápagos! scheint der auf dem Rollfeld sich sonnende Iguana zu sagen, als wir auf 'Baltra' landen. Mit Bus und Fähre geht's nach Puerto Ayora auf 'Santa Cruz' - unsere erste Station auf den Inseln. Gleich vorweg, wir haben keine dieser typischen Galápagos-Kreuzfahrten gemacht. Erstens hatten wir schon auf den San Blas Inseln unseren Segeltörn. Zweitens spielt sich hier eh fast alles am oder im Wasser ab, dann kann man auch mal an Land essen und schlafen. Und drittens konnten wir so für den halben Preis, doppelt so lange auf den Inseln bleiben und haben sicher nicht weniger Tiere, Ozean und Natur gesehen.

    Also was haben wir gemacht...
    Nach unserer Ankunft im Hostel schlendern wir durch das Städtchen 'Puerto Ayora', suchen uns ein leckeres Abendessen und informieren uns bei diversen Tauch-Shops und Reiseagenturen über die Angebote passend zu unserem selbst gestrickten Plan.
    Am nächsten Morgen spazieren wir zur 'Tortuga Bay' und werden dort direkt von mehreren Iguanas im Wasser, am Strand und auf den Lavafelsen empfangen. Der einsame Pelikan in der Brandung geht beim Anblick der wunderschönen Strandkulisse fast unter. Am Nachmittag besuchen wir das Darwin Research Center in dem seit Jahrzehnten die endemischen Tierarten von Galápagos erforscht und in der angeschlossenen Schildkröten-Aufzuchtstation die verschiedenen Unterarten erhalten werden.
    23.01.: Wir haben einen Bootsausflug zur 'Isla Pinzón' gebucht. Gleich beim ersten Schnorcheln vor 'Punta Tamayo' bekommen wir eine der großen Meeresschildkröten zu sehen und beim Rundgang über die Halbinsel sehen wir eine ganze Horde der bunten Meeresechsen bei ihren Revierkämpfen. Zwei junge Seelöwen sind ganz erstaunt, als wir vor ihrem Spielplatz stehen und tauchen einfach wieder ab. An unserem zweiten Schnorchelspot für heute sichten wir gleich zu Beginn einen schönen Galápagoshai, allerdings sicher 10 m unter uns am Meeresboden. In seichterem Wasser schwimmen wir dann wieder mit Schildkröten, bunten Fischen und einer ganzen Seelöwen-Familie. Auf dem Rückweg umrunden wir noch einige Male die 'Isla sin nombre' und beobachten Pelikane.
    Read more

    Harald Fasching

    Wir kann man nur so hoch springen??? Hast du irgend ein Gas geschluckt oder mit den deutschen Schispringern trainiert? 😂

    2/14/20Reply
     
  • Day231

    Otavalo, Quitó & Mindo

    January 20, 2020 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    ¡Bienvenido a Ecuador!
    Nach einer weiteren Nachtfahrt im Bus zur Grenzstadt Ipiales, geht's mit dem Taxi zur Grenze: Passport stempeln lassen. Über die Grenzbrücke laufen. Einreise Ecuador erledigt ✔️
    Mit dem nächsten Bus fahren wir gleich weiter nach Otavalo und suchen uns ein Hostal. Die Stadt ist bekannt für ihren riesigen Textilmarkt, wo auch wir die unterschiedlichen Wollarten erfühlen und den Angeboten nicht widerstehen können. Im Umland gibt es jede Menge Wandermöglichkeiten und wir entscheiden uns für die Umrundung der Laguna de Cuicocha. Ein schöner Tagestrek auf dem man die Laguna und die drei kleinen Vulkanspitzen aus allen Winkeln betrachten kann. Ansonsten genießen wir in Otavalo guten Kaffee und einen kleinen streetfood Markt.

    In Quitó gibt's mal wieder etwas mehr Großstadt-Treiben. Wir haben eine super schöne AirBnB-Wohnung mit toller Aussicht. Da es hier auch internationale Küche gibt und 'pollo con arroz' in unterschiedlichen Arten nach einer Weile langweilig wird, gönnen wir uns einen tollen Sushi-Abend. Am nächsten Morgen gehen Tessa und ich seit langem mal wieder Joggen. Es gibt in der Stadt einen riesigen Park der frühmorgens auch schon von vielen Läufern besucht ist. Man muss auch echt früh los, sonst verbrennt man. Die Morgensonne knallt auf 2.800 m einfach nochmal stärker. Am Nachmittag nehmen wir die TelefériQo zum Cruz Loma, von wo man einen sensationellen Blick über Quitó und auf die umliegenden Berge hat. Von Cayambe, über Antísana, bis Cotopaxi... alle über 5.700 m! Und wir sitzen davor in einer Schaukel... sehr beeindruckend! Aber auch die Altstadt hat vieles zu bieten. Vor allem die historischen weißen Gebäude wirken vor dem sehr blauen Anden-Himmel besonders schön.

    Es zieht uns vier weiter nach Mindo. Einem kleinen Ort in den Nebelwäldern ca. 2h von Quitó entfernt.
    Tessa und ich machen einen Ausflug zu den Wasserfällen und einer alten kleinen Kabinenbahn. Ansonsten sind wir hier leider nicht mit gutem Wetter gesegnet und so verbringen wir viel Zeit mit Diskussionen über unsere weiteren Reiseziele. Roland und ich ziehen die Besteigung des Chimborazo in Betracht, entscheiden uns aber wegen fehlender Vorbereitung dagegen. Dafür werden unsere Pläne für einen Galapagos Trip immer konkreter und letztendlich buchen Tessa und ich Flüge auf das kleine Archipel.
    Was aber auch bedeutet, dass die gemeinsame Reisezeit mit Laura & Roland endet. Deshalb gehen wir zum Abschied noch in einem kleinen persischen Lokal essen. Wir waren schon am Vorabend dort und berichteten dem Inhaberpaar von unsere Iran-Reise 2017 . Zur Feier kochen sie mein iranisches Lieblingsgericht 'dizzi'.
    Read more

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android