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  • Day34

    Mexico-City

    November 25, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Mexico-City, die Hauptstadt von Mexico mit insgesamt 8,855 Millionen Menschen ist für mich die größte Stadt die ich bisher besucht habe. Nina und ich sind vor zwei Tagen mit dem Bus in Mexico-City angekommen, vorher haben wir die Zeit in Puebla und Oaxaca verbracht. Diese beiden Orte sind auf jeden fall einen Besuch wert, wenn man länger in Mexico unterwegs ist. Bei der Ankunft in Mexico-City haben Nina und ich schon an der Vielzahl der Polizisten gemerkt, dass es sich um die Hauptstadt handelt und wir hier besonders vorsichtig sein müssen. Meine erste Handlung war also erst mal meine Kamera in meinem mit Souvenirs und Klamotten vollgestopften Rucksack unterzubringen😂
    Und alle die mich gut kennen wissen, dass ich immer mit extrem wenig Gepäck reise. Endlich an unserem Hostel angekommen, haben wir die restliche Zeit bis zum Check-In, in der Hängematte auf der Dachterrasse verbracht.
    Im Anschluss haben wir das typischste aller Touri Dinge gemacht, richtig wir sind mit dem Hop on/off Bus gefahren und haben versucht uns einen groben Überblick über diese riesige Stadt zu verschaffen, jedoch ohne großen Erfolg 🤦‍♀️😂
    Aufgrund einer kleinen Magenverstimmtheit meinerseits haben wir an unserem ersten Tag nicht mehr viel gemacht und sind früh ins Hostel gegangen. Aber es wäre keine Reise nach Mexico ohne sich einmal den Magen zu verderben😂

    Der zweite Tag startete etwas früher, da das Hostel nur Frühstück bis 9 Uhr morgens angeboten hat. Nach einem frühen aber leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg zu einer der bedeutendsten Ruinenstätte Amerikas gemacht - Teotihuacan! Um dorthin zu gelangen sind wir mit einem typischen mexikanischen Reisebus gefahren, in dem zwei Gitarrenspieler für unsere Unterhaltung gesorgt haben😍 In der Ruinenstätte gibt es zwei große Pyramiden, die man besteigen kann. Zum einen die Sonnenpyramide und zum anderen die etwas kleinere Mondpyramide. Zu Beginn waren wir hochmotiviert beide Pyramiden zu besteigen, allerdings stellte sich der Weg zu den Pyramiden als anstrengender und weitläufiger heraus als uns am Anfang bewusst war. Auf dem gesamten Gelände gab es nur in vereinzelten Ecken etwas Schatten in dem sich alle Touristen oder einheimischen Verkäufer tummelten, um etwas Schutz vor der heißen Sonne zu ergattern. Somit entschlossen wir uns "nur" die Sonnenpyramide zu erklimmen. Nina und ich bereiteten uns im Schatten mental auf diesen Aufstieg vor und wie sich herausstellte war der Auf- und Abstieg überhaupt nicht so anstrengend, wie wir es vorher vermutet hatten🤭 Der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt, denn die Aussicht war atemberaubend schön. Insgesamt war es also ein erfolgreicher und schöner Tagesausflug zu der Ruinenstätte und definitiv einen Besuch wert, wie ihr an den Fotos erkennen könnt.

    Der dritte Tag führte uns nach Xochimilcon, das als Venedig Mexikos bekannt ist. Die Anreise gestalte sich allerdings etwas schwierig, weil Ninas mexikanische Freundin Isadora mehr als eine Stunde verspätet bei unserem Hostel eintraf, da sie verschlafen hatte und der Verkehr auf den Straßen der Stadt zusätzlich zur Verzögerung führte😵
    Nach anderthalb Stunden Fahrt mit dem Uber sind wir in Xochimilco angekommen. Nina und Isadora haben bei den Booten auf dem Kanal erst einmal den Preis der Tour auf spanisch verhandelt. Während der Fahrt auf dem Kanal konnten wir die anderen bunten Boote bestaunen, Musik von Mariachi Bands hören, oder Essen und Produkte von kleineren Booten kaufen. Es ist verrückt, weil einerseits viel los war auf diesem kleinen Kanal und andererseits eine Ruhe und Gelassenheit über mich gekommen ist. Ich habe den Ausflug nach Xochimilco sehr genossen, weil man den Trubel der Stadt hinter sich lassen und die Farben, die Natur und die Musik auf sich wirken lassen konnte😍

    Generell finde ich Mexico-City als Stadt nicht ansprechend, es ist mir zu groß und ich habe mich nicht wirklich wohl gefühlt. Woran das genau lag kann ich gar nicht sagen. Außerhalb der Stadt in Teotihuacan und Xochimilco hat es mir sehr gut gefallen, aber innerhalb der Stadt habe ich mich eher verloren gefühlt. Trotzdem hat die Stadt an sich schöne Ecken, imposante Gebäude und ein breites kulturelles Angebot zu bieten. Also findet selbst raus, ob die Stadt was für euch wäre 😘

    Ach ja und für alle die der Drogenhandel oder -konsum hier in Mexiko interessiert. Ich kann nur berichten, dass einem überall der bekannte Geruch von Cannabis in die Nase steigt🤭ansonsten habe ich aber nichts dergleichen mitbekommen. Mag aber auch daran liegen, dass ich hier Nachts kaum unterwegs war, geschweige denn Feiern war.
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