●Ikigai● Ikigai kommt aus dem japanischen und beschäftigt sich mit dem Sinn des Lebens und wofür es sich lohnt, morgens in den Tag zu starten. Nun folgen wir unserer Passion dem Reisen und haben dafür unseren Rucksack gepackt. Auf gehts.
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  • Day200

    Zwischenstopp

    September 20 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Eine 11-stündige Reise führte uns in die Hauptstadt des Departements Santander, nach Bucaramanga.
    Die grosse Stadt diente uns lediglich als Zwischenstopp und irgendwie waren wir am folgenden Tag auch dementsprechend motiviert. 💁‍♀️💁‍♂️
    Wir gestanden uns das auch kurzum ein und verzichteten auf grosses Sightseeing, sondern schlenderten durch unser Quartier und drehten eine Runde durch ein Einkaufszentrum. 😅
    Dort hingen wir sehr begeistert im Decathlon rum, wo sich Chantal einen neuen Pulli gekauft hat.
    Zu unserer Überraschung haben wir unterwegs das Kaffee "Berna" entdeckt, wohl in Schweizerhand, es sah jedenfalls dementsprechend innen so aus.
    Die Schweizer waren leider nicht Zuhause, aber wir haben sie fleissig mit Kuchenessen unterstützt. Sonst verbrachten wir die Zeit im Hostel mit Kochen und Pingpong spielen mit einem Kolumbianer und einem Belgier. 🏓👩‍🍳👨‍🍳🏓
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    Isch das ä Grill uf der Kuh

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    🥰🥰🥰

     
  • Day197

    Tage am Stausee

    September 17 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    In der farbenfrohen, touristischen Stadt Guatape verbrachten wir drei Nächte. 🌛
    Guatape lag vor Jahrzehnten noch in den Bergen, heute jedoch an der Küste an einem der grössten Stauseen Südamerikas. 😯 Der Stausee wurde in den 1970er Jahren zur Stromerzeugung errichtet und es dauerte zehn Jahre bis der Rio Nare den Stausee endlich gefüllt hatte, welchem etliche Dörfer zum Opfer gefallen sind.
    Am ersten Tag besuchten wir den über 200 Meter hohen und rund 70 Millionen Jahre alten Fels von Guatapé. Er ist ein echter Koloss und ragt, schon von Weitem sichtbar, aus der Landschaft Kolumbiens. 🇨🇴
    Wir standen früh auf, um als Erste und ohne Gedränge den Fels zu erklimmen. Pünktlich um acht Uhr liefen wir die Treppe mit ihren knapp 700 Stufen im Zickzack hoch und wurden oben mit einem tollen Ausblick über die Hügel und den Stausee belohnt.

    Unseren zweiten Tag haben wir der Planung verschrieben und uns dazu in ein schönes Kaffee gesetzt, wo wir auch einen tollen Ausblick über die Touristrasse hatten.
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  • Day194

    Jardín zum Dritten

    September 14 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir hatten einen gemütlichen Tag vor uns und trafen schon früh auf einen neuen Freund, welcher uns den ganzen Tag begleitete: einen älteren Vierbeiner.🐶 Zu dritt liefen wir zu einer alten Gondelstation, als wir einstiegen mogelte sich der Hund auch in die kleine Kabine. Die klapprige Alubüchse sah nicht sehr vertrauenswürdig aus, fuhr uns jedoch tapfer kämpfend zum Aussichtspunkt. 💪Dort tranken wir einen Kaffee und genossen die Aussicht, während sich der Hund unter unserem Tisch ausruhte.
    Anschliessend liefen wir zurück ins Dorf.
    Den Hund haben wir später im Supermarkt aus den Augen verloren und ihn erst am nächsten Tag bei einer anderen Wandertruppe angetroffen. Wie jeden Abend, gingen wir Pizza essen, welche die Beste unserer bisherigen Reise war. 🍕

    Der Wecker klingelte früh und wir lauschten erst mal nach dem Regen. Einen Blick nach draussen bestätigte uns, dass der Regen sich heute nicht bei uns austobte und so machten wir uns zu unserer Wanderung auf.
    Pünktlich um 08:30 standen wir bei der „Cueva del Esplendor“. Die Höhle darf nur mit einem Guide betreten werden und so machten wir uns mit einem schweigsamen, jungem Kolumbianer auf den Weg, steil runter über Stock, Stein und Fluss. 👨‍🌾
    Wir waren wie geplant die Ersten und Einzigen in der kleinen Höhle und fanden es sehr schön. Durch die Decke der Höhle hat sich ein Fluss seinen Weg gebahnt, was wir so auch noch nie gesehen haben.
    Wir bestaunten den Wasserfall und die umliegende Natur, dann machten wir ein paar Bilder und schon ging unser Rundweg weiter. ☺️
    Der „Weg“ auf MapsMe führte uns über eine Kuhweide. Der „Weg“ war jedoch nur digital ersichtlich und so liefen wir einfach querfeldein, was wir ja aus der Schweiz auch so kennen.
    Die Weide war dank der Regenzeit und den Kühen eher ein Moor aus Schei***, durch die wir eine Stunde lang hüpften, ständig auf der Suche nach einem trockenem Fleck. Wer sich verkalkulierte, sank bis zu den Knöcheln ein, während der andere was zum Lachen hatte.
    Irgendwann fanden wir dann endlich einen echten Weg und schafften es runter bis ins Dorf, wo wir unsere Schuhe gründlich im Fluss wuschen. 🥾
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    Wauw

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    Kirchenfan?

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    Kunstfan 😉 Gruass us Genua

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    😇 Geniesst den Urlaub

     
  • Day193

    Jardín zum Zweiten

    September 13 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Wo wir uns in Jardín sonst noch so rumgetrieben haben? In der Luft! 🌬️
    Wir haben uns fürs Tandemfliegen angemeldet und liefen mit Schmetterlingen im Bauch zum Büro. 🦋
    Dort bezahlten wir je 29CHF und wurden mit unseren zwei Piloten mit einem 4x4 die Hügel hochgefahren. 🏞️
    Da es für uns beide das erste Mal war, waren wir schon ein bisschen aufgeregt und durch die vielen Schlaglöcher fiel uns das ruhige ein -und ausatmen etwas schwer. 😉
    Wir parkierten auf einer grossen Grünfläche und wurden von unseren Piloten instruiert. 👨‍✈
    Philipp wurde David zugeteilt, Chantal flog mit Jorge und kam gleich als erstes ran.
    Jorge erklärte Chantal alles auf spanisch, was gut verständlich war. „Es muy fácil“ (es ist einfach) hat er oft gesagt. 👍
    Dann wurden wir angeschnallt, warteten auf eine gute Thermik und dann ging es für Chantal und Jorge los. „Correr, correr, correr“ (lauf, lauf, lauf) hat er ganz oft gerufen. Chantal hat sich gegen den Widerstand des Schirmes gestemmt und hat alles gegeben.
    Wohl nicht genug, denn wir sind schon über die Gerade gelaufen, ein Stück den Hügel runtergesprintet und immer noch nicht abgehoben. 🤦‍♀️ Das „correr, correr, correr“ ist verstummt, wir mussten abbremsen und wieder hochlaufen. So muy fácil war es dann irgendwie doch nicht. 🙈
    Beim zweiten Mal hat es geklappt, wir stiegen in die Luft und flogen an einem steilen Waldstück entlang.
    Kurz darauf folgte Philipp, bei dessen Start alles einwandfrei lief, und so flogen wir einige Male aneinander vorbei, wobei wir uns vorsichtig zugewinkt haben. 👋
    Die Thermik war perfekt und so kreisten wir gemeinsam mit den Vögeln himmelwärts. 🦅
    Wir flogen über die grünen Wälder, entlang von Kaffee-, Avocado-, und Bananenplantagen.
    Zum grossen Finale flogen wir über das Städtchen, wo wir viele Innenhöfe entdeckten. Irgendwann fiel uns auf, dass sie uns nichts über die Landung erzählt haben, wir mussten jedoch nur die Beine ausstrecken und landeten dann auf dem Po auf einer Pferdekoppel. 🐎
    Wir fanden es beide so toll, dass wir beide auch nach der Landung ein doofes Dauergrinsen drauf hatten. 😁
    Das werden wir bestimmt wiederholen. 🥰
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    soooo cooool 😎😍

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    🥰🥰

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    👍🏻😘

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    😘😘

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  • Day191

    Jardín zum Ersten

    September 11 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Eine vierstündige, holprige Busfahrt brachte uns nach Jardín, was übersetzt „Garten“ heisst. 🌳
    Wir waren von Anfang an begeistert. Die kleine, ruhige Kolonialstadt ist von Hügeln umgeben, die Kopfsteinpflaster führen an den bunten Häusern vorbei und enden auf dem grossen Hauptplatz, an dessen Ende eine grosse Kirche thront. ⛪
    Der Park ist von vielen, kleinen Kaffees umsäumt, was sehr passend ist, da Jardín von vielen Kaffeplantagen umgeben ist. Von den einheimischen Herren waren wir am Meisten angetan. Die verbrachten gefühlt den ganzen Tag im Park, eine Art Cowboyhut auf dem Kopf und den Kaffee in der Hand.
    Das Dorf sah wie aus dem Bilderbuch aus und wir fühlten uns so wohl, dass wir gleich zwei Nächte in unserer Unterkunft verlängerten. 🛌
    An einem Abend machten wir uns auf die Suche nach dem Gallitos de Rocas, alias Felsenhahnvogel. 👀
    Dazu bezahlten wir ein wenig Eintritt, um zu einem nahen Waldgebiet zu gelangen, wo sich die Vögel abends gerne aufhalten. Dort trafen wir eine Gruppe Fotografen mit gigantischen Tarnteleobjektiven an. Doch auch mit unserer Kompaktkamera konnten wir die lustigen, überraschend grossen Vögel fotografieren. 📷🥰

    Am Tag darauf machten wir uns bei schönem Wetter zu einer kleinen Wanderung in Richtung Aussichtspunkt auf. Auch nach mehreren Monaten Regenzeit haben wir offenbar nichts gelernt, keine Regenjacke eingepackt und aus heiterem Himmel tauchte es auf: das Gewitter.
    Der kalte Regen durchnässte uns bis auf die Knochen, wir machten uns auf den Rückweg und Chantal fiel bäuchlings hin (in den steinigen Weg, der sich langsam zum Bach entwickelte). Als dann ganz nah bei uns ein Blitz einschlug, so dass uns die Ohren schmerzten, mussten wir nur noch lachen. ⚡😂 Als wir nach über einer Stunden Zuhause ankamen, duschten wir so heiss wie möglich (lauwarm) und gingen dann dick eingepackt Kaffee trinken und Kuchen essen. ☕
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    Das isch ja würklech a sehr schöni Stadt, die Farbe wunderschön 🥰

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    Diese Herren hatten dann wohl eher den Mond auf der Linse, statt den Vogel 😂

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    😂👍

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  • Day190

    Bienvenido a Medellín

    September 10 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir entschieden uns gegen eine 16-stündige Busfahrt, die Vorteile des Fliegens überwogen: kürzer, günstiger, sicherer. ✈️
    So landeten wir in der zweitgrössten Stadt Kolumbiens und checkten in unserem Hostel ein, wo wir in einem 10er-Dorm übernachteten. 🛌
    Spoiler: Wir haben schlecht geschlafen. Vielleicht war es eine doofe Idee in einem Hostel im Partyviertel El Poblado zu übernachten.
    Dafür hatte es einen Pingpongtisch, wo wir uns ausgetobt haben. 🏓

    Den ersten Tag verbrachten wir in der Altstadt, in einem Park und in einem botanischen Garten, wo gerade eine Büchermesse stattfand. 📖
    Den Nachmittag verbrachten wir im «Parque Explora», einer grossen Ausstellung mit allerlei interaktiven Elementen. So konnten wir zum Beispiel an verschiedenen Stationen gegeneinander spielen oder uns im Erinnerungsvermögen messen. 👫
    Ziemlich aufgeputscht fuhren wir mit der Metro nach Hause und setzten uns dann mit einem (sehr schlecht gerolltem) Dürüm in einen Park. ⛲
    Dort fand eine Demo gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Erwachsenen statt, ein bekanntes Problem Medellíns. ⛔
    Wir trafen auf den Strassen oft Sextouristen an, in Begleitung von (ziemlich sicher) minderjährigen Mädchen, kommuniziert wird über Googletranslate.

    Am folgenden Tag nahmen wir an einer Freewalkingtour in die Comuna 13 teil. 🏃🏃‍♀

    💡Über die Comuna 13, ein Zusammenschnitt aus dem Internet und unserer Tour:
    Die Comuna 13 ist eines der 16 Comunas (Stadtquartiere) in Medellín. Das Armenviertel befindet sich grösstenteils an steilen Hängen, wo sich die kleinen, illegal gebauten Häuser dicht an dicht aneinander schmiegen.
    Das Medellín Kartell hatte früher großen Einfluss auf die Comuna 13 und regelmäßig fanden Straßenschlachten zwischen dem Kartell, der Polizei oder dem Militär statt. 🪖🚔💊💉🗡️

    Durch ihre Lage war die Comuna 13 ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Egal was geschmuggelt wurde, es kam über die Comuna 13.
    Durch den Zugang zu der Hauptroute, die zu den Häfen im Pazifik führt, war die Comuna 13 Gold wert – egal ob für den Drogen- oder Waffenhandel. Es scheint also nicht verwunderlich, dass das Viertel unter den Drogenkartellen beliebt und umkämpft war.
    Die Comuna 13 war ein Kriegsgebiet und gehörte lange zu den gefährlichsten Vierteln der Welt. ✋

    2002 war die Comuna 13 in ganz Kolumbien das letzte Stadtviertel, wo die Guerillas noch präsent waren. Dies führte dazu, dass der frischgewählte Präsident Kolumbiens, Álvaro Uribe Vélez, die Comuna mit Hubschraubern und Panzern angreifen ließ. 🚁

    Die sogenannte Operation Orion forderte zahlreich Opfer, auch in der Zivilbevölkerung. Die Kämpfe hielten über vier Tage an. Heute erinnern einige der Graffitis an diese schrecklichen Tage der Gewalt.
    Die Comuna 13 hat sich verändert und ist von einem der gefährlichsten Viertel der Welt zu einem Viertel im Aufschwung geworden.
    Die Stadt hat viel investiert, so wurde 2010 die erste Freiluftrolltreppe Kolumbiens eröffnet.
    Mit den Rolltreppen dauert die 384 Meter lange Fahrt nur noch rund sechs Minuten. Vorher hatten die Bewohner einen Aufstieg von umgerechnet 28 Stockwerken zu bewältigen. Nun sind sie besser an die Stadt und somit an den Arbeitsmarkt angeschlossen.
    Es wurden ebenfalls neue Schulen, Bibliotheken und Jugendzentren gebaut. 🏫📚🔤
    Laut unserer Führerin Júlia fanden auch viele Gespräche und Verhandlungen zwischen den Kartellen und der Regierung statt, was zum Frieden beigetragen hat. 🕊️ 💡

    Unsere Führerin Júlia ist selber dort aufgewachsen und wohnt auch immer noch dort. Während knapp drei Stunden führte sie uns durch das Quartier und erzählte uns einiges über die Geschichte, das Leben und die Kultur. 🎶

    2018 fand in der Comuna 13 die bis dahin längste Downhillabfahrt der Welt statt. 🚴‍♀
    Wer sich die ansehen will, wird hier fündig:

    https://youtu.be/xOU5qif6uzg

    Unsere Tour endete auf der Hauptstrasse der Comuna 13, wo wir zu zweit noch etwas Zeit verbrachten. Diese Strasse ist zu einer wahren Touristenattraktion mutiert, inklusive Bars, Essensständen, Souveniershops und Selfiespots. 🩴🌭📸
    Abgesehen von dieser einen Strasse erschien uns das Quartier immer noch arm, dieser Kontrast hat bei uns gemischte Gefühle ausgelöst, obwohl uns Júlia versicherte, dass der Tourismus wichtig für die Comuna ist. 🤷‍♂️🤷‍♀️
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    luschtigs gebäude

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    was isch das?

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    Arepa con Queso😀

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  • Day187

    Tayrona Nationalpark

    September 7 in Colombia ⋅ 🌧 29 °C

    Mit dem Bus fuhren wir zurück Richtung Santa Marta, jedoch stiegen wir auf halber Strecke beim Tayrona Nationalpark aus und quartierten uns im La Perla Tayrona ein.🚌 Die Perle wurden aber schon von vielen benutzt und der Glanz von einst ist verblichen, dafür kam der Duft der tausend Socken dazu. 🧦
    Aber eigentlich war die Unterkunft ganz witzig, überall entdeckten wir versteckte Zimmer und versteckte Sitzgelegenheiten.
    Wir hatten einen ganzen Stock mit zwei Badezimmer für uns alleine.🛁

    Am nächsten Tag, während des Sonnenaufgangs, machten wir uns mit Hilfe des Busses auf zum Hintereingang des Tayrona Nationalparks, nach Calabazo. 🌅
    Nach Bezahlung des Eintrittes, der Sicherheitsabgabe und sonst noch irgendetwas, durften wir uns zum Warten hinsetzen, denn es war noch nicht sieben Uhr und der Park war noch geschlossen.
    So sassen wir auf der Steinmauer und schauten den Leuten zu, die durch den imaginären Eingang liefen und Motorräder, die ihn durchquerten.🏍
    Kurz vor sieben durften wir dann auch die Strasse entlanglaufen.
    Die unbefestigte Strasse verläuft durch den Wald, immer in Richtung Meer. Der erste Abschnitt war nicht besonders schön, denn es waren auch viele Motorräder unterwegs, welche die idyllische Vorstellung eines Nationalparks etwas trügen.
    Auf halber Strecke kann man gegen Geld einen Aussichtspunkt erklimmen, welcher wirklich eine schöne Aussicht auf den umliegenden, sehr grünen Wald, samt den Hügeln bietet. ⛰
    Ab hier wurde der Weg schmaler und schlechter, aber bedeutend schöner, bis es nur noch steil zum ersten Strand hinunter ging.
    Verschwitzt erreichten wir den wunderschönen, fast menschenleeren Nudist Beach. Gut gelaunt stürzten wir uns ins Meer und bestaunten die Landschaft, den natürlichen Sandstrand, eingebettet von Hügeln, welche mit Bäumen und Palmen bestückt sind.
    Aber auch das Meer war einzigartig, es war glasklar, umher schwirrten kleine Goldplättchen, welche das Licht in alle Richtungen reflektierten. Es war magisch.🌴

    Wir sassen auf einem Baumstamm, assen dort zu Mittag und genossen das Meer noch einmal.🫕
    Von dort aus liefen wir alles der Küste entlang in Richtung Osten, an vielen weiteren Stränden vorbei, wobei wir erst am Schluss merken werden, dass uns der Erste am besten gefallen hätte.
    Nichtsdestotrotz waren die anderen Strände auch nett zu sehen, wir liefen weiter Richtung Hauptausgang, mal am Strand entlang, dann durch den Wald, über Steine, Schlamm, Holzbrücken und schliesslich Asphalt.

    Nach einer schönen kalten Dusche gab es eine herrliche Pizza zu Abend und ein paar Kapitel zu lesen vor dem Einschlafen. 😴
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    Alfred Gerber

    lecker gseht das us! 😋😋😋

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    Fly high

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    🛩

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  • Day186

    Faulenzertage

    September 6 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Palomino ist ein kleiner Ort an der Küste und dort verbrachten wir vier Nächte. 🌤️ Da wir bereits wussten, dass das Meer nicht viel zu bieten hat, buchten wir eine Unterkunft mit Pool, wo wir auch die meiste Zeit verbracht haben. Wir plantschten wie kleine Kinder und versuchten verschiedene Schwimmstiele, unter anderem den Delfin. Das sah lustig aus und fühlte sich auch so an. 🏊🐬
    Zwei Abende verbrachten wir mit einer Schweizerin, welche wir in Minca kennengelernt haben. Wir futterten uns durch die Gassen, landeten in einer Bar mit schrecklichen Livemusik und sahen uns die unzähligen Blitze an, welche nachts über das Meer huschten. ⚡ Sonst ist eigentlich nichts nennenswertes passiert. 😉
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    Die gseh aber richtig fein us

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    Juhuuuuu 👋👋👋👋

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    Bi üs gsuuchs angers uus, we mir dr ganz Husraat drby hätte….

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    Zgschiir isch ja daheime😆

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  • Day181

    Traumhaftes Minca im Nebel

    September 1 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

    Auf kurvigen Strassen fuhren wir bis nach Minca, welches am Fusse des höchsten Küstengebirges der Welt liegt. ⛰️
    Wir haben fünf Nächte im höher gelegenen Masaya Hostel gebucht und so erwartete uns ein Allradfahrzeug, um uns abzuholen. 🛻
    Der Transport war ziemlich teuer und zu Beginn der Fahrt belächelten wir noch den 4x4, welchen man angeblichen benötigt um hoch zu kommen. 🤭 So hat es uns das Hostel zumindest mitgeteilt.
    Das Lächeln blieb uns dann jedoch schnell im Halse stecken, die Strasse war steil, holprig, voller Schlaglöcher und unbefestigt. Wir liessen uns von der traditionellen kolumbianischen Musik beschallen und genossen die Fahrt, bis wir bei einem Erdrutsch ankamen. 😬 Der Fahrer wendete auf der einspurigen Strasse und lud uns aus.
    Es warteten schon drei Jungs, welche den Transporter wieder nach unten gebucht hatten, auf unserer Seite des Erdrutsches. Sie trugen Badeschlappen an den Füssen, die voller Matsch waren und so wussten wir schon was uns erwartet.
    So liefen wir noch zehn Minuten zu Fuss über Stock, Stein und Schlamm und kamen mit viel Dreck an den Schuhen in dem wunderschönem, abgelegenem Hostel an.
    Wir bezogen unser Stockbett im Achterschlafsaal, inklusive einer superlauten quietschenden Badezimmertür. Wer hatte wohl das Bett neben der Tür? 😉
    Wir genossen die Zeit hier sehr. Der Ausblick ins Tal und die Berge war toll, der Pool leicht beheizt, das Bier aus einer Brauerei in Sichtweite und das Essen sehr lecker. 🧡
    Am ersten Tag liefen wir los Richtung Reserva El Dorado, zu einem hoch gelegen Punkt von wo aus die Aussicht sehr schön sein soll.
    Wir brachen unserer Wanderung etwa in der Hälfte ab, da es immer nebliger wurde und was will man an einem Aussichtspunkt ohne Aussicht?
    Ein paar hundert Meter vor dem Hostel fing es zu regnen an und dann schüttete es wie aus Kübeln.
    Am zweiten Tag nahmen wir an einer Wasserfallwanderung teil. Der ziemlich matschige Weg führte unsere kleine Gruppe durch den schönen Wald und zu einem eiskalten Wasserfall.
    Die letzten 200 Höhenmeter sprangen wir den Berg hoch, denn wie jeden Tag begann es Nachmittags sintflutartig zu regnen an. ☂️
    An den folgenden Tagen war das Wetter leider auch nicht besser. Dafür sahen wir immer sehr viele Vögel, direkt vom trockenen Aufenthaltsbereich aus.
    Die Abende verbrachten wir in der Bar, bei Happy Hour Bier (wieder mal ein IPA) und Hostelunterhaltung.🎉
    So versuchten wir uns beim Salsatanzen (wenig erfolreich) und Limbotanzen (wo zumindest Philipp die ersten zwei Höhen von drei gemeistert hat).
    Beim Nägel einschlagen am Holzklotz verschaffte sich Philipp von allen Männern Respekt. Die Nägel versanken mit einem Schlag im Holz, was mit Applaus und Schulterklopfen quittiert wurde.🔨👏🏼
    Wir plapperten mit anderen Reisenden über das Reisen.
    Die Gesprächsthemen sind jedoch immer dieselben und bleiben oft sehr oberflächlich: Wie lange, von wo, wohin, Highlight, wie lange noch, welche Länder bis jetzt, Ziel der Reise usw.
    Wir haben so oft über dasselbe gesprochen, dass es bisschen ermüdend wird. Wenn sich mal ein Gespräch anders entwickelt erfreuen wir uns immer sehr daran, so auch mit zwei Landsleuten, mit denen wir zwei Abende verbracht haben. Mit ihnen haben wir auch wieder mal Brändidog gespielt, wobei wir leider seeehr knapp verloren haben. ♠️
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    gseht also wundervoll us dört obe i öichem Hostel mit dr Ussicht 😍👌

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    🥰

    Alfred Gerber

    miiaauu😍

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  • Day177

    Santa Marta

    August 28 in Colombia ⋅ 🌧 29 °C

    Mit einem sehr bequemen Bus ging es weiter nach Santa Marta, so verschliefen wir die halbe Fahrt. 😴
    Die Stadt entsprach etwa unseren Vorstellungen, es gibt nichts Besonderes zu sehen oder zu erleben. 🤷‍♀️
    Es gibt eine Partystrasse mit lauter Musik und vielen Happy-Hour-Angeboten.
    Wir assen Pizza zu Mittag und Burger zu Abend, in der Zwischenzeit liefen wir in der Stadt umher besichtigten den Strand und den anliegenden Frachthafen. 🍔🍕🚢
    Wir hatten ein tolles Hotel für zwei Nächte mit dazugehörigem Frühstück.
    Am nächsten Tag gingen wir zu dem lokalen Gemüse-, Fleisch- und Fischmarkt, wo wir anschliessend auch assen. 😊
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    Gseht auso besser uus aus bim McDonalds

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    Gseht auso gwüss no guet us dä Fleischlade