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  • Day29

    Ein kleines Paradies mitten im Dschungel

    January 8, 2020 in Guatemala ⋅ 🌧 24 °C

    T: Die letzte Station in Guatemala führte uns zum Río Dulce. Dass es da toll sein würde, hatten wir bereits gehört, aber mit solch einer schönen Naturkulisse, besonders in unserem kleinen "Hotel", hatten wir wirklich nicht gerechnet. Deswegen haben direkt bei Ankunft unseren Aufenthalt verlängert. Das mussten wir auskosten. ☺️

    In dem "Hotelito" waren ca. 10 Personen und jeden Abend wurde zusammen mit den Einheimischen, die das Essen für alle kochten, am großen Holztisch gegessen. Eine schöne Tradition und uns wurden wirklich fabelhafte, vegetarische Speisen serviert. Nach dem Abendessen fragte der Besitzer immer, was wir am nächsten Tag unternehmen wollten und organisierte dann alles Weitere, falls notwendig. Man konnte aber auch einfach nur in einer der zahlreichen Hängematten am Fluss die Seele baumeln lassen und die Umgebung genießen.
    Mir hat am meisten das paddeln mit dem Kajak Spaß gemacht. Am Río Dulce gab es so viele Wasservögel wie bisher nirgendwo anders und es war immer wieder ein riesen Spaß, sich langsam mit dem Kajak heran zu pirschen, bis man dann doch irgendwann von den Tierchen bemerkt wurde. Dabei konnte man dann aber aus nächster Nähe den leicht panischen "Startvorgang" der Vögel beobachten und sich daran erfreuen. 🙈
    Auf dem Tagesausflug mit dem Kajak nach Livingston haben wir so zahlreiche verschiedene Vögel erleben können.

    Die An- und Abreise zur bzw. von der Unterkunft geht nur per Boot. Straßen oder gar Stromleitungen gibt es dort nicht. Demzufolge war ein 24h Licht (solar) in unserem Bungalow und heißes Wasser (leider zu heiß und nicht regelbar... also eigentlich nicht nutzbar) fast schon Luxus. Steckdosen gab es ebenfalls keine. 😅
    Eine gut geladene und nicht zu kleine Powerbank war recht hilfreich, um zumindest ein paar Bilder mit dem Handy machen zu können oder um ab und zu ein paar Vokabeln zu lernen.
    Einziger Nachteil (wie aber überall in der Natur) waren die zahlreichen Tierchen, die sich dort ebenfalls sehr wohl gefühlt haben. Fliegende Riesenameisen (oder waren es kleine, fliegende Elefanten? 😅), Mosquitos, Skorpione, Spinnen und giftige Raupen sind im Urwald nichts Besonderes. Zum Glück haben wir nur mit den Fliegenden Quälgeistern und ein paar Krebsen und Geckos Bekanntschaft gemacht. Und natürlich mit Rasta, dem lieben und zutraulichen Hund des Hauses. Der Rest blieb netterweise irgendwo im Dickicht versteckt. 👌
    Ab und zu kam noch ein kleiner Kolibri vorbei geflogen um uns stolz seine Flugkünste vorzuführen. 🤭

    Landschaftlich ist der Río Dulce mal wieder ein Highlight, auch wenn man dieses Wort in Guatemala irgendwie inflationär benutzen muss, weil es einfach so viele und schöne Sachen zu entdecken gibt.
    Am letzten Morgen ging es dann mit dem Schnellboot nach Livingston um von dort die Reise nach Belize per "Fähre" 🤭 zu starten...
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    Marwen

    sieht toll aus, im und am Dschungel

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