Lea and Jens on their 3 week roadtrip through Nevada, California, Arizona and Utah
  • Day21

    Las Vegas, NV

    October 19, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Den Abschluss unserer Reise hat dann Las Vegas gemacht. Was für eine verrückte Stadt! Man kann ewig einfach nur die Leute beobachten, weil alle so unterschiedlich sind. Ich hab mich die ganze Zeit ein bisschen wie auf einer Kirmes gefühlt.

    Am nächsten Tag nach unserer Ankunft dort haben wir noch den Hoover Dam besichtigt, der durch das Aufstauen des Colorado River den größten Stausee der USA bildet, den Lake Mead. Dieser ermöglicht quasi die Existenz von Las Vegas. Der Staudamm ist schon einfach riesig und unglaublich tief, fast unvorstellbar, dass der von 1931 bis 1935 schon so gebaut wurde.

    Abends haben wir dann noch gemeinsam mit Leas Patenonkel Ralf, der passenderweise gerade in Las Vegas auf Geschäftsreise war, noch das Nachtleben unsicher gemacht und uns unter die Menschenmasse gemischt.

    Insgesamt sind wir total glücklich und nehmen unfassbar viele Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause. Wir hatten insgesamt total Glück, dass alles so gut geklappt hat, wir so tolles Wetter hatten und den Urlaub so genießen konnten. Trotz der insgesamt wirklich extrem langen Strecke hatten wir nie das Gefühl, Stress zu haben. Wir konnten jede Minute genießen und kommen erholt wieder zurück, was sicherlich auch an der vielen Natur lag, die wir erlebt haben, das gleicht einen einfach unheimlich toll aus. Wir sind auch sehr zufrieden, dass wir hier für uns den Fokus gelegt haben, weil das uns einfach noch mehr „gegeben“ hat als Städte, Shopping, etc (was natürlich auch dazugehört und auch spannend war). Wir würden die Reise nochmal genauso machen und sind schon traurig, dass es jetzt vorbei ist - ging rückblickend doch recht schnell. Allerdings ist man jetzt auch an einem Punkt, an dem man nicht mehr so viel neues aufnehmen kann wie am Anfang, das haben wir in den letzten Tagen schon gemerkt. Jetzt ist es erstmal Zeit, alles zu verarbeiten, von daher war die Dauer so schon passend. Nun freuen wir uns natürlich auch wieder auf zu Hause und auf alle unsere Lieben dort! ❤️
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  • Day20

    Valley of Fire, NV

    October 18, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Auf dem Weg „zurück“ nach Las Vegas lag für uns noch das Valley of Fire. Man kann hier viele tolle kurze Wanderwege machen, leider haben wir nicht so viele geschafft, wie wir uns vorgenommen hatten, dass es im Verlauf des Tages zunehmen heiß wurde. Die Wanderwege gehen hauptsächlich über Sand und das war dann schon echt anstrengend. Trotzdem haben wir einiges gesehen, das ist auch ein toller Wüstenpark, von der Gesamtfläche auch nicht so groß, sodass es gut auf dem Weg von/nach Las Vegas machbar ist.

    Besonders gut gefallen hat uns der Pink oder Pastel Canyon. Dieser ist nicht offiziell ausgeschildert, aber man findet im Internet die Koordinaten. Die Steine haben so viele verschiedene Farben und es sieht total faszinierend aus. Hinzukommt, dass dieser noch relativ unbekannt ist und kaum dort waren. Absolut lohnenswert!
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  • Day19

    Zion NP, UT

    October 17, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken gemacht, ob wir uns für den Zion Nationalpark Ausrüstung ausleihen oder nicht. Wir haben uns dann dagegen entschieden, ein zusätzliches Paar Schuhe, Socken und Hosen eingepackt und sind los. Wir sind von Osten in den Park hineingefahren und haben den ersten Stopp beim Zion Canyon Overlook gemacht und sind hier hochgewandert. Die Aussicht war ein schöner Einstieg in den Tag, hier haben wir schon viele Eichhörnchen gesehen, von denen es im Park nur so wimmelte.

    Im Park angekommen hatten wir extrem Glück, noch einen Parkplatz innerhalb des Parks zu finden. Trotz Nebensaison und unter der Woche waren die alle voll. Glücklicherweise ist nach einigen wenigen Runden jemand an uns vorbeigelaufen, der rausfuhr, sodass wir einen super nahen Parkplatz bekommen haben.

    Dann ging es mit dem Shuttle bis zur letzten Station, wo wir zunächst unser Lunchpaket in Begleitung extrem mutiger, um nicht zu sagen frecher Eichhörnchen gegessen haben. Die Eichhörnchen sind uns sogar ohne Zögern auf den Schoß gekrabbelt, um an unser Essen zu kommen. Wirklich heftig, wie stark die Wildtiere dort schon an die Menschen gewöhnt sind. Wir mussten echt aufpassen, dass sie uns nichts klauen.

    Nach der Stärkung haben wir uns noch einen Wanderstock gesucht und sind dann den Riverside Walk entlang gewandert. Der Weg ist wirklich schön und sehr leicht zu gehen. Am Ende dieses Weges beginnen die sogenannten Narrows, eine Schlucht zwischen hohen Felsen, zwischen denen der Fluss fließt und die enger werden, je weiter man hineingeht. Hier kann man dann also im Fluss weiterwandern, was wir dann auch gemacht haben. Die ersten Schritte mit den Schuhen im Wasser sind schon sehr komisch. Vor allem war das Wasser wie erwartet eiskalt. Dank unseres Wanderstocks haben wir es auch ganz gut ein Stück in die Narrows hinein geschafft - ohne Wanderstock würde ich auf keinen Fall hineingehen, da muss man schon ein extrem gutes Gleichgewicht haben. Selbst mit Stock kann man hier auf den Steinen schnell ausrutschen, was uns zum Glück nicht passiert ist. Irgendwann wurde der Fluss aber so tief, dass man fast bis zur Hüfte im Wasser stand. Das war uns dann zu tief, sodass wir umgedreht sind.

    Wir haben dann noch an einer besonders schönen Stelle am Fluss die Sonne genossen. Hier war ein kleiner Wasserfall und das Wasser sah richtig türkis aus, traumhaft schön.

    Wir sind dann noch zu den Emerald Pools gewandert, die leider gar nicht Emerald aussahen. Trotzdem war der Weg wirklich schön. Hier sind uns auch einige Rehe begegnet, die sich auch von den Menschen gar nicht haben beeindrucken lassen, sodass wir so nah neben Rehen standen wie noch nie bisher.

    Am Ende sind wir noch ein ganzes Stück am Fluss entlang gewandert und waren hier sogar ganz allein, das war auch ein wunderschöner Weg.

    Insgesamt war der Zion Nationalpark mit dem Wasser, den roten Felsen und dem zunehmenden bunten Laub dazwischen wirklich wundervoll anzusehen und hat uns sehr gefallen.
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  • Day18

    Yellow Rock, UT

    October 16, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Dieser Tag war vielleicht bisher sogar der abenteuerlichste unserer Reise. Wir sind in das Gebiet des Grand Staircase-Escalant National Monuments gefahren, was grundsätzlich frei zugänglich ist. Allerdings führen keine befestigten Straße hier hindurch, sodass man die Wege mit normalen Autos nur bei wirklich gutem Wetter befahren kann. Da wir das aber hatten, sind wir erstmal die Cottonwood Road hineingefahren und wollten mal schauen, wie weit wir kommen. Wir mussten relativ langsam fahren, hatten so aber einen besseren Blick auf die riesigen Felsen, die Canyons und den Paria River. Nach einiger Zeit hatten wir dann unser Ziel, den Wanderweg zum Yellow Rock erreicht. Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass dieser Weg absolut nicht ausgeschildert ist. Also haben wir uns eine provisorische Karte im Internet heruntergeladen, zum Glück hatte Jens dort mit seiner amerikanischen SIM-Karte Empfang. Außerdem haben wir versucht, uns von den Warnungen zu Skorpionen und Klapperschlagen nicht verunsichern zu lassen und sind losgestapft. Der Weg ging nach einigen Metern extrem steil den Berg hinauf. Der Wanderweg war hier teilweise keine 30 cm breit und wirklich anstrengend, hat aber auch echt Spaß gemacht - man durfte nur nicht nach unten gucken. :D Es war wohl der abwechslungsreichste Weg, den wir je gegangen sind. Oben hatte man natürlich einen sagenhaften Blick. Hier haben wir uns erstmal mit unserem (späten) Lunchpaket belohnt und den Ausblick genossen.Read more

  • Day17

    Bryce Canyon NP, UT

    October 15, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Als nächstes ging es nach Utah und dort als erstes zum Bryce Canyon Nationalpark. Der Weg dorthin war schon wunderschön, die Landschaft hat ein bisschen an den Schwarzwald erinnert.

    Wir sind zunächst am Eingang des Parks vorbeigefahren und haben einen Abstecher zur Mossy Cave gemacht, einem Wanderweg zu einer kleinen Grotte. Das hat sich total gelohnt, denn besonders der Bach, an dem man entlang läuft und ein Wasserfall dort haben uns super gut gefallen. Der Wanderweg war traumhaft schön.

    Dann ging es weiter in den Park hinein. Wir haben unser Auto am Visitor Center stehenlassen uns sind mit dem Shuttle zum Sunset Point gefahren. Hier hatte man erstmal eine schöne Sicht auf den Park und es ist der Ausgangspunkt für den Navajo Loop-Trail, den wir gehen wollten. Wir haben diesen mit dem Queens Garden-Trail verbunden und hatten so einen richtig schönen Rundwanderweg mit tollen Ausblicken. Am Ende sind wir dann noch zum Bryce Point gefahren, von dem man eine besonders schöne Aussicht auf nahezu den gesamten Park hat.

    Auf dem Rückweg vom Park zu unserer Unterkunft sind fünf Mal Rehe vor unserem Auto hergelaufen - dank der vielen Hinweisschilder und unseren (vor allem Jens‘) aufmerksamen Augen konnten wir immer noch früh genug abbremsen und es
    kam zu keinem Unfall.
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  • Day16

    Monument Valley, AZ

    October 14, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Danach sind wir weiter Richtung Monument Valley gefahren, was man von verschiedenen Filmszenen oder Werbungen kennt. Leider hat unser Navi uns erst zu einer falschen Stelle gelotst, und dann steckten wir noch gut 2 Stunden in einer Vollsperrung fest, weil dort ein ziemlich heftiger Unfall passiert ist. So hatten wir im Monument Valley dann leider nur noch eine gute Stunde, bis die Sonne unterging, sodass wir leider keine Zeit mehr hatten, den Scenic Drive zu fahren. Wir sind dann einfach ein bisschen herumgewandert und haben die Aussicht auf uns wirken lassen, was auch schon ziemlich beeindruckend war.Read more

  • Day16

    Antelope Canyon, AZ

    October 14, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Am nächsten Tag stand unsere Tour durch den Antelope Canyon auf dem Programm. Hier haben wir uns für den Canyon X entschieden, da dieser noch relativ unbekannt sein soll und wir uns so eine kleinere Gruppe erwarteten. Natürlich waren wir dort nicht allein, aber die Gruppengröße war noch passend, sodass man genug Fotos machen und den Canyon auf sich wirken lassen konnte. Dieser war wirklich etwas ganz besonderes und sah genauso aus wie auf den Fotos, die man schon so oft gesehen hat. Die Wände sind wie abgeschliffen und total irrsinnig geformt. Auch die Fotos sind unserer Meinung nach richtig toll geworden, hierfür konnten wir uns genug Zeit nehmen. Unser Tourguide war auch echt nett, hat alle Fragen zum Canyon und zum Stamm der Navajo-Indianer, denen das Gebiet gehört, beantwortet. Außerdem hat sich sehr geduldig von allen Teilnehmern so viele Fotos gemacht, wie sie wollten.Read more

  • Day15

    Horseshoe Bend, Lake Powell, AZ

    October 13, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Unsere nächste Unterkunft hatten wir in Page, eine kleine Stadt, von der aus man aber gut mehrere unserer Ziele erreichen kann. Begonnen haben wir mit Horseshoe Bend, der bekannten Schleife des Colorado River. Da Sonntag war, war es hier unfassbar voll und alle haben natürlich nach dem perfekten Punkt für ein Foto gesucht, was dort gar nicht so einfach ist, denn es geht extrem steil herunter und man kriegt kaum das ganze Motiv auf ein Bild. Teilweise wurden wirklich sehr gewagte Plätze eingenommen, was uns doch etwas zu riskant war. Wir können gar nicht glauben, dass dort bisher nur ein Mensch zu Tode gekommen sein soll... die Klippen und Abgründe da sind wirklich heftig.

    Weiter ging es dann zum Aussichtspunkt über den Clen Canyon Dam, von wo man auch einen tollen Blick auf den Colorado River hat, der hier aufgestaut wird, wodurch der Lake Powell entsteht. Dieser See ist wirklich ziemlich riesig. Hier haben wir den Rest des Tages am Strand verbracht. Der Ausblick war wirklich schön und es war angenehm leer dort, sodass wir richtig entspannen konnten.
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  • Day14

    Grand Canyon NP, AZ

    October 12, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Unsere Unterkunft in Williams war perfekt in Richtung Grand Canyon gelegen, sodass wir keinen weiten Weg mehr vor uns hatten. Allerdings haben wir uns noch ein bisschen mit unserer super netten Gastgeberin verquatscht, die uns aber auch noch gute Tipps gegeben hat. Wir standen dann vorm Eingang in den Park doch noch etwas im Stau standen. War aber alles halb so wild.

    Von Parkplatz aus sind wir dann nach einem ganz kurzen Blick in den Canyon vom Touri-Hotspot, dem Grand Canyon Village, Richtung Hopi Point gefahren, von wo man den besten Blick auf den Colorado River haben soll. Der Ausblick dort war wirklich klasse und ein toller Start. Von hieraus sind wir 10 km den Rim Trail direkt am Canyon entlang gewandert. Auf dem Weg kommt man an vielen schönen Aussichtspunkten vorbei, sodass wir knapp 5 Stunden hierfür gebraucht haben :D. Aber wir mussten wirklich häufig anhalten, um Fotos zu machen oder einfach den Ausblick zu genießen. Nach unserer Wanderung sind wir dann mit dem Shuttlebus wieder zum Hopi Point gefahren, weil uns dieser so gut gefallen hat und er auch mit am besten zum Sonnenuntergang-Ansehen geeignet sein soll. Dementsprechend voll war es natürlich auch, aber trotzdem ein traumhaft schöner Anblick.

    Wenn man mehr Zeit hat, könnte man auch noch in den Canyon hinein wandern, was sicher auch nochmal eine tolle Aussicht bietet und einen die Ausmaße vielleicht noch mehr begreifen lässt. Allerdings ist das nochmal zeitaufwendig und wir haben unseren Fokus daher erstmal auf den Panorama-Ausblick von oben gelegt.

    Der Grand Canyon hat uns wirklich extrem beeindruckt. Jens hat das so schön beschrieben, dass Worte und Bilder nicht das wiedergeben können, was man mit eigenen Augen sieht. Es war für uns eine wirklich sehr besondere Erfahrung.
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  • Day13

    Lake Havasu, Route 66, AZ

    October 11, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Ein weiterer Stop auf unserem Weg zum Grand Canyon war der Lake Havasu. Ein netter Zwischenstop, man kann dort baden und Boot fahren. Nachdem wir die Sonne am See genossen haben, ging es über die Route 66 Richtung Williams, wo wir unsere Unterkunft hatten. Hier haben wir in einem feststehenden Camper übernachtet. Williams liegt mitten im Nirgendwo und ist besonders für seinen klaren Sternenhimmel bekannt. Viele Menschen kommen dort extra dafür hin. Also haben wir uns kurzerhand mit warmem Kakao, Decken und Kissen ausgestattet und haben auf dem Dach des Campers Sterne geschaut. Leider war nahezu Vollmond und man konnte die Milchstraße nur ganz schwach sehen, die direkt über uns war. Aber trotzdem haben wir tolle Sterne gesehen und dem Geheul der Kojoten gelauscht.

    Unsere Gastgeberin ist zudem von der Existenz von UFOs fest überzeugt, nachdem Sie unzählige male den Nachthimmel in ihrem Leben beobachtet hat. So weit ging es bei uns nicht, aber es war wunderschön und einzigartig.
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