Ein paar Impressionen zu unserer Reise in die USA, nach Sri Lanka, Kuala Lumpur, Bali und Australien. 😊
  • Day109

    Teil 3 | Highlights kleine Weltreise

    October 31 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    1. Platz | Australien

    Bei Australien weiß ich nicht wo ich anfangen und wo aufhören soll. Ihr habt ja die Bilder und Berichte gesehen bzw. gelesen und mitbekommen wie begeistert wir von jedem einzelnen Tag waren. Meine Angst die riesigen in Australien lebenden Spinnen zu sehen hat sich zum Glück nur einmal bewahrheitet. Dafür haben wir aber jeden Tag so unglaublich viele verschiedene Tiere und unglaubliche Landschaften gesehen.

    Trotz der anfänglichen Rückenprobleme haben wir unseren Britz ganz schnell lieben gelernt, denn die Freiheit, die mit ihm kam, haben wir so vorher noch nie erlebt. Wir konnten einfach jederzeit entscheiden, wo wir unseren Tag enden lassen und ganz flexibel sagen, "Komm wir fahren noch ein Stück weiter." oder "Boa, hier bleiben wir noch ein bisschen." Außer dem Bett hatten wir auch noch unseren Kleiderschrank und die Küche jederzeit mit dabei, das war sehr praktisch. Wir hatten ja anfangs noch kurz überlegt, ob wir besser einen Campervan mit Toilette / Dusche brauchen, aber in Australien gibt es so viele saubere und gute öffentliche Toiletten und wir hatten auf den Campingplätzen auch alles. Wildes Campen ist in Australien nämlich nur sehr begrenzt möglich, es gibt einige kostenlose "Rest-Areas", aber dort gibt es meist keine Duschen.

    Eine Sache, die wir immer noch nicht ganz fassen können, ist die Strecke von 5.600 Kilometern (in Europa von Spanien über Deutschland in die Türkei), die wir während der 4 Wochen gefahren sind.
    Die landschaftlichen Höhepunkte waren auf jeden Fall Nambucca Heads, der Carlo Sandblow & Rainbow Beach, der Whitehaven Beach, der Granite Gorge Nationalpark und die vielen Regenwälder in denen wir waren. Also eigentlich könnte ich jeden Tag einzeln aufzählen.

    Wir haben uns über wirklich jedes Känguru gefreut, das wir gesehen haben. Die tierischen Höhepunkte waren auf jeden Fall die Wale, die wir teilweise auch von der Küste aus noch stundenlang beobachtet haben, die vielen wilden Papageien, die Felsen-Wallabies und die Wombats. Oh und fast hätte ich die Schnabeltiere vergessen!

    Eines weiß ich nach dieser Reise auch schon ganz genau. Dies wird nicht unsere letzte Reise nach Australien gewesen sein!
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  • Day109

    Teil 2 | Highlights kleine Weltreise

    October 31 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    2. Platz | USA Westküste & Bali

    Wir konnten uns bei der Westküste der USA und Bali einfach nicht entscheiden, vor allem weil nichts vergleichbar war. Sowohl die Westküste als auch Bali habe ich inzwischen schon 2 Mal besucht (Sebastian mit seinen 7 Besuchen der USA zählt einfach mal nicht :D).

    Die 3 Wochen mit dem Auto durch die verschiedensten Nationalparks der Westküste zu fahren und auch sehr unterschiedliche Temperaturzonen zu erleben war ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit. Die Tour war zeitlich gut geplant, wir hätten nur von LA 1-2 Tage abgezwackt und diese zwischenzeitlich eingebaut zum Verschnaufen. In den 3 Wochen haben wir knapp 3.500 Kilometer hinter uns gelegt, das wäre in Europa eine Strecke von Deutschland nach Syrien. Jeden Tag, außer die 3 Tage im Yosemite Nationalpark waren wir in einem anderen Nationalpark unterwegs und haben von Wüste bis dichtbewachsene Wälder mit Bären alles gesehen. Ein paar Tage haben wir sogar in einem Zelt geschlafen und bei einem Lagerfeuer den schönsten Sternenhimmel beobachtet, den wir je gesehen haben. Hier hatten wir unsere Höhepunkte zum Glück schon in einem Beitrag festgelegt. Jetzt 2 Monate später wäre es schwer auszusuchen!

    Sebastians Highlights:
    Horseshoe Bend, Wanderung im Bryce Canyon, Tioga Pass beim Yosemite Nationalpark, Bärenbeobachtung und Canyon X-Tour

    Lisas Highlights:
    Bärenbeobachtung, Sternenhimmel beim Lagerfeuer (so habe ich die Sterne noch nie außerhalb eines Planetariums gesehen), Grand Canyon, Yosemite Nationalpark und Canyon X-Tour & Schaukel im Elysium-Park

    Auch für Bali haben wir uns 3 Wochen Zeit genommen. Diesmal haben wir wenig Zeit auf der Hauptinsel verbracht und dafür die Inseln vor Bali und Lombok besucht. Das hat sich als goldrichtige Entscheidung herausgestellt, denn auf den Inseln herrscht noch wesentlich weniger Tourismus als auf Bali selbst und wir konnten hier vieles auf dem Roller selbst erkunden. Auf Bali hätten wir uns nie getraut Roller zu fahren. Hier haben wir sehr viel Zeit unter Wasser verbracht, da die Unterwasserwelt viel zu bieten hat und das Meer klar genug ist, dass ich ohne viel Angst schnorcheln gehen kann. Bali war unser entspanntester Teil des Urlaubs, hier haben wir uns einfach treiben lassen, sind auch oft planlos mit dem Roller losgefahren und haben viel Zeit am Strand verbracht.
    Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis in Bali ist unschlagbar. Wunderschöne kleine Boutique-Hotels mit Pools und richtig gutes Essen haben wir uns gönnen können.

    Die Höhepunkte hier waren die Inseln Nusa Penida mit den Stränden Diamond Beach & Atuh Beach und Gili Trawangan, wo wir mit dem Fahrrad die Insel in 1 Stunde umfahren konnten und mit insgesamt 9 Meeresschildkröten geschnorchelt sind. Unseren Vulkanbesuch und das gute Essen in Ubud werden wir so schnell auch nicht vergessen.
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  • Day109

    Teil 1 | Highlights kleinen Weltreise

    October 31 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    Wieder zuhause angekommen können wir gar nicht fassen, wie schnell die 3,5 Monate vergangen sind aber auch wie unglaublich viel wir in dieser Zeit sehen und erleben durften. Jedes der besuchten Länder hat seine Höhepunkte gehabt, aber in Australien habe ich mich Herz über Kopf verliebt.
    Uns haben ein paar Leute gefragt wie wir die einzelnen Länder sortieren würden. Das ist schwer, weil sie doch sehr unterschiedlich sind, aber ich würde es wie folgt versuchen:

    4. Sri Lanka
    3. Kuala Lumpur
    2. USA /Bali
    1. Australien

    4. Platz | Sri Lanka

    Sri Lanka war ein superschönes Land und auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Menschen waren größtenteils sehr freundlich, es wurde aber auch ein paar Mal versucht uns zu veräppeln. Hier waren unsere tollsten Tage auf jeden Fall die Elefanten-Safari, der Besuch von Polonnaruwa, der little Adam's Peak bei Sonnenuntergang und die Zugfahrt mit Svenja und Alex durch die vielen Teefelder. Die Infrastruktur ist auf jeden Fall die schlechteste, die Bus- und Zugfahrten haben uns sehr viel Zeit gekostet, aber es kostet hier auch nichts viel. Also ein gutes Reiseland, um viel zu sehen für sehr wenig Geld, aber auch mit einigen Kompromissen.

    3. Platz | Kuala Lumpur

    Was wir von Kuala Lumpur gesehen haben, hat uns sehr gut gefallen. Leider konnten wir durch Sebastians Magenverstimmung nur 2 der 4 Tage aktiv zur Erkundung nutzen. Einen Zwischenstopp für 3-4 Tagen würde ich auf jeden Fall empfehlen, da es hier ganz viel Multi-Kulti zu erleben gibt. Wunderschöne Tempel, eine richtig gute Infrastruktur und alles ist mit dem Zug sehr einfach, schnell und günstig zu erreichen. Außerdem hat uns überrascht wie wenig Geld wir ausgegeben haben, um so viele Sehenswürdigkeiten anschauen zu können, weil fast alles kostenlos ist. Die Highlights waren auf jeden Fall die Batu Höhlen mit den bunten Treppen, die unglaubliche Größe der Zwillingstürme und der Thean Hou Tempel. Das Essen war außerdem auch sehr gut, eine bunte Mischung aus asiatischen und indischen Einflüssen, das heißt viele Frühlingsrollen usw.
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  • Day107

    Sydney - Tag 2

    October 29 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute morgen waren wir mal wieder etwas früher unterwegs. Wir waren als erstes nochmal beim Opernhaus und sind diesmal auch direkt daran vorbeigelaufen in Richtung des Botanischen Garten. Unser Ziel gestern war ja gestern schon der Platz Macquarie’s Chair, von welchem aus man die Brücke und das Opernhaus zusammen sehen kann, bevor wir von den Kakadus aufgehalten wurden. Nach einer Runde im botanischen Garten und erneuter Kakadu-Beobachtung sind wir anschließend etwas Essen gegangen. Danach haben wir uns auf dem Weg zum Hippie-Viertel Surry Hills aufgemacht und haben uns dort noch ein wenig umgeschaut. Im Hyde Park haben wir uns dann ein bisschen in die Sonne gesetzt und die Wärme richtig genossen. Das müssen wir nochmal richtig ausnutzen, bevor wir wieder daheim sind.

    Dort haben wir uns auch mit Nadja getroffen und sind zusammen zu einem Thailändischen Restaurant gelaufen. Zusammen mit Nathan und Nadja haben wir uns durch verschiedene superleckere thailändische Gerichte probiert. Als Nachtisch gab es dann noch verschiedene auf schokoladen basierte Süßigkeiten. In Sydney hat man eine wahnsinnig große Auswahl an verschiedenen Essen, wir würden am liebsten alles mal probieren, sind aber oft auch schlicht überfordert.
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  • Day106

    Sydney - Tag 1

    October 28 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Es war schon wirklich toll heute Nacht wieder in einem richtigen Bett zu schlafen, ich bin heute komplett ohne Nackenschmerzen aufgewacht. Außerdem haben wir heute etwas länger "ausgeschlafen" bis 8 Uhr. Das tat zusätzlich nochmal richtig gut. Danach haben wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten zusammengesucht und sind losgezogen, um uns eine Opal Karte für den Nahverkehr zu kaufen. Ohne kommt man in Sydney nicht sonderlich weit.

    Unser erstes Ziel waren das Opernhaus und die bekannte Hafenbrücke. Von hier hat man einen guten Blick auf die Skyline von Sydney und wir haben einen Baum voller Papageien entdeckt unter dem auch Fußball gespielt wurde. Perfekt für uns beide, ich habe eine ganze Zeit die Papageien beobachtet und Sebastian die Fußballspieler. 😄

    Danach ging es durch die Gassen des Stadtviertel the Rocks, der älteste Stadtteil hier mit vielen schönen alten Sandsteingebäuden in Richtung der vielen Wolkenkratzer. Zu Mittag haben wir uns eine Pita Rolle vom Griechen und ein asiatisches Nudelgericht in einem der unzähligen Fressmeilen gesucht. Wir sind von den vielen Fressbuden jedes mal aufs neue total überfordert und drehen mindestens 2-3 Runden, bis wir uns entscheiden können. Das Oktoberfest wird hier auch gerne als Festivität aufgegriffen, das mussten wir mit einem Foto festhalten. 😄

    Da wir uns für kurz nach 4 Uhr mit Nadja verabredet hatten wollten wir uns den Botanischen Garten mit einem E-Fahrrad etwas schneller als zu Fuß anschauen. Der Plan ging wirklich sehr gut auf. Circa 200 Meter vor dem botanischen Garten haben wir uns ein Fahrrad entsperrt, nur um es dann davor wieder abzustellen, da Fahrräder hier verboten sind. 🙈
    Also wollten wir noch ein bisschen was per Fuß erkunden, wurden aber von einer Gruppe Kakadus schon nach 10 Minuten abgelenkt und aufgehalten. Also haben wir uns kurz darauf schnell auf den Weg zum Treffpunkt mit Nadja aufgemacht.

    Mit ihr waren wir im Stadtteil Darling Hafen unterwegs, Sebastian hat sich ein Hardrock Café Shotglas geholt und wir haben eine kleine Führung bekommen. Am chinesischen Garten vorbei zum Stadtteil Gleeb, wo wir dann auch Tapas zu Abend und Churros als Nachtisch gegessen haben. Auf dem Weg zurück sind wir noch durch die Spice Street gelaufen, eine schöne kleine Gasse mit Lampions, wo man authentisches asiatisches Essen probieren kann.

    Unglaublich, welche Strecken man schnell in einer so großen Stadt hinter sich legt. Wir sind heute insgesamt 18 Kilometer gelaufen, ohne dass es sich so angefühlt hat.
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  • Day105

    Kiama > Sydney

    October 27 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    So, heute müssen wir um 3 Uhr unseren Camper in Sydney abgeben. Das heißt heute morgen erstmal alle unsere Kleider und sonstigen Gegenstände wieder in unsere Rucksäcke stopfen und tatsächlich bekommen wir auch alles wieder rein.

    Viel Zeit auf dem Weg nach Sydney haben wir leider nicht mehr, da wir vor der Abgabe noch unsere Sachen bei Nadja, Sebastians Großcousine, abstellen. Von ihr aus dürfen wir die nächsten paar Tage Sydney erkunden. 😊

    Ein kurzer Halt bei einem Aussichtspunkt und das beobachten von Gleitschirm war zeitlich noch drin. Außerdem hat uns beim gesunden Mittagessen bei Mcdoof noch kurz ein Kakadu um unsere Pommes beneidet. 😄

    Um 1 Uhr sind wir in Sydney bei Nadja angekommen und um 3 Uhr haben wir dann auch unseren Britz schweren Herzens wieder beim Verleih abgegeben. Insgeheim haben wir mit ihm unglaubliche 5.600 km zurückgelegt.

    Danach hat Nadja mit uns eine kurze Runde durch ihre Gegend gedreht und wir haben den Abend zusammen mit ihr und ihrem Freund Nathan bei Pizza entspannt.
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  • Day104

    Murramarang NP > Kiama

    October 26 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute ist der letzte Tag mit unserem Campervan und wir müssen langsam wieder zurück in Richtung Sydney fahren. Wir sind die letzten Tage ein paar Stunden weiter südlich gefahren und haben uns hier noch tolle Orte und Tiere angeschaut. Wenn es ginge würden wir auch gerne noch bis Melbourne und der Great Ocean Road durchfahren, aber dafür ist die Zeit wirklich viel zu knapp. Wir sind sowieso schon gespannt auf wieviele Kilometer wir bei der Abgabe kommen, wir haben eine wahnsinnig weite Strecke hinter uns gebracht.

    Da uns der weiße Sandstrand gestern so gut gefallen haben machen wir heute einen Abstecher zum kleinen Bruder, dem Greenfield Strand. Hier ist der Strand genauso weiß und das Wasser genauso blau und wir genießen die Sonnenstrahlen.

    Unterwegs kommen wir durch das kleine beschauliche Dörfchen Berry. Hier gibt es viele hübsche kleine Lädchen und da wir mal wieder richtig Lust auf asiatisches Essen haben, gehen wir zu einem Thailänder im alten Postgeschäft essen. Danach fahren wir zum Carrington Wasserfall, einem der wenigen Wasserfälle, wo man oben auf das Plateau kann. Obwohl er „nur“ 90 Meter hoch ist, also im Vergleich zum Wallaman Wasserfall (278 Meter) ist es ein wahnsinniges Gefühl hier oben zu stehen und nach unten zu schauen. Der Wind bläst uns außerdem immer wieder das herabfallende Wasser zurück nach oben ins Gesicht.

    Da wir heute noch ein bisschen aufräumen und schon zusammenpacken wollen suchen wir uns einen Campingplatz. Wir finden es immer wieder unglaublich wie schnell die vergangenen Monate an uns vorbeigezogen sind.
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  • Day103

    Kangaroo Valley > Murramarang NP

    October 25 in Australia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir haben die Nacht geschlafen wie immer, also kein Wombat kam unserem Campervan auch nur nahe. Am nächsten Morgen haben wir keinen einzigen Wombat mehr gesehen, wir hatten die Hoffnung es wären noch ein paar wach, aber sie haben alle schon in ihren Höhlen geschlafen.

    Danach fuhren wir los zum Hyams Beach, der laut Reiseführer der weißeste Strand von Australien sein soll. Das mussten wir uns doch mal anschauen, schließlich dachten wir nicht dass es noch weißeren feineren Sand als den vom Whitehaven Beach gibt. Der erste Blick vom Camper aufs Meer zeigt wirklich einen sehr weißen Sand und wunderschönes hellblaues Wasser. Auch diesmal quietscht der Sand unter den Füßen wie beim Whitehaven. Wir können ehrlich nicht sagen, welcher Strand weißer ist. Sie sind beide einfach wunderschön und wir genießen die warmen Temperaturen hier. Obwohl es laut Klimatabelle hier unten in New South Wales ein ganzes Stück kälter sein soll haben wir die letzten 2-3 Tage schon Glück mit Temperaturen um die 28-33 Grad. Eine willkommene Abwechslung zu den 11-15 Grad im Hochaland über Sydney.

    Da der Boodeere Nationalpark direkt neben dem Hyams Strand liegt besuchen wir diesen als nächstes. Hier haben wir ein ganz großes Mückenproblem, also nicht mit Stechmücken, sondern mit diesen ekelhaften Schmeißfliegen, die die ganze Zeit um uns herum surren. Trotzdem machen wir hier eine Wanderung zum Governors Heads Lookout, von wo man auf eine kleine vorgelagerte Insel schauen kann, auf der Pinguine zuhause sind. Der nächste Halt ist der Strandabschnitt „Hole in the Wall“ mit einer interessanten Felsenformation. Hier sehen wir auch unsere erste Schlange, von der wir wissen, dass sie giftig ist. Eine Rotbäuchige Schwarzotter kreuzt keine 2 Meter vor uns den Wanderweg. Sie ist so schnell unterwegs und auch gar nicht an uns interessiert. Der letzte Halt hier im Nationalpark ist ein alter verfallener Leuchtturm, auch mal ganz interessant im Vergleich zu den bisherigen schönen weißen Leuchttürmen.

    Weiter geht’s als nächstes zum Murramarang Nationalpark und Pebbly Beach. Diese Gegend wollte ich unbedingt noch besuchen, wegen der dort zutraulichen Kängurus. Wäre nach den ganzen wilden Kängurus mal noch echt toll eins zu streicheln.

    Der Weg dorthin ist etwas weiter hat sich aber voll und ganz gelohnt. Dort angekommen sehen wir ganze Horden von Kängurus am Stand grasen. Sie sind von Menschen überhaupt nicht beeindruckt und lassen uns sehr nah an sie herankommen. Sogar eine Yogalehrerin schießt dort inmitten der Kängurus ihre Werbefotos.

    Auf dem Weg zurück bzw. auf er Suche nach einem Campingplatz, halten wir auch nochmal kurz im Wald an und schießen ein Straßenfoto, denn dieser Wald gefällt uns wahnsinnig toll.

    Nur noch 1 voller Tag mit unserem Britz!!! Morgen müssen wir nochmal voll genießen.
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  • Day102

    Newcastle > Kangaroo Valley

    October 24 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Auch heute haben wir eine sehr große Strecke mit dem Camper hinter uns gebracht. Unser erstes Ziel war schon knapp 3 Stunden von Newcastle entfernt, der Blue Mountain Nationalpark. Dieser liegt westlich von Sydney, weshalb wir auch für eine halbe Stunde den Verkehr der Stadt extrem mitbekommen haben. Gut für unsere Erinnerung an dem Tag, an dem wir den Camper abgeben müssen, genug Zeit miteinzuplanen.

    Da wir aufgrund einiger Bericht hohe Erwartungen an den Nationalpark hatten, waren wir nach 2 Stunden enttäuscht. Für uns das einzig besondere war wirklich die leicht blaue Färbung am Horizont, welcher durch die große Anzahl an Eukalyptusbäumen hervorgerufen wird. Allerdings werden hier massenhaft Touristenscharen in Bussen durch die Gegend gekarrt und wir sind wahrscheinlich von den bisherigen und den amerikanischen Nationalparks sehr verwöhnt. Eigentlich wollten wir hier den ganzen Tag verbringen, aber da es auch dann anfängt zu regnen, steigen wir ein und fahren noch ein ganzes Stück weiter südlich von Sydney.

    Mein Ziel die nächsten Tage war ja auch auf jeden Fall noch ein Wombat zu sehen und ich habe ein bisschen im Internet recherchiert, wo es viele Wombats in der freien Wildbahn gibt. Ein Campingplatz im Kangaroo Valley ist dafür bekannt, hier leben wie der Name es schon sagt sehr viele Kängurus aber auch Wombats.

    Wir kommen auch genau richtig an zum Sonnenuntergang, da Wombats ja eher nachtaktive Tiere sind. Schon beim Fahren auf den Campingplatz glaube ich eins der drolligen Tierchen zu sehen. Wir suchen uns einen schönen Platz und gehen auf die Suche. Tatsächlich ist der „Stein“ ein Wombat. Es steht auf der Wiese und grast ganz friedlich und lässt sich durch uns überhaupt nicht stören. Kurz darauf sehen wir neben unserem Camper zwei weitere. Wir schnappen uns die Kamera und laufen eine kleine Runde über den riesigen Campingplatz. Unterwegs kommen immer mehr Wombats aus ihren Höhlen und wir sind total begeistert von den niedlichen Tieren. Auf dem Weg zurück zu unserem Camper beginnen wir mit dem Zählen und kommen ohne groß zu suchen auf 28 Tiere. Einfach unglaublich!

    Wir sind mal darauf gespannt wie die Nacht verläuft. Ein Pärchen hier, was auch gestern schon übernachtet hat, hat uns erzählt, dass sie nachts von einem Wombat geweckt und wachgehalten wurden, weil es sich die Nacht unter dem Camper gekratzt hat. Wir werden morgen früh berichten.

    Später nachts auf dem Weg zur Toilette sind wir auch nochmal fast über 2 gestolpert.

    Und noch ein paar lustige Fakten:

    > sie können obwohl sie so schwerfällig aussehen bis zu 40km/h rennen

    > wenn sie schlafen drehen sie sich auf den Rücken und stecken alle 4 Beine von sich 😂
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  • Day101

    Kendall > Newcastle

    October 23 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    P. s.: das Video muss man mit Ton hören 😂

    Da wir nur noch 4 Tage übrighaben und in diesen noch so viel wie möglich sehen möchten sind wir heute morgen besonders früh aufgestanden und haben auch erst bei unserem ersten Halt am Crowdy Head Leuchtturm gefrühstückt. Bisher haben wir ja Wasserfall-Tage, Nationalpark-Tage, Tier-Tage usw gehabt. Den heutigen würde ich als Leuchtturm-Tag bezeichnen. Da wir die Küste entlangfahren, halten wir an jedem höheren Aussichtspunkt an, um nochmal nach Walen Ausschau zu halten und die höchsten Punkte sind meist die Leuchttürme.

    Kein Wunder, dass also auch unser nächster Halt der Sugarloaf Leuchtturm ist. Nur hier haben wir einen kleinen Wanderweg vor uns bis zum Leuchtturm, durch Eukalyptuswälder. Hier versuchen wir auch wieder Koalas zu sehen, haben aber kein Glück dabei. Anscheinend ist dieser Küstenabschnitt nicht so gut. Wir sehen auch hier nur ein paar Wale ganz weit draußen.

    Der nächste und auch letzte Leuchtturm ist der bei Nelson Bay. Hier suchen wir uns anschließend auch einen der schönen Strände aus und sonnen uns ein bisschen. Wir müssen nochmal kräftig die Sonne genießen, bevor es wieder nachhause geht.

    In Anna Bay gibt es kilometerweite Sanddünen mit Kamelritten und vielen Surfern im Meer. Die Sanddünen hier kommen uns auch hier wieder so unwirklich vor. In Newcastle suchen wir uns dann auch einen Campingplatz, wir haben heute wieder eine sehr lange Strecke hinter uns gebracht.
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