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  • Day25

    25. Tag Polen und Wolfsschanze

    July 9, 2019 in Poland ⋅ 🌧 12 °C

    Der heutige Tag ist an Tristesse kaum zu überbieten. Man kann sagen, dass es den ganzen Vormittag durchgeregnet hat. Von den schönen Masuren haben wir nicht viel gesehen. Die Häuser wurden zu größeren Bauernhöfen, die Dörfer zu Kleinstädten. Über kleinere Straßen kamen wir zum Führerhauptquartier Wolfsschanze. Genau diese 2h war es trocken, und die Sonne ließ sich mal blicken. Viele Touristen, imposantes Gelände, bedrückend, beieindruckend und doch komischerweise enttäuschend. Bei Herbert angelangt fing es wieder an zu schütten, also fuhren wir noch ein Stück weiter. In Tumiany erreichten wir 17:00Uhr einen schönen Campingplatz. Sanitär war er in Ordnung, also war heute Nora-Badetag. Der Campingplatz hat ein optisch sehr ansprechendes Restaurant, mal sehen wie es schmeckt.

    Fahrstrecke: 179km
    Gesamtstrecke Litauen: 384km

    Fazit Litauen:
    - bessere Straßen als Lettland
    - optisch westlicher (Häuser, Landschaft,...)
    - Lituanian Vodka sollte man lassen
    - Störche ohne Ende
    - Campingplätze schön gelegen und hergerichtet, Sanitäranlagen nicht berauschend
    - Toilettenpapier nicht ins Klo, sondern in den Mülleimer
    - günstig einkaufen, Supermärkte immer auf
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  • Day24

    24. Tag Trakai

    July 8, 2019 in Lithuania ⋅ ⛅ 14 °C

    Unsere Nacht war durchwachsen, ob es am Lithuanian Vodka oder an Nora's 4.Zahndurchbruch 🙆🏼‍♀️ lag, man weiß es nicht. Das leise trommeln auf Herbert's Dach lies auch keine Frage offen, aber liegen bleiben war keine Option. 9:30Uhr Start bei 13Grad und starker Bewölkung. Das Wetter wurde besser und wir schauten uns den Engelberg an. Das große Ziel war das Wasserschloss Trakai. Dort lotste uns ein Anwohner in seinen Vorgarten und kassierte 5€ Parkgebühr. Der Weg zum Schloss offenbahrte viele Touristen und wir hatten es schon satt. Es war Mittagszeit, dunkle Wolken zogen auf, drum setzen wir uns erstmal in ein Restaurant. Das Schloss sah sehr schön aus, auf dem Weg fing es an zu regnen und uns verging die Laune eine Besichtigung zu machen. Die Landschaft veränderte sich, je weiter wir nach Westen fuhren. Große moderne Einfamilienhäuser waren doch häufiger zu sehen. Sonst waren überall Wiesen mit Gräsern und Blumen, jetzt gibt es in der hügeligen Landschaft fast nur noch Getreidefelder zu sehen.
    16:00Uhr einchecken in Marijampolé Camping, sehr toller Campingplatz, nur Sanitäranlagen sind im Baltikum verbesserungswürdig. Es zog wieder Regen auf, Nora konnte wieder nicht den Spielplatz voll auskosten. 😣 Schade. Zum Glück gab es ein großes Kuppelzelt in dem wir grillen und essen konnten.
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  • Day23

    23. Tag Tschüss Lettland, Hallo Litauen

    July 7, 2019 in Lithuania ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute morgen trommelte es unentwegt auf unseren Herbert und es wollte gar nicht hell werden. Wir frühstückten in Hardy's Mühlenküche und machten uns um 10:00Uhr bei 12Grad auf. Lettland ist flach, viele Wiesen und Wälder, vereinzelte trostlose Häuschen, aber reich an Störchen. Wie waren nicht traurig die litauische Grenze zu überfahren. Die Straßen waren besser, die Landschaft hügeliger, die Häuser schöner. Nur die Vielzahl an Störchen blieb. Besondere Sehenswürdigkeiten gab es nicht, also machten wir Mittag in Utena. Erst einkaufen bei Lidl, die Geschäfte haben in jeden von unsbereisten Land, normal sonntags geöffnet, dann in einem Kebabai(Imbiss) eine Art Dönerbox mit Hühnchenschnitzel geholt. War anders, aber lecker. Wir fuhren zum ausgewählten Campingplatz auf Apple Island. Sehr schön gelegen. Das Wetter ist unentschlossen aber vorerst trocken, Micha möchte grillen, wir hoffen das Beste. Im Campingplatzrestaurant haben wir erstmal Kaffee getrunken und Waffeln gegessen. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, immer wieder kam ein kräftiger Schauer und wir entschieden im hiesigen Restaurant zu Abend zu essen. Nora war durch fehlenden Mittagsschlaf so fertig, dass sie entspannt in Herbert schlummerte und wir einen "Pärchen-Abend"😂🙈 hatten. Wir waren auch schon wieder auf dem Weg zu Herbert, doch entschieden uns nochmal anders. Nun sitzen wir noch an der Bar und trinken noch ein Bier und sicher noch einen Lithuanian Vodka, auf Litauen und auf die 5000km und worauf auch immer.

    Nachtrag: Wenn in Litauen das Restaurant 22:00Uhr schließt, muss 21:20Uhr bezahlt werden. Zwei Vodka weniger, die sie verbuchen können. 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♂️
    Fahrstrecke: 196km
    Lettland: 365km

    Fazit Lettland:

    - ganz viele Störche
    - schlechte Straßen
    - rasende Letten
    - reiche russische Küste, armes lettisches Inland
    - günstige Holzpreise
    - schöne Landschaft
    - kaum kulturelles Gut
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  • Day22

    22. Tag Mill of Zasa

    July 6, 2019 in Latvia ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach unserem Besuch in Riga sind wir quer durch Lettland gefahren. Je weiter man ins Land kommt, umso mehr unschöne Häuschen sieht man. Nicht überall, aber doch auffallend im Gegensatz zur Küste. Wir mussten eine Umleitung fahren, bei der wir, und sicher auch der Herbert Schmerzen hatten. In Zasa angekommen, wurden wir nett von Hardy, dem Hausherr begrüßt. Ein schöner Ort, nettes Gespräch und ein toller Platz auf der Terasse. So kann man den Tag beenden.

    Fahrstrecke: 255km
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  • Day22

    22. Tag Quer durch Lettland

    July 6, 2019 in Latvia ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Nacht haben wir ohne Sturmschaden überstanden und Nora ist mit einem Lächeln aufgewacht. Fieber ist weg, Hunger da, wir haben es anscheind überstanden. Mit Sonnenschein sah unser Standplatz noch viel schöner aus. Ein tolles Gelände, unzählige Grillplätze und Sitzecken, direkt am Meer, und kaum ein Mensch, verwunderlich. Wir machten einen kleinen Spaziergang zum Meer, der Wind pfiff, aber ein toller Anblick. Wunderschön, so kann ein Morgen beginnen. Bei Sonnenschein und 15Grad ging es um 10:00Uhr Richtung Riga, Matze's Geheimtipp aufsuchen, ein Freilichtmuseum. 🤗 Danke Matze, es hat sich echt gelohnt, man hätte den ganzen Tag dort verbringen können, toll angelegtes großes Freilichtmuseum. Lecker gegessen für 8,50€. Das Wetter ist toll, wir haben es so nicht erwartet, Nora entspannt, nun geht es weiter ins Land nach Zasa. Geplant ist es, dort einen von 3 Stellplätzen an einer Mühle zu ergattern, die ein Deutscher restauriert hat und als Veranstaltungsort betreibt.Read more

  • Day21

    21.Tag Pärnu und Küste bis Lettland

    July 5, 2019 in Estonia ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute morgen erwachten wir bei schönstem Sonnenschein im Innenhof. Wir haben mal ausgeschlafen, bis halb 9 und machten uns um 10:00Uhr, bei 13Grad, auf den Weg in die "Sommerhauptstadt" Pärnu. Da wir es mit eigenen Augen sehen wollten, fuhren wir nochmal zu diesem Supermarkt, und tatsächlich wir haben sogar Bier und Kekse gekauft. Der Weg nach Pärnu war stürmisch und Schauer wechselten sich mit sonnigen Passagen ab. Wir wollten einem hölzernen Steg am Meer entlang und ein bisschen die schönen Holzvillen anschauen, aber es war so stürmisch, dass wir unsere angeschlagene kleine Maus nicht vor den Herbert setzen wollten. Also schauten wir von drinnen den Kitesurfern etwas zu und fuhren danach in den Supermarkt. Unser Mittag war eine Bratkartoffelpfanne und Hack in Sahnesoße. Für 6€ zu Zweit satt, das ist doch was. Nora hat Nudeln, Wiener und Blaubeeren gegessen, es scheint bergauf zu gehen. Leider gehts mit dem Wetter eher bergab, es stürmt immer mehr und es regnet stellenweise richtig heftig. Wir haben uns schwer getan, heute einen Stellplatz zu finden. Es gab das erstemal richtig viele, sogar kostenlose mit Grillplätzen, Sitzecken und direkt am Meer. Doch mit dem freien Platz am Meer hatten wir letzte Nacht schon nicht die allerbeste Erfahrung gemacht. Wir fuhren etwas planlos, überquerten ohne groß Tammtamm gegen 16:45Uhr die Grenze zu Lettland. 17:30Uhr fanden wir einen hübschen Campingplatz, auch am Meer, aber mit Hütten und Bäumen als Windschutz. Wir haben ein gutes Plätzchen gefunden.Zwischenzeitlicher Stromausfall wurde schnell behoben, zum Glück. Die Bäume tanzen aufgeregt vom Wind und der Regen trommelt auf Herbert's Dach.

    Fazit Estland auf 321km

    - touristisch wenig erschlossen
    - unscheinbare Supermärkte
    - senfgelbe Holzhäuser mit gepflegten Grundstückem
    - riskante Fahrweise
    - Landschaftlich sehr ansprechend
    - ein schönes Land, leider hat das Wetter nicht gepasst, und wir haben weniger gesehen, als wir wollten
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  • Day20

    20. Tag Willkommen in Estland

    July 4, 2019 in Estonia ⋅ ☀️ 16 °C

    Unsere Nacht war durchwachsen, und kurz. Geklaut hat uns niemand, dass ist ja schon mal was. 6:30Uhr aufstehen, 7:30Uhr zur Fähre. Die Fähre war sehr voll und auf Vergnügen ausgerichtet. Draußen haben wir ein tolles windgeschütztes Sonnenplätzchen gefunden. Leichte Schiffswackler riefen Erinnerungen an Irland wach und wir stellten erneut fest, Kreuzfahrer werden wir nie. In Tallinn war der Verkehr erst etwas zäh, aber die Stadt zeigte sich hübsch, doch nach Sightseeing stand uns heute nicht der Sinn, wir wollen noch einen Bauernhof an der Westküste erreichen. Ankunft mit der Fähre war 11:15Uhr. Die Landschaft ist sehr schön anzusehen, und der Mohn steht wieder an den Feldern. Es gibt viel Wald und nette kleine Häuser mit Land. Das Schwedenrot der Holzhäuser weicht hier einem senfgelb. Unterwegs hielten wir an einer Art Imbiss, sehr ordentlich, sehr lecker. Es gab Schnitzel, Pellminis und Eierkuchen und das zu guten Preisen. Jetzt versteh ich die vielen finnischen Tagestouris in Estland. Weiter ging es, ein Supermarkt musste gefunden werden, Maps zeigte einen, ein Straßenschild auch, wir bogen ab und die Freude darüber war schnell verflogen.Ein heruntergekommes Haus, zugenagelte Fenster, kein identifizierbarer Eingang. Werbung klebte überall, mehr auch nicht. Enttäuscht fuhren wir auf die Landzunge Puise, ein paar Häuser und der Hof waren schnell gefunden, leider war keine Menschenseele zu sehen. Als wir schon aufgegeben hatten und wieder im Herbert saßen kamen 2 Jungs. Einer sprach sogar deutsch. Nach Rücksprache mit der Oma, hatten wir unseren Platz am Meer mit Strom und Dusche. Das Wetter ist eher trübe und der Wind schüttelt richtig den Herbert durch.

    Fahrstrecke 131km

    Nachtrag: Wir mussten Herbert die Nacht noch umparken, weil der Sturm so heftig tobte, dass an schlafen nicht zu denken war. Sind in den Innenhof gefahren, da ging es.
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  • Day19

    19. Tag Helsinki

    July 3, 2019 in Finland ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute Nacht haben wir eine kleine kranke Nora bekommen und der Plan, heute Morgen einen Waschsalon aufzusuchen, war unausweichlich. Um 8 ging es los, bei frischen 13Grad nach Espoo. Die erste Maschine lief, super. Nun noch die Zweite, in einer Stunde sollten wir mit sauberer trockener Wäsche den Salon verlassen. Naja, fast... Maschine 2 zeigte einen Fehler, nach 4maligen Versuch diesen zu beheben und 24€ weniger, telefonierten wir letztendlich mit der Frau der Servicehotline. Schlußendlich war die Maschine schon vor uns kaputt und wir hielten nach 2h saubere Wäsche in den Händen. Nun ging es 11:00Uhr endlich nach Helsinki. Herberts und unser Schlafplatz für die Nacht fanden wir auf einen Parkplatz am Hafen,Nora schlief ihre Erkältung erstmal aus,somit liefen wir ins Zentrum. Helsinki ist eine sehr schöne Stadt, tolle Architektur und verrückt gekleiderte Menschen mit furchtbaren Frisuren. Hier geht alles, was in einer deutschen Kleinstadt nicht geht. Als Nora wach wurde suchten wir eine Kinderarztpraxis auf, um uns doch abzusichern, dass alles gut ist. Sehr kompetent und gut organisiert. 1h später konnten wir mit leichterem Gewissen gehen. Wir machten weiter Sightseeing, Nora schlief, alles entspannt, wer hätte das gedacht, von dieser Großstadt. Nun werden wir eine mehr oder weniger ruhige Nacht auf dem Parkplatz vor der Fähre haben.

    Fahrstrecke: 31km

    Fazit Finnland:
    - zuviel Formel 1 geschaut
    - keine Elche auf 1343km
    - Menschen mit komischen Frisuren und fragwürdigen Styles
    - Campingnachbarn sehr wortkarg
    - sehr teuer
    - wenig Campingplätze, kaum gute Ausstattung
    - wenig besiedelt, kaum Ortschaften
    - schöne gepflegte Häuser und Grundstücke
    - Mücken!!!
    - Karaoke ist dem Finnen sein Liebstes
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  • Day18

    18. Tag Raseburg und Fiskars

    July 2, 2019 in Finland ⋅ 🌧 18 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen bis unser kleiner süßer Wecker munter wurde. Seit 2 Tagen hat den Herbert ein Leiden geplagt, manchmal wollte er nicht gleich loslegen und heute ging nichts mehr. Mit chirurgischem Feingefühl entfernte Micha dem Herbert einen Fremdkörper, nun schnurrt das Kätzchen wieder. Um 10:00Uhr bei 16Grad Sonne-Wolken Mix fuhren wir nach Snappertuna umd besichtigten die Burgruine Raseburg. Wunderschön, wir haben sie schon in Gedanken eingerichtet. 😉 11:30Uhr ging es weiter nach Fiskars. Unterwegs überraschte uns ein heftiger Regenschauer und Herbert wurde gewaschen. Fiskars ist winzig und überall findet man kleine Shops und Atteliers von Künstlern. Das Objekt der Begierde fand sich bald, ein Fiskarsshop, ein paar Souveniers geshoppt und anschließend in einen heftigen Schauer gekommen. Im Herbert haben wir Mittag gegessen und 14:30Uhr ging es weiter. Um 17:00Uhr erreichten wir einen Campingplatz kurz vor Helsinki. Viel passierte nicht mehr, außer Pläne für die "Rückfahrt" schmieden, Nudeln kochen und warten bis ein heftiger Schauer sich verzog, damit wir wieder zu Herbert konnten. Nora ist noch gestürzt, hat auch etwas husten, die Biene war Knülli, aber hat ganz lieb durchgehalten. Wir haben so ein großes Glück mit der kleinen lieben Maus.

    Fahrstrecke: 153km
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  • Day17

    17. Tag Finnlands Süden

    July 1, 2019 in Finland ⋅ ☀️ 24 °C

    Hurra, heute ist in Finnland Sommer. Schönstes Wetter und warmer Wind. 9:15Uhr ging es los bei 18Grad. Unser erster Stopp heute war Porvoo, nachdem wir mit Herbert die 4000km Marke geknackt haben. Eine kleine Altstadt, Holzhäuser am Wasser, Souvenierläden gemischt mit Kunsthandwerk. Schön, aber ein Kulturschock bei dem sonst so wenig mit Tourismus überladenen Finnland. 13:10Uhr bei 22Grad, machten wir uns hungrig auf die Weiterreise, Essen gehen ist sehr teuer. Ein Erdbeerschälchen kostet 7€. Die Lebensmittelpreise in Finnland hatten wir nicht auf dem Schirm. Wir sind in einem kleinen Café gelandet, es gab nur Salat, dafür mit Bacon, Käse und Ei, damit konnte der Hunger gestillt werden. Der Ring um Helsinki war nicht gut beschildert und ein heftiger Seitenwind bremste Herbert aus und schüttelte ihn hin und her. 17:15Uhr erreichten wir den Campingplatz in Tammisaari. Das Meer war hier etwas wärmer und Nora hatte großen Spaß darin zu planschen. Unsere Fähre nach Tallinn haben wir am Donnerstag 9:00Uhr gebucht.
    P.S. das wird auch Zeit, dass wir hier weg kommen, denn die Bierreserven neigen sich dem Ende.

    Fahrstrecke: 258km
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