60 Tage Cambodia.
  • Day61

    Die letzten Tage

    March 28 in Cambodia ⋅ 🌧 29 °C

    Nach meiner Rückkehr aus Mondulkiri geht alles ziemlich schnell. Ich hatte zuvor bei einem Open Mic zwei Nächte im Gasthaus Khmer Surin gewonnen, die es nun zu genießen galt. Check-in, die nassen Sachen von der Wanderung in die Laundry geben, duschen, Zähne putzen. Dennis ist auch in Stadt. Wir verabreden uns auf einen Smoothie, gefrühstückt hatte ich bereits im Mad Monkey Hostel nebenan. Nach einem herzlichen Wiedersehen und Austausch brechen wir spontan zu einem Ort auf, der sich „Factory“ nennt. Hier kommt alles zusammen: Sport und Spiel (Basketball, riesige Trampoline, Billard, Dart), Musik (Gitarren, Piano), Co-Working-Spaces, Cafés, Bars, Kunst… Auf diesem Gelände können sich Menschen mit Ideen einmieten und Teil des Projektes werden. Es wimmelt nur so vor jungen Leuten, die mit hauseigenen Fahrrädern den Ort erkunden. Wir probieren ein paar Sachen aus und ich frage mich, warum ich bisher bisher noch nicht hier gewesen bin.

    Nach einem späten Mittag - vegetarische Nudelsuppe - geht es an die Abendplanung: Ein vorletztes Mal um die Häuser ziehen, Streetfood kosten und zu einem extravaganten Konzert im Central Café gehen. Die Band heißt „Alli G. & The Free Tequilas“ und der Sänger stammt aus Malaysia. Die Stimme ist einzigartig, die Atmosphäre berauschend. Wir trinken, spielen Billard, applaudieren, tanzen, gratulieren der Band zu diesem großartigen Auftritt, lernen den Sänger kennen und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg. Dann holt mich die Müdigkeit ein. Schlaf.

    Sonntag. Nach einem erneuten Frühstück im Mad Monkey und einem weiteren herzlichen Wiedersehen mit der Bassistin Soraya aus Spanien proben wir für die heutigen Open Mics. Andre, der Betreiber des Khmer Surin, erlaubt uns, für die Probe die Anlage des Hotels zu nutzen, solange im ersten Stock keine Gäste zum Essen kommen.
    Im Kokopelli spielen Soraya und ich zum ersten Mal zusammen vor Publikum. Ich kenne den Ort und wir werden mit offenen Armen empfangen. Die Sundowner Sessions finden hier seit über zehn Jahren statt, die Bar hat Tradition. Ich bin nicht aufgeregt und genieße das Zusammenspiel in vollen Zügen. Applaus, Komplimente, Dank, Lächeln, Kontakte austauschen. Dennis stößt dazu, wir essen, lachen und kurz reden wir über Krypto und NFTs. Gegen 20 Uhr ertönt der letzte Song. Der Host Scott Bywater beendet die Session und für alle Sänger:innen gibt es einen Tequila Shot oder wahlweise ein Bier.

    Weiter geht’s. Im Little Susie treffen wir Bun, den Betreiber, der sich auch selbst ab und zu mal ans Schlagzeug setzt. Kevin, den Host des Open Mics, und schlussendlich Kylie aus Hongkong, Jazzsängerin und Vocal Coach. Es ist eine Atmosphäre zum Niederknien. Rock ‘n‘ Roll, Indie, Jazz, Folk, Pop, kleine Lieder und große Welthits inkl. improvisierter Soli füllen den Abend. Wir schließen mit „Stand by me“, ich spiele Gitarre, alle singen. Erneut werde ich gefragt, wie lange ich noch bleibe. Ich solle wiederkommen. Ein letztes Bier, Nummern austauschen, herzliche Abschiede, Umarmungen und weiter. Bassac Lane, Kneipenmeile. Wir lassen uns nieder, bestellen Cocktails und erzählen uns Geschichten. Die Bar schließt, wir ziehen weiter, eine neue Runde Cocktails, Wasser, Pizza, nun ist auch hier Schluss.
    An schlafen ist nicht zu denken. Zu kostbar ist die verbleibende gemeinsame Zeit, zu tiefsinnig sind die Gespräche, zu schön das gemeinsame Lachen, zu viel Adrenalin im Blut, vielleicht ist es für mich auch ein bisschen die Aufregung vor dem Rückflug. Supermarkt, eine große Cola, eine Flasche Rum, dann ab zum Rooftop Pool in den 13. Stock.

    Als wir zum Hotel kommen, sind die Lichter aus, der Nachtwächter schlummert auf der Couch. Wir klopfen, er lässt uns rein. Wir begrüßen ihn im Flüsterton auf Khmer und bedanken uns sehr herzlich. „Soursdey, orkurn chran.“ Fahrstuhl, kurz frisch machen auf dem Zimmer, dann sind wir oben und blicken über die Dächer. Wir spielen Trinkspiele, knüpfen an Gespräche an, fühlen uns geborgen. Die Zeit verfliegt und schon ist wieder Sonnenaufgang, den wir eine halbe Etage tiefer durch geöffnete Luken erleben.

    Frühstück: Vietnamesisches Buffet, schmunzeln über letzte Nacht, Abschied nehmen. Ich bin ein bisschen wehmütig, sind mir die Menschen hier doch schon sehr ans Herz gewachsen. Ich werde die Zeit nicht vergessen und wer weiß, vielleicht verschlägt es mich bald wieder hierher. Auf Wiedersehen, Cambodia, „Lea sin houy!“
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    Traveler

    Wie heißt die Unterkunft?

    3/29/22Reply
    Traveler

    Khmer Surin

    3/29/22Reply
    Traveler

    Sieht super cool aus.

    3/29/22Reply
    Traveler

    Das Zimmer war sehr angenehm, sauber, ruhig, gut belüftet, würde ich jederzeit empfehlen! 😊

    3/29/22Reply
    Traveler

    Gut zu wissen👍danke

    3/29/22Reply
     
  • Day59

    Schock auf der Mainroad

    March 26 in Cambodia ⋅ ⛅ 10 °C

    Mein vorletzter Eintrag für diese Reise beginnt mit einem tragischen Unfall auf dem Rückweg von Mondulkiri nach Phnom Penh.

    Erschöpft und müde liege ich neben meinem kambodschanischen Mitreisenden in der engen Koje des Schlafbusses. Wieder mal bin der einzige Europäer. Im Gang unterhält man sich in Flüsterlautstärke auf Khmer. Mein Körper ist schwer, der Kopf voll mit Eindrücken und mit angewinkelten Beinen, den Rucksack unter den Knien döse ich ein.

    Ohne Vorwarnung ertönt nach circa vier Stunden die laute Hupe, mehrmals schnell hintereinander und dann ein lang anhaltender Ton, dann knallt es, der Bus kommt zum stehen. Niemand sagt etwas. Ich strecke meinen Kopf in den Gang und schaue nach vorn, leises Getuschel, der Fahrer öffnet die Tür per Knopfdruck und begibt sich nach draußen. Einige Passagiere treten in den Gang, die Schuhe wie immer in Plastiktüten unterm Arm, und folgen ihm.

    Als ich aus dem Bus steige, begutachtet eine kleine Gruppe die gesprungene Frontscheibe und die ramponierte Front des Fahrzeuges. Stoßstange und Nummernschild fehlen ebenso wie die Blenden der Frontscheinwerfer. Es sieht nicht gut aus. Im Schein des Warnblinklichtes schaue in besorgte Augen. Kopfschütteln, gesenkte Blicke, leises Gemurmel. Vorbeifahrende Fahrzeuge werden langsamer, manche halten an und fragen, was passiert ist.
    Eine weitere Gruppe macht sich auf den Weg zur anderen Straßenseite und findet im Graben die fehlenden Teile des Busses. In circa dreißig Metern Entfernung liegt neben der Fahrbahn im Gras das einzige wirkliche Opfer des Crashes. Ein riesiger Wasserbüffel schnauft und stöhnt, bewegt sich aber nur noch schwach. Es ist ein trauriger Anblick. Die Augen des Tieres sind weit aufgerissen und glitzern, die Beine ragen ausgestreckt seitlich in die Luft. Der Koloss ist dem Tode nah. Dem Schock weicht Betroffenheit, ich fühle Mitleid.

    Noch beim Start hatte ich das Gefühl gehabt, dass der Bus vergleichsweise schnell unterwegs gewesen war. Wir waren mit Verspätung aufgebrochen und hatten eine frühe, lange Pause gemacht. Der Bus hatte geschaukelt, es wurde viel gebremst, beschleunigt und gehupt.

    Ich kann die Gemütslage meiner Mitreisenden nur schwer einschätzen. Alle tragen Masken, kaum einer sagt etwas. Ich bin müde und frage mich, wie es weitergeht. Der Bus wird von der Straße geholt, die Fahrbahn ist wieder frei. Nach einer Stunde erreicht uns ein zweiter Fahrer, welcher nun übernimmt. Der Rest der Fahrt verläuft ruhig und ich wache erst wieder auf, als wir mitten in Phnom Penh sind und um mich herum die Plastiktüten mit den Schuhen knistern.
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  • Day58

    Mondulkiri Tag 3

    March 25 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Aufstehen, Kaffee, Obst, Mosquito Spray, Sonnencreme auf die Ohren, Mütze auf, Longsleeve an, Tasche packen, los geht’s. Wir werden nicht hierher zurückkehren, alles muss mit. Vor uns liegen 18 km Wanderweg über Berg und Tal durch streckenweise dichten Dschungel. Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir ein Plateau und streifen durch Avocadohaine und Cashewplantagen.

    Der Eingang zum Nest einer schwarzen Vogelspinne ist in etwa so breit wie eine Kastanie und umgeben von einem dichten Gewebe aus weißen Fäden. Ihr Gift verursacht Schmerzen und Unwohlsein für bis zu zwei Wochen. Essen kann man sie trotzdem.

    Wir halten an mehreren Wasserfällen und nehmen hier und da ein erfrischendes Bad. Auf unserem Weg begegnen uns Farmer auf Motorrollern. Ganze Flächen wurden hier bereits abgeholzt und niedergebrannt um sie als Ackerland nutzbar zu machen.

    Leider liegt selbst hier und gerade an den Wasserfällen viel Müll herum. Mein Guide findet eine leere große Plastiktüte, die auch voll wird. Plastikflaschen, weitere Tüten, Zigarettenschachteln, Strohhalme, alles landet im Beutel. Mein Führer berichtet von Touristen aber auch Einheimischen, die ohne nachzudenken den Müll einfach fallen lassen, wo sie gerade stehen.

    Wir gehen weiter, steigen Berge empor, erklimmen Hochebenen und durchqueren tiefe Täler und einen Fluss. Es beginnt zu regnen und schon bald sind Hosen und Schuhe durchgeweicht. Den Oberkörper schützt die Regenjacke, mein Rucksack ist wasserdicht.

    Nach ein paar letzten Metern erreichen wir das Dorf meines Guides und endlich gibt es kaltes Bier. Samueng lädt mich in seine Hütte ein und stellt mir seine Frau und seine Kinder vor. Wieder wird zu 99% Khmer gesprochen und ich bin erneut außen vor. Dankbar bin ich ihm trotzdem für das Abenteuer im Dschungel. Nach einer weiteren Dose Ganzberg verabschiede ich mich und werde vom Tuk Tuk abgeholt.
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  • Day57

    Elefanten

    March 24 in Cambodia ⋅ ⛅ 28 °C

    Gegen 7.15 Uhr klingelt der Wecker. Von Manel bekomme ich zum Frühstück ein vegetarisches Omelett und Tee. Dann kommt auch schon der Pick-up-Truck und sammelt mich ein. Auf unserer Fahrt in den Dschungel steigen zwei Khmer und ein älterer Franzose zu. Wir fahren durch eine immer dichter werdende Vegetation, vorbei an Bungalow-Bauprojekten sowie aufgeforsteten Flächen und Hügeln. Die Straße wird sehr schmal und steil, hier kommt der Allradantrieb zum Einsatz. Wir gelangen zu einem aus Holz und Blech errichteten halboffenen Haus. Auf der einen Seite gibt es eine Aussichtsplattform und überdachte Hängematten. Auf der anderen Seite eine provisorische Dusche, WC und Küche.

    Neben unserem kambodschanischen Guide Doung sind wir zwei Franzosen, eine weitere Khmer und zwei Deutsche. Der erste Marsch in den Dschungel führt uns zu einer sehr friedlichen Elefantendame, die uns sogleich die mitgebrachten Bananen abknöpft. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Elefanten mit Bananen zu füttern: entweder er schnappt sie sich mit der Spitze seines Rüssels oder man legt sie ihm direkt auf seine etwa handgroße, weiche Zunge. Welche der beide Varianten zum Einsatz kommt, entscheidet meistens das Tier, aufregend ist beides. Und in den allermeisten Fällen bleibt die Hand nicht trocken. :D

    Bei meiner ersten Begegnung mit dem Dickhäuter habe ich Gänsehaut am ganzen Körper. So nah, so zahm, so groß. Die Ohren sind ledrig, wie bei einem Drachen; die Haut ist überwiegend glatt. Es fühlt sich ein bisschen an wie Jurassic Park, als die Baumstamm dicken Füße neben mir hin und her stapfen und das tiefe Schnaufen und Atmen die Luft vibrieren lässt. Ich bin wie gebannt. Wir streicheln das Tier und als die Bananen alle sind, fängt die Lady an zu kuscheln, indem sie anfängt uns mit dem Rüssel zu tätscheln.

    Alle Elefanten hier lebten einst in Gefangenschaft und mussten schwere Arbeit verrichten, z.B. Transport von Rohstoffen. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, den verbliebenen kambodschanischen Elefanten ein würdevolles Lebensende zu bereiten.
    Nun sind sie frei und haben das Vertrauen in die Menschen zurückgewonnen. Mit den Ohren wackeln bedeutet Freude. Die Mehrheit der Tiere ist über 100 Jahre alt und kommt regelmäßig zu ihren Rettern zurück.

    Auf einem weiteren Ausflug beobachten wir zunächst nur eine der Damen beim Bad im Fluss. Es gibt wohl nichts friedvolleres als einen Elefanten, der bis zu den Augen im Wasser steht und sich gelegentlich mit dem Rüssel Wasser auf den Rücken spritzt. Dann führt unser Guide uns zu einem kleinen Wasserfall wo wir im Wasser in Position gehen. Unsere Mission: Elefanten füttern, waschen, mit ihnen Spaß haben. Dann kommen sie, sehen uns und bahnen sich ihren Weg durchs Flussbett ins tiefe Wasser. Auf Anweisung des Guides halten wie die Bananen unter Wasser, so haben wir länger was davon, denn so können sie nicht so schnell gerochen werden. Eine nach der anderen nehmen uns die Giganten die Früchte ab. Dann beschmeißen wir sind regelrecht mit Wasser und waschen ihnen die Rücken. Die Ohren wackeln und das größte Exemplar legt sich sogar auf die Seite, lässt den Guide aufsitzen und genießt die Aufmerksamkeit. Es ist eine wahre Freude, die Tiere so glücklich zu sehen. Respekt habe ich trotzdem.

    Abends gibt es Reis, Bamboo Eggplant Soup und Hähnchen Ananas. Die Bambussuppe wird direkt im dicken abgesägten Bambusrohr über einem kleinen offenen Feuer gekocht.

    Danach gibt es „Happy Water“ - Reiswein abgefüllt in einer großen PET-Wasserflasche. Jetzt bin ich wirklich der einzige Touri und gesprochen wird meistens Khmer oder eine andere kambodschanische Sprache der Region. Nur, wenn ich mal was frage, wird auf gebrochenes Englisch gewechselt. Ich genieße es kurz, mich mit dem Reden mal zurückhalten zu können und gehe früh schlafen. Die Hängematte schaukelt, mir ist warm. Nach und nach ziehe mich aus. In den frühen Morgenstunden wird es frisch und jetzt brauche ich die Decke.
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    Traveler

    Johannes ,Du solltest ein Buch schreiben. Deine Worte lesen sich so toll, spannend ,unterhaltsam und informativ und mit Gefühl. Sehr gut 👍 👍

    3/25/22Reply
    Traveler

    Danke!! 😊

    3/25/22Reply
     
  • Day56

    Mondulkiri Tag 1

    March 23 in Cambodia ⋅ ☁️ 23 °C

    Dante hatte mir von einem gigantischen Wasserfall erzählt, es sei der größte Kambodschas. Der Nachtbus bringt mich von Phnom Penh nach Mondulkiri, ganz nah an die vietnamesische Grenze. Der Gasthausbesitzer heißt Manel und besorgt mir einen Scooter, mit dem ich kurz darauf zum Bousra Waterfall aufbreche. Ich fahre durch saftig grüne Hügelketten und Bananenplantagen. Freiheit pur. Tatsächlich wird hier sogar Kaffee angebaut.

    Als ich mich dem Wasserfall nähere, ist die Luft erfüllt von laut zirpenden Insekten, kreischenden Vögeln und dem Rauschen der herabstürzenden Wassermassen. Abgesehen von ein paar wenigen kleinen Grüppchen bin ich der einzige Tourist und Europäer. Vor allem die Kinder scheinen mich sehr interessant zu finden. Als ich meine Schuhe ausziehe und schließlich auch das Shirt, um mich zu erfrischen, plantschen sie wild um mich herum. Am Flussufer gibt es einen kleinen Pfad, ein Seil führt in den Dschungel hinein, um einen Felsen herum und dann wieder zum Wasserfall, dichter ran geht nicht. Die Luft ist feucht, das Rauschen übertönt nahezu jedes weitere Geräusch, der Anblick ist überwältigend. Ich verharre lange an diesem schönen Ort und bin froh, die Reise auf mich genommen zu haben.

    Auf dem Rückweg halte ich an einem weiteren Hotspot, Oufly. Es ist ein Stück des Flusses, wo normalerweise auch gebadet wird, aber weil gerade noch Trockenzeit ist, tummeln sich im flachen Wasser hauptsächlich die Kleinen. Es beginnt zu regnen und ich finde Schutz unter einer Art Pavillon, anscheinend für Picknicks gedacht. Ich habe nur einen Riegel dabei und werde später im Restaurant der Kaffeeplantage Bratreis essen.

    Ein Auto durchquert das seichte Wasser, ein skurriler Anblick, mitten im Fluss steigen sechs Menschen aus.

    Den Sonnenuntergang erlebe ich auf Doh Kromom Mountain, nahe meiner Unterkunft. Dann schnell tanken und ab nach Hause, bevor es dunkel wird.
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    Traveler

    Lieber Johannes, danke, das Du uns an all Deinen wuderbaren und verrückten Erlebnissen und Abenteuern mit so ausführlichen Kommentaren und Bildern teilhaben lässt. Bleibe beschützt.

    3/24/22Reply
    Traveler

    😊😊 Teilhaben lassen war der Plan. Danke!!

    3/25/22Reply
     
  • Day53

    Open Mic 😍🎙

    March 20 in Cambodia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heut will ich es wissen.. Gegen Mittag schreibe ich ein paar neue Bekannte an, ob sie Lust haben, heute Abend zum Open Mic im Little Susie’s zu kommen. Den französischen Besitzer, Bun, hatte ich am Abend zuvor kennengelernt, als ich mit dem Bolivianer Dante unterwegs gewesen war… dann schreibt Troy zurück, ich soll unbedingt die Sundowner Sessions im Tacos Kokopelli auschecken und so bin ich dann auch gleich auf dem Weg zur ersten Bar.

    Nach einem ganzen Schwung neuer Gesichter, Stimmen, Songs, Gänsehaut, Bier und Enchilada geht’s dann ins Little Susie’s und auch hier wird gesungen, musiziert und genossen. ☺️

    Als der letzte Ton erklingt, schlägt Stew vor, noch ins Oscar‘s zu fahren. Auf geht’s! Rock ‘n‘ Roll! Die Band heißt Joe & The Jumping Jacks und beschert uns einen krönenden Abschluss dieses glorreichen Abends.

    Mir platzt der Kopf. 🙃🤘🏻 Morgen Abend fahre ich mit dem Nachtbus nach Mondulkiri, Elefanten streicheln.
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  • Day51

    Khmer Surin

    March 18 in Cambodia ⋅ ☁️ 28 °C

    About last night… Second open mic for me in Phnom Penh, Cambodia, and so much fun! 🥰

    It was also my first time at @khmersurinrestaurant and I was lucky to meet so many friendly and talented people here from all over the world! The whole evening was filled by songs, emotions and voices. 🎙

    Thank you so much guys for this overwhelmed night!! 😍🙏🏻 See you next time! ☺️🤘🏻

    🇰🇭 🇵🇭 🇫🇷 🇮🇹 🇮🇸 🇯🇵

    @mirasol_aguila
    @nicaabarientos
    @andre3000edwards
    @hmarcellesi
    @architarrista
    @rosegofredo
    @khmersurin
    @titosvodka.cambodia
    @johannesscheurich

    #khmersurin #openmic #phnompenh #livemusic #karaoke #aboutlastnight #cambodia #songwritersofinstagram #songwritersonstage #momentslikethese #goodtime #goodmemories #enjoy #songs #coversongs #dance #traveltheworld #musictrip #musiciansofinstagram
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  • Day50

    Back in Phnom Penh 🤘🏻

    March 17 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Mein Weg führte mich zurück in die Hauptstadt Phnom Penh. 🇰🇭 Gestern war in zum ersten Mal im @cloudphnompenh beim Open Mic. Zuvor hatte ich eine große Gruppe wunderbarer Menschen kennenlernt und spontan für den Abend begeistern können. Mit zwei Tuk Tuks kamen wir an und bestellten erst mal Bier. Es war ein unbeschreiblich schöner Abend mit viel Musik, UNO & Tanz, herrlich! 🥰🤘🏻 Erstes mal on Stage in Phnom Penh, erstes Mal 7-Saiter, alles gegeben, es war mir ein Fest!! ☺️ Gute Reise, ihr Lieben!! Danke für diesen geilen Abend!! 💚

    PS: allefarben_official hat meine Story geteilt! 😱☺️

    Thank you so much @cloudphnompenh & @troycampbellart! It was such a pleasure to meet you and celebrate the music with you guys! 😊🤘🏻

    🇰🇭

    @troycampbellaert (drums)
    @cloudphnompenh
    @der.fabidy (drums)
    @wiktorj_
    @kikii_gk
    alinluise
    @kat.tei
    @larissa_dedios
    @franz_gm
    @der.ic
    @vin_cabbageman

    @allefarben_official @grahamcandymusic @annenmaykantereit @johnnycash @mumfordandsons

    #openmic #phnompenh #cambodia #onstage #pocahontas #annenmaykantereit #johnnycash #ringoffire #shemoves #allefarben #mumfordandsons #littlelionman #dieärzte #westerland #openstage #guitar #singer #voice #cloudphnompenh #maincity #capital #musiciansofinstagram #musicianslife #coversong #euphoria #goodvibes #energy #makelovenotwar
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    Traveler

    Hammer, offenen Mikrofone locken scheinbar überall auf der Welt, Du musst Deinen Lebensmittelpunkt neu überdenken, genieße das Finale in Asien 😘

    3/18/22Reply
     
  • Day47

    Fahrradtour No. 2

    March 14 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute bin ich freiwillig ein zweites Mal 4.30 Uhr aufgestanden um mit meinem italienischen Travel Buddy Roberto eine Fahrradtour zu unternehmen. Tagsüber ist es einfach zu heiß in Kambodscha. ☀️ Wir fuhren über Stock und Stein. Reisfelder und Wasserbüffel 🐃 kreuzten unseren Weg. Dieser endete zwar irgendwann im Nichts, wir mussten schieben, Roberto büßte einen seiner Badelatschen ein, aber das gehört dazu. Abenteuer pur. ☺️🤘🏻

    #cambodia #bicycle #trip #ciclying #bikelife #ciclynglife #dayttip #sunrise #waterbuffalo #siemreap #countryside #goodtimes #travel #holiday #vacation #ontheroad #ontour #exercise #mountainbike #backpacking #backpacker #nightrider #excuseme #buffalo #hittheroadjack #naturephotography
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    Traveler

    Und die Büffel kamen nicht näher? Gibt es da einen Zaun ? Oder sind die brav ???

    3/15/22Reply
    Traveler

    Keine Zäune. Zuerst standen ein paar von Ihnen auf der Straße, eine große Kuh mit Kalb. Wir haben uns nur langsam vorwärts bewegt und die Tiere haben Platz gemacht. 😇

    3/16/22Reply
    Traveler

    Super 😄

    3/18/22Reply
    Traveler

    Kühe mit Kalb sind nicht berechenbar. Da habt ihr Glück gehabt.

    3/19/22Reply
     
  • Day43

    Phnom Krom

    March 10 in Cambodia ⋅ ⛅ 33 °C

    Auf halber Strecke zum größten Binnengewässer Kambodschas liegt auf einem Hügel Phnom Krom. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir Reisfelder und fahren an tonnenweise Reis in roten Säcken vorbei. In einem Bewässerungskanal fangen ein paar Kinder einen großen Frosch, den später ihre Eltern zubereiten werden. Es ist eine tolle Aussicht auf dem Berg.

    Am nächsten Tag folge ich der zuvor kennengelernten Band zu ihrem nächsten Konzert in der Laundry Bar. Der Laden brummt, die Menge tobt, Stimmung ist gut. Danach sitze ich mit einer Hand voll Khmer in einer anderen Bar, plötzlich halte ich wieder eine Akustikgitarre in der Hand und spiele die Akkorde zu einem kambodschanischen Volkslied, alle singen und sind gerührt. Es ist schon verblüffend, was ein paar Griffe zur richtigen Zeit so auslösen können.
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    Traveler

    Gitarrespielen in der Kneipe in Kambodscha 🤗 das is ja krass 😃👍

    3/15/22Reply