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  • Day22

    Abgefahrene Road to Hana

    January 6, 2019 in the United States ⋅ 🌙 20 °C

    Das erste Mal, als ich heute auf die Uhr schaue, ist es 5:24 Uhr an einem Sonntag.
    Und das im Urlaub?!
    Joa, so sieht es aus. Heute steht die absolut, mehrfach umworbene „Road to Hana“ auf der Agenda.

    Hier geht es insbesondere nicht um den verschlafenen Ort Hana am Ende, sondern um den Weg dort hin, ganz nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“.
    Das wiederholt auch mehrfach unser Tourguide, den wir als App auf unser IPhone heruntergeladen haben.
    Eine wirklich ganz coole App. Über GPS weiß unser Guide, wo wir uns befinden und gibt uns zu den jeweiligen einzelnen Lookouts Auskunft.

    Ein paar beeindruckende Eckdaten zur Tour, die einem ein ausgezeichnetes „Magenklima“ unterschwellig voraussetzt:

    Man passiert auf der sehr engen, aber größtenteils zweispurigen Landstraße 54 Brücken, knapp 600 Haarnadelkurven und kommt an zahlreichen Naturhighlights vorbei, was der Road to Hana zu Recht den Titel einer der schönsten Panoramastraßen der Welt eingebracht hat.
    Einen Blick auf Google Maps gibt mal so einen ungefähren Eindruck der Zick-Zack-Strecke.

    Es gibt unzählige Stops, die tolle Lookouts versprechen.
    An einem Tag alle anzufahren, würde nicht reichen.
    Am Vorabend haben wir deshalb also noch den Stift und das Handy zu Recherchenzwecken in die Hand genommen und die für uns besten Anfahrtsstationen markiert.

    Viel kann ich zu dieser Route allerdings nicht sagen, sonst würde ich mir hier die Finger wund tippen. Deswegen gibts es lieber ein paar Bilder.

    Die Tour fasst in unseren Augen viele Sehenswürdigkeiten von allen, von uns bisher gesehenen Inseln zusammen.
    Regenwälder, Wasserfälle, Aussichtspunkte auf den Pazifik, eindrucksvolle Brandungen, Black Sand Beach, Lava Tubes,...
    Dadurch sind wir, zugegebenermaßen doch etwas verwöhnt.
    Cool fand ich ganz zu Beginn der Tour die unzähligen Surfer im Norden, genauer gesagt in Paia.
    Sie waren bereits morgens um 7 Uhr auf den Brettern und warteten auf die Wellen der Kulisse der aufgehenden Sonne.
    Da wäre man doch auch gerne Surfer :)

    Am Ende der Tour hören wir noch einiges über die Geschichte von Hawaii und Maui.
    Super interessant, auch wenn ich immer wieder eingepennt bin.
    Vielleicht war das auch der Grund, weshalb mir die ganze Fahrt nicht schlecht wurde.
    Kein Vergleich also zur Helitour ;)

    Total erschöpft und 10,5 Stunden später, bekommen wir abends gerade mal noch den Herd angeschmissen, bis wir ins Bett fallen.
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