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  • Day11

    Bozen

    October 10 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer nervenaufreibenden Fahrt für Markus und mein Auto erreichten wir irgendwann Bozen. Damit Markus zwischendurch ein bisschen entspannen konnte, machten wir eine Mittagspause irgendwo oben "auf der Alm" (es war nicht die Alm, aber es sah sehr danach aus). Allgemein war zu beobachten, dass die Dörfer nach der Dolomitenstraße nicht mehr viel nach Italien aussahen sondern eher nach Österreich. Wir waren jetzt in Südtirol.
    Nun zu Bozen:
    Bozen ist eine Stadt, die eher an eine Stadt in Deutschland erinnert. Man hatte zwar überall die italienischen Wörter und Verkehrszeichen, aber das war es auch schon. Ja Bozen ist keine Touristenstadt, aber das war Parma auch nicht unbedingt. Trotzdem ist ein großer Unterschied erkennbar und spürbar. In Bozen konnten wir unsere Kaffee Bestellung auf deutsch aufgeben...
    Nun zu den wenigen Sehenswürdigkeiten, die Bozen zu bieten hat:
    Die Dominikanische Kirche war unser erster Anlaufpunkt. Diese Kirche war wirklich sehr unscheinbar und von innen auch sehr schlicht. Den Kreuzgang (der uns in Reiseführer angepriesen wurde) konnten wir nicht besichtigen.
    Deshalb gingen wir schnell weiter zum Walterplatz. In mitten des Platzes war eine Statur von Walter von der Vogelweide aufgestellt. Markus sagte der Name etwas, konnte sich nur nicht daran erinnern. Ich war ahnungslos. Wikipedia sagt, dass er ein Dichter gewesen sei. Über sein Leben ist nur aus seinen eigenen Werken etwas zu erfahren. Er sei jedoch in Werken von anderen Dichtern sowohl positiv als auch negativ erwähnt wurden.
    Nun wollten wir uns noch eine auffälligere Kirche anschauen. Die Maria Wohlfahrt Kirche. Leider auch nur von außen, da innen wegen Orgelstimmungsarbeiten ab 14:00 Uhr geschlossen war.
    Zum guter letzt schlenderten wir durch einen Park zum Froschbrunnen. Ich als Märchenerzählerin dachte gleich an Froschkönig und dass ich ein Frosch küssen würde, der sich in Markus verwandeln sollte (romantischer Hintergedanke). Als wir dort ankamen, verwarf ich diese Gedanken wieder, da ich mir keinen weiteren Herpes zuziehen wollte.
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