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  • Day255

    Wakefield, 05. - 09.05.2019

    May 9, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Hauptgrund für den erneuten Trip auf die Südinsel war eigentlich der Besuch der Familie in Wakefield, bei der ich von Ende Oktober bis Anfang Dezember als Au Pair gearbeitet habe.
    Als ich mit dem Bus in Nelson am Montagnachmittag angekommen bin, wartete Kim, die Oma der Kinder, schon auf mich. Ich hab mich total gefreut sie zu sehen! Auf der Farm der Familie konnte ich dann erst mal helfen, ihre ausgebüchsten Kühe die Straße entlang zurück zur ihrem Paddock zu treiben - typisch Farmleben!
    Auch auf die beiden Kinder Astin und Poppy habe ich mich total gefreut. Nachdem nun schon die zweite Nanny nach mir auf die Kinder aufpasste, war ich erst etwas unsicher, ob die Beiden mich noch kennen und wie sie reagieren würden. Als die vierjährige Poppy mich jedoch gesehen hat, ist sie direkt in ihr Zimmer gerannt und hat mir ein Bild gebracht, das ich von ihr geschossen habe und ihr geschenkt habe. Sie konnte sich noch ganz genau erinnern, war total aufgeregt und hing von da an wie eine Klette an mir. Nach und nach sind dann auch die anderen Familienmitglieder von der Arbeit gekommen, die mich alle freudig empfangen haben. In den letzten fünf Monaten hatte sich nichts verändert (bis auf ein paar neue Pferde und Kühe), sodass ich mich sofort wieder eingelebt habe. Sogar mein altes Zimmer durfte ich wieder beziehen!
    Mit der neuen Nanny Linda, die aus Tschechien kommt, habe ich mich auch auf Anhieb gut verstanden. Solange alle anderen Familienmitglieder arbeiten waren hat sie mich morgens immer mit in ihr Fitnesstudio oder in die Stadt genommen, ansonsten habe ich mich mit den Pferden beschäftigt und habe die Nachbarn besucht. Insbesondere das Ehepaar, für das ich ihre Terrasse neu angestrichen habe, hat sich total über meinen Besuch gefreut, mich mit 'Luisa Pflaumen' ausgestattet und sich ziemlich lange mit mir unterhalten.
    So hatte ich ein paar wirklich tolle Tage in Wakefield, die leider viel zu schnell vergingen. Umso trauriger war es, Abschied von allen zu nehmen, wer weiß wann (nicht ob!) ich die Familie wieder sehen werde.
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