Auf das Leben

Joined August 2018Living in: Deutschland
  • Day4

    Schon wieder vorbei

    June 10, 2019 in Hungary ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute gibt es nicht mehr viel zu berichten. Die Rückfahrt mit dem Auto verlief planmäßig. Naja, vielleicht gibt es ein oder zwei Strafzettel für zu schnelles Fahren, je nachdem, wie die Toleranz hierzulande so ist.

    Der Flughafen ist beim Check-In ganz schön überlastet, aber weil wir gewohnt früh dran sind, werde ich noch nicht nervös. Die Sicherheitskontrolle geht wieder flott, so dass wir noch reichlich entspannt einen Kaffee trinken und auf die Festlegung unseres Gates warten können. Und dann ist der kurze ungarische Traum auch schon wieder vorbei. Danke, liebe Sandra, lieber Gabor!

    Nachtrag: Das Gate erinnert eher an eine Wartehalle für Rindvieh vor dem Schlachthof. Hier merkt man vielleicht doch einen Preisunterschied. 😉
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  • Day3

    Ein rauschendes Fest und Ruhe danach

    June 9, 2019 in Hungary ⋅ ☀️ 26 °C

    Wie sich die Feier am Anfang anlässt, so geht sie weiter. Hier tanzt man gerne und fleißig. Es gibt eine Art hiesigen Sirtaki, „Lustig, auf“, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit kommt. Die Musik schenkt sich nichts, nur wenige kurze Pausen, und die Stimmung bleibt bombig bis zum Morgengrauen. Die Zeit vergeht im Flug. Immer wieder gibt es reichlich Spezialitäten zu essen: über Suppe, diverse Schnitzel-Arten, köstliches Kuchenbuffet hin zu Obst und Wurstwaren nach Mitternacht. Wie tanzen, es gibt kurze Spiele, Brautentführung und bei Sonnenaufgang die Heimbringung des Brautpaars.

    Alle, die so lange durchgehalten haben, begleiten das Pferdefuhrwerk mit den Brautleuten und etwas Wegzehrung; die betrunkensten Esel ziehen. Der Weg, der sich schon bei der morgendlichen Prozession gut zwanzig Minuten gezogen hat, braucht nun fast zwei Stunden. Und bevor die Braut endlich ins wohlverdiente Bett darf, gibt es noch kleine Hürden zu überwinden.

    Mit unserem Shuttle sind wir endlich gegen Sieben Uhr zuhause. Bis Zwölf können wir schlafen, dann gibt es das Resteessen. Und wirklich: wir haben wieder Appetit und langen kräftig zu. Ich kann ein paar Kuchen probieren, die ich in der Nacht nicht mehr geschafft habe. Alles einfach köstlich! Dann ein kurzes Mittagsschläfchen, und wir ziehen um nach Vemend, weil der Rest aus unserer Unterkunft schon abreist. Zusammen verbringen wir einen entspannten Nachmittag auf Picknickdecken, bevor wir uns rechtschaffen müde zur Ruhe begeben.
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  • Day2

    Ungarisches Feuer

    June 8, 2019 in Hungary ⋅ 🌬 25 °C

    Nach dem gestrigen Abend sind wir morgens langsam beim Aufstehen. Doch müssen wir rechtzeitig los zum Einkaufen, die Läden schließen hier schon wieder um Zehn. Ausgerüstet mit herzhaftem und reichlichem Frühstück beginnen wir den Tag gemütlich im Gartenpavillon. Kurz vor zwei werden wir abgeholt zum „Maus Haus“, der Residenz des Bräutigams. Ein kurzer Stehempfang in praller Sonne, dann machen wir uns im Zug auf, die Braut abzuholen.

    Zum Glück ist es nicht weit. Nur ist die Braut nicht fertig. Als sie dann kommt, ziehen wir alle zum Standesamt und anschließend zur Kirche. Und danach in den Festsaal. Dort fängt sie langsam an, die ungarische Lebensfreude. Es wird viel getanzt, mit flottem Tempo. Natürlich gibt reichlich zu essen - köstlich - und zu trinken. Und noch sind wir mittendrin; erst bei Sonnenaufgang bringen wir das Brautpaar heim und dürfen selbst ins Bett.
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  • Day1

    Anreise

    June 7, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Fahrt nach Véménd mit dem Auto reizt mich nicht. Es muss von etwa neun Stunden ausgegangen werden. Da lobe ich mir die Möglichkeit, von Nürnberg günstig mit Ryanair zu reisen. Nicht zuletzt, weil man ja so bequem und schnell von Schwabach zum Flughafen kommt. Sogar so schnell, dass wir dank sehr rechtzeitiger Aufbruchzeit am Checkin sind, bevor der überhaupt geöffnet hat...

    Der Flug mit Ryanair ist gar nicht schlecht. Sitzbreite und -weite angenehm, wie auch die fehlende Möglichkeit, den Sitz nach hinten zu kippen. Landung und Mietwagenübernahme klappen einwandfrei. Auf der ersten Strecke raus aus Budapest haben wir Stau in einer Baustelle und fühlen uns wie daheim. Dann wird es immer ländlicher, irgendwo zwischen Einsamkeit und Idylle liegt Wemend.

    Als wir ankommen, ist ein Großteil der mit dem Auto anreisenden schon da, im zentralen Treffpunkt des Ortes, der Dorfkneipe. Nach etwas Ankommen, auch in unserer wirklich abgelegenen Unterkunft, werden wir abends schon zum ersten ungarischen Essen empfangen - natürlich Gulasch! Und was für eines! Ich sage nur: köstlich.
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  • Day4

    Bein- und Nervenstärke

    May 18, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Uäh! Der letzte Wein war schlecht. Die Säure hat mich vom Aufstehen bis Mittag verfolgt. Hilft ja nichts - Max ist pünktlich da zu unserer Wander-Verabredung. Und ich natürlich auch. 😇 Wir fahren nach Bad Reichenhall, um auf den Predigtstuhl, den örtliche Hausberg, zu steigen.

    Bisserl mulmig ist mir ja schon, als ich das Warnschild des DAV lese: teilweise verschwundener Weg, Absturzgefahr. Max' Zuversicht ist untrüblich, dass wir das schon schaffen werden. Oben angekommen wird er sagen, wir hätten in Neuseeland Schlimmeres geschafft. Da bin ich mir nicht so sicher...

    Naja, anfangs geht es auf guten, schmalen Pfaden immer bergauf. Letzteres bleibt auch so, bis zuletzt. 🙄 Schnauf! Dann sehen wir die ersten Stellen abgerutscher Böschung. Ist alles sehr durchnässt von der Schneeschmelze. An einer Stelle hat ein Geröllabgang eine Treppe beschädigt -zum Glück geht's auch ohne Stufen. 😉 Richtig hart sind dann zwei Stellen, wo kein Weg mehr aber der Schnee noch da war, auch recht hart gefroren an der Oberfläche. Das hält zum Glück, sonst wäre ich elegant ins Tal gekullert. Meine Nerven! Das obere Teilstück stapfen wir dann mehr oder weniger den - sehr wenigen - vorhandenen Spuren folgend durch dichten Schnee. Bis wir glücklich an der Alm angelangen, bin ich gut erschöpft, mein Wasser ist alle, und meine Nervenstärke auch.

    Eine ausgedehnte Pause ist nötig, mein Magen ist noch nicht recht von Essen zu überzeugen. Und Max nicht von meinen zaghaften Andeutungen, wie schlecht ich noch mehr Stapfen im Schnee vertragen würde. Also geht es noch ein Stück weiter hinauf, zum Nachbargipfel. Läppische 100 Meter auf die vorher schon 1100 Höhenmeter, das macht für den Muskelkater keinen Unterschied mehr. 😂 Da oben ist Schnee, soweit das Auge reicht. Entgegenkommende Wanderer berichten vom Ende der Spur und viel Tiefschnee auf dem von uns geplanten Weg. Da stimme ich zähneknirschend zu, dass wir besser umkehren. 😄 Runter geht's im Tiefschnee viel leichter als befürchtet, und auch vom Berg, dank der historischen Predigtstuhlbahn.; einfach nur 24 Euro pro Person für eine Fahrt in einer Sardinendose, da wird auch das Portemonnaie leichter.

    In Berchtesgaden essen wir noch schön zu Abend, dann fährt Max heim, und ich gehe zur Reha ausgiebig in Whirlpool und Sauna. Wunderschöner Tag. Fast wieder wie im Urlaub.
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  • Day3

    Enzian, Windbeutelbaron und Obersalzberg

    May 17, 2019 in Germany ⋅ ☀️ 9 °C

    Wie ist das schön, wenn eine gute Wettervorhersage eintrifft! Bei wolkenlosem Himmel grüßt uns der Watzmann zum Frühstück. Heute schließe ich mich dem Damenprogramm an, wie eigentlich immer. Der erste Stopp ist bezeichnenderweise eine Enzianbrennerei! 😇 Gab viele interessante Informationen und reichlich zu probieren. 😎

    Die folgende Fahrt auf der Panoramastraße ist beim heutigen Wetter eine traumhafte Erfahrung. Mit kurzem Zwischenstopp im Schnee geht es fürs Mittagessen in den Windbeutelbaron. Da kriege ich dankenswerterweise ein Versucherle, was bestätigt, dass ich an Windbeuteln höchstens die Füllung mag.

    Viel zum Nachdenken und Grübeln gibt es anschließend im Doku-Zentrum Obersalzberg. Obwohl ich die Ziele und Philosophie nun wahrlich nicht teile, finde ich doch faszinierend, wie schnell, gezielt und planmäßig die Nazis ans Werk gegangen sind. Erschreckend trifft es am besten.

    Daheim im Hotel gibt es ein kurzes Nickerchen vor dem Festabend. Da amüsieren wir uns prächtig, bei gutem Essen, spanischem Rioja und Berchtesgadener Stuben-Musik samt „Sierra Madre“. 😉
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  • Day2

    Ein königlicher Tag

    May 16, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

    Ein Tag am Königssee und drum herum. Wirklich optimal, einschließlich des Wetters. Nach einem angenehmen Frühstück bringt mich der Bus zur Seeschifffahrt. Gemütlich tuckern wir dahin. Das Trompetenecho war tatsächlich voller Emotion: zwei klingelnde Handys und ganz viel erregte Touristenrufe...

    Bis ans entfernte Ufer fahre ich mit, um dann noch zum Obersee und zum Röthbachfall, immerhin Deutschlands höchstem Wasserfall, zu spazieren. Soweit gemütlich, aber natürlich hat es zwischendurch meine Lieblinge: Treppen. Die machen durstig, und was trinkt man hier natürlich? Nein, keinen Enzian, einen Almdudler! Auch auf den Schreck meiner ersten miterlebten Steinlawine hin. Später kann mich ein Schneelawinenabgang schon nicht mehr schrecken.

    Auf der Rückfahrt mache ich Station in St. Bartholomä, wo mich der Weg schnurstracks in die Fischerhütte führt, zur Stärkung. Noch warmer, geräucherter Saibling ist sehr lecker, und erinnert mich irgendwie an Rührei. Spült sich mit der Seeblume (Weißwein) auf jeden Fall gut runter. Die unvermeidliche Nachspeise ist etwas besonderes: Ich wollte einen Kaiserschmarrn, bestelle einen Apfelstrudel und erhalte eine Apfelbreze. 🙄😎

    Wieder im Heimathafen, verspüre ich doch noch Wanderlust - da hatte ich doch noch von einem kleinen Rundweg gelesen...? Richtig, der Malerwinkel war's! Nett, gleich am Anfang mit einem Café mit hausgemachten Kuchen. Leider war ich durch die Apfelbreze satt und bin tapfer weiter gezogen.

    Wieder gut im Hotel angekommen, lasse ich gleich mal die Sauna anheizen. Jetzt wird Wellness gemacht, mit Whirlpool & Co. 😊 Und schließlich trifft immerhin eine meiner Haus-und-Grund-Kolleginnen ein. Gemeinsam nehmen wir ein köstliches, und leider auch zu üppiges, Abendessen im „Goldenen Bär“ - sehr empfehlenswert!
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  • Day1

    Hin und weg

    May 15, 2019 in Germany ⋅ 🌫 7 °C

    Ein richtiger Übergangstag. Früh morgens noch die Mistbeetfenster öffnen wie alle Tage; doch heute räumen wir sie weg für heuer, die kommenden Nächte sollen ja wärmer werden. Davor ein kurzes Telefonat im IT-Nebenjob. Nach Abschied von Väterchen mit Brüderchen zum Bahnhof und ab nach München. Die Selbstkontrolle klappt mit der elektronischen Fahrkarte reibungslos, anders als sonst immer am Buffet. 🙄 Die gute Stunde ist ja eh nicht langweilig, zusätzlich gibt's unterwegs ein Telefonat in Sachen Kassiersaufgaben.

    In München stellt sich der Fußweg zum Buchbinder als weiter als erwartet heraus, das muss ich für die Heimreise bedenken. Es gibt ein süßes kleines Mietauto - sogar der Herr bei der Ausgabe übersieht es fast. 😂 Kaum bin ich für die Orientierung auf einem Parkplatz ums Eck zum Stillstand gekommen, folgt nochmal ein IT-Telefonat.

    Im Münchener Stadtverkehr schlagen Smartie und ich uns wacker (nur eine freiwillige Schleife!), und besuchen spontan Großtantchen und ihre Schwester. Beide freue sich, und ich mich auch, sie relativ wohlbehalten zu sehen. 🤗 Auf dem Heimweg wird die Zeit für den Abstecher wohl nicht ausreichen. Doch erst einmal geht es gemutlich (ohne Autobahn dauert es nur sieben Minuten länger) auf den Weg nach Berchtesgaden. Es ist öde. Der Verkehr ist bis kurz vor dem Ziel beträchtlich. Und das Auto schafft bis ebenda alles prima. Die Anstiege ins Berchtesgadener Land aber... fast wollte ich schieben. (Erinnert sich jemand an den pico de la muerte? 😂)

    Auch ich mache vor dem Ziel schlapp und eine Pause im „Wachterl“ bei sehr leckeren Gamsburger und Rhabarberschorle. 😋 Und frisch und reichlich gestärkt bewältigen wir den Rest der Fahrt. Es gibt sogar noch einen freien Parkplatz für uns! Jetzt heißt es ankommen. Und an das Telefon gehe ich bis Sonntag nicht mehr. 😉
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