Silja Wagner

Joined November 2018
  • Day26

    Rijeka

    May 10, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 18 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    und willkommen zu unserem letzten Bericht unserer Osteuropa-Reise. Unser letzter Stopp war Rijeka, die drittgrößte Stadt Kroatiens und direkt an der Küste gelegen. Clever wie wir waren haben wir mit entsprechendem Wetter, im Durchschnitt 23 Grad im Mai, gerechnet und danach unsere Aktivitäten geplant. Ja wir wollten eigentlich am Strand liegen. Leider lagen wir unseren ersten Tag nur im Bett, nicht etwa weil die Pizza am Vorabend schlecht war, nein, weil das Wetter schlecht war. Am zweiten Tag änderte sich leider nur unser Aktivitätslevel, denn wir liefen zum örtlichen Einkaufscenter und holten uns Abends Burger. Der aufmerksame Leser wird sich denken "hey, die wollten doch kochen" und ja das wollten wir, allerdings wurde aus unserer erwarteten Küche nur ein Wasserkocher. Doch durch unseren zweiten Ausflug zum andern Einkaufscenter am dritten Tag und das anhaltende schlechte Wetter hatten wir genug Zeit um zu überlegen was man trotzdem kochen könnte. So genossen wir die Abende mit Fussball, Bier und Gnocchi, Cous Cous, Wraps und ja, auch Wraps die mit Cous Cous gefüllt waren. Die eigentlichen Highlights waren dann aber doch die zwei schönen Tage, die wir ausführlich am Pier genossen und die selbstgebackenen Kuchenteilchen unserer Vermieterin, in deren Genuss wir ab und an kamen. Erneut wird der geneigte Leser merken "was haben die an den anderen 2 Abenden gegessen die noch über sind?!". Diese Frage ist nicht schwer, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist und wir uns dementsprechend wieder Pizza und Burger gönnten. Vervollständigt haben unsere ausgewogene Ernährung Nutella-Crepes.
    Unseren Rückweg traten wir dann ausgeschlafen und putzmunter um 5 Uhr früh an um nach 3h und 180km eine dreistündige Pause in Zagreb einzulegen. Ab Österreich fuhren wir tatsächlich wieder konstant über 90 km/h und die Akustik wurde trotzdem besser!!!
    In diesem Sinne hoffen wir das wir top fit nach 26 h in Kreuznach ankommen (noch sind wir unterwegs) und ihr an unserer Reise genauso viel Spaß hattet wie wir :)
    P. S. : Das Duell wurde noch zu einer ganz engen Kiste und endete 37:19
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  • Day17

    Zagreb

    May 1, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    und herzlich willkommen zu unserem vorletzten Reisebericht, diesmal über Zagreb.
    Zunächst ging unsere Reise wieder weiter mit einem serbischen Zug, der die Geschwindigkeit der Züge in Rumänien noch unterbot, weshalb man die felsige, aber bewaldete Landschaft ausreichend betrachten konnte. Kurz nach der Grenze wurde uns schnell klar, dass wir nicht nur wieder in der EU sind, wir hatten wieder Internet, sondern auch zurück in der Zivilisation sind. So kam der Zug an deutsche Geschwindigkeiten heran und die Bahnübergange hatten wieder Schranken. Mit der Zivilisation nahmen aber auch die unvorhergesehenen Aktionen ab, weshalb in Zagreb nicht viel spannendes passiert ist. Am ersten Tag haben wir die Stadt erkundet, die man in 20 min durchlaufen kann und haben uns frisches Obst auf dem Markt gekauft (Lisanne fand eine 500gr Tomate) , da es billiger war als essen zu gehen, denn die Wechselkurse sind hier nicht mehr zu unserem Vorteil. Das Highlight war die Entdeckung einer ausgestorben gedachten Art, die englischsprachige Bahnmitarbeiterin die Interrail kannte und uns sogar helfen konnte !!! Am zweiten Tag kam endlich wieder die Sonne raus, weshalb wir einen kurzen Abstecher Richtung Stadtwald mit See gemacht haben. Vorsicht, es gibt zwei Seen in der Nähe der Stadt, klärt vorher genau welcher, dann spart man sich den Abstecher !!!
    Abends setzten wir uns immer ganz entspannt, mit einem heimischen Bier im Arm (geschmacklich schlechter als Serbien) auf die Couch in unserem Hostel und schauten, wie zu Beginn unserer Reise, Championsleage . Es gibt nur einen Unterschied. Hier waren wir die letzten unseres 6-Bett-Zimmers die schlafen gingen, in Budapest waren wir mit die Ersten. Außerdem war es im Partyhostel angenehmer zu schlafen, zwar haben auch mal welche in den Mülleimer gekotzt, aber alle hatten ihr Handy auf lautlos und sind ruhig ins Zimmer gekommen, nicht laut redend....Hinweis: Sowas kommt nicht gut ;)
    Seit unserem unfreiwilligen Würfelwechsel konnte Lisanne den Abstand auf 11 Zähler verkürzen (25:14), trotzdem war es keine Absicht mit James.
    Für uns geht es jetzt eine Woche nach Rijeka, wo wir unsere Ernährung wieder in den Griff bekommen sollten, wir haben eine Küche 🎉
    In diesem Sinne, jeder Hippie muss mal Pippi!
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  • Day13

    Belgrad

    April 27, 2019 in Serbia ⋅ 🌧 17 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    und herzlich willkommen zu unserem fünften Reisebericht über Belgrad. Wie ihr im letzten Beitrag schon gelesen habt, haben wir diese Etappe mit einem Bus hinter uns gebracht. Unser Fazit ist, dass Zug fahren 1000x besser ist. 1.Grund : Man hat viel mehr Beinfreiheit
    2. Grund : Man kann auf Toilette wann man will
    3. Grund : Die Passkontrollen gehen schneller
    4. Grund : Es reden nicht so viele Menschen
    Zu Grund 3 und 4 hier eine kurze Erklärung. Die Passkontrollen haben sie so in die Länge gezogen, dass wir ca. 2h gebraucht haben, bei zarten 25 Grad. Desweiteren wurde die Fahrt danach nicht angenehmer, da Grund 4 aufkam. Die "Reisegruppe nervig" hat es geschafft, sich 7h lang über die unterschiedliche Betonung von Wörtern zu unterhalten. Ein wirklich spannendes Thema. Im Belgrad angekommen erschien uns Grund 3 etwas logischer, denn wir hatten kein Internet. Fun fact: Serbien gehört noch nicht zur EU, aber man kann das Interrailticket nutzen und mit dem Perso einreisen .... ja, wir haben es wieder verpasst uns genauer zu informieren...also suchten wir freies WLAN (Danke an das Hotdog Restaurant) und machten uns auf den Weg zu unserem 360 Grad Hostel. Woher der Name kommt wurde uns erst bewusst, nachdem wir unsere letzten Euros getauscht hatten, da der Automat unsere Kreditkarten nicht wollte und wir bei inzwischen 28 Grad, mit 15 kg auf dem Rücken in den 6. Stock gelaufen waren, wo uns dann die nette Empfangsdame fragte, ob wir in Bar oder mit Karte zahlen wollte. Wie unsere Stimmung und unser körperliche Zustand zu diesem Zeitpunkt war muss ich nicht beschreiben.
    Nach einem kurzen Aufenthalt im bisher besten Hostel mit Dachterrasse gingen wir los auf unsere nächste Mission der Reise, die kulinarischen Köstlichkeiten jedes Landes zu erkunden. Soviel dazu, dass Bier ist super und wer Fleisch mag, liebt die serbische Küche, das Essen war die Wiedergutmachung des Tages.
    Am nächsten Morgen machten wir uns auf um die Belgrad zu erkunden, wo es im Nachhinein recht wenig zu erkunden gibt, aber durch die Save und die Donau sehr schön gelegen ist und bei schönem Wetter tolle Plätze bietet. Allerdings hatten wir kein tolles Wetter, wodurch unser erster Ausflug nach einer kurzen schnellen Joggingeinheit klitsch nass im Hostel endete. Auch am nächsten Tag hatten wir eher weniger Glück mit dem Wetter, weshalb wir uns unter Brücken, Bäumen und der Zentralbank regelmäßig unterstellten. In trockenen Momenten schauten wir trotzdem die größte Kirche Südeuropas an, das Nationaltheater und auch die Festung von Belgrad mit einer tollen Aussicht. Diese wurde allerdings unserer Sucht, dem Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel, zum Verhängnis. Wir verloren bei einer tollen Aussicht unseren liebsten, den unfassbar tollen James, unseren Würfel der uns immer treue Dienste erwiesen hat...... und nein, Lisanne hat es nicht extra gemacht, weil sie 21:9 zurück liegt, wir haben noch andere Würfel. Trotzdem stellt sich die Frage, ob es jetzt noch ein fairer Wettbewerb ist, es ist schließlich ein anderer Würfel?
    Wir überwanden dennoch unsere Trauerphase und beschlossen das erste Mal zu "kochen". Die Anführungszeichen stimmen, denn es gab Nudeln mit Fertigsoße und Dosenbier auf der Dachterrasse. Übrigens war hier jetzt Ostern, was wir natürlich aus Erfahrung wussten, und frühzeitig einkaufen gingen. Gegen Abend wurde das Wetter auf wundersame Weise immer schön, weshalb wir raus gingen und uns unnötige Sachen zum Essen und Trinken kauften, denn wir hatten ja noch Geld über. Dafür mussten wir aber zum Glück nicht weit laufen, da unser Hostel direkt in der, mit Bäumen und Blumen aufgehübschten, Fußgängerzone lag, in der immer viel los war. Jetzt geht es weiter zu unserer vorletzten Station Zagreb, natürlich wieder mit dem Zug!
    Und denkt immer dran, dass kommt ja nicht von irgendwo ;)
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  • Day9

    Sofia

    April 23, 2019 in Bulgaria ⋅ ⛅ 7 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    und herzlich willkommen zu unserem vierten Bericht (nicht nur Fotos) über Sofia und Bukarest. Ihr wundert euch sicherlich warum nur Sofia in der Überschrift steht. Sagen wir es kurz und knapp. Bukarest ist hässlich und verdreckt und zum Glück waren wir nur eine Nacht da. Das einzig positive war das freie WLAN im Park vor dem Bahnhof, dass schneller ist als daheim.
    Nach diesem Dämpfer ging es dann in einem ultramodernen Zug weiter über die Grenze. Im Zug wurden wir direkt von einer netten bulgarischen Oma adoptiert, bei der ihr schnarchen deutlich angenehmer war als wenn sie wach war, denn dann erklärte sie uns alles was passierte. Nett gemeint, aber irgendwann lächelten und nickten wir nur noch. Insgesamt wurden wir bei diesem Aufenthalt für alles gehalten. Rumänen, Bulgaren, Spanier, Marathonläufer und doch auch Deutsche. Nach einer Stunde Aufenthalt ging es weiter in einem sehr bequemen Zugabteil für uns allein, allerdings sollte man nicht über den Zustand der Polster nachdenken. Auch die Zugtoilette stellt den bisherigen Höhepunkt dar, allerdings erwartete uns in diese Richtung im Hostel noch eine Überraschung. Angekommen in Sofia fiel uns direkt die verhältnismäßig "frische" Luft auf, denn der Verkehr ist im Zentrum nur gering und Sofia liegt auf 550m über N.n. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die frische Luft standen wir schließlich vor unserem Hostel... einer Blechtür. Clever wie wir sind klingelten wir und tatsächlich tat sich etwas. Allerdings im Ramschladen nebenan, welcher die Rezeption war, logisch. Im Anschluss wurden wir auf unser Zimmer geführt mit einem gebuchten Doppelbett zwischen 150 & 180cm. Diese hatte es auch. 150 cm für den einen, gefühlte 30 cm für den anderen. Weitere Ausstattungsfeinheiten entdeckten wir in der Nacht. Da das Zimmer über eine natürliche Belüftung verfügte, obwohl man das Fenster nicht öffnen konnte wurde es schnell kalt. Hinzu kam der Luxus nicht die Tür aufmachen zu müssen um mit den Nachbarn zu reden, man hätte es auch einfach durch die Tapete machen können. In den folgenden Nächten nutzen wir also den einzig wahren Luxus, die Klimaanlage, welche schnell auf 42 Grad erhitzte. Ebenfalls für die Zukunft gebaut war das Badezimmer. So war es barrierefrei und garantierte viel Platz beim Duschen mit einem 2-Strahl-Duschkopf.
    Doch nun genug zu unserer Unterkunft mit vielen Extras. Am ersten Tag erkundeten wir uns wie wir nach Belgrad kommen. Am Schalter wurde uns schnell bewusst das hier in der Hauptstadt keiner mit Touristen und Englisch rechnet, weshalb wir immer noch nicht genau wissen, warum wir gerade in einem Bus sitzen, irgendwas mit Bordercontrol ist der Grund. Trotzdem lief dann die Buchung der Tickets erstaunlich einfach, allerdings hörte das "really good english" der Verkäuferin auf, als wir nach den Vitosha Mountains fragten. Wie kommen wir auch darauf das sie das Wort Mountain kennt, die Berge sieht man nur von jeder zweiten Straße aus und sind 4 der Top 10 Sehenswürdigkeiten. Somit beließen wir es dabei und erkundeten die anderen 6 Sehenswürdigkeiten die aus Kirchen und zwei staatlichen Gebäuden bestanden. Wer jetzt denkt "oh die haben aber echt schöne Kirchen" denkt falsch. Denn die Kirchen gehören nicht mal den Bulgaren, sondern den Russen. Somit hat Sofia praktisch nur noch 6 Sehenswürdigkeiten. Trotzdem ist die Stadt sehr schön, gepflegt und durch viele Parks mit Blumen sehr bunt. Am nächsten Tag begannen wir dann das Abendteuer  Vitosha Mountains. Nach einer 30 Minütigen Recherche, dass Tram Straßenbahn heißt und nicht mit der U-Bahn zusammen hängt fuhren wir für 80 Cent los. Am Stadtrand angekommen liefen wir einfach mal nach oben, weil oben soll ja der Wasserfall sein. Nach einer halben Stunde bergauf laufen bei zarten 24 Grad beschlossen wir doch Google zu fragen, welches uns natürlich wieder runter schickte. Somit kamen wir nach einer weiteren halben Stunde am offiziellen Wanderweg an und es konnte erst so richtig bergauf gehen. Kurzfassung: es waren definitiv mehr als 2.5 km und man sollte mehr als 0.5l Wasser mitnehmen!!!
    Angekommen waren wir leicht angestrengt, allerdings rechtfertigte das Vogelgezwitscher, der Wasserfall, die frische Waldluft und unsere erste Mahlzeit am Tag (ja wir schaffen es nicht uns selbst geregelt zu ernähren) den Aufstieg. Der Abstieg lief sehr gut, bis wir beschlossen "wir laufen einfach weiter runter, irgendwo kommt ja ne Tram Station". Eigentlich sollten wir ja aus dem Aufstieg gelernt haben, aber naja ihr ahnt wir es ausging...richtig, wir liefen 2km an einer 6-spurigen Autobahn entlang die man auch an Zebrastreifen überqueren konnte. Anders formuliert, wir wollten uns bewusst einen Kontrast schaffen und die Vorteile der Berge noch einmal wert zu schätzen! Schließlich fanden wir nicht nur eine Oase in Form eines Supermarktes, sondern auch eine Unterführung zu einer Tram. Allerdings sind hier die Unterführungen mit 6-8 Treppen versehen und meist noch 2-stöckig, weshalb wir sie öfter intensiver erkundeten als gewollt.
    Abends gingen wir, wie es für unseren verschwenderischen Lebensstil gehört, essen. Dementsprechend hauten wir voll auf den Tisch und bezahlten für Vorspeise, Calzone, Bier, Schnaps und einen Cocktail umgerechnet 12€. Auch hier probierten wir die heimischen Spezialitäten. Soviel dazu, Rakia ist nicht unsers, aber geschmacklich befinden wir uns beim Bier auf einem aufsteigenden Ast!
    Für alle die auf Silja gewettet haben, es steht 16:6, aber noch ist nichts entschieden. Unser nächster Stop ist Belgrad.
    P. S. :Nein wir haben Orientiertungssinn, allerdings ist bei dem kyrillischen Alphabet selbst Google Maps überfragt...
    Lululu, ich mag Äpfel mehr als du, haut rein!
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  • Day7

    Sibiu

    April 21, 2019 in Romania ⋅ ⛅ 16 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    herzlich willkommen zu unserem dritten Bericht über die Zugfahrt von Budapest nach Sibiu und den dortigen Aufenthalt.
    Unsere Abreise begann damit, dass wir nichts zu essen kaufen konnten, weil Karfreitag war, sodass wir uns den kompletten Tag von Gurke, Lachgummis, Müsli mit Wasser, Nüssen und Kinderbueno ernährten. Ähnlich suboptimal liefen die ersten 2h, denn wir hatten keinen Sitzplatz und saßen auf dem Boden. Was lernen wir daraus? Informiert euch über die Feiertage der Länder und reserviert Plätze! In regelmäßigen Abständen forderte die Kontrolleurin uns auf in Wagons im vorderen Bereich zu gehen. Zumindest vermuteten wir das, weil wir uns ab diesem Zeitpunkt nur mit Händen und Füßen verständigen konnten. So befolgen wir brav ihre Anweisung und wurden schließlich in Abteil 2 sitzend nach 3 Kontrollen an der Grenze für nicht illegale Besucher des Staates Rumäniens ins Land gelassen. In den folgenden Stunden kamen wir in den Genuß der abwechslungsreichen Landschaft des Landes, die von hoch entwickelten Autobahnen bis hin zu neben den Gleisen grasenden Schafen mit ihrem Hirten und ärmliche Siedlungen wechselte. Was blieb war die Geschwindigkeit des Zuges, die konstant bei maximal 100 km/h lag, wodurch nicht nur die Reisedauer für 400 km auf 10h stieg, sondern auch große LKWs auf der Autobahn neben uns uns überholen konnten. Was wir daraus lernen? Hier dauert alles länger und hört auf die Kontrolleure, denn 4h später merkten wir, dass unser Zug nur noch aus 2 Waggons bestand! Ebenfalls interessant waren die wenigen Siedlungen, die allerdings alle einen Bahnhof haben, wo der Schaffner immer mit seiner grünen Kelle kam und gewunken hat, auch wenn wir nicht gehalten hatten. Wobei halten wäre auch unnötig gewesen, da 100 km/h nur selten erreicht wurden hätte man auch springen können.
    In Sibiu angekommen war nichts los und wir konnten kein Geld holen, was aber nicht so schlimm sein wird...., dachten wir, denn unsere Unterkunft hatten wir über Air B&B gebucht, also sehr seriös . Naja wieder falsch gedacht. Wir konnten uns erneut nur mit Händen und Füßen verständigen und unser Vermieter wollte die Miete in Bar. Nach einem sehr einseitigen Gespräch konnten wir dann in Euro bezahlen. Fun Fact: er wollte nur eine Unterschrift in ein Notizbuch als Versicherung, alles sehr serious.
    Am folgenden Morgen liefen wir erneut zum Bahnhof um uns Tickets für das nahegelegene Salzburg (Sibiului) zu kaufen. Zuvor stand allerdings waschen an, weshalb der Fernseher an der Wand kurz abgenommen wurde und wir eine Nacht unter Socken verbrachten. In Salzburg (welch passender Name) gibt es durch ehemaligen Salzabbau natürliche Salzseen, die eine höhere Salzkonzentration haben als das schwarze Meer, der Grund unseres Besuchs. Kurz nach dem Ausstieg wurde uns schnell bewusst "hier ist kein See", also liefen wir einfach mal los. Genauso ging es Will aus Cambridge, den wir so mitten in der Pampa kennen lernten und mit uns den Ausflug weiter fortführte. Für alle Interessentierten, Pferdekutschen mit Heu beladen sind nicht nur ein Klischee. An den Salzseen angekommen erfuhren wir durch unser, inzwischen perfektes Händisch und Füßisch, dass diese erst im Mai öffnen. Was lernen wir daraus? Vorher genauere Infos einholen! Trotzdem gaben wir nicht auf und fanden einen nicht abgeschlossenen See. Leider wurde die Zeit zu knapp um baden zu gehen, weil wir uns ja noch die tolle Landschaft angeschaut hatten. So beschlossen wir einen Tag später wieder zu kommen. In einem der Bilder seht ihr, wie hoch professionell man hier die Tickets bekommt.
    Am nächsten Tag fuhren wir also in aller frühe erneut hin um baden zu gehen, stiegen sogar richtig aus. Was allerdings falsch war erfuhren wir 15 min später, als uns die Polizei nach einem kurzen Badeaufenthalt darauf aufmerksam machte, dass es ein Naturreservat ist, indem baden untersagt ist. Würde ja auf den zwei Schildern am Zaun stehen. Wir können natürlich fließend rumänisch. Was lernen wir daraus? Übersetzt euch jede Infotafel!
    Zu Sibiu an sich ist zu sagen, dass es eine kleine Stadt ist, die geprägt durch viele Gassen und tolle bunten Häuser viele Plätze mit Cafés etc. beheimatet. Außerdem merkt man, dass das Gebiet durch die Siebenbürgersachsen geprägt ist, weil in der Stadt viel auf Deutsch steht, bzw. die Gebäude teilweise einen deutschen Flair haben. Allerdings erkennt man auch hier die Armut des Landes, denn in den Gassen sahen die Häuser nicht so toll neu aus. Durch den noch besseren Wechselkurs kann man hier leckere Nationalgebäcke und natürlich das heimische Bier für wenig Geld genießen, man kann es aber auch in 2.5l Plastikflasche kaufen. Übrigens sind hier nur die Orthodoxen Feiertage staatlich, weshalb der Großteil der Geschäfte auch an Ostern offen hat. Weil wir haben ja was gelernt und uns über Feiertage informiert.
    Wir hoffen unsere Tipps helfen euch in Zukunft. Übrigens steht es aktuell 13:4, ihr wisst ja für wen. Unser nächster Stopp ist Bukarest, wo wir für 24h bleiben, bevor wir uns auf den Weg nach Sofia machen.
    Lebe glücklich, lebe froh, wie der Mops im Haferstroh!
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  • Day5

    Budapäst

    April 19, 2019 in Hungary ⋅ ☀️ 16 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    und willkommen zu unserem zweiten Reisebericht über unseren ersten Aufenthalt in Budapest. Nachdem wir erfolgreich 3x an unserem Hostel vorbei gelaufen sind, da es aussieht wie ein Friseursalon wurden wir schließlich in unser 9 Bettzimmer geführt, wo wir gleich unseren ersten Mitbewohner kennengelernt haben. Liam aus Australien, der alles was er tut mit einem angestrengten stöhnen kommentiert, auch nachts...... Ebenfalls dauerhaft blieb ein langhaariger asiatischer Bombenleger an seinem Laptop im Hostel sitzen. Wirklich volle 3 Tage lang. Doch nun zu unserem ersten Tag, an dem es wir "ruhig" angehen lassen haben, wodurch wir bereits an einem Tag komplett Buda erkundet haben. Dieser Stadtteil ist sehr zu empfehlen, da er sehr ruhig ist, wenig los ist, sauber ist (wie die gesamte Stadt) und viele grüne Ecken bietet. Zudem hat man von einem kleinen Hügel einen schönen Blick in das "Inland" und von der Fischerbastei, dem Schloss und der Zitadelle einen guten Blick auf die Donau mit dem Parlament und Kirchen auf der Pest Seite.
    Am zweiten Tag waren wir dann wie am letzten Tag leicht überfordert mit unserer Zeit, da wir den größten Teil schon gesehen hatten und Budapest, wenn man geschichtlich nicht sehr interessiert ist, wenig spannende Museen zu bieten hat. Trotzdem haben wir auch noch fleißig den Heldenplatz mit angrenzendem Park und die Markthalle besucht. Besonders diese ist sehr zu empfehlen, da sie kulinarisch sehr viel zu bieten hat. Die kulinarische Weiterbildung setzten wir auch jeden Abend fort, indem wir während der Championsleague verschiedene Biere probierten und auch in das berühmte Ruinenviertel ein Bier trinken gingen (ja, Bier ist sehr billig). Am letzten Abend wurden die schon genannten Sehenswürdigkeiten nochmal bei Nacht begutachtet (die Bilder erkennt man wohl).
    Während wir nichts zu tun hatten spielten wir natürlich weiter Mensch ärgere dich nicht und man muss sagen, nicht nur die Verbesserung von Lisanne im Spiel (nur noch 8:4) fiel auf, auch Siljas chronische Abneigung gegen Tauben führte zu lustigen Momenten. Ebenfalls hatten wir Zeit ein überteuertes Eis in Blumenform als Frühstück zu essen, was wir uns durch das sonst günstige Essen leisten konnten, und uns bei gutem Wetter ausreichend zu sonnen.
    Machts gut und lasst Anregungen da. Unsere nächste Station ist Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien.
    P. S. :Die Wetten können noch geändert werden !!!
    I say climate you say justice - FFF am Donnerstag
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  • Day1

    Anreise Budapest

    April 15, 2019 in Hungary ⋅ ⛅ 15 °C

    Servus, Grützi und Halloooo,

    Wie allgemein bekannt begann heute unsere Östreise, bzw. unser Trip (Nein wir meinen nicht den Trip) unter dem Motto "Auf zu den Zigeunern", selbstverständlich völlig ohne Vorurteile.
    Wie man auf Bild eins und zwei erkennt begann der Tag definitiv vor unserem natürlichen Biorhythmus, wodurch Lisanne das unmotivierteste "Guten Morgeeen" hervorbrachte, welches Silja jemals gehört hatte. Unsere erste Etappe in verschiedenen Zügen wurde zunächst von vielen Schülern begleitet (ja wir hatten Schadenfreude), die von einem unfreundlichen alten Mann abgelöst wurden. Unterhaltsam wurde es dann erneut durch eine Basketballmannschaft, auf die dann das eigentliche Highlight folgte, der Mann der einen Fernseher und 3 Packungen Windeln nach Ungarn brachte.
    Was beständig blieb war die völlige Ahnungslosigkeit der Kontrolleure, welche sie, mehr oder wenig talentiert, überspielten, indem sie an den unterschiedlichsten Stellen Stempel machten. Da waren wir in der Schule besser drin. Außerdem war auch Siljas Überlegenheit im "Mensch-Ärgere-dich-nicht-Duell" dauerhaft, sodass es aktuell 4:0 steht und wodurch gegen den Spielnamen gehandelt wurde, da Lisanne sich sehr ärgerte. In diesem Punkt ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen, wir werden euch auf dem laufenden halten. Wetten werden bereits angenommen.
    Am Abend schlug dann unsre große Stunde, denn hier sind wir schwer reich, wodurch es uns leicht von der Hand ging sämtliche Rechnungen zu begleichen.
    Und nicht vergessen, gebt uns Feedback liebe Follower, ohne euch wären wir nichts. Anregungen können gerne in die Kommentare. In diesem Sinne, zieht die Jacke an, draußen sind es 2 Grad und bis zum nächsten Mal
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