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  • Day38

    Erste Ferienwoche mit Jenny

    October 20, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 23 °C

    Die folgende Woche verbrachten wir damit, die Bodnath Stupa zu besuchen und abends eine Kleinigkeit im Roadhouse zu essen. Dort machten wir mit Jennys Kamera ausreichend Bilder, die ich mir am Abend direkt auf den laptop und Handy zog. Außerdem besuchten wir (ich zum zweitenmal) den Affentempel, was sich als wunderschönes Ereignis herausstellte. Wir fotografierten wieder einige Affen, die unzähligen Gebetsflaggen und die impostanten Gebäude. Ich begann zu sagen, dass Theresa und Papa damals alle hier wunderschöne Bilder gekauft hatten. Nur wenige Minuten später standen wir in dem ersten Laden eines sehr geduldigen Mannes, der uns seine Schätze stolz präsentierte. Jedoch stellte sich bald heraus, dass er unzählige Bilder hatte, die mich begeisterten, sowie auch Jenny. Je mehr er uns zeigte, desto weniger wussten wir welches Bild wir jetzt nehmen sollten. Ich begann mir Bilder meines Zimmers anzusehen, in der Hoffnung, dass das die Auswahl der passenden Bilder dafür eingrenzte. Allerdings schien auch dieser Plan nicht wirklich aufzugehen.
    Nach einer Stunde entschied ich mich dann für mein persönlichen Favoriten, den ich nach meiner Rückkehr in meinem Zimmer aufhängen werde. Als Jenny sich dann nach reichlicher Überlegung auch entscheiden konnte, entschied ich mich dafür noch ein zweites zu kaufen, da dieses Bild mir nicht mehr aus dem Kopf ging.Die Kunst, die diese maler hier in Nepal beherrschen und die Materialien mit denen sie arbeitenverleihen den Bildern so etwas Besonderes und Außergewöhnliches, was ich zuvor noch nirgends anders gesehen habe. Nachdem wir das Geschäft nach über einer Stunde endlich verließen, schafften wir es genau zwei Schritte weiter in den nächsten Laden. Dort sahen wir ein Gemälde, das so groß und wunderschön war, dass wir uns einigten es zu kaufen,wenn wir erwachsen sind und es dann in unser eigenes Haus zu hängen. Der Mann dort zeigte uns wieder wunderschöne Bilder, in der selben Größe in welcher sich Jenny im Laden zuvor ihres gekauft hatte. Leider mussten wir feststellen, dass wir in dem vorherigen ziemlich abgezockt wurden im Vergleich zu dem jetzigen. Als er mein Interesse für eine bestimmte Größe der Gemälde bemerkte führte er uns eine schmale Treppe hinauf, in den Raum in dem anscheinend die ganzen Bilder produziert werden. Er zeigte mir ein Bild, in das ich mich sofort verliebte und in unserem Wohnzimmer zuhause hängen sehe. Nach meinen mittlerweile sehr guten Preisverhandlungen bekam ich das wunderschöne Bild für einen super Preis und eine Visitenkarte dazu.
    Ich hatte nachdem er mir dasBild eingepackt hatte kurzzeitig vergessen zu bezhalen, aber als ich mich zum Gehen wendete fiel es mir zum Glück auf. Ich bezahlte und wir gingen nach einer nächsten starken Stunde wieder rauß und erreichten die Aussichtsplattform, von wo aus wir ganz Kathmandu sehen konnten. Danach umrundetetn wir noch einige Male den Tempel und betätigten die Gebetsmühlen.
    Außerdem besuchten wir einige Male Tamel, um dort durch die Straßen zu schlendern und die Ruhe, die dort TEILS herrscht zu genießen.
    Als wir das erste Mal gemeinsam auf dem Weg nach Tamel waren, ließen wir uns am Durbarsquare direkt einen Pass machen, sodass wir nun bis unser Visum ausläuft, den Durbarsquare immer ohne dafür zu bezahlen überqueren können.
    Die Woche hier mit Jenny verging rasend, bis wir uns aufeinmal am 20. Oktober auf der Dachterasse vom Roadhouse mit Blick auf die Bodnath Stupa befanden und auf die bevorstehende Trekkingtour anstießen.
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