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Nepal 18/19

September 2018 - December 2019
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  • Day2

    Welcome to Kathmandu

    September 14, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 24 °C

    Am 14. September kam ich in Sanepa in Kathmandu an, dem Ort an dem ich mein ganzes nächstes halbes Jahr verbringen werde.
    Nachdem wir mit unserem Flieger ziemlich pünktlich gelandet sind, mussten wir am Visumgate dafür ziemlich viel mehr Zeit mitbringen. Nachdem wir mit Isabel, die ebenfalls ein Freiwilliges Soziales Jahr machen wird (allerdings in Pokhara) mit unseren Koffern direkt in die Arme von Anupendra gelaufen, der uns und unsere Koffer in ein Auto dirigierte.
    Anupendra ist der Schulleiter der ASHA- Schule,
    ( http://www.joseferdrich.de/asha/Asha/Willkommen.html )
    in welcher ich in nächster Zeit als Lehrerin für die lieben Kinder aus armen Verhältnissen agieren werde.
    Als wir bei Roshana zuhause angekommen waren, wurden wir von Theresa ( eine neue Freundin und Grundschullehramtstudentin) herzlichst empfangen und uns unseren Wohnungen zugeteilt. Roshana stellt mir eine ihrer Wohnungen gegenüber ihres Hauses zur Verfügung und lässt mich dort wohnen.
    Nach unserer Ankunft versammelten Isabel, Theresa, Roshana, Papa und ich uns zu einem Tee und genossen eine typische Frucht ,die einen Mix aus Apfel und Birne verkörpert.
    Währenddessen schmiedeten wir den Plan gehen Abend zur Bodnath Stupa zu gehen, was wir eine Stunde später dann auch in die Tat umsetzten.
    Wir umrundeten die eindrucksvolle Stupa ca. 5 Mal ließen unsere Hände traditionell an den Gebetsmühlen drehen. (Natürlich nur im Uhrzeigersinn, wie die richtigen Buddhisten)
    Wir guckten uns ein wunderbares Restaurant auf eine der vielen bunten Dächer aus und aßen frisch gebackene Pizza aus dem Steinofen.
    🇳🇵🇳🇵🇳🇵🇳🇵
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  • Day3

    Sightseeingtour Kathmandu

    September 15, 2018 in Nepal ⋅ 🌧 28 °C

    Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Haferflocken, Banane, Jogurt und eben dieser tollen Frucht tragen wir uns mit Dendi, einem super Guid und Freund des Freundeskreises der ASHA Schule.
    In Patan im Durbar Square fing alles an und wir besichtigten die alten Tempel, einen Laden mit handgemachten Singingbowls und lernten dort den Unterschied von einer handgemachte und einer maschinellen Klangschale. Außerdem besuchten wir einen Laden mit Mandalas und lernten die Gebets- Ruhe- und Glaubensmandals kennen, die mit bunten Farben und ausdrucksstarken Mustern bemalt waren.
    Unser Taxi erwartete uns dann, um mit uns zum Swayambunath Tempel zu fahren. Dort angekommen gingen wir viele Treppenstufen auf der linken Seite hinauf, auf denen uns Affen entgegensprangen und begrüßten. Dort kamen wir an einen Tempel eines Klosters. Dort besuchten wir die Gebetsstube und bekamen die typischen Butterkerzen gezeigt und erklärt, welche Bedeutung die einzelnen Accessoires vor unseren Augen hatten. Das Symbol, welches ich mir mittlerweile hier als Glücksbringer gekauft und an meinen Geldbeutel gehängt habe, ist das VAJRA.
    ( http://www.baraka.de/buddhismus/einleit.html )
    Noch ein paar Treppenstufen weiter kamen wir dann am sog. Affentempel an und wurden von Verkaufsständen von wunderschönen Armbändern Bistum zu den tollsten Bildern des Himalayas überwältigt. Von dem Tempel aus konnten wir ganz Kathmandu bewandert von seinen über 2.000.000.000 Bewohnern sehen und irrsinnige Bilder machen.
    Unten angekommen fuhr uns das Taxi dann nach Tamel City, wo wir in einem super Restaurant sehr gut aßen und einen guten Tee tranken. Ich aß das erste mal Momos, eine typische, nepalesische Spezialität ( https://m.wikihow.com/Make-Momos ) und bin immernoch total verliebt (😻). Nach der kleinen Stärkung schlenderten wir über den rießigen Markt und kauften eine luftige Hose für die tropischen Temperaturen hier. Nach ein bis zwei Stunden Bummeln fuhr uns unser Taxi weiter nach pashupatinath zum dort heilig fließenden Fluss (Bagmati River), in dem die Asche der hinduistischen Menschen reingestreut wird und Hindu verpflichtet ist im diesem Fluss zu baden... (nicht so mein Fall jetzt, ich bleibe Christ) ! Außerdem waren wir Zeugen einer Leichenverbrennung.
    Wir haben das Leben der Sadus dort kennengelernt, die sich komplett ihrer Religion widmen und ihr erdisches Leben praktisch komplett auf. Sie leben von Spenden des Staates und anderen freiwilligen Spendern.
    Danach waren wir zu Gast in Densis Haus und bekommen einen leckeren Gemüsesalat und wieder tolle Momos zum Abendessen.
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  • Day4

    ASHA Primary School

    September 16, 2018 in Nepal ⋅ 🌧 26 °C

    ... wir nahmen also um 9:00 etwa den Bus zur ASHA-Schule und wurden gegen 10:00 herzlichst von allen 170 Schülern in Empfang genommen. Jeder Schüler übergab uns eine Blume, oder mehrere, sodass unsere Hände bei weitem nicht mehr alle tragen konnten. Die Lehrerinnen stellten sich uns vor und erklärten uns ihre Fächer und Namen. (an keinen der Namen kann ich mich erinnern, da sie alle ganz schwierig für ein Europäer auszusprechen sind)
    Nach dem üblichen Morgenritual der Schüler führte die liebe Theresa uns durch die Klassen und die Playgroup und jede der Klassen sang uns ein Lied vor, oder teils auch mehr als eins. Wir setzten uns in verschiedene Klassen und in die Playgroup rein und hatten Teil an ihrem Unterricht. Die Schüler sind im Alter von ca 3-11 Jahren und sind in 5 Klassen und eine Playgroup für eben die ganz kleinen unterteilt.
    Nachdem wir in der ersten Klasse beim Englischunterricht dabei waren holte uns der Schulleiter Anupendra ab und zeigte uns eine sehr arme Familie, deren Kinder auf der ASHA Schule sind und im ASHA Hostel wohnen dürfen. Danach verbrachten wir noch einige Zeit draußen auf dem Schulhof und füllten die Zeit mit Gesprächen und Vorschlägen, die wir für den Unterricht haben untereinander. Um 12:00 kamen die erste Klasse, Vorschulklasse und die Playgroup nach unten auf den Pausenhof um ein wenig im Sand zu spielen und zu Mittag zu essen. Ab 13:00 kamen die dritte, vierte und fünfte Klasse und aßen zu Mittag. Anupendra, Theresa, Papa, Isabel und ich aßen draußen unter wine Überdachung, dies muss ein besonderer Platz sein, da wir ja als Gäste geladen wurden. Zu Mittag gab es typisches Dhal Bhat, das Mega lecker geschmeckt hat. Danach war Zeit für die meisten Kinder draußen zu Tanzen, zu Spielen und für die älteren natürlich noch weiterhin dem Unterricht zu lauschen. Um 15:30 endet wie jeden Tag bis auf Freitag (da schon früher) und Samstag (da Samstag hier wie Sonntag ist) die Schule und die Schüler wurden von ihren Eltern abgeholt. Ich würde davor aber noch beschworen, welche Klassen ich unterrichten sollte und herzlich verabschiedet. Danach ging unser Bus in Richtung Heimat und wir legten alle eine Stunde Ruhe ein, bevor wir uns beim Asiaten trafen, um eine Suppe zu essen und dann früh schlafen zu gehen, da es am nächsten Tag nach Pokhara gehen würde. 🤗
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  • Day5

    Pokharatrip

    September 17, 2018 in Nepal ⋅ ☀️ 29 °C

    Um 5:00 hieß es Aufstehen, sodass wir unser Taxi um 6:15 zum Anapurnahotel nehmen konnten. Dort angekommen warteten wir eine Weile bis der rießige Bus eintrudelte und wir unser Gepäck einluden und schließlich zustiegen. Der Bus hatte anstelle von Sitzen, Sessel, mit der Funktion eine Fußlehene hochzufahren, sodass man bequem die Beine hochlegen konnte, um perfekt zu entspannen. Außerdem wurden wir auf unser knapp 10 stündigen Fahrt stets mit Wasser, Tee, Kaffe und einem kleinen Snack an Bord versorgt. An für sich erlebten wir eine krasse Fahrt, auf der wir teils auch echt gut schlafen konnten und den Schlaf, der uns die Nacht gefehlt hat ein bisschen aufholen konnten. Um 11:30 hielt der Bus an einer Raststätte, die ein großes Büffet mit Reis, Chinanudeln, Pad Thai, verschiedenen Soßen, großen Tortillas und Suppen bereitstellte. Nach einer halben Stunde Rast ging es auch schon wieder weiter, bis wir dann um 15 Uhr das heiß ersehnte Pokhara erreichten. An der Bushaltestelle angekommen stiegen wir in ein Taxi, das uns ins Big Pillow Inn an der Lakeside brachte.
    https://www.bigpillowinn.com
    Dieses Hotel gehört auch einer Freundin (Sabine) des ASHA Freundeskreises, die aus Deutschland kommt und hier sesshaft durch die Heirat mit ihrem Mann Rocky und der Geburt ihres 7 Monate alten Kindes Adrian wurde. Das Hotel war großartig und hatte im Preis ein Frühstück inklusive für jeden Tag dabei. Vom Frühstück berichte ich, wenn es aber soweit ist.
    Papa und ich luden die Koffer aus nahmen eine Dusche und waren dann mit Sabine und dem kleinen Adrian zum spazieren durch die Stadt und am See, sowie auf ein kleines Dinner verabredet. Wir schrieben Isabel eine Nachricht und holten sie an ihrem Wohnort für die nächsten 6 Monate ab, um sie mit zum Essen zu nehmen. Wir erreichten gegen 19:00 das tolle hippige Restaurant Or2K
    ,wo wir uns von Sabine alles über sich und Pokhara erzählen ließen. Nach einem schönen Abend begleiteten wir Isabel noch mit zu ihrer Unterkunft und gingen dann selbst zurück zum Hotel, wo wir mit Zuhause facetimeten.
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  • Day6

    "Sightseeing" in Pokhara

    September 18, 2018 in Nepal ⋅ ☀️ 29 °C

    Diesen morgen konnten wir deutlich länger als an dem Morgen zuvor schlafen und hatten den Schlaf auch wirklich höchst nötig. Gegen 8:00 gingen wir runter zum Frühstücken gegangen und haben meiner Meinung nach das beste Omelett gegessen mit Tomaten und Paprika, Käse und ein bisschen Zwiebel. Dazu gab es unser Glas Orangensaft, unseren heiß gelingen Chaimilktea, ein wenig Müsli und dunkler Toast. Nach dieser leckeren Stärkung machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg zu dem sog. Wasserfall, welchen wir nicht besichtigt habe, da der Eintritt wieder Geld kostete und wie eh nur 15 Minuten Zeit hatten. Also schlenderten wir von einem Schmuckstand zum nächsten Schmuckstand usw.... Ein freundlicher, netter Mann sprach uns an und weckte in mir das Interesse an einem wunderschönen Armband. Er erzählte uns von seinen Kindern, die beide in Deutschland wohnten, oder studierten und von Tibet. Wir unterhielten uns über Deutschland, Dalai Lama und darüber, dass ich jeder Zeit herzlich bei ihm und seiner lieben Frau eingeladen bin, wenn irgendwas sein würde. Er hab uns seine Karte mit und schenkte uns großzügig eine Flasche Wasser, welche wir wie sich später herausstellte noch brauchen würden.
    Wieder im Taxi angekommen wurden wir bis kurz vor die World Peace Pagoda gefahren. Hunderte Treppenstufen später erreichten wir die erste Aussichtsplattform die uns den Blick auf Pokhara und den Lake eröffnete. Beim Bilder machen trafen wir auf zwei nette Israelis, die uns gemeinsam und wir sie fotografierten. Weitere Treppenstufen später kamen wir nun an die bekannte Pagoda und erspähten die Bergriesen des Annapurnagebirges und unter anderem den Machapuchara (Fishtail). Der Machapuchara ist der sog. heilige Berg, der aufgrund dessen auch nicht mehr bestiegen werden darf und trägt aufgrund seines Aussehens den Namen „Fischschwanz“.
    Ein Schild vor der World Peace Pagoda forderte uns dazu auf die Schuhe auszuziehen und dann barfuß, die mit goldenen Schutzpatronen und vor allem Buddhas gezierte Heiligstätte zu umrunden.
    Nach einem wahnsinnigen Blick über das Annapurna Massiv Gebirge, den See, und Pokhara Lakeside traten wir den dschungelartigen Abstieg zum See an, wo wir dann in ein Boot stiegen und uns auf unsere Seite schippern ließen. 🚣‍♀️
    Dort angekommen shoppten wir ein bisschen in den kleinen, süßen Läden mit ziemlich großem Erfolg. Dann hieß es frisch machen in unserem Hotel und dann weiter in die Stadt zu einem Thailänder mit Isabel und dort zu Abend zu essen. Nachdem wir sie noch ein Stück heimwärts begleitet hatten, machten wir uns schließlich auch ziemlich bettreif in Richtung unseres Zimmers auf. Dort fielen uns dann auch schon schnell die Augen zu. 🇳🇵
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  • Day7

    Sunrise Pokhara

    September 19, 2018 in Nepal ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser Wecker klingelte heute schon um 4:30 und ich musste mich aus dem weichen Bett zwingen, was sich wie folgt als eine lohnenswerte Sache herausstellen wird. Nämlich um 5 Uhr wartete unser Taxi auf uns, um uns hoch zum Sarangkot, der uns ein unverbesserliches Kino beschaffen würde zu fahren. Wir fahren über die üblich holprigen Straßen der Stadt bis wir Serpentinen rund um den Berg auf schmalen Straßen fuhren, die absolut nicht für Autos bestimmt waren wie sich durch die unsanften Sprünge hinten im Auto drin herausstellte. Wir kamen an einen Parkplatz, an dem viele Leute schön aus ihren Taxis ausstiegen, doch wir folgten weiter der immer schmaler und holpriger werdenden Straße bis zum nächsten Anhaltepunkt, wo wiederum die meisten ausstiegen und den Rest zu Fuß zu gehen schienen, doch wir fuhren gefühlt als einziges Taxi bis fast ganz nach oben, wo wir wie schon so oft Opfer von vielen vielen Treppenstufen ganz rauf auf eine unverwechselbare Aussichtsplattform wurden.
    Oben angekommen sahen wir über der saftig grünen Stadt Pokhara vereinzelte Wolkenflecken, die die Stadt schützend umringten. Wir standen oben und begannen schöne Bilder der einmaligen Aussicht zu machen, bis plötzlich die Sonne hinter dem Fishtail ganz vereinzelt ihre goldene Strahlen zur Show stellte. Wieder umzingelten alle Touristen diese Stelle und stellten ihre Linsen für das perfekte Bild ein. Dann begann die Sonne über der rechten Gebirgshälfte, in Form eines roten Feuerballs aufzugehen und erleuchtete die ganze Plattform, die wenige Minuten zuvor noch in dünnen Nebel eingehüllt war. Das Licht erstrahlte über dem ganzen Annapurna Massiv und offenbarte somit allen Schaulustigen ein unvergessliches großes Kino. Nachdem wir dieses Spektakel , welches anscheinend seit langem schon nicht mehr so gigantisch war in vielen Fotos festgehalten hatten nahmen wir die ersten Treppenstufen abwärts in Angriff, um nach ca. 2 Minuten Fußmarsch ein warmen Tee auf dem Dach einer kleinen Herberge zu uns zu nehmen, während die Sonne uns wärmend umhüllte. Nach dem wärmenden Getränk machten wir uns dann wirklich auf den Rückweg, mittlerweile war es gegen 7:30. bevor wir dann aber endgültig den Weg zur Lakeside antreten würden entschieden wir uns in einem Laden Halt zu machen, der handgemachte Schals mit wunderschönen Mustern verkaufte. (Dieser Halt hat sich völlig rentiert 🧣 💖)
    Auf dem Weg abwärts wurden wir von einem Einheimischen in die Falle gelockt, da er den „schnellsten“ Weg kenne, er wäre so freundlich uns den kürzesten Weg zu zeigen, denn der längste würde 4Stunden andauern (er war der einzige mit diesem Wissen). Dummerweise folgten wir ihm durch wirklich schöne, dschungelartige Gebiete. Das Gras reichte uns mittlerweile bis zur Kniekehle und wir liefen bergauf. Zwei Dinge, die ich so erst mal nicht für richtig empfand. Als wir dann irgendwann fast genauso hoch waren, wie wir es in den frühen Morgenstunden waren, begann ich mich zu fragen was der gute Mann unter einer „Abkürzung“ verstünde. Nachdem wir einen „Weg“ durch den größten Matsch gelaufen waren kamen wir zum Glück wieder auf einen „Weg“, den man gut und gerne als freie Natur bezeichnen würde und nicht als begehbar. Das alles schien den guten Mann nicht zu interessieren und er rannte in einem Affenzahn voraus und erzählte davon, dass er Guide seie und sich gut auskenne. Ein paar Abgründe, Dschungeldurchquerungen und Bäche später kamen wir an einen großen Felsen. Dort eröffnete er uns, dass 1000 Rupis für ihn auch schon genug wären.(🤔)
    Er ließ uns ab dann alleine die Steintreppen hinab ins nächste Dorf steigen. Komischerweise folgte er uns ein paar Stufen, als ich ihn fragend anblickte, eröffnete er mir, dass er einen anderen Weg zurück nehme. Spätestens dann hat auch jeder gemerkt, dass wir alles nur keinen 1. LEGALEN und 2.KÜRZEREN Weg gelaufen waren. :D
    Nachdem Papa und ich länger als eine Stunde damit beschäftigt waren bergab Steintreppen zu gehen kamen wir dann mit Muskelerschlaffungen im nächsten Dorf an und liefen dann vollends auf unsere Seite des Sees. Dort machten wir Rast in eine Frühstücksrestaurant und stärkten uns nach diesem höllischen, aber landschaftlich schönen Abstieg. Wieder im Hotel angekommen schlief ich sofort für zwei Stunden ein, bis ich von Papa geweckt wurde um noch einmal ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Also machten wir uns auf den Weg bei 34 Grad, wie dort jeden Tag ein letztes Mal die Geschäfte zu bestaunen und teils erfolgreich Wahrenabnahme zu betreiben. Gegen Nachmittag gabs dann eine Fresh Minz Lemonade beim OR2K. Danach gingen wir ins Hotel um uns frisch zu machen und dann mit Sabine, Rocky und Adrian zum OR2K zu laufen und uns dort mit Isabel zu verabreden. Nachdem wir die Isabel wieder nach Hause begleitet hatten, traten wir unserem Heimweg an und fielen dann müde wie immer in den Schlaf.
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  • Day8

    Flight back to Katmandu

    September 20, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 28 °C

    Um 6:30 wurden die letzten Kleider zusammengelegt und in unsere Reisetasche verfrachtet, dann ging es runter zum letzten Frühstück für wine längere Zeit in dem wunderschönen Pokhara. Inwendiger als 20 Minuten aßen wir unser Omlett und sprangen regelrecht um 7:05 in unser Taxi, das uns sicher zum kleinen Flughafen in Pokhara geleitete. Dort angekommen gingen wir an den Schalter unserer Maschine (Buddhaair) und lernten, dass es Anstehen und Sicherheitsabstand dort ein Fremdwort war. Nachdem ich persönlich einer für mich ganz neuen Sicherheitsdurchsuchung unterzogen wurde, standen wir an unserem „Gate“ an. Auf dem kleinen Fernseher oben stand eine andere Abflugnummer, als auf unseren Karten, doch dies änderte sich zum Glück eine Minute vor Einlass noch. Dort anstehend wurden wir interessiert von ein Oskar Indern beäugt, welche uns dann Ansprachen woher wir kämen, was wir machen, usw. etc. Nach einer netten Unterhaltung mit der Gruppe von auf der Stirn bemalten Männern, die uns jeder einzeln nach der Nationalität fragten, wurden wir dann endlich reingelassen. Wir verließen das Flughafengebäude und stiegen ein. Mit Dior 2001, Raf Camora und vielen anderen Künstlern und deren Lieder gingen die zwanzig/fünfundzwanzig Minuten noch viel schneller vorbei. Kaum gelandet wartete auch schon ein Büschen auf uns, welches uns in ein kleines Flughafengebäude von Kathmandu brachte, wo wir dann unsere kleine Reisetasche abholen durften. Kaum angekommen wurden wir von den Taxifahrern nur so überrannt. Ein Taxifahrer erwies sich als nett und zuvorkommend. Wir ließen ihm sich den Weg per Telefon von unserer lieben Roshana erklären und stiegen dann ein. Die Straßen in Kathmandu waren nur so verstopft mit den vielen Bisen, Autos und Taxis, aber wie jeder Taxifahrer fand auch unserer einen Weg durch das Chaos, oder wie ein Außenstehender es vll beschreiben würde mitten rein. :D
    Zuhause angekommen wurden wir von Roshana und dem lieben Hund und der niedlichen Katze herzlich willkommen geheißen. Wir richten eine Stunde aus, bevor wir Roshana zum Tee besuchten und uns über min anstehendes halbes Jahr hier unterhielten und mein geregelten Alltag. Danach musste ich für eine Stunde in einen Tiefschlaf gefallen sein, den Papa gut und gerne unterbrach und mich dazu brachte meine müden Augen zu öffnen. Ich raffte mich aus und da saß ich dann 1 1/2 Stunden daran meine Blogs zu schreiben und euch auf den neusten Stand zu bringen. Irgendwann stand Theresa dann endlich vor der Tür und begrüßte uns herzlichst. Theresa, Papa und ich brachten und auf den neusten Stand und gingen dann einen Großeinkauf machen, der mit einigen Dingen unter anderem einem Sack Reis mit 5kg endete. ( die kleinste Größe dort )
    Voll beladen liefen wir die zwanzig Minuten heimwärts und begannen dann endlich etwas zu schnippeln und schließlich eine Tomatensoße mit frischen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Curry zu zaubern, dazu hab es ein paar Pasta. Danach machten Theresa und ich uns daran unsere Treckingtour auf der Karte zu markieren und stellten fest, dass wir ziemlich hoch sein würden. (4450m)
    Der sog. Mardi Himal Trek.

    https://www.thelongestwayhome.com/travel-resources/trekking/mardi-himal-trek.html

    Nach einem tollen Mädlesgespräch als Ausklang des Tages auf der Terasse, bei dem wir sichtlich von den Moskitos aufgefressen wurden, sitze ich nun hier und beende meinem Blog für heute, endlich habe ich aufgeholt. (😻)
    Gute Nacht 😴
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  • Day9

    School- & Hosteltour

    September 21, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute ging alles wieder mit unserem üblichen Frühstück an. Theresa, Papa und ich haben wie immer unsere Haferflocken mit den so genannten “Bapfeln”. Gegen 8:45 verließen wir unseren Hof und kamen so gegen 9:20 an der ASHA Primary school an. Dort wurden wir wieder herzlich von allen begrüßt. Wir warteten auf Anupendra, der uns mit sich nach Hause nahm und dort ein riesiges Dhal Bath auf uns wartete. Nach dem üppigen, aber sehr leckeren Essen hatte seine süße Frau uns einen ChoclateCheescake aus einem deutschen Backbuch gebacken. Sehr sehr lecker !
    Danach ging es zu der Schule, welche unser Patenkind besucht, die sog. SDB Schule. Dort angekommen wurden wir wieder herzlich begrüßt und übergaben unserem Patenkind sein Geschenk. Wir wohnten kurz einigen Klassen bei und waren beeindruckt von den großen Räumen und dem großen Schulgebäude. Es gibt dort eine sogenannte Scoutsgruppe, die lernt vor großen Gruppen zu präsentieren und in Uniform gemeinsam ein Disziplinarprogramm vollzogen. Wir würden von der Gruppe begrüßt und Papa durfte Ihnen Ihre Auszeichnungen überreichen. Danach beobachteten wir verschiedene AGs, die freiwillig außerhalb der Schule stattfanden, wie zum Beispiel eine PhysikAG, eine Computer AG und einem Schmink-Frisörprojekt. Wie hinterließen unsere Unterschrift und einen kleinen Text in ihrem Gästebuch. Ich überlege die älteren Schüler dort auch mal zu unterrichten und dort auszuhelfen, dazu würde ich auch herzlich eingeladen. Vielleicht lehre ich die Mädels dann in ihrer AG das Schminken (Eyeshadow), sie würden es lieben. Papa spielte mit der FußballAG und begeisterte die Jungs von seinen Künsten. Theresa und ich amüsierten uns prächtig als Außenstehende und fieberten richtig mit. Nachdem Papa dann das entscheidende Tor geschossen hatte besuchten wir mit dem Taxi das Hostel der ASHA Schule. Auch dort wurden wir warmherzig begrüßt und herumgeführt. Ein paar Meter weiter war dann das Mädchenhostel, welches wir auch noch besichtigten und die lieben Mädels der SDB Schule wiedertrafen. Zurück beim ASHA Hostel verabschiedeten wir uns und wurden von allen mindestens fünfmal umarmt und geherzt. Das Taxi brachte uns wieder nach Hause, wo wir alle ein kleines Päuschen hielten. Nun sitzen wir alle zusammen und planen unseren morgigen Tag.
    🇳🇵🇳🇵🇳🇵🇳🇵
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  • Day10

    About Bhaktapur

    September 22, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

    Unser Taxi holte uns heute pünktlich um 9:00 ab. Mit dem Taxi hüpften wir dann nach Bhaktapur , da Schalten für unseren Fahrer ein Fremdwort zu sein schien. Dort angekommen kauften wir uns ein Einlassticket, während wir von Guids nur so überrannt wurden. Drin angekommen genossen wir die Stille für eine Weile, während wir uns unseren Weg an den vielen Palästen und deren Schutzpatrone durchbahnten. Wir gingen in ein bekanntes Café und hatten dann Blick auf den ganzen Platz unter uns. Auf den Gassen weiter außerhalb des Durbar square fanden wir dann riesige Trauben von Menschen vor, die vor einem Tor standen und anscheinend auf deren Öffnung warteten. Links und recht von uns befanden sich Ramschstände an Ramschstände. Wir folgten den schmalen Gassen in ihren Kern und fanden dann kleine, besondere Läden vor, welchen wir ein paar Glücksbringer abkauften und uns dann schließlich auf den Weg zum Pottery square machten. Dort fanden wir wie der Name schon sagt getöpferte Ware vor und natürlich wieder viele kleine Läden mit Buddhas, Elefantenköpfen.... in vergoldeter Form vor. Mit der Zeit füllten sich die Gassen immer mehr und wir gingen zurück an unseren ursprünglichen Anfangspunkt, an welchen wir uns hinsetzten, genossen und redeten. Es war mittlerweile 13:00 und wir hatten unser Taxi erst wieder auf 14:00 bestellt, somit vertrieben wir uns die Zeit mit einem sehr gut deutschsprechenden Nepali, der uns von seiner Deutschlandliebe erzählte und uns währenddessen unauffällig seine Karte zusteckte.
    Er erzählte uns, dass er die Reeperbahn in Hamburg so liebte und in München anderen gerne beim Baden in der Isar zuguckte. Das war Theresa und mein Signal aufzustehen und gemeinsam mit Papa nach unserem Taxi Ausschau zu halten. Wir fanden unser Taxi vor, jedoch ohne Fahrer. Doch dieser kam zum Glück genau in dem Moment hinter uns, obwohl erst 13:30 war ließ er uns ins Auto hüpfen. Genau in dem Moment in dem wir die Autotüren hinter uns zuschlugen, begann es dann zu regnen, also hatten wir alles richtig getimed. Zuhause angekommen kochten wir uns gemeinsam wieder ein leckeres Mittag-und Abendessen in einem. Danach zogen wir uns alle mal für eine Stunde zurück, tranken danach einen Blutwurz, bis wir uns mit Roshana verabredeten und dann runter in die Stadt fuhren und dort die Vorbereitungen für das Fest der Kumari-Festival begutachteten. Den Heimweg traten wir dann allerdings zu Fuß an.
    Jetzt lassen wir den Tag Revue passieren bei einer Tasse Tee. 🇳🇵
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  • Day11

    Byebye and thank u daddy

    September 23, 2018 in Nepal ⋅ 🌙 21 °C

    Papa und ich gingen heute gemeinsam noch ein wenig einkaufen und ein letztes Mal gemeinsam durch die kleinen Geschäftchen. Nachdem wir auch für das Frühstück dann frisches Obst gekauft hatten, trafen wir wieder Theresa, die schon ein paar ihrer Sachen bei mir eingeräumt hat. Wir frühstückten ein letztes Mal zu dritt, mit drei Schüsseln, drei Tassen und drei Löffeln. Nach dem Frühstück unterhielten wir uns noch eine Weile, während unserer dritten Kanne Tee. Nach dem Abwasch holte Theresa all ihre Sachen rüber, Papa ging noch ein wenig auf die Dachterasse und genoss das letzte Mal für eine längere Zeit den unverbesserlichen Blick über ganz Kathmandu.
    Theresa und ich begannen dann Wäsche zu waschen ganz oldschool und merkten, dass wir eventuell mehr Waschmittel als Wasser in unserem Eimerchen hatten. Während Theresa oben unsere Wäsche aufging saßen Papa und ich noch ein bisschen in der Wohnung zusammen und ließen unsere besonderen Erlebnisse Revue passieren.
    Nach einem relaxten Morgen mit viel Lachen und Reden kam irgendwann Anupendra vorbei und verabschiedete sich herzlich von Papa, während er mir versicherte hier nie alleine zu sein. Danach brachte Papa seinen Koffer, der ganz ohne meine Sachen total leicht und leer geworden war und seinen Rucksack mach unten. Dort redeten wir noch mit Roshana bis das Taxi kam, um Papa zum Flughafen zu bringen. Roshana, Theresa und ich, begleitet von doggy🐶 und catty🐱 brachten nun Papa ans Tor, um ihn zu verabschieden.
    Ich kann nicht leugnen, dass ich Tränen in den Augen hatte als ich Papa gehen ließ, aber gut tat, dass ich nicht die einzige war. Theresa war so loyal mit mir ein paar Tränen zu vergießen. Aber Papa, wenn du das liest, ich mache das jetzt hier einfach und egal was ist ich werde hier nie alleine sein und all die besonderen Erinnerungen immer in meinem Herze tragen. Danke dir für die schöne Zeit. (💗)
    Theresa und ich griffen nach unseren Taschen, um uns auf den Weg zu machen frisches Gemüse für unser spätes Mittagessen zu holen und ich zeigte ihr noch die beiden Läden, die mir Papa noch ein paar Stunden zuvor zeigte. Wir statteten uns mit Gemüse aus und begannen daheim eine Gemüsecurrysoße mit Reis zu brutzeln. Danach lasen wir beiden, Theresa in der Wohnung, ich auf der Dachterasse,bis Theresa nach knapp zwei Stunden Ausschau nach mir hielt. Danach luden wir uns zwei tolle Filme runter und begannen sie anzusehen. Vor ein paar Minuten haben wir uns im Bad fertig gemacht und sind jetzt gerichtet, um Schlafen zu gehen. 😴

    Namste🇳🇵 und ganz herzliche Grüße an meine zwei Lieben zuhause und Papa dir im Flugzeug, komm gut zuhause an, dort wirst du auch schon sehnlichst erwartet. 🙏🏼
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