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  • Day30

    Day #27 elephant waterpark

    October 2, 2017 in Indonesia ⋅ 🌙 21 °C

    Zuerst machten alle Tiere hier auf mich einen schmächtigen und kränklichen Eindruck. Es gibt, wie bei uns auch, Hühner, Kühe, Katzen und Hunde. Doch sind allesamt kleiner und zierlicher gebaut.
    Dann ging mir auf, dass hier alles Leben noch nach dem Evolutionstheorie-Prinzip gedeiht!
    Die Hühner und Kühe haben lange Beine und sind schlanker gebaut, weil es nur denjenigen möglich war, erfolgreich von Fressfeinden davon zu laufen.

    Die Katzen und Hunde sind tendentiell kleiner gebaut, da sie so die Hitze besser ertragen.

    So gesehen geht es den domestizierten Tieren hier gut (jedenfalls denjenigen, die nicht mehrschichtig in Käfigen gestapelt wurden und am Strassenrand verkauft werden).

    Um 09:30 Uhr ging es heute los, richting Tangkahan Elefantenpark. Wo ehemals in Gefangenschaft gehaltene Elefanten auf das Leben in der Wildnis vorbereitet und trainiert werden.

    Paradoxerweise passierten wir während der zweistündigen Autofahrt zum Park, nichts anderes als Palmölplantagen (also bitte, wenn möglich, den Palmölkonsum reduzieren!)

    Wir legten eine Mittagspause ein und zur Auswahl standen Reis, kombiniert mit diversen Beilagen.
    Zum Verdauen und zur Erholung von der holprigen Autofahrt, setzten wir uns ein wenig an den nahen Fluss, bis es Zeit wurde, die Elefanten zu besuchen.

    Die Elefanten kamen von der anderen Flusseite her. Wir und eine andere, anwesende Reisegruppe, wurden mit Scheuerbürsten ausgerüstet und dann gab es eine Runde Wellness für die Elefanten. Die sanften riesen legten sich auf die Seite und wir striegelten sie so gut wie möglich. Wenn die enormen Massen an Haut, Knochen und Muskulatur eine Bewegung unter deinen Händen ausführten, war dies ein gewatiges Gefühl und machte einem ergriffen.

    Nach dem Entspannungsprogramm für die Elefanten, gab es Rüsselduschen und Küsschen für die Menschen und zum Abschluss Belohnunsbananen für die Dickhäuter.
    Die Tiere machten allesammt einen entspannten Eindruck und ihre Pfleger arbeiteten nur mit einfachen Kommandos und setzten keine Gewalt ein.

    Wir machten uns wieder auf den Rückweg während die Fotoanfragen heute einen Peak erreichten.
    Wir stoppten sogar extra nochmals das Auto, damit zwei Kinder mit uns posieren konnten. Wenn man ihnen damit eine Freude machen kann, dann soll es so sein.

    P.S.: Wir haben endlich herausgefunden, weshalb dieser Drang nach Fotos mit uns besteht. Der normale Indonesier verbringt gute Menge an Qualitätszeit vor der flimmernden Kiste. In Filmen sind mehrheitlich nur Kaukasier zu sehen. Somit ist es für sie hier so, als wären Hollywood-Stars zu Besuch; ein guter Grund um ein Foto zu schiessen!
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    Katharina Wenger

    Mit Bart ist Pascal ein Orang Switzerland, deshalb die Fotos!

    10/2/17Reply
    Christine Schärer

    Was isch das für ä Sprach uf em Schild für d Toilette? U wiso für Männer s Dopplette?

    10/2/17Reply
    Christine Schärer

    😋

    10/2/17Reply
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