• Rockefeller Center,Grand Central Station

    November 24 in the United States ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach dem etwas längeren Abendausflug war wohl der schleichende Jetlag überwunden, jedenfalls war es endlich mal wieder, dass der Schlaf nicht vor der Nacht zu Ende war, sondern mich der Wecker erinnerte, dass es Zeit zum Aufstehen war. Vor dem Start war noch ein kleineres Frühstück eingeplant und 9:00 Uhr war "Treffen an den Ausflugsbussen". Der Verkehr war trotz des bevorstehenden Thanksgiving-Wochenendes ziemlich auf Normalniveau, also ziemlich zähflüssig. Dennoch, da will ich schon mal vorgreifen, lief die ganze Tour unter einheimischer Führung gut und fast pünktlich ab.
    Die Prozedur vor dem Erreichen der Aussichtsplatformen on "Top of the Rock" war auch nicht ganz ohne, aber doch im Vergleich zum ESB deutlich weniger strapaziös, auch von der Länge der zurückzulegenden Wege. An diesem herrlichen Tag mit total blauem Himmel und super Fernsicht war der Blick bei Sonnenschein von der 67. Etage mindestens ebenso beeindruckend wie der nächtliche Ausblick gestern von Etage 86 und bei Sonnenlicht konnte man doch schon einige der herausragenden Spitzen identifizieren. Also wahrlich grandios, diese menschengeschaffene Steinwüste. Diesen Eindruck konnte auch der Blick auf den Central-Park nur etwas mildern, der übrigens kein Einzelstück und von den Parks in New York auch nur der 6.-größte ist. Also ein Platz zum Leben wäre es für mich wohl eher nicht.
    Mindestens ebenso beeindruckend, wie die wenn auch auf völlig andere Art, ist der größte Bahnhof der Welt, wenn man die Anzahl der Gleise als Merkmal nimmt. Die zentrale Halle ist gewaltig und schon Ende des 19.Jh. wurde dort barrierefrei gebaut, d. h. der Zugang erfolgt treppenfrei über breite Rampen und auch die hinter kleinen Toren versteckten Zugänge zu den Bahnsteige können so erreicht werden.
    Auf der Rückfahrt gab es noch einen kurzen Stopp am UNO-Hauptquartier und das war's dann für heute, denn halb 4 starteten wir zur nächsten Etappe nach Charleston. Aber morgen ist erst einmal ein erholsamer Seetag.
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