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  • Day98

    Slope Point

    November 7, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Sonntag, bei 26 Grad sind wir noch ein Stück weiter in den Süden gefahren und haben uns einen Campingplatz direkt am Meer gesucht. Hier haben wir den ersten richtigen Strandtag mit baden gehen und Sonnencreme eingelegt. Wir haben im Grunde genommen den gesamten Tag nur am Meer herumgedümpelt.

    Am Montag war genauso unglaublich schönes Wetter. Wir haben den Vormittag genutzt, um ein bisschen in der Limestone Cave herumzuklettern. Das war auch wirklich witzig. Die Höhle war ziemlich lang und manchmal lagen nur wenige Schritte zwischen krabbeln und man kann die Decke kaum sehen. Es war echt stockdunkel dadrin und sobald wir die Taschenlampen ausgeschaltet haben, tauchten überall Glühwürmchen auf. Die Felsen waren fast alle mit Lehm überzogen und der Boden von mehr oder weniger tiefen Pfützen bedeckt. Dementsprechend sahen wir am Ende übrigens auch aus.

    Den Restlichen Tag haben wir in der Sonne am Meer verbracht.
    Auf unserem Campingplatz standen 4 Zirkuswagen. Die sahen extrem genial aus! Teilweise war dadrin wahrscheinlich mehr Platz als in einer Zweizimmerwohnung in Berlin.

    Am Mittwoch sind wir in einen etwas größeren Ort gefahren, um Wäsche zu waschen, zu duschen und unsere Vorräte aufzufüllen. Wir haben einen Waschsalon gefunden in dem für 15NZ$ unsere komplette Wäsche gewaschen, getrocknet und sogar gefaltet wurde. In der Zwischenzeit konnten wir dann alles andere erledigen und waren um 14.00 Uhr mit allem was anstand durch.

    Dadurch konnten wir noch am selben Tag zum Slope Point fahren. Dem südlichsten Ort der Südinsel. Wir waren dann mal für ein Paar Sekunden, die sich am nächsten am Südpol befindenden Menschen Neuseelands. Schon ne verrückte Vorstellung.

    Donnerstag war irgendwie komisch. Wir sind morgens zu einem Ort gefahren, an dem man wohl öfters Pinguine sehen kann. Hat nicht so ganz geklappt..
    Danach sind wir Richtung Meer gefahren und haben auf dem Weg eine Wanderung durch den (hier fast dschungelartigen) Wald zu einem Wasserfall zu unternommen. Wir standen dann gefühlt im einen Moment im Urwald, an einem Wasserfall und im Nächsten am einem endlos langen, komplett Menschenleeren Strand. Das nenne ich mal einen schnellen Wechsel und komplette Reizüberflutung.. (in sehr positivem Sinn)

    Ich glaube unsere Lungen sind, wenn wir zurückkommen komplett sauber und denken sich bei der Berliner Luft dann auch erst mal: ‚Ähh, Hallo? Geht’s noch? Was soll denn das jetzt wieder?‘
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    Die armen Schafe :-) Viel Spaß Euch weiterhin !! Andrea

    11/10/19Reply