Nadine Rich

Joined March 2018
  • Day0

    Tanger

    May 21 in Morocco

    Erster Stop in Marokko.
    Tanger ist eine, meiner Meinung nach, unaufregende Stadt im Norden von Marokko. Da dort der Flughafen liegt und der Flug erst abends ankam, haben Matze und ich entschieden, dort zu bleiben.
    In der Medina (Altstadt) angekommen, wurden wir gleich aufdringlich von einem Jugendlichen verfolgt (bzw. Vorweg gelaufen), welcher uns den Weg zu unserem Hotel zeigen wollte, obwohl wir mehrmals „Nein, danke“ gesagt haben.
    Die Jugendlichen wollen sich so Geld dazuverdienen, jedoch war dieser Jugendliche nicht einmal freundlich.
    Im Riad (Kleine Hotels Bzw Gästehäuser, mit marokkanischen Stil) angekommen, wurden wir freundlich mit Minz-Tee empfangen.
    In der Medina war zwar gegen Abend viel los, doch gegen halb 8 waren die Straßen leer gefegt. Warum? Gerade angefangen und bis Mitte Juni ist noch Ramadan. Alle legen dann ihre Arbeit nieder für eine halbe Stunde (selbst in Restaurants) um etwas zu essen und zu beten. Später dazu mehr...
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day30

    Peking+ Frankfurt

    April 11 in China

    Die Nacht habe ich “gemütlich” am Flughafen verbracht. Zwecks meines Rückfluges hätte ich etwas besser planen können, aber hinterher ist man immer schlauer. So bin ich früh morgens nach Peking geflogen. Von Peking dann weiter nach Frankfurt. Mit AirChina wären natürlich 98% Chinesen am Board. D.h. Du stehst an jeder Schlange an und wirst zig mal nach hinten befördert, da die Chinesen IMMER die ersten seien wollen. Wirklich der Hammer.
    Das habe ich leider auch schon in Vietnam miterleben müssen. Nach China werde ich wohl erstmal nicht. 🙄😅
    Read more

  • Day29

    Goodbye Hanoi

    April 10 in Vietnam

    Da ich leider in dem Hostel in der Stadt keinen Platz bekommen hatte, habe ich spontan doch kein Zimmer mehr gebucht, da es ja eh schon sehr spät war. Auf dem Rooftop-Bar haben wir dann gemeinsam gefrühstückt und sind dann durch die Straßen Hanoi’s gezogen. Am See haben wir uns ein nettes Kaffee rausgesucht und dort vietnamesisches Poker gespielt. Nachmittags bin ich dann alleine weitergezogen, um noch ein paar Besorgungen zu machen. Gegen 7 hieß es schon Abschied nehmen und von Hanoi bin ich zurück nach Saigon geflogen.Read more

  • Day30

    Gesamteindruck Vietnam

    April 11 in China

    Bevor ich nach Vietnam geflogen bin, habe ich mir gar nicht all zu viele Gedanken darüber gemacht was mich erwartet.
    Ich habe es sehr genossen in dem Land unterwegs zu sein und habe viel positives, aber auch negatives miterlebt.

    Ich freue mich wieder auf Deutschland.
    Denn so schön die Landschaften sind, überall liegt auch Plastikmüll herum. Das schlimme ist, dass die meisten Menschen dort wirklich einen “scheiß” auf die Umwelt geben. So habe ich während dem Roller fahren jemand gesehen, wie er seine Flasche aus dem Auto wirft oder wie auf dem Weg zum Flughafen eine ältere Frau beim öffnen der Bustür mal eben ihr Zeug los wird.
    Für wirklich ALLES wird ein Plastikbeutel gebraucht und du bist ständig am “no bag” sagen, wenn du auch nur eine Flasche Wasser kaufst oder einen Cookie. Alles wird doppelt und extra verpackt.

    Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar an den Verkehr, warum man aber trotzdem ohne Grund hupend durch die Straßen rast (ob was los ist oder nicht), ist mir trotzdem ein Rätsel. Es ist einfach nur nervig, vor allem wenn man mit dem Nachtbus unterwegs ist. An sich bin ich aber stark beeindruckt von den Fahrkünsten, wenn es darum geht bei super engen Straßen aneinander vorbei zu kommen. Wie oft habe ich mich dabei auf den “Knall” vorbereitet.
    An sich bin ich sehr froh ohne Unfall und Verletzungen nach Hause zu kommen. Ein Leben ist hier dann doch irgendwie nicht so viel wert habe ich das Gefühl.

    Um noch zu den Menschen zu kommen habe ich einen sehr gemischten Eindruck. Wie ich von einer Deutsch-Vietnamesin mitbekomme habe, sind sie meist einfach nur auf dein Geld aus. In gewisser Weise verstehe ich das ja, aber oft kommt man sich blöd vor, wenn man an einem Stand vorbeiläuft und sich umschaut, die Verkäuferin EXTREM freundlich ist und sobald du nichts kaufst sie auf vietnamesisch anfangen böse zu reden und dir schon denken kannst, was sie sagen. Auch wenn ich überlege wie ich schon über den Tisch gezogen wurde zwecks Buchungen, wird mir schon fast schlecht. Denn wenn es auch noch so rüber kommt, als hätten sie gerade für dich das größte getan und vor Dankbarkeit solltest Du Ihnen die Füße küssen, während sich rausstellt, dass sie dich in vielen Dingen auch noch angelogen haben, hat man keine Freude daran.
    Jedoch schätze ich, dass sich dieses Verhalten doch eher an den Orten wieder spiegelt, an den Touristen besonders präsent sind.
    Im abgelegenen Norden hingegen achtet man viel mehr auf die Umwelt und die Menschen sind auch viel ehrlich freundlicher, als auch weniger aufdringlich.

    Wenn mich jemand fragt, ob ich nochmal nach Vietnam reisen würde, wäre wahrscheinlich meine Antwort: “Erstmal nicht.”
    Was mich natürlich reizen würde ist mir nochmal mehr Zeit für den Loop zu nehmen, um die Landschaft richtig zu genießen.
    Read more

  • Day28

    Meo vac nach Ha giang

    April 9 in China

    Da ich leider schon bis Dienstag in Hanoi sein muss und Jochen die Tour noch um ein Tag weiter ausdehnen wollte, habe ich einen Bus zurück nach Ha Giang nehmen müssen. In dem super Homestay wo wir waren, konnte man mir mangels englisch nicht ganz konkret sagen wann der Bus fährt und von wo. Am nächsten morgen bin ich also etwas nervös geworden, weil ich nicht wusste wie oft der Bus fährt und auch nicht unnötig in der kleinen Stadt verweilen wollte. Nachdem der Mann vom Homestay gesagt hat, dass er mich auf halb 9 wegbringt und aber alle angefangen haben ihre Sachen zu bezahlen, bin ich wieder nervös geworden. Um 8:45 hat er einen kurzen Anruf getätigt und bin mit ihm auf seinen Scooter gesprungen. An der Hauptstraße hat er mich rausgelassen und Zack eine Minute später kam ein Bus mit Einheimischen.
    Als ich eingestiegen bin waren in dem 16-Sitzer außer mir noch ein paar Leute und ein Scooter. Bis wir aber alle Leute eingesammelt haben und los sind, waren nochmal ein paar Minuten mehr vergangen. Neben mich hat sich ein Vater mit seiner 1jährigen Tochter gesetzt. Sie waren auf dem Weg ins Krankenhaus nach Ha Giang. 5Stunden ist man dafür unterwegs. Aber es schien so, als wären sie nicht die einzigen gewesen, die den Bus als Krankentransport genutzt haben.
    Mich hat es ganz verrückt gemacht, wie die Leute mit den Bakterien und Viren umgegangen sind. Beispielsweise hat ein anderes vielleicht 1-2Jahre altes Kind bei einer Pause sich mehrmals erbrochen. Die Mutter hat den Mund einfach mal eben mit der Hand abgewischt, obwohl sie ja auch ein Tuch hätte nehmen können. Genauso der Vater dessen Tochter die Nase lief... ich denke ihr könnt es denken.

    Ansonsten weiß ich jetzt Bescheid, wie die einzelnen Bergdörfer an ihre Lebensmittel und Pakete kommen, denn der Bus wurde für so ziemlich alles benutzt.
    Einmal bin ich ausgestiegen um Wasser zu kaufen, als die Frau vom Bus ihr Geschäft abgewickelt hat. Weil ich 10 Sekunden länger gebraucht habe durfte ich schon hinter dem Bus hinterher rennen. Was für ein Abenteuer.
    Kurz darauf habe ich mehrere Menschen bemerkt, welche am Fuß eines Berges standen. Als ich dann den heruntergestürzten LKW gesehen habe, wusste ich dann auch warum. Die Frau vom Bus hat kurz gelacht, ein Foto gemacht und ist weiter. Auch wenn der Unfall evtl. schon ein paar Stunden vorher passiert sein musste, sah es für mich nicht so aus, als hätte das jemand überleben können.

    In Ha Giang angekommen habe ich die Zeit noch sinnvoll nutzen wollen und bin auf den Berg, der direkt an der Stadt angrenzt, gestiegen.

    Leider hat mir das zuständige Hostel von Hanoi mich mit verschiedenen Aussagen schon viel zu früh zum Abholpunkt geschickt. Dort habe ich dann einen jungen Engländer kennengelernt. Gemeinsam sind wir mit dem Schlafbus nach Hanoi. Leider kamen wir erst um kurz vor 6 an statt um drei, wie mir gesagt wurde. Gemeinsam haben wir ein Taxi in die Innenstadt genommen.
    Read more

  • Day26

    Ha giang

    April 7 in Vietnam

    Am Morgen sind wir bereits um 8uhr aufgestanden. An lange schlafen ist eh generell nicht zu denken, denn die meisten Vietnamesen machen schon um 6Uhr ihren ersten Lärm.
    Nachdem wir im Hostel (wie quasi immer) Ei mit Baguette zum Frühstück gegessen haben, hat sich Jochen sein Motorrad ausgesucht.
    Das Wetter war leider erstmal super frisch, aber das nimmt man gerne in kauf, wenn man dafür kein Regen, aber allem voran kein Nebel hat.
    Wir hatten super viel Glück, denn die Tage zuvor war es sehr nebelig& man konnte nur wenig erkennen, wie uns jemand im Hostel erzählt hatte.
    Jochen und ich haben meinen Backpack vollgestopft und hinten am Motorrad befestigt. Ein Mädel aus Amerika, welches wir am Hostel getroffen hatten, haben wir noch gefragt ob sie mit uns mitfahren will & so sind wir zu dritt losgezogen.
    Schnell habe ich gemerkt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Endlich fern ab von den Touristen-Plätzen in die Berge. Es hat mich sofort glücklich gemacht, die verschieden Bergvölker zu sehen und die Kinder, welche an der Straße standen und gewunken haben. Am ersten Mittag haben wir unterwegs einen Mann getroffen, der ziemlich seltsam witzig gewirkt hat. Er hat mitten in den Bergen einen Plastikbeutel dabei gehabt und auf sich aufmerksam gemacht. Er hat uns auf vietnamesisch zugetextet und dann den Beutel geöffnet. Was drin war, dürft ihr gerne im Video sehen, um die Überraschung nicht vorweg zu nehmen.
    Gegen Nachmittag sind wir in ein kleines Bergdorf gekommen, um eine Höhle zu besichtigen. Die Kinder des Dorfes haben freundlich gewunken, als wir reinfuhren. Allgemein wirkten die Kinder so unendlich glücklich, dass es echt schön mit anzusehen waren, wie sie miteinander gespielt haben. Während der Wanderung haben wir aber auch noch die andere Seite der Kinder kennengelernt. Selbst kleine Dreijährige sind schon mit in den Bergen unterwegs mit ihren Körben auf dem Rücken und der Sichel in der Hand.
    In der Höhle selber sind momentan ein paar arbeiten, denn bis vor kurzem musste man mit der Taschenlampe selber leuchten. Mittlerweile nicht mehr. Als wir reinkamen, haben die Arbeiter uns mit der Taschenlampe etwas zeigen wollen. Eine Riesengroße Schlange hat sich in der Höhle befunden. Die dritte Schlange die ich im Vietnam gesehen habe, nachdem in Hoi An beim Fahrrad fahren ebenfalls eine Schlange die Straße überquert hat.
    Als wir später zurückgewandert sind und weiter fahren wollten, sollte die nächste Stadt in 45Minuten zu erreichen sein. Leider hat es wegen der Kurven ganze zwei Stunden gedauert bis wir da waren. Es ist im Dunkeln in den Bergen doch sehr unangenehm, da am Abend die Trucks wieder in die Stadt fahren und generell auf Motorradfahrer keine Rücksicht genommen wird. Im Dunkeln sind wir in unserem Homestay empfangen wurden. Bald darauf gab es schon ein gemeinsames Abendessen, am typisch kleinen Tisch, mit kleinen Stühlen. Die Atmosphere war sehr schön, denn man hat einzelne Leute kennengelernt, die es auch wagen, den Loop zu fahren.
    Die Familie bei der wir übernachtet haben, hatten einen kleinen Dreijährigen Sohn, der auf einmal zu mir kam und sich zu mir gekuschelt hat. Dann hat er angefangen Turnübungen auf mir zu starten, zur Erheiterung der anderen.
    Anbei die Bilder :)
    Read more

  • Day25

    Hanoi

    April 6 in Vietnam

    So, um 5:30Uhr morgens hat der Schlafbus uns geweckt und direkt rausgeschmissen, anstatt um 7. Ziemlich mies war, dass man aufwacht und erstmal überfordert von der Situation ist. Denn es stand quasi für jeden gleich Taxifahrer bereit, welche hartnäckig waren und nicht von meiner Seite wichen. Schnell habe ich mich zu zwei Mädels dazugestellt, um den ganzen zu umgehen. Als sich rausgestellt hat, dass sie mit einem anderen Bus weiterfahren und keine Unterkunft suchen, hat sich ein weiteres Mädel dazugestellt. Mit ihr bin ich dann durch Hanoi gelaufen und ich habe uns ein Hostel rausgesucht. Schnell hat sich herausgestellt, dass sie nur 10 Fußminuten entfernt von mir in Heidelberg wohnt und auch an der PH studiert.
    Am Hostel angekommen haben wir dort Frühstücken dürfen. Leider hat sie seit ein paar Tagen Magenprobleme & kann nichts wirklich essen. Hab die Tage mehrere getroffen, denen es so erging, dass sie “lahm” gelegt wurden. Hoffe doch mal, dass mir das noch erspart bleibt.
    Als ich mich über die verschiedenen Trip’s erkundigt habe, welche ich im Kopf hatte, wurde mir bewusst, dass es zeitlich eng wird.
    Die Tage hat es sehr gestürmt, so dass an der Halong Bay die Schiffe nicht fahren konnten und auch im Gebirge es sehr schlammig ist.
    Spontan habe ich mich doch entschieden mich einem Jungen aus meinem Hostel anzuschließen& nicht in Hanoi zu bleiben, sondern in den Norden zu fahren um mit dem Motorrad einen Loop zu fahren, entlang der chinesischen Grenze bzw in der Nähe davon. Der Koreaner den ich zuvor in Phong Nha kenngelernt hatte, hat mir das wärmstens empfohlen. Da ich aber sonst bisher niemand getroffen gehabt, der es macht, war ich nicht mutig genug es einfach zu tun. Deshalb war ich super froh, dass ich Jochen kennengelernt habe & er meinte, mich als Passagier mitnehmen zu können.

    Jetzt bin ich also wieder im Sleeping Bus und liege eng neben einem Vietnamesen, der leider ein wenig müffelt und sich extrem breit macht. Freude pur.
    Um 3Uhr morgens sind wir angekommen und haben noch ein eingecheckt um ein bisschen Schlaf zu bekommen...
    Read more

  • Day24

    Phong Nha

    April 5 in Vietnam

    Für den Tag habe ich mir ein Scooter gemietet und wollte den Nationalpark abfahren. Als ich nach ein paar Stunden auf den Koreaner aus meinem Homestay gestoßen bin, haben wir zusammen Lunch am Fluss gehabt, was wirklich schön war. Er ist schon mehrere Male im Vietnam gewesen und seine Frau ist auch Vietnamesin. Er hat mich kurz entschlossen durch den Nationalpark geführt, was ziemlich cool war, da ich selbst nicht auf die Karte schauen musste und Orte gesehen habe, die mehr Insider waren. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass er in Phong Nha ist um Land zu kaufen für ein weiteres Hotel in Vietnam.
    Die Fahrt war durch den Dschungel war unheimlich schön und das Gefühl gleichzeitig mit dem Scooter unterwegs zu sein noch besser.
    Abends hat der Koreaner mich und drei kanadische Jungs zum Essen eingeladen.
    Um halb 10 habe ich dann den Schlafbus nach Hanoi genommen.
    Read more

Never miss updates of Nadine Rich with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android