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  • Day20

    Welcome to paradise

    April 4 in Cambodia ⋅ 🌧 23 °C

    Wir frühstücken unweit unseres Om Homes im Ottres Village, einem kleinen Vorort mit vielen Aussteigern, einer im Bau befindlichen Straße, einem Casinohotel und vielen Baustellen für neue Casinohotels. Die Stadt Sinoukville selbst ist wahrlich keinen längeren Aufenthalt wert und furchtbar hässlich. Eine chinesische Invasion baut einen Skyscraper nach dem anderen, Wohnungen, Casinos, Shops und vertreibt die Khmer von ihrem Land. Die kambodianische Regierung verkauft hier nicht nur das Land, sondern raubt auch dessen Seele. Weit gefehlt, dass Arbeitsplätze für Khmer entstehen, wie Investitionen vermuten lassen. Gebaut wird von chinesischen Arbeitern, gegessen in Restaurants, die Chinesen gehören und in deren Supermärkten eingekauft wird. Ein Urlaubsparadies für die chinesische Mittelschicht, das längst keines mehr ist, aber hier ist eben möglich, was im stark reglementiertem China unmöglich, gegen die guten Sitten verstößt und gegen das Gesetz ist, wie z.B Glücksspiel. Wir sind sehr froh, dass wir um 12:00 Uhr das Boot nach Koh Ta Kiev nehmen und dieses depremierende Schauspiel nicht länger verfolgen müssen. Nach einer Stunde Überfahrt mit ordentlich Welle, kommen wir im Paradies an. Kaktus Resort ist ein Baumhaushotel direkt an einem Traumstrand vorsichtig und grozügig in den Urwald gebaut. Alles ist aus rohem naturbelassenem Holz errichtet, die Natur belassen, wie sie ist, sehr einfach in der Ausstattung, aber landestypisch und im Einklang mit der Natur. Wasser wird, wo es nur geht, gespart - darauf werden wir gleich bei Ankunft hingewiesen, Klospülung mit Regen oder Brauchwasser. Es geht beschaulich hier zu. Es gibt viel Raum für unter such sein. Zweimal am Tag erreicht ein kleines Boot die Insel, bringt neben neuen Gästen, frische Lebensmittel. Täglich gibt es zum Mittag-und Abendessen je zwei bis drei Gerichte zur Auswahl, die sehr abwechslungsreich mit viel Gemüse und Liebe zubereitet sind. Es gibt kein WiFi, kein Telefon, aber eine wunderschöne Bar mit gemütlichen Sesseln und einer Wahnsinnsaussicht auf das Meer, die gleichzeitg zentraler Treffpunkt für alle Gäste ist. Wir schwimmen im Wasser mit Badewannentemperatur, machen ein Mittagsschläfchen in überall vorhandenen Hängematten zwischen den Bäumen, suchen Muscheln, essen, sehen die Sonne untergehen und sind ganz berauscht davon, dass es um uns herum genauso wenig nichts gibt, wie etwas zu tun... Himmlische Ruhe...Read more