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Meso- und Südamerika

Juni 2019 - Mai 2020
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  • Day148

    Panamá City

    October 29 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Die lange Busfahrt verlief gut und wir kommen sogar schon am späten Nachmittag an. Mit der Metro geht's zum Hostel und am nächsten Tag auch in die Altstadt 'Casco Viejo'. Tolle Kolonialgebäude, alte Kirchen und das Kanal-Museum berichten von der Geschichte dieser Stadt. Der Stadtteil gefällt uns besser und wir wechseln am nächsten Tag das Hostel.
    Sehr gut gefällt uns auch die Uferpromenade mit Blick auf die beiden unterschiedlichen Gesichter von Panama City (Altstadt und moderne Hochhäuser) und dazwischen der große Fischmarkt. Hier gehen wir seit langem auch mal wieder joggen.
    Natürlich darf in dieser Stadt ein Besuch des Panamakanals bzw. einer der Schleusen nicht fehlen. Wir entscheiden uns für die stadtnahe zweistufige Schleuse 'Miraflores'. Ein Fahrzeugfrachter, mehrere Chemietanker und das mexikanische Segelschulschiff 'Cuauhtémoc' passieren im Schneckentempo und von mehreren Lokomotiven 'Muli' stabilisiert den Kanal auf ihrem Weg in den Pazifik.
    Als ein weiteres Highlight in Panama City stellt sich das Biomuseo heraus. In einem futuristischen Gebäude wird über mehrere Etagen die Entstehung des Isthmus (Landbrücke zwischen Zentral- und Südamerika - also Panama) und sein weltweiter Einfluss auf Meeresströmungen, Klima, Verteilung von Flora und Fauna dargestellt. Sicher eines der interessantesten Museen, in dem wir bisher waren, dessen Thema interaktiv, sehr detailliert und trotzdem spannend aufbereitet ist.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day142

    Leon, Granada, Ometepe y Playa Maderas

    October 23 in Nicaragua ⋅ ⛅ 28 °C

    León begrüßt uns mit Starkregen und wir sind am ersten Abend gezwungen für zwei Bier und zwei Margaritas in einer Rooftop-Bar zu verweilen. Bei einer Stadtführung erfahren wir viel über die jüngere Geschichte Nicaraguas und seiner ehemaligen Hauptstadt.

    In Granada plagen uns fast 40°C und somit verbringen wir viel Zeit mit Lesen und Gesprächen mit anderen Reisenden im tollen Innenhof unseres Hostels. Zu einem Stadtrundgang und einem Abstecher ans Seeufer können wir uns noch gerade so aufraffen.

    Auf der Insel Ometepe im riesigen Süßwassersee 'Lago Cocibolca' dürfen wir endlich mal wieder unser Zelt aufbauen. Aufgrund der Nebensaison ist im Örtchen Mérida absolut nichts los. Und unsere Anwesenheit und der Zeltaufbau ist für ein paar Kinder ein ziemliches Highlight. Wir selbst bestaunen den Sonnenuntergang, während die Anwohner ihr Abendessen im See angeln. Auch hier ist es sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich, daher scheint uns eine Wanderung auf einer der beiden Vulkane der Insel unmöglich. Wir leihen uns lieber Fahrräder, Radeln und Wandern zu einem nahegelegenen Wasserfall und kühlen uns dort ab.

    Unsere letzte Station in Nicaragua soll die Gegend rund um San Juan del Sur sein. Wir finden die traumhafte Unterkunft 'Hush Maderas' und genießen hier Ruhe, Aussicht und kühlenden Pazifikwind.
    In der Nähe befindet sich auch das Bioreservat 'Playa La Flor' für Schildkröten (Olive Ridley Turtle). Die Tiere kommen hier hauptsächlich nachts an um ihre Eier im Sand zu vergraben. Man läuft mit Rotlichtlampen über den Strand, leider macht das das fotografieren recht schwer. Egal... wir konnten auch ein paar Babyschildkröten in der Auffangstation bewundern. Diese werden aufgepäppelt und wieder ausgesetzt, da deren Nester zu weit im Landesinneren gebaut wurden.
    Am Abend unseres Besuchs gab es eine sogenannte 'arribada' eine Massenankunft von mehr als 15.000 Schildkröten an einem Strand von ca. 2,5 km Länge. So etwas gibt es nur an wenigen Orten weltweit, nur 4-5 x pro Jahr und war gar nicht so ungefährlich. Die ca. 1 m langen und 45 kg schweren Tiere machen auf ihrem Weg aus und wieder ins Meer vor keinem Hindernis halt.
    Am Playa Maderas gibt es wunderbare Wellen zum Surfen. Sie sind so seicht, dass es sogar solch blutige Anfänger, wie Tessa und ich, ausprobieren können. Trotz einiger Schluck Salzwasser und ein paar Schrammen, haben wir Spaß dabei und werden es auf der weiteren Reise sicher noch öfter probieren.
    Nun geht es weiter auf unserer Route gen Süden, wir haben beschlossen Costa Rica 🇨🇷 nur zu durchfahren und setzen uns morgen für 28h in den Bus nach...
    Oh, wie schön ist Panama!? 🐯🐻
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  • Day132

    Copán Ruinas, Útila y Tegucigalpa

    October 13 in Honduras ⋅ 🌧 29 °C

    Den Zwischenstopp in Copán nutzen wir zur Besichtigung der Maya-Ruinen. Da wir aber mittlerweile so viele gesehen haben, sind wir eher von den umher fliegenden Guara-Vögeln begeistert. Am nächsten Morgen fahren wir auch schon weiter nach La Ceiba und nehmen die Fähre auf die Karibikinsel Útila.

    Bei ÚtilaWaterSports buchen wir Tauchkurse (Philipp - open water / Tessa - advanced open water) und die Unterkunft ist gleich mit drin. Die Insel ist eine ehemalige britische Kolonie und ist Teil des großen karibischen Riffs. Die Familienstämme der Bewohner gehen auf afrikanische Sklaven und berühmte Piraten (Captain Morgan) zurück, was zu einer ganz eigenen, sehr witzig klingenden Mischung aus Englisch, Spanisch und Slang führt.
    Wir genießen das Tauchen, die Unterwasserwelt und die Atmosphäre sehr.

    Auf unserem Weg nach Nicaragua ist Honduras' Hauptstadt Tegucigalpa unser nächstes Ziel. Leider vermittelt sie uns ein nicht so sonderlich sicheres Gefühl und wir schlendern nur durch die Innenstadt, besuchen das Museo para la Identidad Nacional und abends geht's zur Kinopremiere von Metallica S&M2.
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  • Day123

    Antigua, Lago Atitlán y Guatemala City

    October 4 in Guatemala ⋅ 🌧 24 °C

    Bereits am 20.09. passieren wir die Grenze nach Guatemala. In Antigua angekommen, genießen wir die ruhige Atmosphäre in unserer Unterkunft 'Barbara's Boutique Hostal' mit Aussicht auf die umliegenden Vulkane, treffen uns mit Sonia & Daniel (Freunde aus Guatemala City) und besuchen Hobbitenango. Die Wanderung zum Acatenango haben ich ja bereits in einem separaten footprint beschrieben.

    Von 26.-28.09. machen wir mit dem schweizer Traveler Pascal einen Abstecher in die abgeschiedenen Orte rund um den Lago Atitlán.
    Pascal zieht weiter nach México und wir nehmen die berühmten 'chickenbuses' nach Guatemala City. Auf einer Umleitung über aufgeweichte Feldwege sitzt unser Bus auf und es fehlt nicht viel, dass er kippt.
    In Guatemala City angekommen, ändern wir unsere Reiseroute... leider gibt es in der low season nur sehr schlechte und teure Verbindungen an die Küste von El Salvador. Also geht's am nächsten Tag zurück nach Antigua ( zum Glück nur ca. 1,5h Fahrt), da hier das touristische Zentrum ist und somit auch Verbindungen nach ganz Zentralamerika angeboten werden.

    Eine Woche volunteers bei 'CA Travelers':
    Wir gehen also zur Agentur, mit der wir auch am Vulkan waren, da sie auch alle möglichen Shuttles anbieten. Im beiläufigen Gespräch, stellt sich heraus, dass die beiden Inhaber (Fara & Pablo) in den nächsten Tagen etwas Unterstützung benötigen. Da wir ihr nachhaltiges Konzept der Vulkanwanderungen und die Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Sozialprojekten toll finden, ändern wir unsere Pläne erneut. Wir bleiben eine weitere Woche in Antigua, helfen bei allem was so anfällt und haben riesigen Spaß dabei. El Salvador lassen wir somit aus und am Samstagmorgen geht es weiter in Richtung Honduras.
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  • Day113

    Hiking am Volcán Acatenango (3976m)

    September 24 in Guatemala ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Tour beginnt morgens mit der Abholung am Hostel. Mit einem shuttle geht's zur Zentrale des Veranstalters, wo wir Verpflegung, Ausrüstung und weitere Informationen erhalten. Weitere 30 min. Fahrt und wir sind am Ausgangspunkt für unseren Aufstieg. Mit zwei Guides (Benny und Guillermo) wandern wir durch drei Mikroklimazonen und erreichen nach ca. 1000 Höhenmetern unser Nachtlager auf ca. 3500m.
    Von hier haben wir beim abendlichen Lagerfeuer eine perfekte Aussicht auf den sehr aktiven Nachbarn 'Volcán de Fuego' (3763m), die in der Umgebung liegenden Dörfer und den 'Volcán de Agua' (3760m). Jeder Ausbruch des 'Fuego' ist wie ein riesiges Feuerwerk. Und in der Ferne sieht man sogar den Lava-Strom des 'Pacaya'.
    Nach einer kurzen Nacht machen wir uns um 4 Uhr auf zum Gipfel des 'Acatenango'. Oben bietet sich uns ein sensationeller Sonnenaufgang. Unsere Guides haben heißen Tee im Gepäck, deshalb können wir Wind und Kälte etwas länger trotzen.
    Beim Abstieg beobachten wir weiterhin wunderschöne Licht- und Schattenspiele der Wolken und Berge.
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  • Day108

    ¡Adiós y gracias por todo, México!

    September 19 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Unsere letzten Tage in México sind angebrochen...
    Wir feiern mit unserem Gastgeber Angél und den anderen Gästen im Hostal den día de la independencia (16.09.) und rufen am Vorabend auf dem Zócalo von San Cristóbal den grito (Schrei) 'Viva México'.
    Für zwei Tage gehen wir noch in die Natur zu den Lagos de Montebello. Hier campen wir in unserem neuen wasserdichten Zelt, wandern um die Seen und machen eine kleine Kanutour. Der Park liegt direkt an der Grenze zu Guatemala, so setzen wir zum Vorgeschmack schonmal einen Fuß rüber. Passieren können wir die Grenze hier aber nicht, da es kein Migrationsbüro gibt.
    Wir kehren für eine Nacht zurück nach San Cristóbal und bevor es morgen 12h mit einem Kleinbus nach Antigua geht, genießen wir zum Abschied von México nochmal richtig leckere Tacos.
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  • Day104

    San Cristóbal de las Casas

    September 15 in Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    Nachdem wir nun einige Wochen wieder nur wenige Tage an einem Ort waren, bleiben wir eine Woche im kleinen, sehr familiären Hostal Akumal. San Cristóbal hat tolle kleine Straßen, schöne Aussichtspunkte, tolle Cafés und einfach eine gemütliche Atmosphäre.
    Wir machen eine Radtour in die umliegenden indigenen Dörfer. Die Rituale in Chamula's Kirche sind für uns doch etwas ungewöhnlich. Der Boden ist mit Pinienzweigen bedeckt, Rauch liegt in Luft und Familien sitzen am Boden, trinken pox-Schnaps (auch die kleinen Kinder), beten und opfern lebende Hühner. Zinacantán wirkt wie ausgestorben, da scheinbar die komplette Bevölkerung auf den Blumenfeldern arbeitet.
    Einige Tage später machen wir noch einen Ausflug ins Zapatisten-Dorf Oventik. Der Zugang ist nur mit vorheriger Registrierung möglich und wir dürfen nur mit einem maskierten Dorfbewohner rumlaufen. Wie in den anderen Dörfern darf nicht alles und vor allem keine Personen fotografiert werden.
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  • Day98

    Palenque & Cañón del Sumidero

    September 9 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Ankunft in Palenque: 6:30 Uhr
    Nach kurzer Überlegung buchen wir eine Tagestour und können unsere Sachen sogar bei der Agentur unterstellen. Es geht direkt zu den Ruinen von Palenque, wir können alles für uns in Ruhe besichtigen und werden anschließend abgeholt. Weiter geht's zum Baden zum Wasserfall Misol-Ha und den Cascadas Roberto Barrios. Der ursprüngliche Plan nach Agua Azul zufahren, wird kurzfristig geändert, da auf dem Weg in den indigenen Dörfern Proteste stattfinden und die Straßen blockiert sind.
    Abends essen wir in Palenque und fahren mit dem nächsten Nachtbus nach Tuxtla.
    In der Nähe von Tuxtla machen wir eine Bootsfahrt in den Cañón del Sumidero. Die Felsschluchten ragen bis zu 800m über uns auf und man kann Krokodile, Affen und Vögel beobachten.
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  • Day94

    Calakmul, Champotón, Celestún

    September 5 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    In Conhuas haben wir in ganz einfachen Hütten übernachtet und fahren bereits um 6:30 Uhr zu den Ruinen von Calakmul. Man benötigt mehr als 1,5h, muss zweimal Maut bezahlen und die Straße wird von km zu km schlechter. Das frühe Aufstehen lohnt sich, wir sind die ersten 2h mit den Affen in den Bäumen allein und können das riesige Gelände bei annehmbaren Temperaturen erkunden. Von den Pyramiden hat man einen unglaublichen Blick über den Urwald.
    Am gleichen Tag fahren wir noch weiter nach Champotón. Wo wir nur übernachten, aber beim Abendessen einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen.
    Unsere letzte Station auf der Rundreise ist Celestún. Auf dem Weg werden wir zum ersten Mal von der Polizei angehalten. Es ist uns schnell klar, dass wir ein Schmiergeld zahlen sollen und Tessa erklärt dem Polizisten sehr entschieden, dass er nichts von uns bekommt.
    Celestún ist ein sehr ruhiger und gemütlicher Ort. Unser Host macht mit uns am Abend eine tollen Ausritt mit seinen beiden Pferden. Wir treffen einige Fischer mit frisch gefangenem Octopus. Am nächsten Tag geht's zu den Flamingos und Mangroven-Wäldern. Die restlichen Zeit verbringen wir mit Kartenspielen und Sport.
    Wir kehren nach Mérida zurück, geben den Mietwagen ab, gehen nochmal gut essen und am nächsten Morgen fliegt Cornelius zurück nach CDMX, Tessa und ich nehmen einen Nachtbus nach Palenque.
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  • Day90

    Holbox, Cobá, Mahahual, Bacalar, Conhuas

    September 1 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir erreichen den Bundesstaat Quinta Roo und setzen per Fähre auf die Isla Holbox über. Die Insel ist zwar autofrei, dafür brettern hunderte Golfcarts mit Zweitakter rum. Erst vor Ort erfahren wir, dass in den letzten 2-3 Jahren viel vom paradiesischen Charme eingebüßt wurde.
    Egal... wir finden trotzdem einen einsamen Strand, leihen uns ein Kajak und nach Einbruch der Dunkelheit sind wir von der Bioluminiszenz fasziniert. Leider konnten unsere Handykameras das Spektakel nicht einfangen.
    Das weitläufige Areal von Cobá erkunden wir mit Fahrrädern. Tulum ist für uns nur eine Übernachtungsstation auf dem Weg nach Mahahual.
    Hier ist nur was los, wenn ein Kreuzfahrtschiff vor Anker liegt. Wir haben Glück und an unserem Anreisetag legen die beiden Schiffe wieder ab. Cornelius und ich mache einen Tauchkurs am naheliegenden Riff. Tessa ist leider erkältet 🤧
    Weiter geht's zum nächsten Badeparadies... zur Laguna Bacalar. Ein Süßwassersee in unterschiedlichsten blau und türkis Tönen. Perfekt für eine stand up paddle Tour.
    Unsere Route führt jetzt nach Conhuas in den Dschungel des Bundesstaates Campeche. Wir machen noch einen kurzen Stopp an den Ruinen von Becán und in der Abenddämmerung besuchen wir eine Fledermaushöhle. Dort macht sich eine Kolonie von geschätzten 2,5 Mio. Tieren jeden Abend auf Futtersuche.
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