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  • Day3

    Kanchanaburi

    December 19, 2016 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute musste ich mich bereits früh am Morgen von Bangkok verabschieden. Zurückblickend kann ich sagen, dass mich Bangkok in dieser kurzen Zeit absolut überzeugt und auch ein wenig überrascht hat. Eine wirklich tolle und interessante Stadt, zu der ich immer wieder zurückkehren würde.

    In der Hotellobby traf ich dann auf Sabine, eine Mitarbeiterin unserer Partneragentur vor Ort. Sie sollte mich während der nächsten beiden Tage begleiten. Diese würden wir ich auf dem historischen Fluss River Kwai verbringen. Auf unsere neue Reise hierzu dürfen Sie sich freuen. Ich empfehle hierzu unseren Fluss-Flyer, der ab Januar verfügbar sein wird.

    Unsere Reiseleiterin Pia holte uns direkt am Hotel ab. Im Bus trafen wir auf den Rest der Gruppe für die Kreuzfahrt. Die Einschiffung auf das Schiff fand bei Kanchanaburi statt. Da es dorthin noch ca. 3 Stunden Fahrt sind hielten wir unterwegs für einige Besichtigungen. Der erste Halt war der Pathom Chedi, der höchste Chedi in Südostasien. Das Besondere daran ist, dass sich in dem Chedi ein weiterer, kleinerer Chedi befindet, der von dem großen Chedi ummantelt wird. Hier unternahmen wir einen kleinen Rundgang, während uns Pia weitere Informationen zum Chedi und zur Mönchgemeinde gab.

    Der nächste Halt war der Wat Tham Khao Noi, ein Tempel der sich von anderen Tempeln in Thailand direkt auf den ersten Blick unterschied, denn er ist im chinesischen Stil erbaut wurden. Hier ertappten wir einige Mönche und angehende Mönche (Kinder) beim etwas vorgezogenen Frühjahrsputz. Ein lustiges und ungewöhnliches Bild wie die Mönche in ihrem Gewand die Tempelhalle putzten. Eine weitere Besonderheit des Tempels, abgesehen von dem chinesischen Stil, ist die Anlage selbst. Hoch auf einem Berg gelegen und nur über viele Treppenstufen oder eine kleine Bergbahn zu erreichen, hat man von oben einen wunderschönen Ausblick über Reisfelder und den Fluss.

    Der letzte Halt vor der Einschiffung war das JEATH Kriegsmuseum. Hier bekommt man die Geschichte Thailands während dem 2. Weltkrieg auf anschauliche Weise näher gebracht. Außerdem hat man von hier einen wunderschönen Blick auf den River Kwais. Danach war es soweit, wir durften die RV River Kwai beziehen und bekamen ein leckeres Mittagessen serviert. Der Nachmittag war sehr relaxed. Auf dem Oberdeck konnten wir in den Liegestühlen und auf den Sofas entspannen und einen leckeren Kaffee oder Tee genießen. Eine gute Gelegenheit diesen Bericht zu verfassen. Gleich gibt es Abendessen und danach werden wir sicher noch in gemütlicher Runde mit der Gruppe zusammen sitzen.

    Bis morgen!
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  • Day2

    Ayutthaya

    December 18, 2016 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Der Start in den Tag fiel mir heute bei einem wirklich vielfältigen Frühstück leicht. Auf der Terrasse des Hotels kann man das internationale und nationale Buffet mit Flussblick genießen.

    Dann ging es los nach Ayutthaya, die frühere Hauptstadt Thailands (1351-1767). Heute, aufgrund der zahlreichen Tempelruinen, UNESCO Weltkulturerbe. Die Altstadt wurde während des Siamesisch-Birmanischen Krieges 1767 vollständig zerstört, weswegen die Hauptstadt damals nach Thonburi verlegt wurde. Wir begannen hier mit der Besichtigung der Wat Phra Sri Sanpet Tempelanlage. Leider wird die Buddha-Halle mit der Viharn Phra Mongkol Bobitr Statue momentan renoviert, weswegen wir diese nicht angucken konnten.

    Die riesige Tempelanlage mit den zahlreichen Ruinen und der angrenzende ehemalige Königspalast, bei dem heute nur noch Fundamente zu sehen sind, lassen nur erahnen, wie groß die Anlage gewesen sein muss. Lediglich drei Chedis wurden hier vor einigen Jahren wieder aufgebaut.

    Weiter ging es zur Wat Mahathat Tempelanlage, auch eine große Ruinenstätte. Hier fielen mir vor allem die vielen, kopflosen Buddha-Statuen auf. Sunchai erklärte mir dann, dass nach der Zerstörung der Tempel viele Händler die Statuen köpften und die Köpfe dann als Antiquitäten weiterverkauften. Eine kopflose Statue viel allerdings besonders auf, denn hier fehlte der Kopf nicht, er war in die Wurzeln eines nahestehenden Baumes eingewachsen.

    Nach einem stärkenden Mittagessen ging es dann wieder zurück nach Bangkok. Hier nutze ich dann noch die Zeit und erkundete das Hauptzentrum der Stadt, Siam. Hier fühlte es sich für mich das erste Mal nach Hauptstadt an. Thailand ist das wohlhabendste Land in Südostasien und das bekommt man hier zu spüren. Ein modernes Einkaufszentrum nach dem anderen. Verstopfte Straßen und Straßen, die wie eine Art zweiter Stock über den Straßen gebaut wurden. Eine Metro, „Skytrain“ genannt, die über die Stadt hinweg fährt und sogar die Fußgängerzone ist zweistöckig. Einfach imposant.

    Auch Weihnachtsdekoration gibt es hier momentan überall zu entdecken, obwohl die Buddhisten (das Land besteht zu 95% aus Buddhisten) ja eigentlich gar kein Weihnachten feiern. Irgendwie eigenartig! Per Motorrad Taxi bin ich dann bangend um mein Leben zum Lumphini Park gefahren. Hier schien es, als würde das der Tag hier gerade erst beginnen. Jogger um Jogger, ein Konzert des Symphonie Orchesters von Bangkok und eine Art öffentlicher Sportkurs, an dem weit über 100 Leute teilnahmen hauchten dem Park Leben ein. Hier kam ich aus dem Foto schießen und Video drehen gar nicht mehr raus. Auch die Seen vor den imposanten Hochhäusern Bangkoks geben hier ein einmaliges Bild ab.

    Gegen späteren Abend konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen zur Khaosan Road und zur Silom Road per Tuk Tuk zu fahren. Hier spielt sich das hauptsächliche Nachtleben Bangkoks ab. Die Macher von Hangover nahmen wohl diese beiden Straßen als Inspiration. Viele Bars, Clubs, Restaurants, Massageangebote und Marktstände reihen sich hier vor hell leuchtenden Reklamen aneinander. Von Werbetreibenden Thailändern mal ganz abgesehen. Die „One Night in Bangkok“ könnte man hier sicher gut verleben.

    Nun liege ich wieder in meinem gemütlichen Hotelbett und bin gespannt was der morgige Tag bringt. Gute Nacht und bis morgen.
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  • Day1

    Bangkok

    December 17, 2016 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Gestern Vormittag Deutscher Zeit startete ich meine Reise von Frankfurt aus mit Etihad. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Abu Dhabi landete ich dann um 6.50 Uhr Thailändischer Zeit in Bangkok. Hier erwartete mich auch schon mein Reiseleiter für die nächsten beiden Tage: Sunchai.

    Nun ging es zum Hotel einmal quer durch die Stadt. Mein erster Eindruck: Viele verschiedene Hochhäuser in allen erdenklichen Formen und Farben. Auch Klischees bewahrheiteten sich sofort auf der ersten Fahrt ins Hotel: Unzählige Motorräder und Tempelanlagen.

    Nach dem reibungslosen Check-In im Hotel Ramada Plaza Menam Riverside (Hier sind im Normalfall alle unsere Mekong-Gäste untergebracht) und einem kurzen Aufenthalt hier zum Frisch machen ging es auch direkt los. Zum Glück konnte ich im Flieger ein paar Stunden schlafen.

    Mit unserem Fahrer Prasit starteten Sunchai und ich die Stadtrundfahrt. Erster Halt war die goldene Buddha Statue. Eine riesige Buddha Figur aus reinem Gold gegossen, beeindruckend! Bereits hier bekam ich ein gutes Bild vom buddhistischen Glauben. Viele Händler warteten vor der Tempelanlage um Opfergaben zu verkaufen, die Gläubige dann im Tempel opfern konnten. Auch fröhlich klingende Gebetsmusik dröhnte aus dem Tempel und einige Buddhisten ließen sich von den Touristen nicht ablenken und beteten die goldene Buddha Statue an.

    Weiter ging es zur nächsten Tempelanlage, der Wat Pho Tempel ist der größte Bangkoks. Neben bunt verzierten und teilweise riesigen Chedis, findet man hier auch die Kunst der Thai Massage und Medizin als Wandmalerei. Der Höhepunkt der Anlage wartete jedoch in der Tempelhalle. Einer der wohl bekanntesten Buddha Statuen ist hier beherbergt: der 46 Meter lange und 15 Meter hohe goldene liegende Buddha. Als ich davor stand kam ich mir nur winzig vor. Dieses Bild werde ich so schnell nicht mehr vergessen.

    Zum Abschluss der Stadtrundfahrt durfte der alte Königspalast nicht fehlen. Die Trauer um den gerade verstorbenen 9. König Thailands, Bhumibol Adulyadej, ist hier überall zu sehen und zu spüren. 1.000 in schwarz gekleidete Thailänder warten hier teilweise Stunden, um zum Leichnam des Königs zu kommen und ihm die letzte Ehre zu erweisen und zu Danken. Vor dem Königspalast haben etliche Organisationen Zelte aufgestellt, um den wartenden Thailändern Essen und Trinken zu spenden und ihnen einen Ort zum Warten zu bieten. Auch Thailänder aus Bergdörfern waren hier an ihrer traditionellen Kleidung zu erkennen. Sunchai erklärte mir dann, dass die Thailänder wirklich aus dem ganzen Land hierher pilgerten, da der König sehr beliebt war und immer noch ist.

    Der Höhepunkt des Palastes selbst war der Smaragd-Buddha. Im Vergleich zu den beiden anderen Statuen zuvor zwar eher klein, aber die wichtigste Statue des Landes. Die Stadtrundfahrt war hiermit beendet und Sunchai und Prasit brachten mich zurück zum Hotel. Nachdem ich mich hier kurz ausgeruht hatte packte mich die Neugier und ich machte mich auf den Weg.

    Das Hotel liegt direkt am Chaoprya River, dem Hauptfluss Bangkoks und hat ein eigenes Pier. Von hier kann man ganz bequem per Shuttle-Boot in die Stadt fahren. Ich unternahm allerdings erstmal eine Kanalfahrt von hier aus. Per traditioneller Reisbarge (heutzutage modernisiert mit Motor) fuhr ich über den Chaopraya River in die verschiedenen Kanäle Bangkoks. Neben dem Wat Arun, einem weiterer imposanter Tempel, konnte man hier vor allem das Leben der Einwohner Bangkoks beobachten. Teilweise auf Stegen gebaute Häuser, Angler an vielen Ecken und Menschen die per Boot ihre Ware verkaufen, konnte ich hier sehen. Auch riesige Warane habe ich glücklicherweise gesichtet. Da es zum Ende der Kanalfahrt schon dämmerte, durfte ich Bangkok bei Nacht vom Boot aus sehen, ein wunderschöner Blick!

    Abends lief ich dann noch etwas über die Märkte in der Nähe des Hotels, um einen ersten Eindruck von Bangkoks Nachtleben zu bekommen. Jetzt liege ich müde in meinem Bett und der Jet Lag lässt grüßen. Morgen früh kommen mich Sunchai und Prasit um 8 Uhr abholen, also gute Nacht!
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