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  • Day11

    Flussbettwanderung Solenzara

    September 5 in France ⋅ ⛅ 26 °C

    Völlig gerädert aufgewacht, noch schnell ein paar Sandwiches geschmiert und los ging die kurze Fahrt in die Canyoning Region von SOLENZARA. Durch meinen Arbeitskollegen noch kurz vor Abreise in den Urlaub auf Google Maps 🗺 gezeigt, hielten wir, ohne wirklichen Plan an einem Parkplatz in den Bergen (Le ruisseau de Fiumicelli) und starteten die Flussbettwanderung - einfach mal nach rechts. Über 4 Stunden ging es nun über Stock und Stein, durch kristallklare Becken, die wir durchschwommen. Elli ist wie eine Gazelle über die grossen und kleinen Steine gehüpft, während dessen ich mit dem wasserdichten Rucksack und Proviant für 3 Tage hinterher trabte. Die Tour erwies sich als absoluter Glücksgriff 🍀, bei dem wir schwimmen mussten um weiter zukommen, uns an tollen Felsformationen erholen konnten, ich von einigen grösseren Felsen ins Wasser springen konnte und Elli ihrem 🤳 Selfiedrang fröhnen konnte. Zu Ellis Vorteil waren NUR Deutsche auf dem Weg unterwegs und sie konnte alle verstehen, die entgegenkamen 😀 Nach der Hälfte der Tour hatte ich dann Elli soweit, dass sie mir glaubte, ihr Handy📱sei wirklich wasserdicht. Nach kurzem Test - JAAA endlich. 😍 Am Ende der Wanderung war ein grosses Becken mit Wasserfall, wo ich nochmal richtig beim Auerbachsalto mit dem Gesicht aufs Wasser klatschen sollte, das Wasser allerdings im Gegensatz zum Mittelmeer nicht salzig und so angenehm kalt war. Nach kurzem Murren aus Richtung Frau Zielke, wegen eines zu langen Weg zurück zum Auto, wurde der Turbo angeschmissen. Auf dem Rückweg ein kurzer Stopp für Eis, Kaffe & Crêpe. Wohl verdient.
    Zurück am Camp haben wir unsere Position in der 1sten Reihe mit Bambusstöcken als Grundstücksgrenze markiert. Die Lacher der Nachbarn waren auf unserer Seite.
    Um den Tag ausklingen zu lassen ging es ins angrenzende Restaurant. Ich habe die richtige Wahl getroffen -> Dorade 🐟. Elli war weniger glücklich, ihr Fleisch war zäh und die Soße nicht nach ihrem Geschmack. Satt waren wir wenigsten beide am Ende. Zurück am Auto haben wir noch unsere Serie geschaut und sind im Traumland verschwunden.
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