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  • Day282

    Letzter Stopp: Rio

    May 9 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach 3 Wochen in denen wir viel erlebt und gesehen haben, kehrten wir wieder nach Rio und in unser altes Hostel in der Nähe der Copacabana zurück. Wir bummelten nochmal am Strand entlang, tranken einen Caipirinha und aßen Abendbrot. Am nächsten Tag bereiteten wir uns nach einem leckeren Frühstück auf den Abflug von Caros Mutti vor. Jetzt mussten unsere ganzen Souvenirs sowie unsere ausgemusterten Sachen in den Koffer und dieser durfte dann auch nicht zu schwer sein. Nach etwas mehr als einer Stunde packen, registrierten wir dann erleichtert das Ergebnis von 21,7 Kilogramm. Genug Platz um noch guten Gewissens eine Flasche Cachaça einzupacken. Danach machten wir uns auf den Weg zum Zuckerhut. Diesen hatten wir bei unserem ersten Besuch nicht geschafft und so holten wir es jetzt nach. Das Wetter war nicht zu warm, aber die Sicht trotzdem gut. Insgesamt muss man zwei Seilbahnen nehmen um am Ende auf dem „Pao do Azucar“ in 390m über dem Meeresspiegel zu stehen. Von hier oben hat man eine super Aussicht auf die Stadt, hinüber zur Christusstatue, auf die Copacabana und das Stadtzentrum. Auf der Zwischenstation genehmigten wir uns noch einen Caipirinha, für Carmen der letzte auf dieser Reise, bevor wir weiter hoch fuhren. Nach insgesamt 3,5 Stunden kehrten wir wieder in die Stadt zurück. Wir machten uns so langsam bereit für den Abschied und bestellten ein Taxi zum Flughafen. Am Lufthansa-Schalter stellten wir verdutzt fest, dass der Mann vom Bodenpersonal deutsch sprach. Damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet. Diesmal schien auch alles zu passen und der Flug nicht auszufallen. Die Entschädigung für die 12 Stunden Verspätung auf dem Hinflug konnte Caro übrigens schon während unserer Rundreise sichern. Immerhin ein kleiner Trost für die verlorene Urlaubszeit. Nun verabschiedeten wir Caros Mutti und drückten die Daumen für die Heimreise. Und während sie sich im Flieger sitzend über Rio erhob, saßen wir schon wieder an der Copacabana und genossen den milden Abend mit einem weiteren Caipirinha.
    Wir hatten jetzt noch rund 2 Tage Zeit in Rio bevor wir weiterfliegen wollten nach La Paz in Bolivien. Die Zeit verbrachten wir zum einen damit in unserem Hostel zu sitzen und uns über La Paz und Peru zu informieren und zum anderen damit am Strand baden zu gehen. Zwischendurch versuchten wir auch der Bilderflut der letzten Wochen Herr zu werden und unsere Erlebnisse in Footprints zu gießen.

    Wie ihr vielleicht gemerkt habt ist das Wort Caipirinha ziemlich oft gefallen und ungefähr so oft haben wir auch welche bestellt. Das Getränk steht zumindestens bei uns sinnbildlich für Brasilien und wird auch hier überall verkauft. Jedoch trinken die Brasilianer davon gar nicht übermässig viel und einige können ihn auch eher schlecht als recht zubereiten. Im Pantanal erzählte uns die ältere Küchenfrau dass sie gerade für uns ihre ersten Caipirinhas zubereitet hatte. Die typische Zubereitung hier ist, Limetten der Länge nach zu halbieren und den Strunk herauszuschneiden (schmeckt sonst bitter). Danach wird die Limette geachtelt und zerstoßen. Auf Wunsch wird ein EL Rohrzucker (weiß) hinzugefügt. Anschließend wird das Glas erst mit Eis und dann mit Cachaça aufgefüllt und geshaked. Dadurch vermischen sich die Zutaten am besten. Wahlweise kann ein Caipirinha auch mit dem Inhalt einer Maraquja zubereitet werden.

    Anzahl der Caipis die wir zu dritt im Urlaub getrunken haben: 80 Stück

    Konrad
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