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Neuseeland 2019

Februar - März 2019
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  • Day20

    Christchurch

    March 7 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Unsere letzte Station ist Christchurch. Bisher haben wir von fast allen Leuten gehört, es wäre nicht schön hier. Aber eigentlich finden wir es gar nicht so schlecht.
    Klar, es gibt viele freie Flächen, überall Baustellen und alte, verlassene Häuser, was dem schweren Erdbeben von 2011 geschuldet ist. Aber die Stadt rappelt sich auf, und die Innenstadt wirkt auf uns sehr modern und lebendig. Die historischen Gebäude, die das Erdbeben überlebt haben, wurden oder werden noch so gut es geht restauriert. Man kann alles gut erlaufen und an jeder Ecke steht irgendwo ein Foodtruck. Verhungern muss man hier nicht 😅.
    Wir fahren mit der historischen Tram gefühlte 8x im Kreis, besuchen das Erdbebenmuseum (artet das in Katastrophentourismus aus?), laufen am schönen Avon River entlang und machen einen Abstecher in den Botanischen Garten.
    Im großen und ganzen ein netter Städtetrip, was aber hier auch mit einem Tag getan ist.
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  • Day15

    Kaikoura

    March 2 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Kaikoura... Eine Kleinstadt, die von den meisten Touristen, die hierher kommen völlig unterschätzt wird und mit der wir eine ganz besondere Beziehung haben.
    Am 14.11.2016 haben wir hier Nachts um 12.02 Uhr das große Erdbeben mit der Stärke 7.8 erlebt. Wir saßen infolgedessen noch weitere 2 Tage hier fest und wurden schließlich mit dem Navyschiff evakuiert.
    Es fühlt sich komisch an, die Straßen entlang zu fahren, die jetzt so ganz anders aussehen und an denen noch immer fleißig gebaut wird.
    Dennoch tut Kaikoura - und Neuseeland an sich - sein Bestes, um sich weiter unvergessen zu machen.
    Wir besuchen Laura und Paul, unsere "Erdbebenfreunde", fliegen mit einem kleinen Whale whatching Flugzeug (die Flugkünste unseres Piloten sind einmalig - Mellis Magen denkt da anders 😅) und sehen Pott- und Blauwale (Blauwale sind sehr selten in der Region).
    Bei einem Kajakausflug überraschen uns die verspielten Dusky Dolphins und schaffen uns unvergessliche Momente und auf einem Fishing Trip mit Tomo, unserem Captain, angeln wir unsere ersten Fische und fangen zum ersten Mal Langusten (was Mellis Magen auch irgendwie blöd findet🙈). Auch die Delfine sind wieder mit von der Partie.
    Unseren Fang bekommen wir fertig filetiert und verpackt mit nach Hause, die Langusten auch, allerdings lebendig - und das ist die eigentliche Challenge... Wie zum Teufel tötet bzw kocht man eigentlich eine Languste? Wir haben Glück, der Besitzer unseres Hostels hat Ahnung und zeigt uns kurz und schmerzlos worauf es ankommt... Brutal ist es schon... Trotzdem eine ganz besondere Erfahrung.
    Natürlich machen wir auch die obligatorische Whale whatching Bootstour! Die kann aber mit unseren anderen Abenteuern so gar nicht mithalten, obwohl wir einen Pottwal und Delfine sehen.
    Diesmal laufen wir auch endlich den Penninsula Walk und schaffen es sogar noch zum lookout point am Mt. Fyffe, der uns eine Stunde steiles bergauf laufen kostet.
    Im Kaikoura Museum kommen Erinnerungen hoch, wir bekommen Gänsehaut, als wir die Bilder und Filme in der Erdbebenausstellung sehen.
    Wie gesagt! Kaikoura hat so viel zu bieten! Schade, dass sich niemand wirklich Zeit nimmt, um hier anzukommen!
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  • Day14

    Picton

    March 1 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir erreichen Picton erst abends, deshalb gehen wir nicht mehr auf Entdeckungstour, sondern checken im Hostel ein und genießen den kostenlosen HotPool.
    Den nächsten Morgen verbringen wir damit, an der Strandpromenade auszuspannen und die Sonne zu genießen, bevor wir um halb zwei zu einer Bootstour zum Motuara Island Sanctuary aufbrechen.
    Wir cruisen mit dem Boot durch die Marlborough Sounds und halten Ausschau nach allen möglichen Tieren die es hier gibt. Wir sehen die seltenen Warzenkormorane, die es nur in den Marlborough Sounds gibt, beobachten ein paar Pelzrobben und halten Ausschau nach den kleinsten Delfinen der Welt, den Hector Delfinen. Wir haben die Hoffnung schon fast aufgegeben, da entdeckt Alex die Zwerge und der Captain reagiert prompt und dreht wieder um, sodass die Delfine entscheiden können ob sie mit uns spielen wollen. Und sie wollen! Der Schutz der Tiere wird hier ganz groß geschrieben, deshalb lassen wir die kleinen auch bald in Ruhe und machen uns auf den Weg nach Motuara Island. Es ist die erste Insel, die Captain Cook passierte als er Neuseeland entdeckte und für die Englische Krone beanspruchte. Heute ist es ein Vogelschutzreservat, deswegen dürfen wir auch nur 1 Stunde dort bleiben und die Vögel beobachten.
    Auf dem Rückweg sehen wir noch ein paar kleine blaue Pinguine im Meer paddeln. Ein perfekter Ausflug!
    Mit Lorenz, den wir am Boot kennengelernt haben, gehen wir noch ins Irish Pub und trinken ein paar Bier.
    Bevor wir uns dann am nächsten Tag auf den Weg nach Kaikoura machen, laufen wir den Tirohanga Track und genießen den tollen Ausblick auf das schnuckelige Picton, von dem wir nicht gedacht hätten, dass es uns dort so gut gefallen würde.
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  • Day11

    Golden Bay

    February 26 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach einer langen Fahrt von Westport über Motueka und den spektakulären Takaka Hill erreichen wir endlich die golden Bay. Wir übernachten in einem süßen Hostel, in dem wir uns gleich wohl und wie zuhause fühlen. Die Stimmung ist sehr familiär, jeder teilt seine Erfahrungen mit den anderen und gibt seine Insidertipps weiter. Das Kompostklo ist für einen von uns allerdings gewöhnungsbedürftig 😅. Ich nenne es "Den Thron".
    Wir verbringen die letzten Stunden am Strand und genießen die Sonne und die Einsamkeit, denn wir sind weit und breit die einzigen die am Strand sind.
    Am nächsten Morgen packen wir früh unseren Rucksack und machen uns auf den Weg zum berühmten Wharariki Beach. Der Weg über die Sanddünen ist anstrengend aber lohnt sich wirklich. Beim ersten Blick wissen wir schon, warum man den weiten Weg auf sich nimmt nur um einen Strand zu sehen... Wir erkunden die Felshöhlen und sehen sogar in einem der Pools, die bei Ebbe entstehen einen kleinen Sandhai, der es verpasst hat, seinen Pool zu verlassen und jetzt bis zur nächsten Flut festsitzt.
    An diesem Strand könnte man einen ganzen Tag nur mit schauen und erkunden verbringen, aber wir wollen ja noch wandern. Deswegen machen wir uns langsam auf den Weg zur anderen Seite des Strandes um den Hilltop Walk zu laufen.
    Wir finden weitere Pools in denen die kleinen Baby-Pelzrobben spielen. Und man ist ihnen so nah! Keine 15m entfernt tummeln sie sich im Wasser. Man kann sich kaum aufraffen weiter zu laufen.
    Dennoch lösen wir uns von der Tierwelt und kraxeln die Klippen hoch. Es ist windig! Richtig windig! Manchmal hab ich das Gefühl ich werde von der Klippe geweht. Dafür werden wir mit spektakulären Ausblicken belohnt.
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  • Day9

    Westport

    February 24 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    In Westport übernachten wir die nächsten zwei Tage in einem tollen Hostel. Das YHA Hostel befindet sich in einem alten Gebäude, das von außen aussieht als wäre es in den 20er Jahren gebaut worden. Wahrscheinlich ist es das auch. Wir fühlen uns hier an der rauhen Westküste sowieso irgendwie in eine andere Zeit zurück versetzt.
    Bei einem Tagesausflug Richtung Norden wandern wir 20km auf dem Charming Creek Walkway durch den Urwald auf einer alten Eisenbahnlinie die früher dem Kohleabbau diente. Heute sind davon nur noch ein paar Maschinen und verrostete Überreste/Bahngleise am Wegrand übrig geblieben. Die Füße tun uns schon ganz schön weh, aber wir fahren noch weiter nördlich bis zum Zeltplatz Gentle Annie. Es ist ein Traum! Langer Strand, die Wellen und sonst nichts.... Ausser Sandflies! Und nur die hindern uns daran hier ewig bleiben zu wollen😅. Also auf ins Auto und wieder zurück nach cape Foulwind um den Sonnenuntergang zu genießen.
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  • Day9

    Cape Foulwind

    February 24 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf dem Weg nach Westport halten wir noch am Cape Foulwind. Der Name stammt von dem recht unangenehmen Geruch, der dort herrscht, da viele Seelöwen hier zuhause sind. Wir riechen zum Glück nicht wirklich was davon, der Wind scheint uns gut gesonnen zu sein. Die Seelöwenkolonie können wir allerdings gut beobachten. Außerdem sehen wir zum ersten Mal ein Weka, ein typisch neuseeländischer Laufvogel, der auch gar nicht so schüchtern ist wie wir dachten. Wir laufen ein bisschen den coastal walk entlang und genießen die Meeresbrise und die tolle Aussicht auf Berge und Meer, bevor wir uns entgültig auf den Weg nach Westport machen.Read more

  • Day9

    Pancake Rocks

    February 24 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Leider ist es am Arthur’s Pass so stürmisch, dass wir nicht wandern gehen können bzw wollen. Wir entscheiden uns weiter zu fahren und cruisen die Küstenstraße entlang. Die Westküste ist wunderschön wild und der Urwald bzw Regenwald erstreckt sich bis zum Meer. Ein besonderes Highlight sind die Pancake Rocks. Obwohl wir schon vor 2 Jahren dort waren, sind wir wieder von neuem begeistert von diesem spektakulären Schauspiel wenn die Wellen durch die unterirdischen Tunnel rumpeln und die "blow holes" den feinen feuchten Nebel auspusten.Read more

  • Day8

    Castle Hill

    February 23 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir machen uns von Lake Tekapo aus auf den Weg über den Arthur’s Pass nach Otira. Ein absolutes MUSS auf dem Weg ist Castle Hill, wo wir einen Spaziergang einlegen. Hier wurde ein Teil von Herr der Ringe gedreht und wenn man so durch die Felsen klettert hat man ständig das Gefühl, es kommt gleich ein Hobbit oder Aragorn durch die Felsen gestiefelt. Ein magischer und unglaublich schöner Ort. Kurz darauf halten wir noch kurz am Cave Stream aber da wir nicht nass werden wollen, lassen wir das mit dem Höhlenklettern lieber sein 😅Read more

  • Day7

    Lake Tekapo

    February 22 in New Zealand ⋅ 🌙 7 °C

    Wir verlassen Queenstown, in das wir uns in den zwei Tagen richtig verliebt haben und machen uns auf den Weg nach Lake Tekapo, das als Lichtschutzgebiet gilt. Hier kann man wohl wunderbar Sterne gucken, deswegen haben wir uns gleich eine Tour gebucht und sind sehr gespannt.
    Zuerst schauen wir uns aber noch kurz an der Kawaru bridge die Bungeespringer an und fahren dann weiter durch die Berge. Hinter jeder Ecke sieht dieses Land faszinierend anders und weitläufig aus, wir kommen aus dem Schauen nicht mehr raus.
    In Tekapo angekommen beziehen wir unser Hostelzimmer, dass wir mit Luke und Natalie aus Michigan teilen und spielen mit ihnen eine Runde Queendomino.
    Das Sterne gucken ist genial! Auch wenn der Mond so hell war, konnten wir Jupiternebel, die Sternzeichen und auch den Mond ganz nah durch ein Teleskop betrachten. Die Milchstraße ist einfach unglaublich hier.
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