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  • Day8

    Ring of Beara

    July 24, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 19 °C

    An unserem letzten Tag in Irland sind wir den Ring of Beara gefahren. Dieser ist so etwas wie der unkannte Bruder vom Ring of Kerry. Es ist eine ca. 130km lange Küstenstraße und führt an die entlegensten Ecken der Insel.
    Schon nach kurzer Zeit erreichten wir ganz unerwartet, mein persönliches Highlight des Tages. Eine winzige Halbinsel. Diese hat eine kleine Bucht, die etwas aussieht wie eine Lagune. Es gibt eine kleine Wasserhöhle und für den Zulauf hat sich ein Durchbruch durch die Insel gebildet. Nach wenigen Gehminuten ist man weit entfernt von allen anderen Menschen und hat einen tollen Blick auf Felsküste, Meer und Pflanzen. Generell scheinen dort auch Schafe zu leben, welche wir aber nicht angetroffen haben.
    Wenn ich in der Nähe wohnen würde, wäre dies definitiv mein Lieblingsplatz und man würde mich öfter dort finden.
    Der Ring führte weiter über sehr enge Küsten- und Bergstraßen (dort dürfen Reisebusse und Wohnmobile nicht fahren, da die Straßen zu eng sind. Bei Gegenverkehr eignet sich nicht jede Stelle um aneinander vorbei zu fahren. Trotzdem sind die Iren sehr "entspannte" Fahrer und Heizen mit 50km aufwärts um die Kurven. Es ist mir ein Rätsel, wie wir ohne Unfall davon gekommen sind.
    Der Ausblick war immer wieder grandios und super unterschiedlich. Wald, wiesen, Berge, Meer, seen, kleine süße Dörfer - alles da.

    In einem Dorf aßen wir zu Mittag und obwohl es eigentlich ein Fischrestaurant war, haben sie mir ein super leckeres Linsenrisotto zubereitet.

    Insgesamt waren wir für die 130km (inkl. Fotopausen und Spaziergang auf der Insel) ca. 7 Stunden unterwegs.
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