Stephan Kickinger

Joined May 2019
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  • Day33

    Heimreise mit Optima Express

    June 23 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ist der "große Tag", unser zweiter Anlauf, so wie geplant und auch gebucht mit dem Optima-Express-Zug von Edirne nach Villach zu fahren. Unsere Erfahrungen vom 19. lassen uns dem ganzen etwas angespannt entgegen blicken. Wir lassen uns sogar vom Wecker wecken und fahren sehr früh schon vom Campingplatz weg. Frühstück "on the fly", wir wollen möglichst früh die Grenze passieren und in Edirne am Bahnhof sein, damit für eventuelle behördliche Unbillen Zeit genug bleibt.
    Die Fahrt von Alexandroupolis führt zügig über die Autobahn (mittlerweile kennen wir ja die Strecke schon) nach Edirne.
    Fernweh brummelt topfit und fröhlich vor sich hin und ist wie wir froh, wieder unterwegs sein zu können.
    Wie auch am Mittwoch gehen wir bei Kastanies über die Grenze - der kürzeste Weg nach Edirne. Auf der griechischen Seite treffen wir auch wieder Thomas und verplaudern uns schon wieder ganz schön! Er meint auch, dass uns offensichtlich irgendjemand "gemeldet" hat, anders kann er sich die Röntgen/Durchsuchungsgeschichte vom Mittwoch nicht erklären.

    Dann wieder die türkische Grenzkontrolle. Verständnislose Gesichter. Was wir hier machen? Wo wir hinwollen? Wir waren doch erst ....? Nach einigem Hin und Her und sehr langem Prüfen von Stephans Paß (er sollte wohl endlich einen neuen machen, die vielen Stempel und Visa verunsichern sichtlich) dürfen wir 20 m weiter fahren. Fahrzeug /Gepäckskontrolle. Hier treffen wir auch wieder auf ein schon bekanntes Gesicht. Wieder müssen wir uns erklären ... jetzt können wir es ja bald singen!
    Die jungen Burschen wollens heut aber genau wissen und steigen sogar aufs Dach. Box auf, Tonne auf, Dachzelt auf .... Ich hege einen Verdacht: denen gefällt doch einfach Fernweh nur so gut und wollen ihn genau anschauen!? Sogar Fotos darf ich von der "Inspektion" machen.
    Danach rollen wir nach Edirne. Am Bahnhofsparkplatz suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Die Optima-Einfahrt ist natürlich noch zu. Aber Personal ist zum Teil schon hier. Es scheint jeder über uns Bescheid zu wissen. Wir werden beruhigt, dass heute "no x-ray" sein wird. Die These, dass wir jemandem aufgefallen und er uns deswegen gemeldet hat scheint zu stimmen. Aussagen und Verhaltensweisen der Leute hier deuten jedenfalls auch darauf hin.
    Check-in Optima rasch erledigt, Polizei/Paßkontrolle auch recht flott durch. Danach werden die Fahrzeug- und Papiere des Fahrzeughalters an die Zollbehörde übergeben. Nachdem alle vom Parkplatz auf den Check-in Platz fahren, stellen wir Fernweh auch rauf. Es ist glühend heiß, irgendwann bequemt sich Herr "Gümrük" (= türkisch für Zoll) und checkt die Fahrzeuge. Wir sind über die Oberflächlichkeit überrascht, kurzer Blick in zwei Kasterln, Bank öffnen, das war's. War es das wirklich?
    Die Verladung der Fahrzeuge beginnt ... und Herr Gümrük kommt zu uns gelaufen! "Open, open" fuchtelt wild und zeigt aufs Dachzelt. Stephan "pffff" und zischt aufs Dach - Herr Gümrük auf Zehenspitzen stellt fest, dass niemand drin ist. Puh!
    Stephan runter, wir sollten eigentlich verladen - Herr Gümrük klopft vehement auf den Rollladen des Kastens - okay, Stephan bewahrt Gott sei Dank Ruhe und sperrt einfach nur auf. Da schaut er aber, der Herr, nämlich lediglich auf die Alurückwand unseres Kastens! Jetzt ist aber genug. Wichtig hat er sich gemacht, er zieht wieder von dannen. Und Fernweh darf endlich auf den Zug.
    Wir packen unsere sieben Sachen und beziehen unser Abteil. Der Zug glüht, in den Abteilen hat es ungeschaute 50 Grad, die Luft steht. Egal. Wir sind endlich durch.
    17:15h Verladeschluß. 18:30h Planabfahrt - tatsächliche Abfahrt ca. 19:00h.
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  • Day31

    Ein ungewöhnlicher Gast in Fernweh

    June 21 in Greece ⋅ ⛅ 29 °C

    Es gibt Abwechslung!
    Diese wunderhübsche Libelle hing an der Fernweh-Decke. Offensichtlich war sie schon ein bisserl müde von der Hitze.
    So hielt sie schön still, während ich ungezählte Fotos machte und mit meinem Objektiv sicher seeehr nahe kam!
    Natürlich habe ich sie nach der Fotosession vorsichtig mit Glas und Papier eingefangen und wieder nach draussen verfrachtet.
    Das brummeln der Flügel beim Wegfliegen hat sicher "danke" geheißen..... :-)
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  • Day30

    Alexandroupolis

    June 20 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    So, da sind wir also jetzt wieder in Griechenland. Wir fühlen uns ein bißchen wie "gestrandet" - so eine Zwangsverlängerung ist mal was neues. Und vier Nächte stationär - wir bemerken, dass das nicht "unseres" ist. Erholsam vielleicht, aber auch langweilig. Hätten wir wenigstens Tauchzeug mit ....

    Aber wir machen das beste draus. Der Campingplatz ist recht groß, wir haben einen schönen Stellplatz direkt am Strand mit Planenbeschattung. Rund um uns sind nahezu nur Bulgaren, aber auch Griechen, Rumänen und unser "Hintermann" ist ein junges, türkisches Paar. Von der Lage her ist der Platz ideal, man kann Alexandroupolis gut erreichen und hat auch viele Einkaufsmöglichkeiten rundum, sogar ein Lidl (850 m entfernt). Wir wollen Fernweh aber extrem schonen und bewegen uns daher ausschließlich per pedes weg - was bei der Hitze schon fordert. Die Zeit-/Entfernungsangaben der Rezeptionsdame "to the port? Ah, about 10-15 minutes" sind wohl für 30 jährige, trainierte Marathonläufer berechnet - wir schleppen uns am ersten Tag ca. 30-40 Minuten hin. Wir haben dazugelernt und gehen am nächsten Abend später weg, außerdem hat es Regen mit guter Abkühlung gegeben.

    Der Gedanke, ein kleines "Mobil" anzuschaffen wird hier genährt. Was genau ist noch in "Prüfung", ein kleines, faltbares E-Bike wäre so meine Idealvorstellung.
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  • Day29

    Türkischer Behördenirrsinn

    June 19 in Turkey ⋅ ☁️ 29 °C

    Unser Tag beginnt wunderschön, wir kommen gemütlich zur griechisch/türkischen Grenze - der Übergang befindet sich nur wenige km von unserem Verladebahnhof Edirne entfernt. Dort wird bis spätestens 17:15 Uhr abgefertigt und verladen, dann geht es um 18:30 Uhr über Bulgarien, Bosnien, Serbien ... nach Österreich, wo wir dann am 21.6. ausgeschlafen und frischfröhlich in Villach ankommen.
    An der griechischen Grenze interessiert sich ein deutscher Beamter der Frontex besonders für uns bzw. Fernweh, wir plaudern mit ihm,Thomas, eine ganze Weile über alles mögliche, Reisen, Länder, Sitten, Tauchen - ein total lieber Kerl! Dann rauschen wir zum türkischen Eintrittstor .... hoppala! Die grüne Versicherungskarte ist für TR nicht gültig, eine Grenzversicherung (entgegen ÖAMTC-Infos) hier nicht erhältlich. Wir müssten nach Kapikule (bulgarische Grenze), dort kann man es lösen.
    Ich löse es auf meine Weise - ein Telefonat mit der tollsten Dame des Donau-Maklerteams reicht und innerhalb von 15 Minuten habe ich die große grüne Karte in meinem Maileingang. Fein, geschafft! Der Heimfahrt steht also nichts mehr im Wege .... ?

    Edirne erreichen wir rasch und verbringen daher die Zeit in der Moschee und dem darunterliegenden Basar. Mit einem guten Zeitpolster landen wir auch am Bahnhof "Edirne Gar". Optima Check-in ist schon vorbereitet und problemlos. Nach ca. 1 Stunde geht es daran, die Fahrzeuge zu verladen. Herr Zollbeamter zu uns: "Your car go to Kapikule, bulgarian, x-ray" wir so "hääähh??" "for sure not, we will go with our car on train and back to austria" .... Diskussionen folgen, Herr Zollbeamter kann kein englisch, Herr Optima gibt sein bestes und versucht, den Beamten umzustimmen. Nichts hilft. Letztendlich müssen wir den Beamten bei uns einladen und er bringt uns mit "Gebärdensprache" und herumfuchteln durch den Verkehr aus Edirne nach Kapikule. Noch glauben wir, es zu schaffen. Ich telefoniere gefühlt 100 mal abwechselnd mit dem österr. Konsulat in Edirne und einem Mitarbeiter der Optima-Zentrale.
    Nach dem Röntgen-Durchlauf beginnen die aber zu dritt, Fernweh in die intimesten Stellen zu durchsuchen! Zelt auf, Tonnen durchsuchen, Kasteln und Laden, .... konzentriert wird aber die Starterbatterie unter dem Fahrersitz zur Zielscheibe. Unter unseren entsetzten Augen wird die Batterie freigelegt und ausgebaut. Neben dem Auto reissen die Burschen die Etiketten runter und versuchen, IN das Innerste der Batterie zu kommen!?? Wir zeigen, dass das Auto nun stromlos ist und nicht starten kann, aber nix hilft. Sie sind auf Drogensuche!? Irgendwann - wir schwitzen schon und fürchten um unsere Starterbatterie (wie kommen wir denn hier dann wieder weg??) bemerken sie doch, dass das ein originales Teil und ein fix verschweißtes Kunststoffgehäuse ist und wir keine wie auch immer gearteten Stoffe drin versteckt haben.

    Stunden später - der Zug ist natürlich über alle Berge - endlich ein OK, you can go. Na fein. Wohin? Was tun? Ist ja immerhin schon 21 Uhr?
    Stephan baut mal die Batterie wieder ein. Dann tanken wir voll und verlassen die Türkei wieder in Richtung Griechenland.
    Nächstes "Sistemtrouble *), only little": you are on the train Optima? NEEEIIIN wir sind doch hier! Wegen Euch!

    Ich beruhige Stephan, der jetzt gleich mal auszuckt und wir drücken das noch durch. Türkei Ausreise - ca. 1/2-3/4 Stunde? Erledigt. Um die nächste Kurve: Warteschlange Einreise Griechenland - wohl mind. 1 Stunde. Ich versuche mein Glück und laufe vor, suche Thomas. Der hat natürlich schon frei, aber ein lieber Kollege ruft ihn an und gibt mir das Telefon. Ich erzähle ihm unser Leid und wünsche mir irgendeine schnellere Abfertigung, damit wir noch ans Meer runterkommen. Telefonnummern werden ausgetauscht, ich gebe das Handy an den Kollegen zurück und wir fahren an der Warteschlange im Gegenverkehrsbereich vorbei - kurzer Reisepaß-Check - Gittertor wird geöffnet und wir dürfen durch! Jippiiieee! Es geht ja.

    Rauf auf die Autobahn, Gas geben - Ankunft Alexandropouli um 23 Uhr. Campingplatz, Beruhigungsbier für Stephan, Saft für mich.
    Gute Nacht!

    *) bewusst falsch mit "i" geschrieben, weil sie es so sagen ;-)
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  • Day29

    Edirne - Selimiye Mosque

    June 19 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Wieder mal eine Moschee. Und wieder mal fühlt man sich wohl. Hier ist Leben, Begegnung, Miteinander und ja, auch ein bisschen Chaos. Stephan und ich setzen uns am Rand des Geschehens und beobachten. Was etwas verstörend wirkt ist, dass alle wie ferngesteuert mit den Handys herumlaufen. Aber es wird halt gefilmt und fotografiert, sich gegenseitig abgebildet und es macht allen Spaß. Jetzt stellt Euch mal im Gegenzug dazu eine unsrige katholische Kirche vor..... fotografieren verboten, seien sie leise, nicht sprechen, nicht dahin setzen, dort schon gar nicht ....!
    Open mind, open doors ... man kann sagen was man will. Der ("gemäßigte" bzw. normal gelebte) Islam zeigte sich bei unseren Reisen bisher immer als familiärer und sozialer Glaube. Opa lehrt hier seinem Burschen die Reinigung, die vor dem Gebet gemacht werden muß. 5x täglich Hände, Füße Gesicht, Ohren und Nase (ja man zieht das Wasser hinein!) mit klarem Wasser waschen - hygienisch und gesundheitlich wertvoll!
    Oma kniet sich mit dem kleinen, begeistert (die ganze Zeit freiwillig, seine Mutter versuchte ihn sogar abzulenken!) laut betenden Enkel hin, zeigt ihm damit, dass sie ihn ernst nimmt und bringt ihn dann aber lachend weg. Bei all unseren Reisen haben wir viel weniger bewegungseingeschränkte, alte Menschen in den islamischen Ländern gesehen als bei uns. Während wir ächzen und stöhnen und uns mühsam aufrappeln springen die 70-90 jährigen recht elastisch auf, gehen flott wieder in die Knie, sitzen stundenlang im Schneidersitz und können dann immer noch aufstehen. :-)

    Nun aber noch ein paar technische Daten zu dem wunderschönen Bauwerk:
    Gebaut 1568-1575, die Minarette sind 71 m hoch. Die Zentralkuppel ruht auf 8 gewaltigen Säulen und misst 31,28 m im DM, die Höhe ca. 43 m. 2011 wurde der Gebäudekomplex in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
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  • Day29

    Türkei wir kommen! Es geht heimwärts ...

    June 19 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir uns den Wecker gestellt, damit wir noch in Ruhe alles packen und für die Zugreise vorbereiten können. Es ist richtig angenehm, noch nicht zu heiß und wir haben alles recht schnell perfekt erledigt. Es kann losgehen! Ca. 80 km sind es bis Edirne, wir sind früh unterwegs und das ist auch gut so.
    Am Grenzposten Griechenland /Türkei treffen wir Thomas, einen deutschen Beamten der Frontex, der immer wieder in Griechenland Dienst für 2 Monate macht. Unser Fernweh hat es ihm angetan und so plaudern wir ca. 30 Minuten über Reisen, Tauchen, Flüchtlinge etc. Wirklich voll nett. Ein Abschiedsfoto muss sein, ein Fernweh-Aufkleber beglückt Thomas und wir machen uns frisch-fröhlich auf den Weg nach Edirne.

    Hier wurlt es - so viele Menschen sind unterwegs, der Straßenverkehr ist ganz anders geworden, vorbei die ruhige Gelassenheit der Griechen! Wir stellen das Auto ab und finden bei unserem Spaziergang wieder viele Geschäfte, in denen wir schon vor zwei Jahren waren. Der Basar unter der Moschee, alles noch da und wir erkennen es wieder.
    In die Selimiye Moschee gehen wir heut zum ersten Mal hinein und verbringen doch sicher 30 Minuten da. Es sind extrem viele Menschen da, besichtigen die Moschee, plaudern, fotografieren. Zwei Phänomene: 1) das soziale Verhalten bzw. der "Treffpunkt Moschee" zum plaudern, spielen etc. - das finde ich sehr schön und 2) die Menschen "geistern" mit den Handys herum, sitzen - ich glaube im Gebet - nein, mit dem Handy beschäftigt, das ist erschreckend.

    Sehr zeitig fahren wir zum Bahnhof Edirne weiter, damit ja nur nichts schief geht und wir pünktlich einchecken und verladen werden.
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  • Day28

    Wildcamp Dadias-forest

    June 18 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Zu diesem Platz gibt es nicht viel zu erzählen. Markiert von iOverlander unter GPS 41.16210, 26.21449, ein extrem ruhiger, friedlicher und ebener Stellplatz. Das Tunnel ist ein - mehr oder weniger genutztes - militärisches Überbleibsel. Bei extremen Unwettern würden wir hier sogar geschützt drin stehen können.

    Ungefähr 15 Minuten, nachdem wir uns "aufgestellt" haben kommt laut knatternd ein Moped ums Eck - darauf ein Mann in (Feuerwehr?) Uniform: "You don't make fire!?' darauf ich: "Of course not, look - fire brigade!" - er schaut auf Fernweh, lächelt,
    winkt und verabschiedet sich. Fein ist das, so einfach geht es!
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  • Day28

    Madra-Beach - Komotini - Dadias forest

    June 18 in Greece ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir verlassen nach unserer exzessiven Reinigungs-Action den schönen Platz Natura und fahren über Komotini, Alexandropouli in den Dadias-Wald. Dort werden wir dann unsere letzte Nacht vor Grenzübertritt in die Türkei verbringen.

    Wir haben Zeit und fahren gemütlich dahin. In diesem Gebiet gibt es sehr viele Störche, die Nesthäkchen machen schon die ersten Flugübungen, das ist voll lieb, anzusehen!

    Ein kurzer Stadtbummel durch Komotini zeigt uns, dass es hier schon um einiges "orientaler" ist, als im restlichen Griechenland.
    Ziemlich spät fahren wir erst weiter - in den Dadias-Wald.
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  • Day27

    Camping Natura, Mandra Beach/Xanthi

    June 17 in Greece ⋅ ⛅ 33 °C

    Hat unsere Reise nicht erst begonnen? Irgendetwas kann mit der Zeitrechnung nicht stimmen .... und dennoch ist es wahr. Wir sind an unserer vorletzten Station angekommen. Ich plane die Touren immer so, dass wir max. 150 km bzw. 2-3 Stunden reine Fahrtzeit haben. Letztendlich sind wir dann eh immer den halben Tag unterwegs, weil wir zwischendurch immer stehen bleiben, was tolles sehen, eine Kleinigkeit essen wollen etc. usw.

    Jedenfalls stehen wir eine Nacht auf einem kleinen, feinen Campingplatz inmitten von Grünland. Der Strand ist der Hammer .... Sandstrand, ok. Aber dass es ein Weitwandertag wird - damit man sich schwimmen traut, ohne mit dem Bauch zu streifen - damit hätten wir auch nicht gerechnet! Dafür bewegt sich die Wassertemperatur so um die 28-30 Grad, sogar mir ist es angenehm warm!
    Heute ist es besonders heiß und die Fliegen hier sind nicht nur extrem viele sondern auch unheimlich lästig. Der Volksmund sagt: Wenn die Fliegen lästig sind kommt schlechtes Wetter - und das bewahrheitet sich! Am Abend beginnt es zu regnen und der Donner grollt rundherum. Lange Zeit kauern wir uns unter der Markise zusammen und gehen auch an den Strand, um das Schauspiel der Blitze rundum zu bewundern. Dann aber fängt es heftig an, das Gewitter hängt über uns. Stephan springt noch recht trocken ins Dachzelt, ich räume unten noch herum. Und dann sause ich natürlich bei vollem Schüttregen hinauf.
    Der Beginn unserer Nacht gestaltet sich noch lustig: nachdem der Wind extrem auffrischt und genau in die Zeltplane reinfährt gibt Stephan das Kommando: "runterziehen" - was bedeutet, dass wir die Hartschale des Zeltes nach unten - also auf uns - klappen. Jetzt liegen wir da wie in einem Solarium oder einem Sarg :-D Es wäre wohl nicht nötig gewesen, das Zelt hält das schon aus. Aber was tut man nicht alles, um das Hab und Gut zu schonen! Unerwartetes Ergebnis war allerdings ein Wassereinbruch - die Zeltplane ist ja nicht dazu da, ein Bassin zu bilden sondern das Wasser abrinnen zu lassen. Naja, wär ja sonst fad. So haben wir in der Früh gleich alles aufgehängt, gelüftet, getrocknet und frisch überzogen.

    By the way "Natura" - im WC, unter der Dusche, überall hüpfen heute kleine, süße, grüne Fröschleins herum! So lieb!
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