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  • Day17

    El toro de Pamplona

    April 26, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Während Anna & ich das WoMo am Morgen startklar machten, nutzen Christin & Henri die Zeit zu einem kurzen Einkauf. Nach fast einer Stunde kamen sie fix und fertig wieder. Das schier unendlich große Angebot an Lebensmitteln (und das auf 2 Etagen) hat die Beiden quasi umgehauen und es stellt sich die Frage nach dem WARUM? Wer braucht schon 1 ganzes Regal, und das mannshoch, an Sardellen und 2 Regale an Müsli ...? Damit fiel den Beiden die Auswahl natürlich etwas schwerer und dann klappt das mit dem Spanisch nach einer Woche auch noch nicht ganz perfekt ;-).
    Im Anschluss ging es Weiter Richtung Osten und den Camino entgegengesetzt. Und heute haben wir eine ganze Menge an Pilgern gesehen. Jedem Einzelenen gaben wir viel Kraft mit auf den Weg, denn von hier aus haben alle noch ca. 600 Kilometer zu Fuß bis Santiago de Compostell vor sich.
    In Pamplona angekommen buchten wir vor Ort unseren Stellplatz und hatten heute einen recht kurzen Weg in die Altstadt. Auf dem Programm standen dabei die Kathedrale Santa Mariá la Real und die berühmte Stierkampfarena am Plaza de Toros de Pamplona. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Rathaus vorbei und gingen durch die Gasse, in der im Rahmen der Sanfermines die berühmten Stierläufe starten. Während des berühmten Festes werden Stiere von den, hier nennt man es "wagemutig", wir würden es eher "hirnrissig" nennen, Läufern durch die Stadt bis zur Stierkampfarena getrieben. Bei der Besichtigung der drittgrößten Stierkampfarena der Welt (ca. 20000 Sitzplätze) wird ein Video gezeigt und wir können nur mit den Köpfen schütteln. So nutzen Gunther und Anna die 1922 erbaute Arena einfach mal viel sinnvoller....nämlich zum Fangen spielen! :-)
    Weiter durch die engen und relativ dunklen Gassen ging es über den weitläufigen Plaza del Castillo zur Iglesia de Santa Maria la Real. Die Kathedrale von Pamplona, ein Meisterwerk der Gotik aus dem 14. und 15. Jahrhundert, steht auf dem Hügel der Altstadt, dort, wo einst die römische Siedlung Pompaelo stand. In diesem Baudenkmal sind die meisten Kunstschätze der Stadt verwahrt. Hier wurden Könige gekrönt, hier tagte das Parlament und hier hatte die Königliche Verwaltung über 300 Jahre ihren Sitz.
    Das eigentliche Schmuckstück dieser Kirche ist jedoch ihr Kreuzgang, der als einer der schönsten der Gotik überhaupt gilt und daher ein Muss für jeden Besucher ist.
    Danach kauften wir noch ein paar Souveniers für die Lieben daheim und verspeisten die Köstlichkeiten der Region to go (jamón de pata negra) auf dem Weg zurück zu unserem WoMo.
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