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  • Day276

    Ferien,endlich passiert mal etwas

    June 4, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    "Die Welt geht eh unter da fragt man sich ob es sich überhaupt noch lohnt Kinder in diese Welt zu setzen" mit diesem Zitat meiner stets optimistischen Mitbewohnerin fange ich meinen heutigen Beitrag an.
    Natürlich fallen uns hier die folgen des Klimawandeles schon stärker auf aber darum soll es heute nicht gehen.

    Heute geht es um Hunde und warum die Sommerferien mit zu dem ereignissreichsten Monat werden kann den ich bisher hatte(neben dem April/anfang Mai).

    Da wir Zurzeit 5 Hunde bei uns haben
    (Bosco,Chipsie,Lucy,Liliths Kito und der letzte lebende Welpe von Lucy "räudo" Tom).
    Ist mir aufgefallen wie leicht sie dazu fähig sind Meinungen zu ändern.
    Dazu zwei Beispiele:
    1: die Welpen bei uns werden solange von meinen Mitfreiwilligen als süß angesehen bis sich ihre Ohren so langsam aufstellen. Ich bin so frei und interpretiere dieses Verhalten hier als Zeichen für die Oberflächigkeit die unsere Geselschaft prägt.

    2:(das eigentlich wichtige):
    Hunde werden hier traditionel nur als Wachhunde gehalten und dementsprechend groß ist auch die Angst vor ihnen.
    Wenn ich mit Liliths Welpen Kito,der inzwischen größer ist als die meisten Hunde hier wurde ich am Anfang häufig mit Furcht und Konfusision betrachtet.
    Doch mit der Zeit fingen die Leute an selber zu probieren den Hund dazu zu bringen Sitz zu machen oder ähnliche sachen,kirz gesagt sie verlieren ihre Angst vor dem Hund.
    Ich habe sogar kauf Angebote für Kito bekommen da Erzogene Hunde hier selten sind(wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigt sollte das nicht überraschen).
    Das selbe Schema lief ab als Tom als letzter überlebender von den Kindern unseres Hauses Adoptiert wurde,wärend sie früher möglichst weitläufig allen Vierbeinigen mit scharfen Zähnen aus dem weg gingen .
    Sind sie seit dem sie sich um Tom kümmern sogar bereit Bosco zu streicheln.

    Mein Fazit des Tages dazu Hunde sind toll,besser als Katzen und auf jedenfall besser als Anwälte.

    Nun zu den Sommerferien:
    Seit dieser Woche sind Ferien und es scheint das ich mal mehr machen werde als nur zu Kochen.

    Unser Gastvater plant in der Mitte der Ferien mit uns einen kurzen Ausflug in die Pare Berge zu machen.
    Diese wohl wunderschönen und touristisch kaum erschlossenen Gebirgsketten(Nördlich,Südlich und die Usambara Berge) sind nur eine Stunden von uns entfernt und trotzdem bin ich bisher immer nur an ihnen vorbei gefahren.
    Unsere Reise würde am Lake Jipé starten und dann rauf in die Dichtbewaldeten Berge zu Freunden Gillys führen.

    Im Rest der Ferien planen wir die Wände der Samaritan zu streichen und an den Schulen kaputte Pulte zu reparieren damit erstmal keine neuen gekauft werden müssen.

    Oh und ich gehe auf den Uhuru Peak,die Spitze des Kibo(früher Kaiser Wilhelm Spitze) dem höchsten Gipfel des Kilimandscharo.
    Diesen werden 3 Mitfreiwillige,Bruder und Vater einer Mitfreiwilligen und ich besteigen,Zusammen mit 12 Trägern und einem Guide.
    Wir haben uns für die 7 Tägige Lemosho Route entschieden bei der wir alle 5 Klimazonen durchqueren werden und im Durchschnitt 95% aller begeher den Gipfel erreichen.
    Zu dem sind wesentlich weniger Touristen unyer wegs als auf der Marangu und Machamwe Route.

    Ich bin deshalb vom Morgen des 8.6 bis zum Abend des 15.6 vermutlich nicht erreichbar.

    Zu den Bildern:
    1:bei 5-10 Grad Nachts und 15 Grad tagsübers genießen meine Mitfreiwilligen während einer Pause die Sonne
    2:Braiton(so schreibt man ihn scheinbar wirklich) präsentiert stolz Tom
    3:Tom begleitet mich und Kito beim Spaziergang
    4: ein Stachelrochen
    5:eine Antilope(Elen vielleicht)
    6:ein Affe mit der geklauten Ration eines Tourists
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