A 76-day adventure by wegwärts
  • Day74

    Izmir 🏁🚴🏼‍♀️

    July 23 in Turkey ⋅ ☀️ 37 °C

    Liebe Follower, liebe Mitlesende. Hiermit muss ich euch leider über das spontane Ende meiner Veloreise informieren. Izmir ist mein letztes Etappenziel auf 2 Rädern und ich werde nicht "wie geplant" bis nach Ankara weiterfahren. Diese Entscheidung habe ich aufgrund diverser Faktoren getroffen und ich denke es ist gut so wie es ist. 😊 Vor allem der Wind, die Temperaturen, die Verkehrs- und Strassensituation in der Türkei, das nachlassende Material, die langweilige und topografisch anstrengende Streckenführung bis Ankara waren schlussendlich ausschlaggebend. Zudem ist mein Glück aufgebraucht. So bin ich gestern mehrmals im Nirgendwo gelandet und habe unter anderem Scherben und Schrauben aus meinen Reifen gezogen. 😅🙈 Nichtsdestotrotz bin ich stolz es bis in die Türkei geschafft zu haben. Alles in allem ging es sehr gut und ich hatte eine tolle Zeit in all den verschiedenen Ländern. Mein neues bevorzugtes Fortbewegungsmittel hier wird definitiv der Zug sein. Das Land ist gross und mit Schnellzugsverbindungen ist es sehr gut zwischen grossen Städten angeschlossen. (hierzu aber später mehr)

    Natürlich möchte ich euch aber meinen letzten Reisetag nicht vorenthalten. Es ging zunächst 12 Kilometer aus der Innenstadt Athens nach Piräus an den Hafen. Dort musste ich mein reserviertes Ticket in einem Büro abholen und machte mich danach zum Pier "E2" welches logischerweise am hintersten Ende des Hafens war. Unterwegs deckte ich mich mit Getränken und Snacks ein. Man weiss nie wie die Verpflegungssituation auf den Schiffen ist, vor allem auf Griechischen. 😅 Ich war eineinhalb Stunden vor Abfahrt am Pier und musste feststellen, dass bereits ein geregtes und leicht chaotisches Einsteigen von Menschen und Fahrzeugen stattfand. Ich grübelte vor dem Einbooten noch mein Sweatshirt aus dem Gepäck, da mir jemand gesagt hat, dass es in der Nacht ungemütlich kalt sein kann. Nicht zwingend den Aussentemperaturen wegen, eher weil die Klimaanlagen auch in der Nacht genau gleich in Betrieb sind. Mein Velo konnte ich im Bauch der Fähre neben den Gepäckstücken der Reisenden deponieren. Anschliessend suchte ich meinen Platz im Oberdeck, welchen ich im chaotischen Getümmel nicht auf Anhieb fand. Es waren bereits sehr viele Leute (vor allem Familien mit Kindern und Hunden) an Board und es war dementsprechend laut, kunterbunt & leicht desorganisiert. Ich habe meinen Platz dann auch noch gefunden und das rege Treiben im Sitzen weiterverfolgt. 7 1/2 Stunden standen mir bevor und der Kahn legte knapp pünktlich um 21:05 Uhr im Hafen von Piräus ab. Da es keine direkten Fährverbindungen in die Türkei gibt, war mein erster Zwischenhalt die griechische Insel Chios. Hier kamen wir mit ca. 45 Minuten Verspätung morgens um 05:30 Uhr an und es erfolgte eine eineinhalbstündige Aus- und Einladeshow, welche ich genüsslich in einem Kaffee am Strassenrand verfolgte. Nachdem alles aus und eingeladen war (die Fähre fuhr weiter nach Rhodos), legte der Riesendampfer wieder ab und ich konnte mich um das nächste Problem kümmern. Wo ist meine türkische Fähre? Zum Glück blieb genug Zeit und ich konnte ein wenig auf dem Hafengelände herumschlendern und Ausschau halten. Ein Hafenpolizist informierte mich dann wo die Fähre ablegen wird und wo das Gebäude für die Passkontrolle ist. Um 07:15 tat sich dann etwas und man konnte für die bevorstehende Kontrolle anstehen. Alles war gut und ich war kurz vor 8 Uhr auf der kleinen Autofähre nach Çesme. (Türkei) Die Überfahrt dauerte ca. 40 Minuten und wir wurden aufgrund der starken Winde ein wenig durchgeschüttelt. Nach einer weiteren Passkontrolle auf türkischem Festland ging es leicht müde auf die nächsten ca. 90 Kilometer in Richtung der drittgrössten türkischen Stadt Izmir. Ihr habt oben schon herausgelesen, dass es nicht viel Spass gemacht hat, weswegen ich unterwegs auch spontan über das Ende meiner Veloreise entschieden habe. In den nächsten Tagen werde ich mich in Izmir ein wenig erholen und mir überlegen was ich mit meinem Material mache bzw. wie es wieder in die Schweiz kommt. 😅🙈

    Bis bald und einen schönen Sonntag! ❤️
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    Edi Strasser

    Ciao Lukas

    Edi Strasser

    Es war sehr interessant deine Berichte zu lesen und die wunderschönen Bilder zu bestaunen. Wir wünschen dir eine gute Heimreise. Vieli Grüess vo üs us Zihlschlacht

    Knöpfli Gertrud

    Alles, alles richtig gemacht, lieber Lukas. Das Glück soll man nicht herausfordern. Eine enorme, sportliche Leistung, die du vollbracht hast....Ma & Pa = S T O L Z ....🫂 Überleg dir auch, später vielleicht etwas mit Medien zu machen. Du hast grosses Talent und hast uns mit deinen Berichten verzaubert. Noch viele tolle Erlebnisse und blieb gsund. 🥰

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  • Day73

    Live and in Action! 🔥😂🚴🏼‍♀️

    July 22 in Greece ⋅ ☀️ 36 °C

    Die Fotos sind entstanden als ich während einem Aufstieg auf ein paar polnische Motorradfahrer getroffen bin, welche Fotos bei einem Aussichtspunkt gemacht haben. Ziemlich am Anschlag hatte ich doch noch ein paar Kraftreserven übrig das Ganze zu geniessen. Die Bilder hat er mir netterweise später per E-Mail zugestellt. 😂Read more

    Knöpfli Gertrud

    Tolle Fotos, das habe ich mir gewünscht.....🫂

    wegwärts

    😊🥰

    Knöpfli Gertrud

    Eine gute Überfahrt heute Abend...

     
  • Day70

    ATHEN 🇬🇷

    July 19 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einer Nacht, welche in die Kategorie "gar nicht mal so übel für Luftmatte und Schlafsack" einzuordnen ist, geht es heute in die letzten Züge Richtung griechischer Hauptstadt. Knappe 90 Kilometer und vorwiegend flaches Gelände standen auf dem Speiseplan. Die Strecke führte mich zunächst überwiegend durch eine Industrie-geprägte Region mit vielen grossen Unternehmen, welche einen Saulärm veranstaltet haben. Zwischendurch ging es aber auch wieder direkt der Küste entlang - inkl. heftigem Wind, of course! Bei Megara ging es das erste Mal auf die Fähre, welche für die Überfahrt zur Insel Salamina nur 5 Minuten benötigte. Einmal quer über das Eiland geradelt, wartete sodann die nächste Autofähre. Ich wollte nach Piräus und habe dies beim Billettkauf auch erwähnt, doch die Dame meinte wohl, dass ich dann von Perama mit dem Fahrrad weiterfahre. Ich habe natürlich auch sehr schlecht recherchiert und dachte, dass ich einfach in Perama auf eine andere Fähre müsste - naja, so war es dann nicht. Es war aber alles halb so wild und so fuhr ich halt von Perama über Piräus nach Athen, was ca. 15 km zusätzichem Effort entsprach. Wie immer in grossen Städten ist es mit meinem Velo eine ziemliche Zumutung und erfordert Geduld und ein starkes Nervenkostüm. Trotzdem habe ich auch diese Hürde gemeistert und kann die nächsten 2 Tage ein bisschen Athen erkunden und das Nichtstun geniessen.

    Have a nice day folks! ❤️
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    Edith Brugger

    du bisch so genial🚴‍♂️💨 Markus und ich lesed dini brecht mit Erheiterung...hebter Sorg bim renke 🚵‍♂️und mit esse 🍪🥤 lg

    7/20/22Reply
    wegwärts

    Danke eu 😊❤️

    Knöpfli Gertrud

    Leistung Grossartig : Gratulation : 💯 Punkte :

    7/20/22Reply
    wegwärts

    ❤️❤️❤️

     
  • Day69

    Antikes Korinth - on my way to Athens

    July 18 in Greece ⋅ ☀️ 32 °C

    Die gute Nachricht vorweg: der Ruhetag hat Wunder bewirkt und ich fühlte mich heute um Welten besser! Der Magen spielt auch wieder mit, weswegen ich meinen Energiehaushalt auf Vordermann bringen konnte. Das Frühstück in der Unterkunft hat hier ebenfalls einen Beitrag dazu geleistet. Die erste Kuhmilch seit über 2 Monaten mit irgendwelchen Schokoflocken waren ein wahrhaftiger Gaumenschmaus. Frisch wie eh und je wollte ich heute den Grundstein für die letzten 220 Kilometer bis nach Athen legen. Schlussendlich sind es 130 Kilometer geworden, was mir für morgen ein wenig Luft gibt gemütlich in die griechischen Haupstadt einzufahren. Die Strecke ging ausnahmslos der Küste entlang, war bis auf ein paar Hügel jedoch flach und entsprechend ein bisschen unspektakulär. Definitiv die grösste Herausforderung war heute der Wind, welcher mir konstant und extrem stark um die Ohren blies. Der offenen Küste entlang, war ich natürlich ein leichtes Opfer und musste mir jeden Kilometer erkämpfen. "Gohts no?!" sogar wenn es runter ging musste ich strampeln, was für eine Frechheit. 😅 Hier spielt nebst den Beinen (welche ich heute hatte) auch der Kopf eine nicht unwichtige Rolle. Bei so viel und dauerndem Gegenwind kann es sehr schnell demoralisierend werden. Deswegen: Positiv bleiben und versuchen sich nicht zu fest zu ärgern. Für den Abend habe ich mir einen Campingplatz ausgesucht, der anfangs ziemlich verlassen aus der Wäsche schaute. Ich setzte mich also auf eine Bank und wartete bis vielleicht doch noch jemand auftaucht. Ein älterer Mann mit freiem Oberkörper kam nach ein paar Minuten daher und formte mit seinen Armen ein "A". Tent? fragte er. Ich antwortete mit "Yes" 😂
    Dies war so ziemlich alles aus seinem englischen Repertoire, es stellte sich jedoch heraus, dass der gute Herr auch noch ein paar Brocken Französisch übrig hatte. Freudig zeigte er mir seinen kleinen Laden, wo er diverse lokale Lebensmittel verkaufte, unter anderem Wein und Honig aus Eigenproduktion. Da ich ziemlich der einzige Gast an diesem Tag war, hatte ich entsprechend auch eine grosse Auswahl für meinen Schlafplatz. Hoffen wir auf eine angenehme Nacht, morgen steht die letzte Fahrt in Griechenland auf dem "Programm".

    See you! ❤️
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    Knöpfli Gertrud

    Wenn deine Beine das nächste Mal nicht ganz mitmachen, dann sagst du: "Und ihr tut, was ich euch sage". Ps. Wie wär's mal mit einem Selfie❓️ 📸 🤗

    7/19/22Reply
     
  • Day67

    Patras ☀️🇬🇷

    July 16 in Greece ⋅ ☀️ 30 °C

    Kennt ihr das, ihr wacht morgens auf & fühlt euch so beschi**en, dass ein mieser Tag quasi vorprogrammiert ist? Einen solchen Tag habe ich eingezogen, nachdem ich dachte, dass sich das Magenproblem erledigt hat. Dies hat es definitiv nicht und ich quälte mich um halb 8 Uhr aus meinem Zelt. Vielleicht einfach mal aufstehen, paar Schritte gehen, etwas Wasser trinken und dann geht's schon. Falsch gedacht! 😂 Vielleicht hätte ich das üppige Dessert gestern besser bleiben lassen, aber ihr kennts: "Hätte hätte Fahrradkette". Mein nicht allzu speditives Zusammenräumen hat heute tatsächlich über 90 Minuten gedauert. Vielleicht wird es besser wenn ich einfach losfahre, dachte ich mir und setzte mich auf meinen Drahtesel. Mein erstes Teil-Etappenziel war das Städtchen Astakos, wo ich mir eine Pause und Frühstück gönnen wollte. Es gab eine Cola (in der Hoffnung den Magen zu beruhigen) ein stilles Wasser und ein Schinken-Käse-Toast. Gross Appetit verspürte ich nicht und mein Unwohlsein war omnipräsent. Da ich meine Unterkunft in Patras bereits gebucht habe, war das Tagesziel eigentlich klar & ich quälte mich mit leerer Batterie die hügeligen Kilometer voran. Unterwegs hielt ich immer mal wieder an und kaufte in einem Mini-Markt ein eiskaltes Wasser - das hat auf jeden Fall sehr gut getan. Auf der sprichwörtlich letzten Rille rollte ich nach 115 Kilometern zur Antirrio-Ferry, welche gratis nach Rio über die Meerenge pendelt. Die Überfahrt dauerte ca. 15 Minuten und man hatte eine tolle Aussicht auf die Rio-Antirrio Brücke. Die letzten 8 Kilometer bis zu meiner Unterkunft kamen mir vor wie 2 Stunden und ich war heilfroh, als ich diese irgendwann auch erreichte. Das war mit Abstand meine schwerste Etappe seit meinem Start in Biel und morgen mache ich nichts, nichts ausser die Beine hochlagern und Wunden lecken. 🙈

    In diesem Sinne: Neuer Tag, neues Glück! 🍀
    Es kann nur besser werden. 😜❤️
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    Knöpfli Gertrud

    Bitte mach doch einige Tage Hitzefrei, das machen die Leute im Appenzellerland auch, (um zu Heuen). 🙈 Heb der Sorg 🙌 Ps. Suuuuuuper Fotos...🌞

    7/19/22Reply
    wegwärts

    😂😂😂🙈

    7/19/22Reply
    Felix Knöpfli

    Jo da isch en harte tag gsi für Di, machsch ä pause und erholsch di guet, luegsch Dir guet. Gr pa fotos sind supper👍

    7/19/22Reply
    Hans Eggenberger

    Das Betrachten deiner genialen Fotos, am liebsten mit einem kühlen Bier 🍺 auf einem Schattenplatz mit Blick in den Alpstein, macht das „selber Reisen“hinfällig. Hut ab vor deiner Abenteuerlust! Gute Besserung-so ein echter Appenzeller Alpenbitter würde dich rasch wieder auf die Beine und in den Sattel bringen.

    7/19/22Reply
     
  • Day66

    Griechenland du Perle! 😍

    July 15 in Greece ⋅ ☀️ 32 °C

    Der heutige Tag kann nur ein guter werden, habe ich doch tatsächlich tiptop genächtigt. Meine bisherigen Zeltnächte waren bis anhin eher schwach befriedigend. So kam es, dass ich nur schwer meinen Allerwertesten auf bekommen habe und noch ein Weilchen liegengeblieben bin. Das Zusammenräumen meiner Campingsachen gurkt mich jeweils richtig an. 😂 Um halb 9 hatte ich alles beisammen und es konnte vorwärts gehen. Weit kam ich nicht, da ich im nächsten Ort zuerst Bargeld und Proviant organisieren musste. Anschliessend ging es auf guten griechichen Strassen in Richtung Preveza, dem nächstgrösseren Ort. 80 Kilometer später hatte ich dies auch geschafft, jedoch stand ich vor einem neuen Problem. Der Tunnel, welcher über bzw. unter (es ist ein Unterwassertunnel) der Mündung des Golfs von Ambrac führt, war für unmotorisierte Zweiräder untersagt. Saudoof, wenn man bedenkt dass ich einen 100km Umweg fahren müsste, sollte mir die Tunnelpassierung nicht gelingen. Ich setzte mich also ein paar hundert Meter vor dem Tunnel an den Strassenrand und hielt nach hilfsbereiten Fahrzeugen Ausschau. Nach etwa 20 Minuten erhielt ich moralische Unterstützung durch Eran, ein verrückter Veloreisender aus Albanien. Eine gefühlte Ewigkeit später erspähten wir einen grossen öffentlichen Reisecar, dem wir freundlich energisch entgegenwinkten. Er hielt an und wir konnten unsere Räder in die geräumige Kofferablage drücken. 3 Euro (1.50 pro Person) kostete der Spass und dauerte 5 Minuten, ehe wir nach der Mautstelle und dem erfolgreichen Passsieren des 1.5 km langen Tunnels wieder auf der Strasse standen. Zusammen sind wir dann noch ca. 10 km gefahren, haben landende Flugzeuge des Flughafens Aktio beobachtet, ehe sich unsere Wege trennten. Für mich ging es schliesslich 30 wunderschöne Küstenkilometer weiter, bis ich den Campingplatz meines Vertrausens erreicht habe. Über 135 km und 1'000 Höhenmeter sind es geworden und es ging schon ganz gut - der Magen hat gehalten und die Beine scheinbar auch. 😂

    Jetzt gibt es zuerst eine Dusche und später einen griechischen Salat mit Feta. 🙌🏼

    Gute Nacht und bis morgen. ❤️
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    Knöpfli Gertrud

    Und schon wieder geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. E guet's Nächtle: sagt s'Pferdle zum Äffle 🐴🐒

    7/15/22Reply
     
  • Day65

    Hellas 🇬🇷

    July 14 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Mein Abstecher nach Sarandë stand unter keinem beonders guten Stern. Nach meiner Ankunft machte sich der Magen bemerkbar und am Abend ging dann sprichwörtlich die Post ab. Obwohl ich ein Bett in einem Hostelzimmer gehabt hätte, habe ich die Nacht auf der Toilette verbracht. Gut investiertes Geld wenn man so will. (ha ha ha) Die darauffolgenden 2 Tage habe ich immerhin in "meinem" Zimmer verbringen und den Flüssigkeitshaushalt in Schwung bringen können. Vom Städtchen habe ich nicht allzu viel gesehen, wobei ich vermutlich nicht viel verpasst haben dürfte - ist der Ort doch vor allem für seine Strände beliebt. Heute morgen ging es wieder mit Farbe im Gesicht in Richtung Griechenland weiter. Schnell merkte ich jedoch, dass meine Kräfte nach wie vor sehr dezimiert waren. Glücklicherweise stehen in den kommenden Tagen keine grösseren Erhöhungen auf dem Etappenplan. Und als wäre es nicht genug, fing ich mir nach 25 Kilometern einen weiteren Plattfuss am Hinterreifen ein. Ein bisschen vom Pech verfolgt, aber es könnte durchaus schlimmer sein. Nach knapp 80 Kilometern kam ich ziemlich ausgelaugt in meinem heutigen Camping an, welcher sehr hübsch ist und einen direkten Strandzugang hat.

    In diesem Sinne, bald ist Wochenende! Hebed dure! 💪🏼❤️
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    Knöpfli Gertrud

    Gute Besserung wünsche ich dir. Ziemlich blöd, wenn man nicht Zuhause (bei Muttern) ist. Alles Gute, und mach mal Pause. Ouzzo wird auch nicht helfen, denke ich..😱

    7/14/22Reply
    wegwärts

    Raki, Ouzzo, Pastis.. es hätte alles nicht geholfen! 😂

    7/15/22Reply

    Mensch lukas!!!! i chönt fiä ganz ziit nur dini kommentär lesä ….und bilder aaluegä …. Richtig spannend …. Würi au no alles gern machä !!! Aber nur mit velo mit motor …. Sprich motorrad …. Liebi grüessli [Mirko]

    7/14/22Reply
    wegwärts

    Ciao Mirko, Zeit dafür hast du ja jetzt! Vielleicht noch einen Seitenwagen für Sabine? 😜

    7/15/22Reply
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  • Day62

    Sarandë - last stop in Albania 🇦🇱

    July 11 in Albania ⋅ ☀️ 29 °C

    Eigentlich wollte ich heute super früh los und zur Grama Bucht (Grama Bay) wandern. Es wären 26 Kilometer gewesen, aber ich habe mich nicht ganz fit gefühlt und mein Camping war vom Standort her auch nicht sonderlich schlau gewählt. Deswegen ging es heute wieder aufs Rad, um meinen letzten Stopp in Albanien anzupeilen. Bevor es nach Griechenland geht, werde ich noch 2 Nächte in Sarandë verbringen. Gemütlich habe ich um halb 8 Uhr meine Zeltsachen zusammengeräumt und konnte somit einigermassen zeitig in die Pedale treten. Als Erstes ging es zunächst (wie könnte es auch anders sein) berghoch - es sollte nicht das einzige Mal am heutigen Tag gewesen sein. In einem ständigen Auf- und Ab waren über 73 Kilometer ca. 1'700 Höhenmeter zu überwinden. Es ging mehrheitlich an einer Hauptstrasse der Küste entlang, was sich leider auch beim Verkehr bemerkar machte. Trotz allem war es eine tolle Strecke mit vielen schönen Ausblicken auf die Südalbanische Riviera mit ihren traumhaften Stränden und Buchten. Nach 5 Stunden im Sattel kam ich mit einem kleinen Hungerrast in Sarandë an. 😅 Nach einer wohlverdienten Dusche gönnte ich mir zuerst ein zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk und Süssigkeiten. 🙈

    Ich hoffe ihr hattet alle einen angenehmen Wochenstart! Pfiats euch! ❤️
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    Knöpfli Gertrud

    Das sind wieder unglaublich schöne Fotos, und der Wettergott ist dir ja auch gnädig. In den nächsten Tagen könnte es jedoch wettertechnisch noch zu einem Aufbäumen kommen. Ich wünsche dir eine kühle Brise. Wir hören von dir, aus dem Zaziki Land, (Land Nr. 10)

    7/11/22Reply
    wegwärts

    Das stimmt, wettertechnisch ist es bis anhin überragend! Ich glaube die prognostizierte Hitzewelle trifft eher Zentraleuropa.. hier soll es normale 30 - 33 Grad haben die nächsten Tage :)

    7/12/22Reply

    Suppwr 1700 Höhenmeter, und die schöne Gegendmit den Buchten, hoffe es geht Dir gut, weiter so. Grüessli Pa [Felix]

    7/12/22Reply
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  • Day61

    Towards Greece 🚴🏼‍♂️

    July 10 in Albania ⋅ 🌙 23 °C

    Meine letzten 2 Tage habe ich in Vlorë ein bisschen auf der faulen Haut gelegen, da es hier schlicht nichts zu machen gibt. 😅 Das Beste hier sind die Strände, weswegen ich unter anderem das Meer genossen habe und meine weissen Körperteile (nicht alle) zum Bräunen ausgepackt habe.

    Heute ging es jedoch mit einer kurzen, aber knackigen Etappe in Richtung Palasë / Dhermi weiter. Mein Tag fing mit flachen 25 Kilometern an, ehe es 1'000 Höhenmeter am Stück zu überwinden gab. Ziemlich happig das Ganze, aber der Ausblick vom Pass und die anschliessende Abfahrt haben die Strapazen ein wenig kompensiert. Schlussendlich kamen 55 km und 1'200 Hm zusammen. Die heutige Nacht werde ich auf einem kleinen Campingplatz verbringen, bevor es morgen in die nächste UNESCO-Stadt geht.

    Gute Nacht zusammen. ✨❤️
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