Maria Lange

Joined November 2018Living in: Dresden, Deutschland
  • Day3

    Singapore Zoo Night Safari

    July 17 in Singapore ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Abend machten wir uns auf den Weg zum Zoo von Singapur, denn wir hatten eine Night Safari gebucht.

    Die Night Safari ist ein separater Bereich des Zoos, für den man eine extra Eintrittskarte benötigt und der nur abends zwischen 19:15 und 00:00 geöffnet ist. Wie immer in Singapur ist auch hier alles klar strukturiert und der Menschenfluss wird von den örtlichen Guides in geregelte Bahnen gelenkt. So wurden wir zunächst am Park vorbei zur "Creatures of the Night Show" geschickt, da die Schlange an der Tram schon ewig lang war.

    Die Show fand in einem kleinen Amphitheater statt. Dabei lief unter anderem ein Dachs über die Bühne und sammelte Futter ein und zwei Eulen flogen geräuschlos über die Zuschauer. Auf dem hinteren, abgetrennten Teil der Bühne bekam man eine Wildkatze und eine Hyäne, die einen großen Stock wegtragen konnte, zu Gesicht. Außerdem durften zwei freiwillige Zuschauer eine ziemlich große Würgeschlage auf den Armen tragen und streicheln. Mein Highlight waren allerdings zwei Otter, die Müll auf der Bühne einsammelten und nach Plastik und Metall in zwei Mülleimer einsortierten. Die beiden waren wirklich knuffig, wie sie mit den kleinen Pfoten die Dosen in die Behälter fummelten.

    Nach der Show ging es zur Night Safari Tram. Auf einem 40-minütigen Rundweg fuhren wir einmal durch den gesamten Park und ein Audio-Guide erzählte uns alles mögliche zu den verschiedenen Tieren. Dabei mutete es etwas seltsam an, dass zum einen eindringlich um Ruhe in der Bahn gebeten wurde, um die Tiere nicht zu erschrecken, andererseits aber der Audio Guide laut aus der Tram schallte und die Tram mit ihrem Dieselmotor ordentlich Krach machte (unsere Tram war die einzige mit Elektromotor und offensichtlich das neueste Modell). Kopfhörer für jeden, wie in einem Stadtrundfahrtbus wären hier wohl angebrachter gewesen (zumal es die Buchsen dafür sowieso an jedem Platz gab, um eine andere Sprache als Englisch zu hören). Für das Betrachten der Tiere blieb leider auch zu wenig Zeit, da die Tram fast nie wirklich zum Stillstand kam und immer zügig weiterfuhr (auf dem Rundweg waren etliche Trams hintereinander unterwegs).

    Zum Glück gab es zusätzlich zur Tram-Rundfahrt noch einen Rundweg, den man zu Fuß ablaufen konnte. Dieser sollte ungefähr 80 Minuten dauern, was am Ende ziemlich genau stimmte. Der Rundweg schlängelte sich durch den Park und kreuzte immer wieder die Tram-Strecke. Teilweise kam man viel näher an die Gehege heran oder lief mitten hindurch und konnte in Ruhe schauen, beobachten und die Infotafeln lesen. Außerdem sahen wir noch viel viel mehr kleine Tiere, da von der Tram aus verständlicher Weise nur die großen Tiere, wie Löwe, Hyäne, Elefant, Flusspferd und Tiger, gezeigt wurden. Die Gehege waren alle relativ offen gehalten, oft ohne sichtbare Zäune. Auch die Hyänen waren nur durch einen ca. kniehohen Draht und einem Graben von den Besuchern getrennt. Die Kängurus hüpften völlig frei in ihrem Gehege direkt neben dem Weg umher. Um die Tiere zu trennen waren nicht die Besucher von den Tieren getrennt, sondern die einzelnen Abschnitte untereinander mit Zäunen und Gitterplatten, über die, die Tiere anscheinend nicht laufen konnten. Auf den kleinen, gewundenen Wege durch den Park fühlten wir uns ein bisschen wie im Dschungel auf einer Nachtwanderung, wo es hinter jeder Kurve etwas Neues zu entdecken gab. Ganz besonders gut gefielen mir die Riesenfledermäuse, die gerade dabei waren eine Banane zu verspeisen. Außerdem konnten wir eine Bengal-Katze aus nächster Nähe sehen, die ganz still hinter ihrer Glasscheibe saß - so eine will ich auch mal haben, wenn ich groß bin!

    Am Ende des Rundgangs gab es noch einen kurzen Teil, auf dem der Weg und ein paar Höhlen wunderschön beleuchtet waren - ein kleiner Sneakpeak auf einen anderen Teil des Singapore Zoo: Rainforest Lumina. Diese Lichterwelten haben mich schon bei den Supertrees total begeistert - das müssen wir uns wohl für's nächste Mal merken.

    Gegen 22:20 nahmen wir den letzten Bus zurück in die Stadt und kamen eine Stunde später wieder am Hostel an. Dort checkten wir noch für den Flug nach Phuket am nächsten Tag ein und verbrachten die letzte Nacht in unserer Space Capsule.
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  • Day3

    Fort Canning Park

    July 17 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch kamen wir am Fort Canning Park an, der auf einem Hügel liegt und ca. 18 Hektar groß ist. In der Mitte ganz oben ist ein großes, abgesperrtes Wasserreservoir. Außerdem befinden sich im Park ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der erste botanische Garten und der ältesten christliche Friedhof der Stadt - scheint also ein ziemlich alter Park zu sein!

    Gleich am Fuße des Parks fanden wir einen tollen Spielplatz mit Schaukeln, Trampolinen, Klettergerüsten und einer Rutsche - Spielpause! Hinauf zum Rundweg um den Hügel führten Rolltreppen, praktisch, wenn man schon spazieren geht, dann bitte nicht zu viel zu Fuß. Auf und neben dem Rundweg sahen wir mehrere öffentliche Sportplätze mit diversen Geräten für Workouts, die wir natürlich auch testeten - Urlaub heißt ja nicht Trainingspause!

    Der Park und die vielen alten, großen Bäume waren sehr beeindruckend, ein bisschen Dschungel mitten in der Stadt. Am Wegesrand fanden sich auch mehrere Infotafeln, die von der Geschichte der Stadt und des Parks erzählten. Vom Hügel aus sahen wir hinunter auf die Stadt und den Lärm der ständig dröhnenden Klimaanlagen und Baumaschinen.

    Nach dem Park liefen wir zurück zum Hostel. Ich schrieb Footprints und Stephan schlief ein Stündchen, bevor wir zum Abendessen und der Night Safari aufbrachen.
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  • Day3

    Chinatown

    July 17 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem spärlichen Frühstück ohne Kaffee (der 3-in-1-Instant-Kaffee vom Hostel ist einfach ungenießbar!) hatten wir heute einen Besuch in Chinatown auf dem Plan.

    Dazu liefen wir zuerst zum Sri Mariamman Temple. Natürlich hatte ich ganz vergessen, dass es für das Betreten von Tempeln eine besondere Kleiderordnung vorgeschrieben ist, sodass ich mir vor Ort spontan noch ein Star Wars T-Shirt kaufte, um schulterbedeckt in den Tempel gelassen zu werden. Der Tempel wurde 1827 im Dravida-Stil gebaut und ist ziemlich bunt und die Dächer mit allerlei Figuren überhäuft.

    Danach liefen wir über den chinesischen Markt, der auf der Straße neben dem Tempel begann. Eigentlich wollten wir nach Souvenirs Ausschau halten, aber einerseits konnten wir nichts wirklich passendes finden und andererseits war der Geruch der Stände und Läden teilweise so intensiv abstoßend, dass ich an der Gesundheitsverträglichkeit bei längerem Aufenthalt stark zweifelte. So beeilten wir uns lieber diesen Ort wieder zu verlassen.

    Auf dem nächsten Markt kauften wir etwas Obst und Gebäck, das gänzlich anders schmeckte als wir es vom Aussehen her erwartet hätten, und liefen dann weiter zum Pearl's Hill City Park, der genau an Chinatown angrenzt. Dort machten wir kurz Pause und checkten die Lauf- und Fahrwege für den Rest des Tages: Es standen noch der Fort Canning Park und abends die Night Safari im Zoo auf dem Plan.
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  • Day2

    Gardens by the Bay

    July 16 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach knapp 3 Stunden Schlaf in unserer Capsule suchten wir am Abend nach etwas zu Essen und probierten ein paar Speisen der lokalen Küche - eigentlich ganz lecker, auch wenn wir nicht immer identifizieren konnten, was in den verschiedenen Pfannen zubereitet wurde.

    Nach dieser Stärkung machten wir uns erneut auf den Weg zu den Supertrees in den Gardens by the Bay, denn die hatten es mir besonders angetan. Tagsüber sind sie schon wunderschön und nachts sollen sie bunt beleuchtet sein - das wollte ich natürlich sehen. Als wir ankamen spielte bereits laut klassische Musik zu der es eine passende Lichtershow zu sehen gab. Wir setzten uns auf die Wiese zu vielen anderen Schaulustigen und genossen die Show, die insgesamt eine Stunde dauerte. Es war wirklich beeindruckend!
    Hier habe ich einen kleinen Eindruck aufgenommen: https://youtu.be/sfBfZmlNSGk

    Danach schlenderten wir durch den Supertree Grove, bestaunten die erleuchteten Bäume und Pflanzen und lasen etwas über deren Aufbau und Sinn. Die Supertrees sind zwischen 25 und 50 Meter hoch, mit vielen Pflanzen und farbenfrohen Blumen bewachsen und mit unzähligen kleinen LEDs bestückt. Über ihr Blätterdach sammeln sie das Regenwasser und leiten es zu den Pflanzen um sie herum. Die musikalische Untermalung übernehmen 68 Lautsprecher, die über alle Bäume verteilt sind und reale Musiker simulieren, sodass es nach einem richtigen Konzert klingen soll. Die 12 Bäume in der Supertree Grove sind oben im Blätterdach mit Solarzellen ausgestattet, die genug Strom produzieren, um den gesamten Park, inklusive der Lichtinstallationen, der Computer und Soundanlagen, autark zu versorgen. Zusätzlich gibt es zwei 3er Gruppen weiterer Supertrees in der Golden Grove und der Silver Grove, von denen einige mit Kühlungsanlagen und Luftfiltern ausgestattet sind. Dieser wunderschöne Ort wird uns sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

    Der Spaziergang zurück zum Hostel führte uns durch das Marina Bay Sands, ein gigantisches Hotel, dass alles in Singapur überragt und zu allem Überfluss oben auf dem Dach eine riesige, wie ein Schiff geformte Plattform mit Dachgarten, Bar und Infinite-Pool hat. Das Hotel hat 2561 Zimmer auf 55 Stockwerken, ist 191 Meter hoch und 340 Meter breit. Es beherbergt außerdem über 50 Restaurants, ein Einkaufszentrum, eine Eislaufbahn, zwei Theatersäle, ein Casino, mehrere Nachtclubs und Bars. Das Gebäude dominiert das Stadtbild wie nichts anderes und ist sicher ein einzigartiges Wahrzeichen von Singapur.
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  • Day2

    Met A Space Capsule

    July 16 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser Hostel in Singapur war etwas ganz besonderes. Die Gäste der "Station 51" bekommen nicht einfach ein Doppelstock-Bett in einem Raum mit 10 anderen Leuten, sondern eine eigene "Space Capsule". Diese gibt es für 1 oder 2 Personen auf 3 Etagen im Haus. Auf jeder Etage gab es Duschen und Toiletten für alle.

    In unserem Zimmer waren 8 solcher 2-Personen-Capsules aufgereiht und gestapelt. Jede hat 2 kleine Spinte und kann mit einem Magnetschloss verschlossen werden. Das Innere besteht aus einer 140x200 cm Matraze, einem Fernseher, einem Spiegel, Lampen und Belüftung. Die Beuchtung kann in 8 Modi in verschiedenen Farben eingestellt werden. Der Raum war angenehm klimatisiert und gegen den Lärm der Klimaanlage gab es gratis Ohrstöpsel. Das ganze ist wohl eine der günstigsten Formen, um in Singapur zu übernachten und man hat etwas mehr Privatsphäre als in einem Gemeinschaftsschlafsaal. Insgesamt sehr spacig, aber ich freue mich dann auch wieder auf ein richtiges Hotel.
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  • Day2

    River Cruise

    July 16 in Singapore ⋅ ⛅ 29 °C

    Um die Zeit bis zum Check-in zu überbrücken buchten wir ein River Cruise Ticket und kaum waren wir am Bootssteg, ging es auch schon los. Die Rundfahrt auf dem Singapore River dauert ca. 40 Minuten und führt an allen Sehenswürdigkeiten der Bay Area vorbei. Die Skyline mit den riesigen Wolkenkratzern ist vom Wasser aus noch beeindruckender und der Audio-Guide erzählt von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und der Geschichte von Singapur.

    Um einen praktisch gelegenen Außenposten zwischen Indien und China zu schaffen, besiedelten vor vielen Jahren Händler die Gegend von Singapur und nannten sie ursprünglich "Temasek", was so viel wie "Stadt am Meer" bedeutet. Nach einer Legende sah ein hinduistischer Prinz, der in die Stadt geflüchtet war und später Herrscher von Singapur wurde, im Dschungel einen Löwen und nannte die Stadt deswegen fortan "Löwenstadt" (Singapur). Da es hier jedoch keine Löwen gibt, wurde ein Fabelwesen erfunden: Der Merlion - eine Mischung aus Löwe und Fisch, der nun das Wahrzeichen der Stadt ist.

    Die restliche Zeit bis zum Check-In verbummelten wir am Singapore River und dösten noch ein wenig auf Parkbänken am Fluss. Schließlich liefen wir zurück zum Hostel und bezogen kurz vor 15:00 (nach ca. 29 Stunden auf den Beinen...) endlich unsere Space Capsule.
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  • Day2

    Jetlag

    July 16 in Singapore ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach dem Sonnenaufgang waren wir schon richtig müde, aber bis unser Hostel um 10:00 öffnete, geschweige denn bis zum Check-in 15:00, war noch eine halbe Ewigkeit Zeit. So liefen wir um die Bay Area herum und ließen die hohen Wolkenkratzer nochmal auf uns wirken. Im Gardens by the Bay suchten wir uns unter den Supertrees eine Bank und versuchten ein wenig zu schlafen und uns auszuruhen.

    Gegen 10:00 trotteten wir zurück nach Downtown zum Hostel - die ganze Zeit mit dem 13 kg Wanderrucksack und unseren zwei Tagesrucksäcken bepackt, war das, zusätzlich zur Müdigkeit und der ungewohnten schwülen Wärme, gar nicht mal so angenehm. Leider konnten wir so zeitig noch nicht Einchecken, aber immerhin wurden wir unser Gepäck los, sodass wir nun nur noch einen Tagesrucksack dabei hatten.
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  • Day1

    Ankunft in Singapur

    July 15 in Singapore ⋅ ⛅ 26 °C

    Unsere Reise startet sehr früh am Montagmorgen: 4:00 Uhr klingelte der Wecker, dann wurden die letzten Sachen eingepackt und nach einem kleinen Frühstück ging es los zum Flughafen Berlin Tegel. Emma hatten wir bereits am vergangenen Freitag bei Stephans Eltern abgegeben und war schon in deren Urlaubsort an der polnischen Ostsee angekommen. Uns standen nun 2 Wochen kinderfreien Urlaubs bevor, das erste mal seit 2,5 Jahren.

    Die Fahrt nach Berlin verlief staufrei und unspektakulär, sodass wir pünktlich 7:40 Uhr am Flughafen ankamen und unser Mietauto zurückgaben. Am Check-in mogelten wir uns an der ewig langen Schlange wartender Passagiere vorbei, da am Web-Check-in-Schalter nix los war. Bis zum Boarding hatten wir dadurch entspannt Zeit und suchten uns noch etwas zu Essen und einen Kaffee.

    Ich habe lange keinen so ereignislosen Abflug erlebt. Kein verspätet ankommendes Flugzeug, kein verunglückter Rollstuhlfahrer, der das Gate blockiert, kein Sturm, kein Schnee (komisch), kein umgekippter Gepäckwagen, kein was auch immer. Tja, so ging es also pünktlich los und 9:40 hoben wir ab. Für die Unterhaltung auf dem Flug sorgte eine asiatisch-russische Familie mit 3 Kindern, die vor uns saßen, spielten, sangen und auch lautstark heulten. Stephan kennt nun diverse russische Kinderlieder, ich hab es leider großteils verschlafen. Wir selbst schauten ein paar Folgen verschiedener Serien und einen Film und versuchten ein wenig die Augen zuzumachen - leider mit wenig Erfolg.

    So landeten wir nach 12 Stunden Flug um 4:00 morgens in Singapur (22:00 Uhr Dresdner Ortszeit) und waren schon ziemlich müde. Check-in im Hostel war erst 15:00, das versprachen ein paar anstrengende Stunden zu werden. Wir fuhren mit der Bahn in die Stadt und liefen nach Downtown zum Singapore River. Dort machten wir es uns auf ein paar Plattformen am Fluss gemütlich, bewunderten die nächtlich beleuchtete Skyline und warteten auf den den Sonnenaufgang...
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