Andorra
Placeta del Barri

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  • Day34

    Sonnenaufgang + Rätselraten

    November 3, 2019 in Andorra ⋅ 🌧 6 °C

    Wegen der eskalierenden Unruhen hatte ich mich entschlossen, Barcelona zu umfahren. Doch zunächst noch ein kurzer Abstecher nach „Sitges“, einem kleinen Ort direkt am Meer.

    Vor 14 Tagen hatte ich mir noch den SonnenUNTERgang über dem Meer angesehen. Nun wollte ich den SonnenAUFgang über dem Wasser sehen.

    In dieser wohlhabenden Gemeinde, die sich auch auf Tourismus spezialisiert hat, hatte ich um halb acht Uhr ein gutes Frühstück direkt am Hafen und genoss die pünktliche Sonne bei starkem Wind und deutlich gefallenen Temperaturen (19 Grad), was ich als sehr angenehm empfand. Das sonst „platte“ Mittelmeer war aufgewühlt und außer mir waren nur 2 hartgesottene Wellenreiter zu sehen. Der Rest des Ortes schlief noch.

    Ich schaute mir die alte Kirche direkt am Meer und die einladende Strandpromenade an, die langsam erwachte und machte einen laaaangen Rundgang durch das Einkaufsviertel. Alles sehr sauber und gepflegt. Und hier und da sah ich sogar ein deutsches Autokennzeichen.

    Dann noch einmal das RegenRadar gecheckt, denn da wo ich hinfahre, ist Schnee möglich. Doch ich war wegen der andauernden Hitzeperiode zuversichtlich: Angesagt sind 8 Grad bei Regen bis Mittag. Dann soll es aufhören zu regnen. Also los!:

    Dazu fuhr ich wieder in die Berge und zwar hoch. Wirklich hoch.

    Rätsel: Wo fahre ich hin?

    - Es gibt keine Schienen, keinen Flughafen und kein Wasser. Nur PKW ist möglich.
    - Es hat seit 1278 als einziges Land der Welt 2 Staatsoberhäupter (eine „Dynachie“)
    - Es hat nur 80.000 Einwohner, wovon aber nur 24.000 die Staatsbürgerschaft besitzen
    - Es kommen jährlich 12 Mio Touristen
    - Es hat seit 2014 den Euro, gehört aber nicht zur EU
    - Es liegt bis zu 3.000 m hoch
    - Es gibt keine Steuern, nur eine 5% MWST
    - In den letzten 800 Jahren haben sich die beiden Regierungsoberhäupter nur 1x getroffen.

    Ich mache mich auf den Weg nach „Andorra“, einem von 6 Zwergstaaten in Europa.

    Die Strecke ist einfach zu fahren: Gut ausgebaut. Und ich habe Glück, denn darüber hatte ich gar nicht nachgedacht: „ Andorra“ bedeutet „zollfreier Einkauf“. Heute, am Sonntag Nachmittag, sind aber alle auf der Rückreise und ich fahre dem gigantischen Verkehr entgegen, der sich dann kilometerlang an der Grenze staute.

    Hinter der Grenze dann Einkaufsmeile hinter Einkaufsmeile. Ich kämpfte mich bis zur Hauptstadt „Andorra la Verre“ durch.

    Hier dreht sich alles ums „Shopping“. Und das auf hohem Niveau! Alle Markenläden sind hier vertreten. Darüberhinaus Elektronik und Apotheken. Auf 100 Schritte zählte ich allein 8! Apotheken.
    Die Stadt ist pikobello sauber und zeigt sich von ihrer besten Seite!

    Die Hauptstadt liegt auf 1.100 m und ist von bis zu 3.000 m hohen Bergen umgeben. Während hier beim Shoppen bei 10 Grad die Damen noch kurze Röcke tragen, wird in 30 Minuten Entfernung bereits Ski gelaufen. Krass.

    So erkunde ich die Stadt und bin für meine „Winterausstattung“ dankbar. Nach Wochen bin ich erstmalig wieder richtig angezogen.

    Dabei komme ich an einem einmaligen Fahrzeug vorbei: Ein „Asquith“ aus dem Jahre 1901! Zugelassen, mit laufendem Motor, wird heute noch eingesetzt als Lieferwagen! Nach 118 Jahren! Davon wurden nur etwa 10 Stück gebaut. Und ich durfte ihn mal streicheln.....Großartig! Und einmalig! Dann stieg der Besitzer ein und fuhr davon.

    Und die Uhr, an der ich stehe, ist von „Salvadore Dali“ und trägt den Namen „Adel der Zeit mit einer schmelzenden Uhr“......nun ja...

    Erkenntnis des Tages:

    In Spanien beginnt das Leben erst um 10 Uhr morgens und endet dafür erst 24 Uhr. ( Meine innere Uhr läuft leider anders)
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Placeta del Barri

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