Argentina
Bermejo

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Travelers at this place
    • Day128

      Das InkaWassersystem und bestes Weingut!

      February 15, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 27 °C

      Was ein super schöner Morgen! Ausschlafen bis um 10 Uhr und danach allein in der Sonne mit gutem Brot und Marmelade frühstücken. Neben mir schleicht Carmen, die Hündin von Vale und der Kater rum. Carmen legt die ganze Zeit ihre Pfote auf den Schoß und bettelt mit einem Hundeblick um eine kleine Spende vom Frühstückstisch.

      Der Morgen war einfach erfrischend und hatte Frühlingsgefühle geweckt. Vale ist dann gegen 10:30 Uhr mit ihrem Vater wiedergekommen und gemeinsam gabs noch ein zweites kleines Frühstück ^^

      Danach sind Vale und ich in die Stadt gefahren weil wir nämlich paar Aufgaben zu erledigen hatten: erstmal sind wir zum PCR-Test gefahren, der wahnsinnig billig ist wenn man mit Pesos Blu bezahlt! ~ 20€. Dafür war das Busticket dann nach Santiago sau teuer weil ich mit Karte zahlen musste und ich somit mit dem Peso Official zahle musste und somit hat es dann anstatt 25€, 50€ gekostet:/ sowas ist Geld, was einfach weh tut.. naja.

      Anschließend sind wir zum nächsten Stop: dem Haus von Vales Vater, wo ich dann alle Dokumente für die Einreise nach Chile herrichten, ausfüllen und ausdrucken konnte. Ein unglaublicher Aufwand aber ich bin zuversichtlich, dass ich ohne Probleme einreisen können sollte.

      Zu Mittag hat Vale dann hervorragende Spagehtti mit einer Tomatensoße gekocht! Ich hatte schon so lange keine Pasta mehr.. sau gut. In den letzten 3 Wochen, war ich immer in Hostels wo es keine Küchen gab und es billiger ist auswärts zu essen. Als Vorspeise gabs wieder eine Käse- und argentische Salamiplatte. Super Gespräche am Tisch und ich fühl mich sehr wohl hier in Mendoza!

      Nach einer kurzen Siesta und einem Kaffe waren Vale und ich wieder wach und sind in der Nachmittagshitze mit dem Auto durch Mendoza gecruised. Sie hat mir die Stadt gezeigt und wir sind durch die Parks und die Straßen gefahren und ich war zutiefst beeindruckt! Die öffentlichen Plätze und ein großer Großteil der Straßen sind von einem dichten Baumkronennetz überdeckt und schützen vor Hitze. Mendezoa liegt ja eigentlich mitten in der Wüste und somit ist es auch dementsprechend heiß, aber mit den Bäumen ist es spürbar kühler.

      Aber wie können diesen vielen vielen Bäume mitten in der Wüste wachsen?! Das ist tatsächlich den Inkas zu verdanken, die ein unglaublich beeindruckendes Wasseekanalsystem in Mendoza gebaut haben! Das bisschen Wasser das aus den Bergen kommt wird kontrolliert und sehr konsequent durch tausende Wasserstraßen, parallel zu den normalen Straßen gelenkt. Die Bäume wachsen direkt am Kanal und beziehen ihr Wasser daraus. Diesen Wasserkanalnetz belebt somit, in dem normalerweise sehr wasserarmen Mendoza die Stadt. Mendoza war das Ende und der südlichste Punkt des Inkareichs. Wahnsinn wie lang sich dieses Reich erstreckt hatte. Vom Süden von Ecuador bis nach Mendoza.. eine unglaublich lange Strecke. Sehr sehr smart diese Hochkultur!

      Vale und ich sind dann dem Wassersystem aus der Stadt gefolgt und ich hab gestaunt wie groß Mendoza ist: 1,8 Millionen Einwohner. Mendoza ist bekannt für den guten Wein und deswegen sind riesige Flächen mit Fincas und ihren Weingut bedeckt. Also wirklich große Flächen. Wir wollten heute nämlich auch Pati, die Schwester von Vale besuchen, die auf einem dieser Weingüter arbeitet.

      Zuerst aber haben wir noch einen Abstecher zu den Wasserbecken von Medoza gemacht, wo das begrenzte Trinkwasser für die Stadt streng und effizient aufbereitet wird und auch die Wasserspeicher für das Wasswekanalsystem sind. Es gibt eigene Gesetze in Mendoza, die noch vor der Konstitution von Argentinien geschrieben wurden, für die Vergabe von den begrenzten Wasserressourcen, weil es wirklich Mangelware ist wegen der Wüstelage. Einfach beeindruckend wie effizient jeder Tropfen dann für die Wässerung der Bäume genutzt wird!

      Für die Regenzeit muss Mendoza übrigens auch vorbereitet sein und deswegen sind wir auch über einen großen Staudamm gefahren, der in der Regenzeit die Wassermassen reguliert und Mendoza vorm Absaufen beschützt. Jetzt gerade im Hochsommer ist das Flussbett staubtrocken.

      Danach sind Vale und ich zu Pati gefahren und auf das ordentlichste und bilderbuchschönste Weingut, in dem ich warscheinlich je sein werde. Schon bei der Anfahrt sieht man die zentimetergenauen gepflegten Weinstöcke, die alle tadellos angelegt sind. Das Gebäude des Weinguts war relativ neu und modern, und ein kleines Wasserbecken schlingt sich um den Eingangsbereich und den saftig grünen Rasen. Das Gebäude sieht toll aus. Durch ein vier Meter hohe Tür wurden wir von Pati hereingebeten und haben anschließend eine kurze Führung durch die Produktionskette einer fertigen Weinflasche bekommen. Und wir haben mit einem von den Mitarbeiter eine Weinverkostung bekommen, direkt gezapft von den großen Tanks, in denen der Wein reift.

      Auch wo die Trauben sortiert und gepresst werden haben wir gezeigt bekommen und auch die Abfüllanlage. Noch nie hab sowas von so nah gesehen.. Alles sehr modern und die Arbeiter alle sehr konzentriert und zufrieden. Pati hat uns dann noch ein bisschen auf dem Weingut rumgefahren. Es ist riesig. Fast 100 Hektar. Ein doch beeindruckende Logistik, die hinter ein so einer Weinflasche steckt.

      Jetzt war 18 Uhr und wir sind den Rückweg angetreten und nach Mendoza wieder über den Highway reingefahren. Ein Highway mit modernen Autos.. Ich bin geflasht und fühl diesen europäischen Vibe das erste Mal wieder seit Monaten.

      Zuhause haben wir dann wieder gut zu Abend gegessen. Carmen bettelt wieder mit der Pfote nach Essen und so ging der Abend zu Ende. Ich hab mit Vale dann noch im Internet nach Flügen nach LA recherchiert und ich hab den ganzen Abend nach tatsächlich mit Intersurfen usw. verbracht. Sowas braucht man manchmal. Unter anderem halt ich Ausschau nach einem neuen Laptop ^^ der mir übrigens sehr fehlt:/ nicht auf meiner Reise sondern generell.

      Als Vale schon lang im Bett war hab ich dann noch meine Wäsche abgehängt und meine zwei Rucksäcke für morgen neu gepackt. Morgen geht es ganz in der Früh nach Santiago de Chile und ich seh endlich Johannes und July! Sie sind heute Morgen in Santiago gelandet und haben inzwischen auch schon ihr negatives PCR Testergebnis! Alles super und ich freu mich schon sehr auf morgen!
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      Traveler

      sieht aus wie quitte

      2/16/22Reply
      Traveler

      oh ist der Hund süß 🙂

      2/16/22Reply
       
    • Day31

      Départ pour le Chili 🇨🇱

      January 29 in Argentina ⋅ ⛅ 30 °C

      Avant de décoller pour le Chili, on voulait quand même tester le burger Mc Campeones (comprenez Mc Champions) de chez mcdo, spécialement créé pour la victoire de la coupe du monde de foot.
      Alors on se régale une dernière fois en Argentine avant de monter dans le bus de nuit.
      On s'est payé les sièges "cama", la première classe du bus, pour être bien installé.
      On passe la douane vers 2h du matin, la tête dans le c** 😴 Rien à déclarer...
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      Traveler

      vous veillez a manger des plats traditionnels, c'est bien ! 😅

      Traveler

      traditionnels et toujours bien équilibrés ! ils sont où les légumes verts ? 😱

      Traveler

      Ah oui la classe les sièges "cama" ou "amac" 😂🤗

       
    • Day61

      Despedida :(

      January 28 in Argentina ⋅ ☀️ 20 °C

      Han sido unos días fantásticos en casa de Silvia, llenos de risas y conversaciones geniales. Estamos tristes de irnos, pero felices de seguir con nuestra aventura. Gracias, Silvia, por abrirnos las puertas de tu hogar. Te queremos mucho!!!Read more

      Traveler

      Fue maravilloso !

      Traveler

      síii, muchas gracias por todo!!

       
    • Day30

      La collection est complète !

      January 28 in Argentina ⋅ ☀️ 30 °C

      Respos à Mendoza toujours aujourd'hui.
      On va tout de même rendre le matériel de location (un peu vieux cf photo) mais bon pas de soucis de caution au moins !
      On en a profité pour appeler nos familles et on a enfin complété notre collection de billets de pesos argentinos ! On a tous les animaux 😍
      On a également réservé nos billets de bus : départ demain soir pour un voyage de nuit vers Valparaiso au Chili 🇨🇱
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      Traveler

      😱 matos de qualité dis donc !

      Traveler

      Bonne suite d'aventures😘

       
    • Day10

      Descente à Mendoza

      January 8 in Argentina ⋅ ☁️ 27 °C

      Réveil matinal ce matin : 6h30. On ptit dej rapido et on profite des couleurs du levé de soleil même si on a encore la tête dans le c** 😀
      L'épreuve de la journée commence : rejoindre l'arrêt de bus pour Mendoza à une dizaine de km du refuge. C'est de la descente mais nous sommes chargé : + de 20kg chacun sur le dos avec un sac supplémentaire de lyophilisés qu'on porte à tour de rôle.
      Il fait chaud, on a mal au dos, c'est long.
      On arrive finalement pile à l'heure pour le bus, on s'endort tous les 3 dedans.
      Arrivée en ville, on s'offre un bon repas protéiné pour se remonter le moral et on rejoint non sans mal notre hôtel (les horaires et arrêts de bus sur google maps ne sont pas aussi fiables qu'en France 😂
      L'aprèm, on s'organise pour l'ascension et on fait une lessive à la main.
      On fait une ptite sortie nocturne pour aller manger, on passe par la grande place de Mendoza : Plaza Independenzia. Il ya un spectacle avec des jets d'eau, c'est beau maires rien à manger alors on passe notre chemin.
      On trouve finalement un ptit resto pas ouf mais qui fera l'affaire. La bière ne se vend que par bouteille d'1L, avec Rémi nous sommes ravi !
      On se redouche en rentrant pcq il fait vraiment chaud ici (35°C) et on s'endort paisiblement 😴
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      Traveler

      bon courage les garçons 😘

      Traveler

      merci !

      Traveler

      Merci pour ces nouvelles et bon courage pour la suite

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    • Day12

      Derniers préparatifs à Mendoza

      January 10 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

      Dernière journée de préparation à Mendoza avec un programme plutôt chargé :
      Changement d'hôtel dans la matinée car celui où nous étions était complet pour la suite.
      Puis dans l'après-midi on a fait les courses de nourriture, récupéré nos permis d'ascension pour l'Aconcagua, payé le service de mules et loué le matériel de haute montagne (ancien mais toujours efficace !)
      Au milieu de tout ça on a aussi retiré des sous, manger des steaks et des chips Lionel Messi 😋
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      Traveler

      Super organisation les gars 👏😘

      Traveler

      bonne ascension les garçons et soyez prudent ave cl'altitudeun sommet qui n'est pas dans ma liste .... j'attends les détails

      Traveler

      Les chips Messy, ça ballone pas trop?

      Andes et Tentes

      très technique, je suis fan 👏🏼

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    • Day11

      ¡ Pesos !

      January 9 in Argentina ⋅ ☁️ 26 °C

      Journée repos à Mendoza aujourd'hui pour les 3 gringos.
      On a quand même planifié et fixé notre départ pour l’Aconcagua : mercredi 11 !
      On a retiré pas mal d'argent pour payer les permis d'ascension (une énorme liasse vaut environ 300 euros 🤑) et on a finalisé les derniers préparatifs.
      Le soir, on se fait un ptit resto recommandé par le guide du Routard. Très bon, un peu plus cher que la normale mais ça reste abordable pour nous. On se régale, et on se couche pour être en forme pour le ptit dej de demain 😋
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      Traveler

      Profitez bien de cette journée de préparation et soyez prudents avec pesos 😉

      Traveler

      ... avec vos pesos

      Elle est pas belle la vie d'étudiants en détente... 😉 [Olivier]

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    • Day29

      Retour à Mendoza

      January 27 in Argentina ⋅ ☀️ 29 °C

      On retourne en ville dans l'après midi après 3h30 de bus. On récupère notre chambre d'hôtel à "El Torreon" le même qu'avant de partir, on est super content :)
      On mange, et on enchaîne quelques bières pour fêter notre aventure sur la plus haute montagne des Amériques 🍺
      Ca va qu'elle est pas trop forte la "Andes" 😅
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      Traveler

      Santé méritée 🍻

       
    • Day33

      Wohnungswechsel und Schoko-Degustation

      January 12 in Argentina ⋅ ⛅ 21 °C

      Mendoza, Donnerstag, 12. Januar 2023

      Wir haben es nicht geschafft, alle 10 Tage in Mendoza in derselben Unterkunft zu buchen. Das ist schade, denn es hat uns bei Nicolas sehr gut gefallen.
      Dazu kommt, dass wir spätestens um 10 Uhr die Wohnung räumen müssen, aber erst um 13 Uhr die neue beziehen können.
      Zu allem Unglück schüttet es wie aus Kübeln, als wir am Morgen aufstehen. Das wird dann lustig mit all dem Gepäck und zudem: Wo sollen wir die drei Stunden verbringen…?
      Aber erstens hört es um 10 Uhr auf zu regnen und zweitens hat Regine die gute Idee, bis zur Avenida San Martin zu gehen, wo es genügend Cafés gibt und wohin es nur 500 Meter sind.
      Kaum sitzen wir dort im „Lakshmi“ bei Kaffee und Medialunas (süsse Hörnchen), meldet sich der neue Vermieter mit der Frage, wann wir denn einziehen möchten? Die Kommunikation mit WhatApp funktioniert in Argentinien hervorragend: Die meisten Menschen haben ihr „celular“ (Handy) neben sich und antworten in Sekundenschnelle.
      Wir marschieren also den Weg wieder zurück, denn die neue Ferienwohnung liegt nur 200 m von der alten entfernt :-). Regine hatte wie immer ein gutes Händchen bei der Buchung; jetzt sind wir dem Stadtzentrum noch näher und dazu kommt - wie zuvor auch -, dass die Bleibe sehr ruhig ist, und nicht zur Strasse hin liegt. Für den Nachtschlaf ist dies nicht unerheblich!!
      Wir richten uns im neuen Domizil ein und besprechen verschiedene organisatorische und finanzielle Fragen, so dass die Zeit am Nachmittag wie im Fluge vergeht.
      Martin organisiert zwischenzeitlich telefonisch einen Besuch in der Schokoladenfabrik „Chocolezza“ auf 17:30 Uhr. Die Führung sei kostenlos, teilt man uns mit.
      Zuvor machen wir auf dem Paseo Alameda (Avenida San Martin) einen Spaziergang zum Bücherflohmarkt, wo Martin für 400 Pesos (2,80 Euro) zwei dünne Bücher kauft (Die dicken passen nicht in den Rucksack!) und ein Weilchen mit dem Händler einen kurzen Plausch hält. Dieser fragt - wir sind es schon gewohnt - , woher wir denn kommen und weshalb Martin fliessend Spanisch spricht. Er ist erstaunt - ebenso wie viele andere Argentinier - über die winterliche Kälte in unserer Heimat (wobei wir nicht sagen, dass es momentan gar nicht sooooo kalt ist!) und lässt sich dann über die Inflation aus (momentan 94 Prozent!!) und über den Drogenkonsum der Leute…wo auch immer in Argentinien. Wir gehen nicht weiter darauf ein und zudem nähert sich auch ein weiterer Bücher-Interessent.
      Anschliessend flanieren wir bei milden 22 Grad der Avenida San Martin entlang unter Bäumen zur 2,5 km entfernten Schokoladen-„Fabrik“. Wir sind gespannt auf die Führung durch die Produktion…

      Diese entpuppt sich als Verkaufsshow für angekarrte Touristengruppen, die mit roten Haarnetzen versehen (Wir bekommen interessanterweise weisse….) in einen Produktionsraum geführt werden, wo der Chef (oder nur der einzige männliche Angestellte unter all den Frauen?) einen Vortrag über die Firma und deren weltweite Erfolge hält (Nummer 1 bei den Alfajores mit 80% Kakaoanteil, usw.) und mit diesen Zahlen das Publikum regelrecht „anheizt“.
      Dazu dient auch eine Mini-Degustation von einem Viertel eines Alfajors (waffelartiges mit Schokolade überzogenes und mit Crème gefülltes Gebäck), dazu ein noch kleineres Schlückchen eines süssen Weissweins und dann wird das Publikum in die Verkaufsräume geführt, wo vor allem Damen gesetzteren Alters Süssigkeiten in ihre Einkaufskörbe füllen - wobei die Menge meistens proportional zu ihrer Körperfülle steht :-)
      Wir kaufen uns eine eher bescheidene Auswahl (vermutlich als einzige) und können nach der ersten Nascherei zu Hause (mit Orange bzw.. mit Feige gefüllte Alfajores) bestätigen, dass sie tatsächlich sehr lecker sind.

      Auf dem gemütlichen Heimweg kaufen wir bei verschiedenen kleinen Tante-Emma-Läden Lebensmittel ein und geniessen ein herrliches Abendessen mit Merluza (Seehecht), Reis mit Gemüse und einem grossen gemischten Salat.

      Später am Abend entlädt sich noch ein heftiges Gewitter über der Stadt und wir hoffen, dass unser Ausflug morgen in die Alta Montaña (Hochgebirge Richtung Chile) nicht sprichwörtlich „ins Wasser fällt“.
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      Gumpiger Donnerstag ist aber noch nicht! 😂😜 [Sandra]

      Traveler

      Wir üben schon mal!

      Wo kommen denn die vielen Touristen her? Sind es argentinische? Amerkanische? Oder gar europäische? [Christine]

      Traveler

      Das sind alles argentinische Touristen. Momentan haben viele noch Weihnachtsferien. Bei unseren diversen Touren und Stadtrundgängen kommen wir manchmal mit den Leuten ins Gespräch. Es sind auffallend viele Touristen aus Buenos Aires hier. Aber über die Herkunft der Schokoladen-Damen wissen wir nichts.

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    • Day34

      „Tour de Alta Montaña“ mit Highlight

      January 13 in Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

      Mendoza, Freitag, 13. Januar 2023

      An einem Freitag, dem 13. sollte man ja keine gefährlichen Reisen unternehmen! Aber wir sind nicht abergläubisch und in Argentinien ist nicht der Freitag, sondern der Dienstag der Unglückstag.
      Also ist alles klar für unsere Tour in die Anden (Tour de Alta Montaña - Hochgebirgstour) in Richtung Chile. Diesen Ganztagesausflug haben wir vor einigen Tagen im Internet gebucht und nach ein paar Schwierigkeiten in der Kommunikation (Wo und wann steigen wir zu?) klappt der Start mit mehr als einer Stunde Verspätung :-) dann aber doch noch.
      Im Kleinbus sind alle 24 Plätze besetzt und neben vielen ArgentinierInnen, drei Gästen aus Brasilien sowie zwei jüngeren Mädchen aus England ist auch ein junges deutsches Paar aus Braunschweig mit an Bord.
      Raúl, der Fahrer in gesetzterem Alter, fährt im Tempo eines gehetzten Affen und vollzieht immer wieder gewagte Überholmanöver. Aber da er wohl all die Jahre als Berufsfahrer ohne Blessuren überlebt hat (….und es sieht zumindest danach aus!), scheint uns das Risiko überschaubar…
      Zuerst geht es etwa eineinhalb Stunden bergauf zum 121 km entfernten und 2039 m hoch gelegenen Touristenort Uspallata. In der halbstündigen Pause (die bei den lateinamerikanischen Mitfahrern circa 50 Minuten dauert) gönnen wir uns leckere Medialunas aus Maismehl (süsse Hörnchen).
      Dann fahren wir weiter und Marta, eine Reiseführerin in vorgerücktem Alter, wird nicht müde, uns Fahrgäste auf Spanisch und Englisch per Mikrofon mit vielen Informationen zu versehen: über die Überreste der Eisenbahnlinie, die den Betrieb 1965 eingestellt hat, über die grosse Raffinerie ausserhalb von Mendoza und über die Wasserknappheit, weil es hier seit Jahren zu wenig schneit (80% des Trinkwassers in der Region stammen vom Schmelzwasser).
      Während wir weiter hoch fahren, ändert sich die Landschaft schnell und die Vegetation wird immer spärlicher.
      Der nächste Halt ist an der „Puente del Inca“ (Inka-Brücke), einem natürlichen Übergang über den Rio de las Cuevas, der durch Erosion entstanden ist. Bekannt geworden ist der Ort in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die Thermalquellen, die Badehungrige aus ganz Argentinien mit der Bahn besucht haben. Heute ist er Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein Touristenmagnet.
      Nun geht es weiter zum eigentlichen Höhepunkt unserer Reise, dem Nationalpark Aconcagua. Seinen Namen hat er vom gleichnamigen Berg, dessen Gipfel mit 6961 m die höchste Erhebung in ganz Süd- und Nordamerika ist. Schon bei der Anfahrt haben wir etliche schneebedeckte Gipfel bestaunt, aber der Aconcagua (In der Sprache der Quechua heisst dies „Steinerner Wächter“.) ist mit seinen zwei Gipfeln und den riesigen Gletschern (bis zu dreihundert Meter dick) das absolute Highlight.
      Wie in allen Nationalparks muss man sich vor oder bei der Anreise registrieren (Name, Anschrift, Nationalität, Passnummer) und Eintritt bezahlen. Wir haben aber Glück, denn Rentner sind frei. Dass diese Regelung auch für ausländische Senioren gilt, überrascht uns sehr!
      Raúl fährt uns mit dem Bus vom Eingang 1,5 km zum Beginn des Wanderwegs und wir werden von Marta ermahnt, pünktlich nach einer Stunde zurück zu sein, sonst würde man uns hier bis zur Rückfahrt gegen 16 Uhr sitzen lassen.
      Der Blick auf den Aconcagua ist phantastisch - auch für bergverwöhnte Schweizer Augen!
      Die Entfernung von der Aussichtsplattform bis zum Gipfel beträgt zwar immer noch fast 18 km, aber wir sind total beeindruckt. Nie hätten wir gedacht, den Aconcagua so nahe und so lange bewundern zu können. Schon allein dafür hat sich der heutige Ausflug gelohnt!
      Für die Familie und die Freunde in Deutschland und der Schweiz nehmen wir vor dem Hintergrund des Aconcagua ein etwas „schräges“Video auf und eilen dann zurück zum Bus, wo es auch sofort weitergeht: nämlich zum Mittagessen um 14:45 Uhr im einzigen Restaurant in Las Cuevas, dem letzten Ort (3 Einwohner!) vor der chilenischen Grenze.
      Mit Anni und Patrick aus Braunschweig setzen wir uns an die Strasse (Eine Bank suchen wir vergeblich.), essen unser mitgebrachtes Sandwich und versuchen uns im tosenden LKW-Verkehr (1500 pro Tag) zu verständigen.
      Um 15:30 Uhr sitzen alle schon wieder im Bus und Marta möchte den Heimweg antreten, denn der letzte Programmpunkt sei laut der offiziellen Webseite leider geschlossen: Es ist der „Cristo Redentor“ (Christus, der Erlöser), eine Friedensstatue oben auf der Passhöhe (auf fast 4000 m) und genau an der Grenze zu Chile. Heute ist dieser Übergang einem Tunnel unten im Tal gewichen.
      Aber einige argentinische Mitreisende protestieren lauthals und sagen, sie hätten aktuelle Bilder von Gästen dort im Internet gesehen… Marta ruft irgendjemanden an und bestätigt: Die Zufahrt ist offen, das Internet lügt (wieder einmal :-).
      Also führt uns Raúl in rasendem Tempo über die 8 km lange und schmale Schotter-und Staubpiste in unzähligen Serpentinen 1100 m hoch. Wir bewundern seinen sicheren Fahrstil und geben uns Mühe, vor allem bei Kurven und engen Stellen nicht in den Abgrund zu schauen!
      Oben gibt es Applaus für ihn! Es weht ein kräftiger und eiskalter Südwind (was uns an unsere zukünftigen Tage in Patagonien mahnt), aber die Aussicht auf beide Seiten (nach Chile und Argentinien) ist atemberaubend. Der Nervenkitzel hat sich gelohnt.
      Lange bleiben wir nicht, denn wir müssen für den Rückweg wieder 220 km zurücklegen. Nach einem Pinkelstopp - wieder in Uspallata (und wieder mit Medialunas :-) - geht es zurück nach Mendoza.
      Martin schläft fast den ganzen Weg und später verpassen wir es, uns von Anni und Patrick zu verabschieden. Aber Regine hat mit ihnen zuvor schon die WhatsApp-Nummern ausgetauscht und so bleiben wir in Kontakt.
      Raúl hält direkt vor unserem Haus. Wir verabschieden uns von den Mitreisenden und für Marta und den Fahrer gibt es ein extra Dankeschön: Das war ein super Tag - Freitag, der dreizehnte!
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      Traveler

      Toll ihr Beiden

      Traveler

      Ja! 😀Jetzt fehlt nur noch der Aufstieg zum Aconcagua!

      Traveler

      Beeindruckende Landschaft ! Bin schon gespannt auf deine Berichte. Weiterhin guten Verlauf und viele neue Eindrücke wünscht Marianne

      Traveler

      Vielen Dank, liebe Marianne! Schön, dass du „dabei“ bist!

      5 more comments
       

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