Argentina
Departamento de Cushamen

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8 travelers at this place:

  • Day88

    Frühschwimmen & Sonnenuntergangs-Angeln

    February 4 in Argentina ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Tag beginnt mit einem eiskalten Bad im Fluss 🥶 das wollte ich eigentlich gestern im See schon machen, doch dort war es recht windig. Heute Morgen ist es fast windstill und die Sonne erhebt sich gerade über den riesigen Bergen und so sind wir schnell wieder aufgewärmt. Auf jeden Fall sind wir jetzt wach! 😳😁 Ich wasche ein paar Klamotten im Fluss, die nach dem Frühstück bereits wieder trocken sind.
    Wir haben heute wieder eine etwas längere Strecke vor uns, das Ziel ist Futaleufú, kurz hinter der chilenischen Grenze. Wir wollen nicht die Standardstrecke an der Ruta 40 nehmen (da diese in dem Abschnitt recht langweilig sein soll) und so fahren wir über eine Nebenstraße, die durch den Nationalpark Los Alerces geht. Unser Weg führt durch tiefgrüne Wälder und teilweise direkt an den riesigen blauen Seen vorbei, die zwischen den imposanten Bergen liegen. Ca. 30 Kilometer vor der Grenze meint unser Navi eine Abkürzung zu kennen und schickt uns über einen grasigen, engen Weg in die Pampa. Und genau da endet unser Weg auch, denn wir fahren direkt auf einen Sumpf zu. Braun-grüner Matsch macht es unmöglich zu sehen, wie weit wir dort einsinken würden. Wir sehen Autospuren von mutigen Vorgängern, aber wir machen hier lieber kehrt 🙈 zum Glück gibt es eine kleine Stelle, auf der wir wenden können! Es geht also weiter über Schotterpiste. Wir sind froh über unseren 4x4 Wagen, ohne den so manche Strecke wesentlich schwerer gewesen wäre und vor allem mehr Zeit gekostet hätte. Gründlich durchgeschüttelt und kaputt kommen wir an der Grenze an. Hier geht’s dieses Mal auf beiden Seiten sehr schnell (auf dem Weg nach Bariloche mussten wir lange anstehen) , aber das ist wohl kein Wunder bei dem Anfahrtsweg 😅

    Futaleufú ist in einer halben Stunde erkundigt und so melden wir uns für die morgige Rafting-Tour an, für die wir hier sind und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein. Ein wenig raus aus dem Dorf parken wir am Rio Espolón und während ich das Abendessen koche, probiert Nik seine neue Angel aus und fängt auch direkt seinen ersten Fisch 🎣👍🏻
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  • Day63

    ein Geheimtip eines Einheimischen

    January 31, 2017 in Argentina ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Zeit drängt so langsam und die Strecke nach El Bolson ist noch ein ganzes Stück. Wir versuchen es mit Hitchhiken aus dem Park, aber die wenigen Autos die Richtung Parkausgang fahren, fahren einfach an uns vorbei. Eine junge Frau, die letzte Nacht auch bei uns auf dem Campingplatz war, kommt uns entgegen und empfiehlt uns noch zum Mirador des Lago Verde hinauf zu laufen.
    Olli sieht im Moment keinen Grund noch weiter an der Strasse zu warten und möchte gern noch zum Aussichtspunkt. Fabi hat keine richtige Lust und trabt mürrisch hinterher.
    Man läuft ca. 15 min bis zum Aussichtspunkt und hat dort einen herrlichen Blick über den Lago Verde und die dahinter liegende Landschaft. Es hat sich definitiv gelohnt hier noch einmal hoch zu laufen. Hier stehen ein paar uralte Bäume, deren Durchmesser locker 2m übersteigen. Faszinierende Giganten.

    Wir geniessen den Ausblick und wünschten uns besser vorbereitet zu sein. Da wir aber leider kein Wasser und nichts mehr zum Frühstück dabei haben, können wir leider auch nicht hier bleiben. Wir gehen zurück zur Straße und versuchen weiter Richtung Ausgang zu kommen.
    Wir schließen eine Wette ab, um uns etwas zu motivieren. Olli wettet dass uns eins der nächsten 5 Autos, die uns passieren, mitnehmen wird. Zum Ausgang oder zum nächsten freien Zeltplatz. Eins von beiden. Wenn es so ist bekommt Olli eine Packung Süsses, wenn nicht dann muss er für Fabi etwas Süsses spendieren.
    Endlich hält ein Auto mit 2 Urlaubern, die wieder einmal aus Buenos Aires kommen.
    Es ist das 2. Auto.
    Sie nehmen uns ein ganzes Stück mit bis zu ihrem Campingplatz. Dort müssten wir für die Übernachtung auch wieder zahlen, was für uns heute nur im Notfall in Frage kommt. Wir hoffen, dass der nicht eintreten wird.
    Die Wette hat Olli seiner Meinung nach übrigens gewonnen, aber Fabi hat eh keinen Pesos mehr im Portemonnaie und ausserdem haben uns die beiden nicht zum Ausgang bzw. zum freien Campingplatz sondern zu einem, wo man bezahlen muss gebracht. Naja ok.
    Wenigstens holen wir uns noch ein Brot mit Aufstrich für den Falle des Falles. Wir wissen ja nicht wo wir heute landen werden.

    Die Sonne ist nun schon hinter den Bergen verschwunden und wir stehen wieder an der Straße in der Hoffnung mitgenommen zu werden. Ein paar Autos kommen an uns vorbei und fahren an uns vorbei...Fabi entscheidet sich noch zu einem anderen Campingplatz zu laufen, der noch ein paar hundert Meter entfernt vor uns liegt, um zu erfragen, was die Nacht dort kostet.
    2 Minuten nachdem sie weg ist hält ein riesiger Ford F100 vor mir, ein riesiger Pickup, und Fabi sitzt auf dem Beifahrersitz. Hach wie schön. Klappt also doch noch. Der ältere Herr, der zum Angeln im Nationalpark war, nimmt uns mit, bis zu einem kleinen Dorf, vor den Toren des Nationalparks. Hier laufen die Schafe und Pferde frei auf der Strasse herum. Er sagt, wir können hier am Fluss zelten.

    Gesagt getan. Die Lage ist herrlich und wir freuen uns schon auf den Morgen am Fluss. Hoffen wir dass unser Willdcamp hier nicht unwillkommen ist.
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  • Day64

    Nebelschwaden & eine Nacht auf der Insel

    February 1, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Eine kalte Nacht liegt wieder einmal hinter uns. Als Olli um halb acht wach wird sind wir und das ganze Tal in ein Nebelschleier gehüllt. Hinter den Bergen lässt sich aber schon die aufgehende Sonne erahnen. Es wird wieder ein warmer Tag werden.

    Der Nebel sorgt für eine mystische Stimmung. Ringsherum herrscht absolute Ruhe. Die einzigen Geräusche die man wahrnehmen kann sind der krähende Hahn und das Graszupfen des Pferdes, welches auf der Koppel neben uns steht. Die Tiere im Dorf erwachen so langsam und die erste Schafherde rammelt über die Weide. Fabi schlummert noch im Zelt und wird erst wach sowie sie die Sonne aus dem Schlaf kitzelt. Der Kaffee ist schon warm und die Sonne vertreibt nun auch so langsam die Nebelschwaden.

    Wir frühstücken in der aufgehenden Sonne und bereiten unsere Tagestour Richtung Lago Puelo vor. Zelt einpacken, Klamotten verstauen, Zähne putzen und los geht's. Wir versuchen wieder per Anhalter weg zu kommen, aber da gibt es heute keine Chance.

    Unser Plan B ist den sowieso verkehrenden Linienbus zu nehmen und dann sicher am See anzukommen. Der Plan geht auf und wir können den Bus unterwegs anhalten und bis nach Lago Puelo mitfahren. Dort angekommen informieren wir uns in der Touristeninfo über den Park.
    Nun ja unseren Informationen nach soll der Eintritt nur 15 Pesos kosten. Das ist wohl ein Druckfehler und die Null hat gefehlt. Hm. Der Bankautomat gibt uns kein Geld aus und unser Bargeldbudget neigt sich langsam dem Ende zu. Ausserdem wollen wir auch nicht schon wieder Parkeintritt zahlen, nur damit man sich einmal den See anschauen kann. Wir entscheiden uns für eine Nacht wild zu campen und wollen so etwas Geld sparen. Morgen gehen wir dann noch zum Wasserfall, dessen Wasser in den Rio Azul mündet und dann werden wir versuchen auf einen Aussichtspunkt zu gelangen, an dem man keinen Parkeintritt zahlen muss und dennoch eine gute Sicht auf den Nationalpark hat.

    Die iOverlander App hat uns zu einem Ort geführt, an dem man wohl wild campen kann. Wir finden nur schwer zwischen dem ganzen Geröll einen Platz, um das Zelt aufzubauen. In einer Nische zwischen ein paar Büschen, auf der Insel, hoffen wir eine ruhige Nacht zu verbringen.

    Wir kochen noch Nudeln mit fertiger Tomatensauce und merken nun beide, dass uns der Camingfrass nun langsam zu den Ohren heraus hängt. Wir sehnen uns nach frischen Zutaten und einer Küche in der man richtig kochen kann. Nur mit einem Topf auf Gas kochen, geht zwar mal eine Weile, aber ist auf Dauer wenig zufrieden stellend. Wir müssen das irgendwie in den Griff bekommen. Sonst verdirbt uns das essen noch die Campinglaune. Unsere Hoffnung ist unser Volunteeraufenthalt in Lebu. Da sind wir dann wieder einmal für längere Zeit an einem Ort, mit richtiger Küche usw. Da freuen wir uns schon drauf.

    Aus dem Zelt schauen wir noch auf die Berge die von der untergehenden Sonne wunderschön golden angestrahlt werden und beenden so den Abend.
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  • Day65

    Cascada Catarata & Feria El Bolson

    February 2, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir machen uns heute auf in Richtung Lago Puelo. Das Ziel ist eigentlich der Aussichtspunkt außerhalb des Parks auf einem Berg, damit wir uns den Parkeintritt sparen und dennoch einen Blick auf das Naturschutzgebiet haben können. Aber nun erstmal aufstehen...

    Wir haben super auf unserem Wildcamp geschlafen und in der Sonne Kaffee und Frühstück genossen. Unser Zelt ist auch trocken und wir können wieder auf die andere Flusseite waten. Gar nicht so einfach über die rutschigen Steine aber wir kommen beide trocken an. Wir folgen dem Weg den wir am Vortag gegangen sind wieder etwas zurück zu einer Brücke. Von dort wollen wir zu einem ausgeschilderten Wasserfall. Wir spazieren mit unseren schweren Rucksäcken bergauf durch Brombeersträucher und Wald. Irgendwann bemerken wir dass wir auf einem anderen Weg sind der zwar schön ist aber nicht zum Wasserfall führt. Also machen wir kehrt und suchen die richtige Abzweigung.

    Ungefähr den gleichen Weg, nur noch weiter, geht es zu einem Mapuche - Dorf, in denen dem Namen nach noch einige Ureinwohner Argentiniens wohnen sollen. Der Weg dahin ist uns zu weit und wir haben auch nicht genug essen dabei, um eine längere Tour zu machen. Also bleibt es beim Wasserfall.

    Ein herrliches Fleckchen Erde. Das Wasser rauscht vom Fels hinunter, über ein paar rankende Pflanzen und bemooste Steine. Mündet schließlich in einem kleinen Becken, in dem es sich zu einem Spiegel beruhigt, in dem man den Wasserfall gleich noch ein zweites mal sehen kann. Hier ist nicht viel los. Es kommen ein paar Menschen hier hoch, um sich eine frische Dusche zu gönnen und dem Rauschen des Wassers zu lauschen.

    Wir trotten auch wieder hinab zum Rio Azul, überqueren die Hängebrücke in Richtung Innenstadt und hoffen in der sengenden Mittagssonne mitgenommen zu werden, in Richtung Innenstadt zum Einstieg des Aussichtspunktes.

    Gleich das erste Auto hält an und wir werden mitgenommen. Unverhofft geht es für uns gleich nach El Bolson. Die beiden sind auf dem Weg dahin. Auf dem Weg bleibt Gelegenheit, mehr über das Mapuche - Dorf zu erfahren. Die Beifahrerin ist bereits eine ältere Dame und erzählt liebend gern. Sie sieht im Gesicht aus, wie man sich eine typisch indigende Frau vorstellt. Dunkle Augen, eine braune, stark mit Falten durchzogene Haut und einen eindringlichen Blick.
    Sie erzählt uns, dass sie Reisende bei sich daheim aufgenommen hat, die sich über ihre unverhoffte Gastfreundschaft scheinbar sehr gefreut haben. Sie erzählt von einem schönen Abend mit Musik, Tanz und guten Essen. Die Menschen die bei ihr gewohnt haben, haben sich in dieser Form für ihre besondere Gastfreundschaft bedankt. Auch uns hat sie zu sich eingeladen, sollten wir zurück nach Lago Puelo kommen.
    Sie klärt uns außerdem über das Mapuche Dorf in den Bergen auf. Wir sind glücklich instinktiv nicht da hoch gelaufen zu sein, da es sich um eine Community handelt, die zwar da oben lebt, es sich dabei aber auf keinen Fall um Mapuche Stämmige handelt.

    In El Bolson werden wir direkt an der Feria (Handwerksmarkt) rausgelassen. Genau hier wollten wir hin...aber die Hitze plus schwere Rucksäcke plus viele Menschen..das verträgt sich nicht. In der Touristeninfo erfahren wir dass es im Supermarkt gegenüber große Schließfächer gibt. Somit wäre dieses Problem schonmal gelöst und wir können entspannt über den Markt laufen. Es gibt wirklich wunderschöne selbstgemachte Sachen. Über Armbänder, Holzartikel, Mate - Becher, Kleidung sowie selbstgebrautes Bier und leckeren Kuchen.

    Nachdem wir genug Eindrücke auf dem Markt gesammelt haben suchen wir uns noch ein passendes Plätzchen zum schlafen. Freie Campings gibt es natürlich nicht aber wir finden einen netten Campingplatz am Rande El Bolsons. Natürlich kochen wir heute NICHTS FERTIGES! 😝 Es gibt rote Linsen mit Kartoffel,Karotte, Ei und Ingwer. Endlich mal was richtiges. Wir genießen unseren Schmaus und den restlichen Abend.
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