Argentina
Perito Moreno Glacier

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164 travelers at this place:

  • Day9

    Perito Moreno

    February 8 in Argentina ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute Morgen wieder früh aufgestanden und deswegen musste ich nichtmal rennen, um noch einen Bus zu erwischen. Für 1200 Pesos ging es für mich in den Nationalpark Los Glaciares und - wie sollte es anders sein - zum Tourihighlight, dem Gletscher Perito Moreno. Woher der Name kommt: keine Ahnung. Der Gletscher ist weder ein Experte noch ist er dunkelfarbig. Lustig war, dass am Parkeingang sogar die Ranger in den Bus kamen, um den Eintritt von 800 Pesos zu kassieren, anstatt dass jeder am Gletscher bezahlt... Nur wenn man mit Kreditkarte zahlen wollte, musste man sich aus dem Bus bequemen. Warum ich die Preise so genau reinschreibe? Naja ich dachte, es sei sinnvoll das mal festzuhalten, da man hier von den wildesten Preisen und Angeboten von bis zu 4000 Pesos für den Eintritt hört! Auf Stahlgitterpfaden konnte ich den Gletscher dann aus den verschiedensten Perspektiven betrachten und mich mit dem Fotografieren - das muss ja ich übernehmen, solange Caro noch krank ist - ganz gut beschäftigen. Von den Wegen, die je mit einer vier- bis fünffachen Zeit ausgeschrieben sind, aus sieht man wirklich sehr sehr viel Eis! Und man trifft fast genau so viele perfekt gerüstete Amerikaner mit Zip-of-Hosen, Karohemden und Wanderstöcken...
    Da ich noch viel Zeit übrig hatte, habe ich mich eine halbe Stunde an das Gelãnder gelehnt und gewartet, bis ich einen Eisabbruch filmen konnte. Nach einigen Versuchen - wenn alle Leute schreien, ist es nämlich meistens schon zu spãt, die Kamera zu zücken und auf Film umzustellen - hat es auch super geklappt. Bei der Mittagspause habe ich sechs nette Franeosen getroffen und musste entsetzt feststellen, dass ich nach nur einer Woche Spanisch um mich einfach kaum ein Wort mehr Französisch rausbekomme. Als ich die Wahl hatte, habe ich dann lieber Spanisch geredet! Naja, dagegen konnten die Franzosen wirklich nicht fotografieren ;)...
    Um 14.30h fuhr der Bus zurück nach El Calafate ab und er war sehr bequem - nach 15min habe ich halb geschlafen und dann im Ort meinen Ausstieg im Zentrum verpasst. Also musste ich noch die halbe Stunde zum Hostel laufen, wo es dann netterweise wieder etwas Kreatives zum Abendessen gab, weil Caro tagsüber ja so viel Zeit hat :). Später sind wir noch in die Hauptstraße zum Eisessen gegangen, aber - so gut das Eis auch war - leider packen die Argentinier in alle ihre Lebensmittel Dulce de Leche rein, was wirklich nicht mein Favorit ist...
    Morgen geht es dann nach El Chalten, Bus haben wir noch keinen aber das wird schon klappen. Ein paar Pesos sollten wir morgen Früh zur Sicherheit noch finden, sonst kommen wir zwar nach El Chalten aber nicht mehr weg. Wobei das wãre wahrscheinlich auch nicht schlecht wäre ;)
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  • Day120

    Der Perito Moreno - Gletscher

    February 7, 2019 in Argentina ⋅ ⛅ 9 °C

    Gestern sind wir in El Calafate angekommen, der wohl berühmtesten Stadt im Süden Patagoniens. Das hat zwei Gründe: 1) von hier aus erkunden die meisten Touristen den Nationalpark Torres del Paine und 2) nur eine gute Stunde von hier liegt der Perito Moreno Gletscher. Der wahrscheinlich besterforschteste und meistbesuchte Gletscher der Welt. Ich, Evi, war hier schon einmal vor 3 Jahren und gerade weil ich weiß, was uns erwartet, freu ich mich riesig auf ein Wiedersehen! ☺️

    Wir nehmen zunächst ein Boot und fahren damit zur Südflanke des Gletschers, der von einem Berg hinab in den Lago Argentino fließt. Das Eis geht hier nicht flach ins Wasser über, sondern wir stehen vor einer 70 Meter hohen, senkrechten Eiswand! 🙌 Man erkennt die vielen unterschiedlich blauen Schichten, aus denen sich der Gletscher zusammensetzt und anhand der Kanten und Risse kann man sich gut vorstellen, wie er sich immer noch talwärts bewegt. Ab und zu brechen lautstark kleinere Stücke ab und der graublaue Himmel dahinter gibt dem Ganzen noch eine besondere Dramatik. Wir sind fasziniert von diesem außergewöhnlichen Ort! Ich glaube, Pit is jetzt auch ein Perito Moreno - Fan. 😉

    Nachdem wir auf dem Boot schon auf 100 Meter an den Gletscher herangekommen sind, geht es danach zu Fuß noch ein bisschen näher Richtung Eis. Auf der dem Gletscher gegenüberliegenden Landseite kann man sich den Perito Moreno von Aussichtsterrassen aus nochmal in Ruhe ansehen. Und wenn man Geduld hat, erlebt man sogar, wie ein großes Stück Eis vor einem ins Wasser stürzt. Sagen wir mal so: wir haben einen haushohen Eisberg abbrechen sehen (und gehört!) und es war super. Aber es wollte partout kein weiterer auf die Kamera. Egal wie lange Pit gefilmt hat. 😂 Ihr müsst am besten einfach selbst hierher kommen und Euch das Spektakel ansehen. Es ist die Reise auf alle Fälle wert!

    Tief beeindruckt vom Perito Moreno setzen wir noch am gleichen Tag unsere Reise Richtung Süden fort. Übermorgen müssen wir leider unseren lieb gewonnenen Camper schon wieder in Punta Arenas abgeben. Wir fahren noch 350 Kilometer und suchen uns kurz vor Rio Gallegos (...am Atlantik! Kurzer Abstecher auf die andere Seite... 😉) einen Campingplatz für die vorletzte Nacht in unserer Schachtel. Da es morgen wieder über die Grenze nach Chile geht und wir keine frischen Lebensmittel einführen dürfen, fällt das Abendessen und das nächste Frühstück etwas größer aus.

    Einen Tag später ist dann aber die Einreise kein Problem (das meiste, was wir noch an Essen haben, stammt eh noch aus dem letzten Großeinkauf in Chile selbst) und wir fahren bis Punta Arenas. Diese Stadt ist der südlichste Punkt unserer ganzen Reise und wir merken schnell, dass wir der Antarktis ganz nah sind. Mensch ist das kalt hier! Und das obwohl doch Sommer ist! 😂
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  • Day163

    Perito Moreno Gletscher

    February 9 in Argentina ⋅ ☁️ 10 °C

    Auf zum Gletscher ! Ich war aufgeregt ! Nach ca 70 km Fahrt konnten wir den Gletscher schon von weiten sehen.....
    wow....
    Am Bootsanleger angekommen haben wir direkt die Tickes für die 1,5 Stunden lange Fahrt gekauft. Wir mussten nicht lange warten, denn es sind mehrere Boote unterwegs, so konnten wir direkt mit vielen anderen Touris ein Boot betreten .

    Der Perito-Moreno-Gletscher ist einer der größten Auslassgletscher des Campo de Hielo Sur, des größten Gletschergebietes der südamerikanischen
    Anden. Seine Gletscherzunge endet im Lago Argentino und sperrt den südlichen Arm des Sees ab. Dadurch staut dieser sich auf um sich dann periodisch zu entleeren.
    Er ist eine der größten Touristenattraktionen in Argentinien und der meistbesuchte Ort. Von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft liegt er im Nationalpark Los Glaciares. Im Gegensatz zu den meisten Gletschern der Region zieht der P.M-,Gletscher sich nicht zurück.
    Er ist 30 km lang , hat eine Fläche von 254 km² und ist ca 70 Meter hoch.

    Mit dem Boot sind wir bis auf ca 100 Metern an den Gletscher herangefahren. Es ist wahnsinn wie laut er ist. Mann hört ständig Geräusche, die sich wie
    Gewehrschüsse anhören, oder wie Stahlseile die zerreißen, es ist als wenn er lebt.
    Wir sahen, wie große Brocken von Eis ins Wasser gefallen sind, es hörte sich an, als wenn sie abgesprengt wurden. Richtig doll laut !!
    Die Farben von weiß bis hellblau/dunkelblau, leider auch mit Schmutz überzogen. Das kommt sicher von den ganzen Booten die da ständig herumfahren,
    das wir auch dazu beitragen, stimmte uns nachdenklich.

    Nach der Bootstour sind wir noch zum Aussichtspunkt gelaufen, Von dort aus hat man nocheinmal eine wunderbare Sicht auf den Gletscher von der anderen
    Seite. Wunderschön !

    Nach Stunden am Gletscher sind wir ausgehungert zurück nach El Calafate um essen zu gehen. Gereizt hatte uns schon gestern etwas gegrilltes Fleisch, denn dafür ist Argentinien ja auch bekannt.
    Wir bestellten einen Grillteller für 2 Personen, als Walter nachfragte, ob es Beilagen geben würde, kam zur Antwort, dass man keine benötigt.
    Okay... 🙃
    Dieser Teller war enorm.... es war eine Auswahl an verschiedenen Fleischsorten und, wie wir später herausfanden, Innereien🤢
    Da war dieser gegrillte "Kringel", Walter meinte nur, würde aussehen wie ein Anus🙊🙈🙉
    Ich hatte eh nicht vorgehabt, diesen Kringel zu essen, doch nach dieser Aussage erstrecht nicht....
    Es war wohl gegrillter Dünndarm🤢🤢🤢
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  • Day29

    A lot of ice that sometimes falls

    December 5, 2019 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    The present in the morning wasn't in our shoes, but it was the local flamingo park we wanted to visit being closed when it was supposed to be open. This was a good thing, as it turned out to be quite expensive for what it was, but it was nonetheless nice enough to walk around the park and look over the fence. We then walked through the very (very very very...) windy dunes and saw some flamingos anyway.

    After a quick break at the hostel we took a bus to our afternoon activity, visiting the Perito Moreno glacier. It's really cool. It crosses the lake almost completely (sometimes completely) and is thus very accessible for viewing from the hill on the other side. We spent some hours walking around on the excellent board walks in front of it. This did not only make it possible to see it from above as well as from below, but we could actually get very close to it. We witnessed huge chunks of ice break off and crash in the lake, which was really great to see. You just cannot predict when it's going to happen. That did make us a bit anxious walking to the next viewpoint when some trees blocked our view as we might miss another huge piece break off.

    It was also amazing to see how huge the valleys and cracks in the ice were, sometimes going almost completely from the top to the bottom (while the glacier was 40-70m high), how uneven the surface is and how blue the ice looks in the sun. We had 3 hours to spend here and at the end it was still difficult to let go of this view. While the bus ride to the glacier took us unbelievable 3 hours (while we did not expect that at all, it was still absolutely worth it), the bus ride back took only 1,5 hours and made it possible to finish dinner just before 10.
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  • Day227

    Perito Moreno Ice Hike

    March 15, 2019 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    7:30 Uhr wurden wir vor unserem Hostel abgeholt. Ziel war heute der Perito Moreno Gletscher, der Drittgrößte in Patagonien. Nachdem alle eingesammelt waren, fuhren wir zunächst auf die riesige Aussichtsplattform, um die Gletscherkante zu sehen. Es sind viele Aussichtsplattformen, die auf verschiedenen Ebenen liegen und über Treppen miteinander verbunden sind. Da wir so früh hier waren, waren wir die einzigen und so verteilte sich unsere Gruppe schnell über das Gelände. So liefen wir fast allein unseren Weg ab. Jeder war leise, denn man konnte das Knacken des Eises hören. Das Zentrum des Gletschers wandert täglich 2m nach vorn, an den Seiten sind es nur 20cm. Wenn wieder ein großes Knacken zu hören war, schaute man sich um, ob irgendwo ein Stück Eis abbricht und in den See fällt. Auf einmal war da eins, aber es klang eher dumpf und dann tauchte ein riesiges Stück Eis aus dem Wasser auf. Man konnte sogar Dreck daran erkennen, was daraufhin deutet, dass es ein Stück vom Grund war. Der Gletscher liegt noch 120m tief unter Wasser auf dem „Seeboden“ auf und ragt 70m über dem See heraus. Unvorstellbar, wenn man genau davor steht. Wir genossen die Zeit und hörten immer wieder den Gletscher. Der Perito Moreno ist einer der wenigen Gletscher, der seit 100 Jahren nicht schmilzt und seine Größe hält. Er wird gespeist von den Bergen im Hintergrund und gehört wie 66 weitere Gletscher zum südpatagonischen Inlandseis, welches die drittgrößte Eisfläche der Erde ist (nach Antarktis und Grönland). Wir haben in unseren vorhergehenden Wanderungen auch immer wieder Gletscher und das Inlandseis gesehen, wir standen aber noch nie so direkt vor der Gletscherkante. Aber nur dafür waren wir nicht hier. Es ging mit einem Boot über den See zum Basiscamp unseres Touranbieters. Hier lernten wir unseren Guide Walter kennen. Ein Argentinier, der Dank einer Liaison mit einer Schweizerin auch ganz gut Deutsch konnte. Zunächst sind wir 5 Minuten zum ersten Stop gelaufen, wo wir mit Klettergurt und Helm ausgestattet wurden. Neben uns lag wieder der Perito Moreno und man konnte gut auf die Zacken schauen, welche sich am Ende aufschieben. Nach weiteren 30 Minuten laufen neben dem Gletscher kamen wir an einem weiteren Camp an, wo man uns mit Steigeisen ausstattete. Nun konnte es bis zum Gletscher nicht mehr weit sein. Nach 5 Minuten laufen, ging es auf den Gletscher und uns wurden die Steigeisen unter die Schuhe gebunden. Die ersten Schritte fühlten sich ziemlich unsicher an und ich vertraute den selbstgeschmiedeten Teilen noch nicht so richtig. Nach einer Weile gewöhnte ich mich daran und es ging auf und ab über die ersten Hügel. Unser Guide fand eine kleine Höhle, welche durch fließendes Wasser auf dem Gletscher entstanden ist. Das Wasser trägt nach und nach Eis ab und wenn der Fluss versiegt , bleibt ein Hohlraum zurück. In diesen passten 3 Personen hinein. Unser Guide stand schon drin und rief „Dresden ihr seid die ersten, kommt rein!“ Ein wenig mulmig war mir schon, denn wer weiß ob nicht darunter noch ein Hohlraum ist, in den man dann einbricht. Aber alles ging gut und es entstand ein tolles Foto. Nach der Höhle steuerte Walter die Mitte des Gletschers an. Wir liefen also immer weiter von der Seitenmoräne weg. An den Stellen, wo der Gletscher in seiner oberflächlichen Bewegung langsam ist, entstehen nur leichte Hügel. An denen, wo die Bewegung schnell ist, meterhohe Pfeiler. Unsere Mittagspause machten wir mitten auf dem Gletscher mit einem tollen Blick auf die Berge. Das Wetter blieb stabil und es war bewölkt, aber nicht kalt. Manchmal wehte sogar ein leichter warmer Wind. Immer wieder kamen wir an riesigen Gletscherspalten vorbei, über manche sind wir auch mit einem großen Schritt drüber gegangen. In der Sicherheitsbelehrung zu Beginn hieß es: wir laufen in einer Reihe Walter hinterher. Ganz am Ende läuft immer der zweite Guide. In Wahrheit sind wir alle irgendwie Walter hinterher und der zweite Guide war manchmal ganz vorn unterwegs, um nach einem passenden Weg zu suchen. Wir waren auch ein lustiger Haufen, zwei weitere junge Pärchen und 4 Türken, davon war einer der Spaßvogel der Truppe. Nach nur 5 Minuten hat er so geschwitzt, dass er nur noch in seinem T-Shirt der italienischen Fußballmannschaften rumgelaufen ist und Walter durcheinander kam, ob er nicht Italiener sei. Zum Ende hin kamen wir noch an einem riesigen Spalt vorbei, der mit Wasser gefüllt war. Man konnte tief in den dunkelblauen Gletscher schauen. Wir beide waren jetzt schon überwältigt von unserem Erlebnis und es stellte sich das Glücksgefühl ein, welches wir nach unvergesslichen Trips bekommen. Nach 3,5h kamen wir gut gelaunt zurück und nachdem wir die 2kg Stahl vom Fuß ab hatten, fühlten diese sich auch richtig leicht an. Wieder mussten wir die 30 Minuten zum Basiscamp zurücklaufen und hatten hier noch ein wenig Zeit die Aussicht zu genießen bevor es mit dem Boot zurück ging. Wir saßen auf einem Stein, vor uns der Perito Moreno Gletscher und die Gletscherkante und ließen die letzten Stunden Revue passieren. Wir waren immer noch überwältigt von den neusten Ereignissen und gingen glücklich zum Boot zurück. Hier wurde zu unserer Überraschung Whiskey auf Eis serviert und als Erinnerung gab es einen kleinen Schlüsselanhänger. Mit dem Whiskey in der Hand ging es nach draußen, das Boot legte ab und hielt vor der Gletscherkante nochmal an, die Sonne schob sich durch die Wolken und mit diesem Blick genossen wir unseren Whiskey on the Rocks. Ein gelungener Abschluss für einen atemberaubenden Tag. Abends gönnten wir uns als kleines Sahnehäubchen für den Tag noch ein „Cordero a la parrilla“, ein argentinisches Nationalgericht. Dabei wird ein mit Salz eingeriebenes Lamm in einem Gestell über offenem Feuer gegrillt. Das Fleisch war sehr zart, aber mir persönlich fehlte eine Sauce dazu, es war ein wenig trocken. Konrad schmeckte es sehr gut. Mit vollem Bauch kletterten wir in unser Dreietagenbett und schliefen diese Nacht nicht so gut, da das Zimmer viel zu warm war.
    Caro
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  • Day714

    Glaciar Perito Moreno

    December 7, 2019 in Argentina ⋅ 🌧 9 °C

    Mit dem Bus ging es in der früh 2h bis zum Gletscher.
    Wir hatten ja schon ein paar Gletscher sehen dürfen. Jedoch so nahe wie hier noch niergends.
    Der Gletscher wächst jedes Jahr un 2m nach vorn, dass bei der eh schon gigantischen Größe.
    Die Größe, Farbe und Form ist einfach unbeschreiblich schön.
    Die Formen sind so sureal, es wirkte teilweise wie gigantische Kristall Schlösser. Dann das knacken und hier und da abbrechende Brocken. WOW! !!
    Wir sahen einen riesigen Turm direkt vor unseren Augen herunter brechen. Vielleicht 200m Luftlinie.
    Der Steg läuft die ganze Strecke am Gletscher entlang und man hat eine richtig tolle Sicht.
    Als wir bereits auf dem Rückweg waren brach noch eine ganze Wand weg. Ich würde mal schätzen 300m Länge und der Gletscher ragt 70m über den See. Das war so beeindruckend. Als das Eis in den See fiel, stieg eine riesige Welle empor, der Sog des untergehenden Eises hat jedoch die ganze Welle wieder absorbiert. So kamen starke aber keine riesigen Wellen bis zu uns ans Ufer.
    Das war wahrlich ein spektakulärer Abschied.
    Anschliessend hatten wir noch eine heimfahrt organisieren müssen. Da wir bereits ein Bus Ticket hatten zum nächsten Ziel, waren wir etwas unter Zeitdruck. Wir kamen auf die letzte Minute zum Bus und er musste dan auf uns warten damit wir das mit den Tickets noch klären konnten. Denn dort haben sie die online Bestätigung nicht einfach so akzeptiert. Die wollten es unbedingt ausgedruckt haben. Wir sollten es zu ihnen schicken und das ohne Internet und so weiter. Als der Busfahrer dan dazu kam, hat man uns dan unsere Sitznummern auf einen Schmierzettel geschrieben und es war in Ordnung. Viel geplapper um nichts.
    Aber egal wir sind im Bus und können uns zurück lehnen.
    Der Bus hatte durch sehr starke Sturmböen langsam fahren müssen, wir wurden sogar gebetten uns anzuschnallen. Der Grenzübergang nach Chile lief eigentlich schnell ab, leider kam unser Bus trotzdem 1h später an. Am Hostel kamen wir in letzter Minute an und der Besitzer hatte unsere Reservierung bereits storniert. Das war dann aber kein Problem mehr. Er meinte 2 Minuten später wäre zu gewesen. Aber er war ein sehr lustiger Mann und richtig Sympathisch. Nach ein paar strengen Blicken und viel Späßen seiner Seits, war alles geregelt und wir konnten in unser gemütliches Bett schlüpfen.
    😂😂😂 Ende gut alles gut.
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  • Day211

    Krachender Gletscher Perito Moreno

    December 23, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 7 °C

    WOW, wir sind gerade an dem Gletscher Perito Moreno im argentinischen Patagonien. Mega beeindruckend! Der Gletscher ist riesig und ein wahres Phänomen, da er nicht schrumpft, wie alle Anderen; sondern jährlich um ca. 2m wächst. Jeden Tag brechen Stücke ab, und jeden Tag kommen auch wieder welche hinzu, sodass der Gletscher übers ganze Jahr verteilt hunderte Meter neuen Gletscher produziert! 😳 Alles bis auf 2m werden aber wieder abgestoßen, und das sogenannte “kalben” des Gletschers (was fürn beknacktes Wort) ist ein wahres Highlight. Alle paar Minuten donnert es laut irgendwo im Gletscher, und alle Viertelstunde bricht irgendwo vorne ein Teil ab, welches dann laut knallend ins Wasser fällt.

    ***Live-Bericht aus Perito Moreno, das klingt so als würde es GEWITTERN! Was für ein Naturspektakel! Überall knackts und donnerts! Und immer bricht wieder was ab, manchmal so KRASS große Teile, die fallen dann so richtig tosend ins Wasser, mit anschließender Fontäne und Wellengang. Wooooooooow!***

    Ich musste aufhören zu schreiben, es sind so viele Teile abgebrochen, da konnte man die Augen gar nicht vom Gletscher wegnehmen! 😅 Das war so fesselnd. Wir hatten 5 Stunden am Gletscher und echt eher Zeitdruck 😂 Mittags haben wir noch ne Bootstour zum Gletscher gemacht, ich dachte das wär mega, da man dann die bis zu 77m hohe, herausragende Gletscherwand von unten/ vom Wasser aus bestaunen kann und es sicherlich krass viel imposanter ist, die runterbrechenden Stücke zu erleben. Aber, es war mega lame. Voll rausgeschmissenes Geld 😅 Aus irgendeinem Grund ist ab dem Moment, wo wir eine Stunde im Boot waren, fast GAR nichts mehr abgebrochen. Und der Schiffsmotor war so laut, dass man es auch gar nicht mehr gewittern hören hat. Außerdem waren wir 300m vom Gletscher entfernt, was echt noch ne ganze Menge ist. Macht allerdings auch Sinn, denn ein Brocken ist in der Stunde Bootstour dann netterweise doch abgefallen, und der war riiiesig, hat voll die krasse Wasserfontäne produziert. Wenn man da mit seinem Bötchen direkt steht, hmmm, nicht so cool. 😅

    Micha und ich hatten die ganze Zeit auf einen großen Pfeiler spekuliert, der bereits ziemlich schief ausm Gletscher rausguckte, dass der heute abfällt. Das hätt ich soo gerne gesehen! Über Stunden haben wir den aus den verschiedenen Perspektiven beobachtet, sicher, er würde jetzt gleich, in diesem Moment, ah ne doch nicht, aber jetzt!, abbrechen. Der sah auch wirklich schon mega wackelig aus, mit voll vielen Rissen dran, und sau schief. Isser aber leider nicht. Vielleicht hält der sich noch n Vierteljahr, kann man ja nicht wissen. Erzählt mir ne Kanadierin an Heiligabend, dass heute, als sie da war, also einen Tag nach uns, voll das große Stück abgebrochen sei, mega imposant. Und ich denk schon so: Ne! Wehe!
    Und was soll ich sagen? “Unser” riesiger Pfeiler ist abgebrochen! Und wer war nicht da? Aaaaarg! 😫😄
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  • Day120

    Perito Moreno Gletscher, Argentinien

    February 19, 2018 in Argentina ⋅ ☀️ 31 °C

    Überall knackt und knirscht es, dann auf einmal hört man ein lautes Wumm, gefolgt von einem großen Platschen - schon wieder ist ein riesen Eisbrocken abgebrochen und in den Lago Argentino gestürzt. Gänsehaut ist garantiert!

    Heute waren wir an der Zunge des Perito Moreno Gletschers, einer der wenigen, die noch wachsen. Unglaublich beeindruckend und wir haben quasi nur den Ausläufer des Gletschers gesehen. Vorne an seiner Zunge ragt er bis zu 70 Meter aus dem Wasser, da fühlt man sich dann doch etwas klein, und insgesamt ca. 30 km lang.

    Der Gletscher gleicht einfach einem Himmel aus Eis!
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  • Day62

    Gletscher Perito Moreno

    April 20, 2019 in Argentina ⋅ ⛅ 9 °C

    Auf unserem Kreuzzug durch Patagonien haben wir schon einige Gletscher gesehen aber keiner ist vergleichbar mit dem Perito Moreno.
    Leider kamen wir dieses mal nicht um eine geführte Tour herum und haben deswegen gleich das volle Packet gebucht.
    Also ging es mit dem Bus in Richtung Gletscher. Am Parkplatz angekommen strömten alle Touris aus dem Bus und man hörte ein donnern! Alle Augen gingen Richtung Himmel aber der war blau und die Sonne schien.🤔

    Als erstes hatten wir zwei Stunden Zeit, um uns die Front des Gletschers über mehrere Kilometer zu Fuß anzuschauen.
    Also sind wir schleunigst vom Parkplatz los, damit wir alles in den zwei Stunden schaffen.
    Nach 100 Metern standen wir direkt vor der 77 Meter hohen Wand aus Eis und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und wie vereist bewegten wir uns die zwei Stunden nicht vom Fleck.
    Da der Gletscher sich jährlich knapp 800 Meter vorwärts bewegt ist er ständig in Bewegung und das hört und sieht man deutlich.
    Ununterbrochen knirscht und knallt es an allen Ecken und gigantische Eisbrocken stürzen aus 77meter höhe ins Wasser. Jetzt wussten wir woher das donnern kam.

    Als nächstes ging es für uns mit einem Schiff ans andere Ufer wo uns Spikes angelegt wurden damit wir uns aufs Eis schwingen konnten, was sich eher so anfühlte als wäre man auf High-Heels unterwegs aber für so einen Ausblick macht man sich schon gern mal die Knöchel kaputt😅.
    Wer Durst hatte bediente sich direkt am Gletscherwasser und nach 1 1/2 Stunden auf dem Eis gab es eine Belohnung: Wisky auf Gletschereis🤗🍸 womit auch die Tour endete und was bis jetzt definitiv eins unserer Highlights auf unserer Reise war.
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You might also know this place by the following names:

Perito Moreno Glacier, Ghiacciaio Perito Moreno

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